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Fr, 4. Januar 2008, 13:50

Hardware::Netbooks

Intel verlässt OLPC-Projekt

Die Initiative »One Laptop per Child (OLPC)« muss in Zukunft auf die Unterstützung von Intel verzichten.

Wie Reuters meldet, hat Intel des Projekt verlassen, nachdem der OLPC-Vorstand von Intel verlangte, konkurrierende Aktivitäten in Entwicklungsländern einzustellen.

Mit dieser Forderung konnte sich Intel nicht einverstanden erklären, denn das Unternehmen verfolgt mit dem Classmate PC ein eigenes Projekt, die Bildung in Entwicklungsländern zu fördern. Allerdings ist dieses Laptop mit der eigenen Hardware konstruiert und insgesamt sehr viel konventioneller als der XO-Laptop des OLPC-Projektes.

Ohnehin war der Einstieg von Intel bei OLPC überraschend, da der Intel-Manager Craig Barrett gegen den OLPC-Laptop wiederholt gewettert hatte. Seiner Meinung nach war das Gerät lediglich ein Spielzeug, das keinen Erfolg haben werde. Nachdem sich nun herausstellte, dass die Mitgliedschaft im Vorstand von OLPC nicht mit den eigenen Aktivitäten vereinbar war, beendete Intel diese Episode nach knapp sechs Monaten.

Auch bei der Patentklage einer nigerianischen Firma musste das Projekt einen Rückschlag hinnehmen. Das nigerianische Gericht hat offenbar eine einstweilige Verfügung erlassen, dass keine OLPC-Laptops nach Nigeria geliefert werden dürfen. Groklaw ist aber weiterhin der Ansicht, dass der Fall für den Kläger LANCOR zumindest in den USA aussichtslos ist.

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