"Joomla! hebt sich deutlich von den anderen CMSen ab durch eine vergleichsweise einfache Handhabung und einen guten Funktionsumfang."
Dem kann ich nicht zustimmen. Joomla ist funktionstechnisch ohne Addons eher schwachbrüstig, und die Bedienung hat bisher noch fast jeden am Anfang verwirrt. Die Trennung von Menu, Modulen und Inhalt ist zwar sinnvoll, aber im ersten moment unlogisch in der Darstellung aufgebreitet. Wenn man nicht weiss wo was ist steht man im Regen, Joomla hilft einem kaum weiter.
Das aktuelle PostNuke (ja, es hat nichts mehr mit PHP Nuke gemein) ist in fast jedem Punkt weiter, wenn auch selbst noch weiter von jeder Perfektion entfernt.
Joomla steht finde ich etwas zwischen den stühlen. Es kann zu wenig für ein reines CMS, aber für ein Community Portal muss man zu viel nachinstallieren.
Zumal es seit dem Split von Mambo wirklich eine extrem langsame Entwicklung gab. Obwohl ich etwas enttäuscht bin das Duke Nukem Forever jetzt doch erst nach Joomla 1.5 rauskommen wird
Ich hatte mehrere Joomla 1.x Projekte aufgesetzt, aber entweder wurden sie gehackt oder leghten von einem Tag auf den anderen komische Verhaltensweisen an den Tag. Alleine das Einfügen von Flash im FRONTEND für mehrere Publisher ist eine Qual. Ich habe alle Editoren ausprobiert aber nur mit einem ist gegangen. Nein also so sehr ich auch den Hut vor den Machern des Projektes ziehe, wegen investierter Zeit und Können. Aber Joomla nutze ich ganz bestimmt NICHT mehr. So viele Fehler und Probleme gibts NUR bei Joomla. Es gibt zum Glück genügend Alternativen.
Man mag mich nun für Crazy halten, aber im Moment bin ich (wir) mit Wordpress sehr zufrieden.
Das liegt wohl daran das Du keine Ahnung hast wie man Verzeichnisse und Dateien mit chmod behandelt, es nervt mich einfach das irgendwelche besserwisser meinen ohh joomla schlecht wird gehackt, frägt man diese leute nach den chmod sagen sie ja natürlich 777
na dann 666 für den scriptkiddie.
ich habe joomla auf mehr als 36 server installiert und mit content gefüllt, NICHT EINE EINZIGE SEITE wurde bislang gehackt. vielleicht hab ich eine verzauberte version erwischt.
Joomla ist funktionstechnisch ohne Addons eher schwachbrüstig
Beispiele für Addons die man (dringend) benötigt ?
Das aktuelle PostNuke ist in fast jedem Punkt weiter
Dank deinem Text hab ich mir das mal wieder angeschaut (lang ists her), sieht Interessant aus
aber für ein Community Portal muss man zu viel nachinstallieren.
Seh ich als Vorteil... ich will nicht Zig funktioninen die ich nie brauche eingebaut haben. Ich will eine Basis-App und dann die benötigten Plugins nachinstallieren. Und zwar genau die, welche ich brauche... nicht noch 30 andere... Und btw: Es sind sehr viele Plugins schon dabei aber deaktiviert. Mit einem klick kann man's aktivieren.
Zumal es seit dem Split von Mambo wirklich eine extrem langsame Entwicklung gab.
Das hingegen ist FUD in Perfektion... da disqualfizierst du dich massiv selber. Bin ich von dir LH eigentlich nicht so gewohnt... die Fortschritte sind MASSIV... das ganze Backend wurde überarbeitet, die ganze API neu aufgebaut... auch das Template System und die Security-Verwaltung. Etcetcetc...
Ehrlich gesagt: ich glaube nicht dass du dich je einmal bemüht hast ein Joomla (vor allem die aktuelle 1.5) in die Finger zu nehmen und auszuprobieren. FUD FUD...
"Beispiele für Addons die man (dringend) benötigt ?"
Das kommt auf die Zielsetzung an. Willst du etwas mehr als das pure Login von Usern erlauben kommst du an dem "großen" CommunityBuilder kaum herum. Ein Forum musste nicht fest mitgeliefert werden, aber ich bin durchaus der Meinung das ein offizielles Joomlaforum "Modul" (ich mag das Wort Komponente an der stelle nicht) existieren sollte. Desweiteren die bereits angesprochene Rechteverwaltung, die freilich auch mit Addons nicht wirklich stark aufzuboren ist.
