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Mi, 9. Januar 2008, 18:42

Software::Distributionen::BSD

DesktopBSD 1.6 veröffentlicht

Das auf Basis von FreeBSD entwickelte DesktopBSD-Projekt hat die Version 1.6 der Distribution freigegeben.

Die neue Version richtet sich, wie der Name bereits andeutet, an Desktop-Anwender. Es beruht auf FreeBSD und KDE und baut auf der Vorabversion von FreeBSD 6.3 auf. Während FreeBSD selbst zwar durchaus auf Workstations von Administratoren und Entwicklern einsetzbar ist, wird es von seinen Entwicklern nicht speziell für den Desktop-Bereich entwickelt, stattdessen konzentrieren sie sich auf Server. DesktopBSD will dies ändern. Mit KDE und vielen benutzerfreundlichen grafischen Werkzeugen sowie einem grafischen Installer will man zu bekannten Linux-Desktop-Distributionen aufschließen.

Das Projekt selbst versteht sich nicht als ein Fork von FreeBSD oder eine eigenständige Distribution, sondern als ein vorkonfiguriertes 100-prozentiges FreeBSD, das sich auf die erprobten Werkzeuge von FreeBSD verlässt. Trotz dieses Umstandes muss der Desktop-Anwender keineswegs vorsintflutliche Bedienung befürchten und auf Bequemlichkeit verzichten. Der Hauptentwickler Peter Hofer verbessert seit der ersten Version die DesktopBSD-Tools Schritt für Schritt und passt diese fortwährend an die Bedürfnisse der Gemeinschaft an.

DesktopBSD 1.6 beinhaltet neben X.org 7.3 einen verbesserten Installer, der eine problemlose Aktualisierung von älteren Versionen der Distribution bewältigen soll. Darüber hinaus bietet das Produkt eine Live-Funktionalität, die einen Start direkt vom Medium ermöglicht, ohne dass DesktopBSD auf der Festplatte installiert werden muss. Mit den verbesserten DesktopBSD-Tools findet man weiterhin eine einfache Möglichkeit, schnell selbst große Pakete wie OpenOffice oder KDE zu aktualisieren, da DesktopBSD einen eigenen Buildserver unterhält, um den zeitraubenden Eigenbau vieler Pakete zu erleichtern.

DesktopBSD 1.6 wird in Form einer DVD oder einer CD für die Plattformen x86 und x64 ausgeliefert. Während die DVD das komplette Paket mit sich bringt, wurde die CD-Variante um diverse Applikationen erleichtert. Wie die Entwickler bekannt geben, unterstützt die Distribution dieselbe Hardware wie FreeBSD. Laptop-Benutzer können somit die FreeBSD-Laptop-Liste zu Rate ziehen und überprüfen, ob ihr Gerät auch unterstützt wird. (demon/Oliver Herold)

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