Am Ende hängt es vom Projekt ab welche Funktion am stärksten vermisst wird, aber das dauernte Gesuche nach Addons für Grundfunktionen kann einem einiges an nerven kosten.
[Postnuke]
Ja, ich war auch überrascht wie es sich gemausert hatte. Vor allem da ich eine sehr negative Meinung zu PHPNuke habe. Aber damit hat es wirklich nichts mehr gemeinsam.
[Componenten für ein Portal]
Das Problem mit der Idee ist das man schnell viele verschiedene Designideen verbinden muss, zumal viele Componenten nicht sauber zusammenarbeiten. Teilweise passen sie dann nicht immer zur eigenen Joomla Version. Außerdem bedeuten viele Quellen auch ein erhöten Sicherheitsrisiko, und das Updaten fällt wesentlich schwerer. Das man den Quellcode der in 20 Stilen dann geschrieben ist auch nicht einfacher warten kann muss ich kaum erwähnen.
[FUD vorwurf]
Nein, das ist kein FUD, das ist meine Meinung, und ich habe ein Recht sie zu äusern. 2 1/2 Jahre zum nächsten Major Release sind für eine eher einfaches CMS einfach extrem lange, in der Zeit sind komplett neue bessere enstanden. Ich bin keines wegs der Meinung das die Fortschritte Massiv waren, am Ende ist es immernoch kaum weiter als andere Systeme. Außerdem bin ich keineswegs der einzige der die lange Wartezeit negativ beurteilt: "It was announced in 2005 and has been nominated for the Wired Vaporware Award in 2007"
Und ich habe sehr wohl bereits Webseiten mit Joomla betrieben, nur habe ich auch jedesmal die verwirrung auf den Gesichtern gesehen derer die es am Ende nutzen sollen, der Admin ist einfach nicht sehr verständlich. Bei anderen Projekten habe ich lieber Redaxo benutzt. Kleinere Community, und auch nicht perfekt, aber den Admin hat noch jeder sofort kapiert. Man kann es besser machen, und Joomla macht es auch jetzt noch nicht besser.
Mich stört an HJBs Text eben auch vor allem das behauptet würde es sei herausragend, aber es ist einfach nur durchschnitt. Guter durchschnitt, aber nicht mehr. Es gibt 1000 gleichwertige Open Source CMS Systeme.
Quote LH 2 1/2 Jahre zum nächsten Major Release sind für eine eher einfaches CMS einfach extrem lange, in der Zeit sind komplett neue bessere enstanden.
J1.5 ist kein Major Release sondern eine "Neuentwicklung" (meiner Bescheidenen Meinung nach). Der ganze Code (inkl. API) wurde auf OO gelupft, Admin Backend hat zum Teil grosse Änderungen Erfahren, komplett neues Template System.
With Joomla! 1.5, developers have an object-oriented, pattern based API (three tiered).
Quote LH Außerdem bin ich keineswegs der einzige der die lange Wartezeit negativ beurteilt: "It was announced in 2005 and has been nominated for the Wired Vaporware Award in 2007"
Nunja, announced wurde, als noch nicht klar war dass man den ganzen Mambo gerümpel neu Coden muss/will. Kann man den Vorwurf machen, dass sie Voreilig waren...
Quote LH aber es ist einfach nur durchschnitt. Guter durchschnitt, aber nicht mehr. Es gibt 1000 gleichwertige Open Source CMS Systeme.
Kommt aufs Einsatzgebiet drauf an... für ein Communityportal, mit Fotogallerie, Event-Kalender, hab ich noch keine Alternative gefunden (die von den Redakteuren einfach zu gebrauchen ist, und ich nicht ein Jahr coden muss).
Ich lese aber heraus, dass Du wohl einen Anderen Anspruch an ein CMS hast.
> Joomla ist funktionstechnisch ohne Addons eher schwachbrüstig
Das ist völlig -richtig- so.
Ein Programm, besonders ein PHP~, sollte nur soviel Software wie unbedingt notwendig mit an Bord nehmen, also nur das was unbedingt gebraucht wird. Alles Andere stellt eine Erhöhung des Sicherheitsrisikos dar.
Ich wiederspreche dir durchaus nicht grundsätzlich, ich fände es akzeptabel wenn die Addons aber von Joomla selbst stammen würden, und auch einheitlich entwickelt und getestet würden. So aber hat man einen (relativ) funktionsarmen Kern und ein Flickenteppich an addons verschiedenster Quellen. Das halte ich für Sicherheitstechnisch noch weit problematischer.
>Das aktuelle PostNuke (ja, es hat nichts mehr mit PHP Nuke gemein) ist in fast jedem Punkt weiter, wenn auch selbst noch >weiter von jeder Perfektion entfernt.
Da kann ich nicht ganz zustimmen. Ich persönlich finde PostNuke wirklich nicht schlecht, aber ich persönlich empfand die Einarbeitung, gegenüber Joomla oder Drupal, als aufwendiger. Aber der Mensch ist unterschiedlich und für jeden ist das Empfinden anders.
Auf der Suche nach einem bedienbaren CMS war ich als absoluter CMS-Neuling einen steinigen Weg gegangen. Ich habe übelste, starre und kaum bedienbare CMS kennengelernt. Bei PostNuke angelangt dachte ich auch kurz: das kann man nehmen ... zum Glück stieß ich kurz darauf auf Joombla!.
PostNuke ist nicht wirklich intuitiv und ohne Buch nicht beherrschbar. Hat man sich damit dann ein paar Wochen nicht beschäftigt, beginnt man wieder sich einzuarbeiten.
Die Joombla-Bedienung ist logisch aufgebaut und deckt mit den verfügbaren Addons einen großen Einsatzbereich ab und es stehen viele nette Themen zur verfügung. Das PostNuke-Boch landete im Altpapier
Nach diesen vielen Unsicherheit die es gab und gibt und zudem die Gruppenverwaltung noch immer nicht gelöst wurden, bleibe ich beim XOOPS-fork. (www.impresscms.de) Außerdem habe ich festgestellt, dass es hier viel mehr kostenlose Module gibt. Desweiteren ist das Einrichten einer Theme und der Templates viel einfacher gelöst und extrem flexibler. Eine sehr gute Alternative, auch gegenüber Typo3.
Ich habe bereits 3 Websites mit Joomla aufgesetzt und finde es als CMS für Privatleute, Vereine und evtl. kleine Firmen sehr gut. Die Bedienung in der 1.0x-Version ist zugegebenermaßen etwas ungwöhnlich, aber genau das sollte ja in der 1.5er verbessert worden sein (ich habe sie noch nicht getestet).
TYPO3 ist natürlich um Welten besser, aber ich finde auch viel zu kompliziert, um sich einzuarbeiten. Vor Allem in den oben genannten Bereichen (privat, Vereine, etc.) finde ich es einfach zu mächtig und somit zu umfangreich für einen "Freizeit-Webmaster".
Ich habe auch schon von Drupal und den ganzen "Nuke"-Varianten gehört, aber leider nur gehört. Da scheint sich aber auch einiges zu tun und die "Nuke"-Projekte gibts ja wohl auch schoneine ganze Weile länger. So ist das mit Open Source - man selber hat die Wahl und die AUSWahl ist riesig.
Fazit: Ich werde erst mal bei Joomla bleiben und mir die Verbesserungen der 1.5er Variante anschauen!
Ich schließe mich dem an. Wenn sich die Bedienung in 1.5 wirklich verbessert hat, dann bin ich wieder glücklich. Vom Konzept & der Bedienung her finde ich Kajona zwar besser, jedoch bietet es bei Weitem nicht den Funktionsumfang, den Joomla samt Addons bietet. Von daher - weiter so!
...jeder PHP Anwender wartet sehnsüchtig auf sein wöchentliches Security Advisory und bettet jeden Abend ein Stossgebet, dass die Nacht ohne Hacking an ihm vorrübergeht.
Zumindest für kleinere und mittlere CMS-basierte Auftritte, die keine hohen Sicherheitsanforderungen haben. Komplizierte Einarbeitung? Naja, es gibt nette Einführungsbücher und ich würde sagen, 2 Stunden nach der Installation hat man das erste Erfolgserlebenis.
Was mich interessieren würde: Wo gibt es Ugrade-Informationen von 1.0.x nach 1.5????
Nö, schon fürs Internet. Ein "großer" Auftritt wäre für mich z.B. Spiegel Online. Aber ich schätze mal, alles CMS-mäßige, womit Du jemals in Deinem Berufsleben oder Studentendasein zu tun hattest, könnte man mit Joomla locker erschlagen.
Im Internet sollte jeder hohe Sicherheitsansprüche haben. Egal ob große oder kleine Seite.
> Aber ich schätze mal, alles CMS-mäßige, womit Du jemals in Deinem Berufsleben oder Studentendasein zu tun hattest, könnte man mit Joomla locker erschlagen.
Und schön, dass du weist was ich schon alles "CMS-mäßiges" gemacht hab
Für kleine Seiten hab ich bis jetzt alles selber geschrieben. Für ne größere Seite habe ich es intensiv mit Joomla probiert und habe nachher bereut nicht direkt Drupal genommen zu haben.
Und für PackMan würde ich mich z.B. nicht trauen, Joomla zu verwenden. Da würde der Server wahrscheinlich plötzlich unter der Last zusammenbrechen. Das ist alles selber geschrieben.
"..jeder sollte hohe Sicherheitsansprüche haben..". Schon, aber es gibt Sicherheitsansprüche, hohe und höchste. Das ist auch eine Frage der kosten/nutzen-Relation.
Außerdem beantwortest Du Deine Frage auch nicht: was ist eine "kleine" Seite, was ist eine "größere" Seite.
Bei Joomla hängt viel von den ausgewählten Zusatzmodulen ab.
Hm, komisch. Mein Firefox (gleiche Version) zeigt das normal. Hast du irgendwelche Plugins installiert die vielelicht den Content der Seite irgendwie verändern könnten?
Wenn ich JS anschalt, dann ist der Balken weg, bis ich auf den Link "Extendent Search" gehe oder eine Suche mache. Die Seite die dann geladen wird, hat den Balken wieder.
Eher ein BUG in einem Stückchen des "static content". Danke für den Hinweis, ich habs gefixt. Jetzt muss ich nur noch mal das mit dem MIME-type anschauen.
Joomla wäre für so ein Miniprojekt auch der volle overkill.
"Da würde der Server wahrscheinlich plötzlich unter der Last zusammenbrechen"
Was ist denn da für ne tolle Last drauf, *LOL* Die paar User die auf der Seite rumeiern sind es doch gar nicht wert genannt zu werden, wenn wir mal über 1Mio Pageviews am Tag reden, dann kannst du gerne wieder kommen und wir palabern etwas über Last.
Es kommt wohl auch immer ein kleinwenig drauf an wie intensiv eine DB genutzt wird bzw genutzt werden muss um den Content darzustellen. Klar ist die Seite kein "Spiegel Online" oder "Heise.de", aber für die würde auch niemals nur ein einziger Server reichen.
Und glaub mir: Es sind immerhin soviele User auf der Seite unterwegs, dass auf einem Rechner mit 2GHz CPU und 2GB RAM ein ständiger Load von 2-5 generiert wird. ApacheTOP meldet ca. 4 Requests/s. Die meiste Last erzeugt dabei MySQL. Und ja, die DB ist optimiert was Queries und Indizes angeht. Auch mysqld ist schon mehrfach erfolgreich getuned worden.
Und ich weiss eben auch, dass Jommla um ein vielfaches mehr SQL-Queries/PV erzeugt, von daher die Vermutung dass die Last dann zu sehr ansteigen würde.
Ich würde Fifa Beitrag garnicht sonderlich ernst nehmen, es war doch recht offensichtlich getrollt. Deine Entscheidung ist in Ordnung, denn es ist DEINE. Mehr gibts dazu kaum zu sagen. Und da Joomla selbst mit einer Joomla betriebenen Seite beim Release der 1.5er unter der Last zusammengebrochen ist würde ich mal sagen ist diese Diskussion auch eher witzlos.
>>>ie meiste Last erzeugt dabei MySQL. Und ja, die DB ist optimiert was Queries und Indizes angeht. Auch mysqld ist schon mehrfach erfolgreich getuned worden
Nutzt du dann auch Anfrage Caching? Bei der neuen Joomla lässt sich sogar einstellen, wie lange DB Abfragen gecached werden sollen. Außerdem wer sagt, dass hier nicht Performance technische DB Design Fehler der Grund sind. Gerade MySQL User sind in der Beziehung doch eher Laien, da sie immer nur Spielzeug DBs erstellen.
Wieviele Tupel sind denn in deiner DB? Ich hab hier eine PostgresDB, mit ~2Mio Tupeln.
>>>Und glaub mir: Es sind immerhin soviele User auf der Seite unterwegs, dass auf einem Rechner mit 2GHz CPU und 2GB RAM ein ständiger Load von 2-5 generiert wird
Das sagt rein gar nichts über die Last aus, ich kann auch eine Endlosschleife in C programmieren die dir zu 100% die CPU auslastet:-)
> Nutzt du dann auch Anfrage Caching? Bei der neuen Joomla lässt sich sogar einstellen, wie lange DB Abfragen gecached werden sollen.
Smarty mit Cache. Die DB hat ja auch noch nen Query-Cache, der aber kaum zum Tragen kommen.
> Außerdem wer sagt, dass hier nicht Performance technische DB Design Fehler der Grund sind.
Grundsätzlich ausschließen würde ich das nicht, das Schema hab ich mal vor ca. 9 Jahren entworfen. Allerdings ist es ein recht simples Schema mit ca. einem Duzent Tables und die Daten sind bis zu einem sinnvollen Maß normalisiert. Besonders teure Abfragen finden fast nie statt.
> Gerade MySQL User sind in der Beziehung doch eher Laien, da sie immer nur Spielzeug DBs erstellen.
Solche Aussagen find ich ja immer sweet Darüber kann man streiten. Ich bevorzuge auch mittlerweile PostgreSQL seit 8.1. Aber vielleicht solltest du nicht immer davon ausgehen das alle Anderen blöder sind als du... nur meine Meinung.
> Wieviele Tupel sind denn in deiner DB?
Nicht besonders viele (etwas über 50k), aber darauf kommt es nicht unbedingt an.
> Ich hab hier eine PostgresDB, mit ~2Mio Tupeln.
Ui.. toll! Und was soll das jetzt heißen?
> Das sagt rein gar nichts über die Last aus, ich kann auch eine Endlosschleife in C programmieren die dir zu 100% die CPU auslastet:-)
Naja ein "while true;do :;done" in der shell tuts da auch...
Mit viel biegen und brechen kann man sicher alles damit machen, aber sinnvoll ist es nicht. Projekte wie Typo3 haben aus gutem Grund eine deutlich höhre Komplexität, und die Lernschwelle ist nicht aus Boshaftigkeit höher als bei Joomla.
Zumal viele große Auftritte eben kein Publishserver zentrierten Ansatz haben, sondern einen getrennten Publish- und Redaktionsserver Ansatz folgen. Da haben Systeme wie Joomla keine chance. Was ist auch ok, wollen sie auch nicht.
Dem kann ich nicht zustimmen.
Joomla ist funktionstechnisch ohne Addons eher schwachbrüstig, und die Bedienung hat bisher noch fast jeden am Anfang verwirrt. Die Trennung von Menu, Modulen und Inhalt ist zwar sinnvoll, aber im ersten moment unlogisch in der Darstellung aufgebreitet. Wenn man nicht weiss wo was ist steht man im Regen, Joomla hilft einem kaum weiter.
Das aktuelle PostNuke (ja, es hat nichts mehr mit PHP Nuke gemein) ist in fast jedem Punkt weiter, wenn auch selbst noch weiter von jeder Perfektion entfernt.
Joomla steht finde ich etwas zwischen den stühlen. Es kann zu wenig für ein reines CMS, aber für ein Community Portal muss man zu viel nachinstallieren.
Zumal es seit dem Split von Mambo wirklich eine extrem langsame Entwicklung gab.
Obwohl ich etwas enttäuscht bin das Duke Nukem Forever jetzt doch erst nach Joomla 1.5 rauskommen wird
Modifzierungen im Kern lehn ich strikt ab.
für kleinere Webprojekte bevorzuge ich lieber mein selbstgeschriebenes CMS, aber im Moment arbeite ich mich auch in eGroupware ein,
Grüße
Gregor
Man mag mich nun für Crazy halten, aber im Moment bin ich (wir) mit Wordpress sehr zufrieden.
das irgendwelche besserwisser meinen ohh joomla schlecht wird gehackt, frägt man diese leute nach den chmod sagen sie
ja natürlich 777
na dann 666 für den scriptkiddie.
ich habe joomla auf mehr als 36 server installiert und mit content gefüllt, NICHT EINE EINZIGE SEITE wurde bislang gehackt.
vielleicht hab ich eine verzauberte version erwischt.
Beispiele für Addons die man (dringend) benötigt ?
Das aktuelle PostNuke ist in fast jedem Punkt weiter
Dank deinem Text hab ich mir das mal wieder angeschaut (lang ists her), sieht Interessant aus
aber für ein Community Portal muss man zu viel nachinstallieren.
Seh ich als Vorteil... ich will nicht Zig funktioninen die ich nie brauche eingebaut haben. Ich will eine Basis-App und dann die benötigten Plugins nachinstallieren. Und zwar genau die, welche ich brauche... nicht noch 30 andere...
Und btw: Es sind sehr viele Plugins schon dabei aber deaktiviert. Mit einem klick kann man's aktivieren.
Zumal es seit dem Split von Mambo wirklich eine extrem langsame Entwicklung gab.
Das hingegen ist FUD in Perfektion... da disqualfizierst du dich massiv selber. Bin ich von dir LH eigentlich nicht so gewohnt... die Fortschritte sind MASSIV... das ganze Backend wurde überarbeitet, die ganze API neu aufgebaut... auch das Template System und die Security-Verwaltung. Etcetcetc...
Ehrlich gesagt: ich glaube nicht dass du dich je einmal bemüht hast ein Joomla (vor allem die aktuelle 1.5) in die Finger zu nehmen und auszuprobieren. FUD FUD...
Säns griässt...
Das kommt auf die Zielsetzung an. Willst du etwas mehr als das pure Login von Usern erlauben kommst du an dem "großen" CommunityBuilder kaum herum. Ein Forum musste nicht fest mitgeliefert werden, aber ich bin durchaus der Meinung das ein offizielles Joomlaforum "Modul" (ich mag das Wort Komponente an der stelle nicht) existieren sollte.
Desweiteren die bereits angesprochene Rechteverwaltung, die freilich auch mit Addons nicht wirklich stark aufzuboren ist.
Am Ende hängt es vom Projekt ab welche Funktion am stärksten vermisst wird, aber das dauernte Gesuche nach Addons für Grundfunktionen kann einem einiges an nerven kosten.
[Postnuke]
Ja, ich war auch überrascht wie es sich gemausert hatte. Vor allem da ich eine sehr negative Meinung zu PHPNuke habe. Aber damit hat es wirklich nichts mehr gemeinsam.
[Componenten für ein Portal]
Das Problem mit der Idee ist das man schnell viele verschiedene Designideen verbinden muss, zumal viele Componenten nicht sauber zusammenarbeiten. Teilweise passen sie dann nicht immer zur eigenen Joomla Version. Außerdem bedeuten viele Quellen auch ein erhöten Sicherheitsrisiko, und das Updaten fällt wesentlich schwerer.
Das man den Quellcode der in 20 Stilen dann geschrieben ist auch nicht einfacher warten kann muss ich kaum erwähnen.
[FUD vorwurf]
Nein, das ist kein FUD, das ist meine Meinung, und ich habe ein Recht sie zu äusern. 2 1/2 Jahre zum nächsten Major Release sind für eine eher einfaches CMS einfach extrem lange, in der Zeit sind komplett neue bessere enstanden.
Ich bin keines wegs der Meinung das die Fortschritte Massiv waren, am Ende ist es immernoch kaum weiter als andere Systeme.
Außerdem bin ich keineswegs der einzige der die lange Wartezeit negativ beurteilt:
"It was announced in 2005 and has been nominated for the Wired Vaporware Award in 2007"
Und ich habe sehr wohl bereits Webseiten mit Joomla betrieben, nur habe ich auch jedesmal die verwirrung auf den Gesichtern gesehen derer die es am Ende nutzen sollen, der Admin ist einfach nicht sehr verständlich.
Bei anderen Projekten habe ich lieber Redaxo benutzt. Kleinere Community, und auch nicht perfekt, aber den Admin hat noch jeder sofort kapiert.
Man kann es besser machen, und Joomla macht es auch jetzt noch nicht besser.
Mich stört an HJBs Text eben auch vor allem das behauptet würde es sei herausragend, aber es ist einfach nur durchschnitt. Guter durchschnitt, aber nicht mehr. Es gibt 1000 gleichwertige Open Source CMS Systeme.
2 1/2 Jahre zum nächsten Major Release sind für eine eher einfaches CMS einfach extrem lange, in der Zeit sind komplett neue bessere enstanden.
J1.5 ist kein Major Release sondern eine "Neuentwicklung" (meiner Bescheidenen Meinung nach).
Der ganze Code (inkl. API) wurde auf OO gelupft, Admin Backend hat zum Teil grosse Änderungen Erfahren, komplett neues Template System.
With Joomla! 1.5, developers have an object-oriented, pattern based API (three tiered).
Quote LH
Außerdem bin ich keineswegs der einzige der die lange Wartezeit negativ beurteilt:
"It was announced in 2005 and has been nominated for the Wired Vaporware Award in 2007"
Nunja, announced wurde, als noch nicht klar war dass man den ganzen Mambo gerümpel neu Coden muss/will.
Kann man den Vorwurf machen, dass sie Voreilig waren...
Quote LH
aber es ist einfach nur durchschnitt. Guter durchschnitt, aber nicht mehr. Es gibt 1000 gleichwertige Open Source CMS Systeme.
Kommt aufs Einsatzgebiet drauf an... für ein Communityportal, mit Fotogallerie, Event-Kalender, hab ich noch keine Alternative gefunden (die von den Redakteuren einfach zu gebrauchen ist, und ich nicht ein Jahr coden muss).
Ich lese aber heraus, dass Du wohl einen Anderen Anspruch an ein CMS hast.
So sind die geschmäcker halt verschieden
Das ist völlig -richtig- so.
Ein Programm, besonders ein PHP~, sollte nur soviel Software wie unbedingt notwendig mit an Bord nehmen, also nur das was unbedingt gebraucht wird.
Alles Andere stellt eine Erhöhung des Sicherheitsrisikos dar.
bye
So aber hat man einen (relativ) funktionsarmen Kern und ein Flickenteppich an addons verschiedenster Quellen.
Das halte ich für Sicherheitstechnisch noch weit problematischer.
>weiter von jeder Perfektion entfernt.
Da kann ich nicht ganz zustimmen. Ich persönlich finde PostNuke wirklich nicht schlecht, aber ich persönlich empfand die Einarbeitung, gegenüber Joomla oder Drupal, als aufwendiger. Aber der Mensch ist unterschiedlich und für jeden ist das Empfinden anders.
Auf der Suche nach einem bedienbaren CMS war ich als absoluter CMS-Neuling einen steinigen Weg gegangen.
Ich habe übelste, starre und kaum bedienbare CMS kennengelernt.
Bei PostNuke angelangt dachte ich auch kurz: das kann man nehmen ... zum Glück stieß ich kurz darauf auf Joombla!.
PostNuke ist nicht wirklich intuitiv und ohne Buch nicht beherrschbar. Hat man sich damit dann ein paar Wochen nicht beschäftigt, beginnt man wieder sich einzuarbeiten.
Die Joombla-Bedienung ist logisch aufgebaut und deckt mit den verfügbaren Addons einen großen Einsatzbereich ab und es stehen viele nette Themen zur verfügung. Das PostNuke-Boch landete im Altpapier
-- have a lot of fun --
haha
Außerdem habe ich festgestellt, dass es hier viel mehr kostenlose Module gibt. Desweiteren ist das Einrichten einer Theme und der Templates viel einfacher gelöst und extrem flexibler.
Eine sehr gute Alternative, auch gegenüber Typo3.
TYPO3 ist natürlich um Welten besser, aber ich finde auch viel zu kompliziert, um sich einzuarbeiten. Vor Allem in den oben genannten Bereichen (privat, Vereine, etc.) finde ich es einfach zu mächtig und somit zu umfangreich für einen "Freizeit-Webmaster".
Ich habe auch schon von Drupal und den ganzen "Nuke"-Varianten gehört, aber leider nur gehört. Da scheint sich aber auch einiges zu tun und die "Nuke"-Projekte gibts ja wohl auch schoneine ganze Weile länger. So ist das mit Open Source - man selber hat die Wahl und die AUSWahl ist riesig.
Fazit: Ich werde erst mal bei Joomla bleiben und mir die Verbesserungen der 1.5er Variante anschauen!
Vom Konzept & der Bedienung her finde ich Kajona zwar besser, jedoch bietet es bei Weitem nicht den Funktionsumfang, den Joomla samt Addons bietet. Von daher - weiter so!
die Nacht ohne Hacking an ihm vorrübergeht.
man kann auch Buggy PHP gut sichern
=> www.modsecurity.org ++ http://core.segfault.pl/~hobbit/mod_chroot/
Happy Haxxing du Pro...
Aber ja (du hast recht): Normale Apache installationen sind ein Fressen für Script-Kiddies...
SCNR
Komplizierte Einarbeitung? Naja, es gibt nette Einführungsbücher und ich würde sagen, 2 Stunden nach der Installation hat man das erste Erfolgserlebenis.
Was mich interessieren würde:
Wo gibt es Ugrade-Informationen von 1.0.x nach 1.5????
Aha. Also nur zu Hause oder höchstens im Intranet einer 5-Personen Firma, ja?
Ein "großer" Auftritt wäre für mich z.B. Spiegel Online.
Aber ich schätze mal, alles CMS-mäßige, womit Du jemals in Deinem Berufsleben oder Studentendasein zu tun hattest, könnte man mit Joomla locker erschlagen.
> Aber ich schätze mal, alles CMS-mäßige, womit Du jemals in Deinem Berufsleben oder Studentendasein zu tun hattest, könnte man mit Joomla locker erschlagen.
Und schön, dass du weist was ich schon alles "CMS-mäßiges" gemacht hab
Für kleine Seiten hab ich bis jetzt alles selber geschrieben. Für ne größere Seite habe ich es intensiv mit Joomla probiert und habe nachher bereut nicht direkt Drupal genommen zu haben.
Und für PackMan würde ich mich z.B. nicht trauen, Joomla zu verwenden. Da würde der Server wahrscheinlich plötzlich unter der Last zusammenbrechen. Das ist alles selber geschrieben.
Schon, aber es gibt Sicherheitsansprüche, hohe und höchste. Das ist auch eine Frage der kosten/nutzen-Relation.
Außerdem beantwortest Du Deine Frage auch nicht: was ist eine "kleine" Seite, was ist eine "größere" Seite.
Bei Joomla hängt viel von den ausgewählten Zusatzmodulen ab.
http://devent.homelinux.net/homepage/images/pckman_error.png
Linux 2.6.23.9-rc1-slh-smp-1
Hm, komisch. Mein Firefox (gleiche Version) zeigt das normal.
Hast du irgendwelche Plugins installiert die vielelicht den Content der Seite irgendwie verändern könnten?
Sieht es denn normal aus, wenn du JS auf der Seite zulässt?
http://packman.links2linux.de/ XHTML1.1 Check
Oder genauer...
Auf Zeile 495 beginnt die Kacke zu dampfn...
FIXME: link zur repo config
Offene Tags nich geschlossen...
ja,
das,
wär,
wohl,
ein BUG im CMS
Danke!
"Da würde der Server wahrscheinlich plötzlich unter der Last zusammenbrechen"
Was ist denn da für ne tolle Last drauf, *LOL* Die paar User die auf der Seite rumeiern sind es doch gar nicht wert genannt zu werden, wenn wir mal über 1Mio Pageviews am Tag reden, dann kannst du gerne wieder kommen und wir palabern etwas über Last.
Es kommt wohl auch immer ein kleinwenig drauf an wie intensiv eine DB genutzt wird bzw genutzt werden muss um den Content darzustellen. Klar ist die Seite kein "Spiegel Online" oder "Heise.de", aber für die würde auch niemals nur ein einziger Server reichen.
Und glaub mir: Es sind immerhin soviele User auf der Seite unterwegs, dass auf einem Rechner mit 2GHz CPU und 2GB RAM ein ständiger Load von 2-5 generiert wird. ApacheTOP meldet ca. 4 Requests/s. Die meiste Last erzeugt dabei MySQL. Und ja, die DB ist optimiert was Queries und Indizes angeht. Auch mysqld ist schon mehrfach erfolgreich getuned worden.
Und ich weiss eben auch, dass Jommla um ein vielfaches mehr SQL-Queries/PV erzeugt, von daher die Vermutung dass die Last dann zu sehr ansteigen würde.
Deine Entscheidung ist in Ordnung, denn es ist DEINE. Mehr gibts dazu kaum zu sagen.
Und da Joomla selbst mit einer Joomla betriebenen Seite beim Release der 1.5er unter der Last zusammengebrochen ist würde ich mal sagen ist diese Diskussion auch eher witzlos.
Nutzt du dann auch Anfrage Caching? Bei der neuen Joomla lässt sich sogar einstellen, wie lange DB Abfragen gecached werden sollen.
Außerdem wer sagt, dass hier nicht Performance technische DB Design Fehler der Grund sind. Gerade MySQL User sind in der Beziehung doch eher Laien, da sie immer nur Spielzeug DBs erstellen.
Wieviele Tupel sind denn in deiner DB?
Ich hab hier eine PostgresDB, mit ~2Mio Tupeln.
>>>Und glaub mir: Es sind immerhin soviele User auf der Seite unterwegs, dass auf einem Rechner mit 2GHz CPU und 2GB RAM ein ständiger Load von 2-5 generiert wird
Das sagt rein gar nichts über die Last aus, ich kann auch eine Endlosschleife in C programmieren die dir zu 100% die CPU auslastet:-)
Smarty mit Cache. Die DB hat ja auch noch nen Query-Cache, der aber kaum zum Tragen kommen.
> Außerdem wer sagt, dass hier nicht Performance technische DB Design Fehler der Grund sind.
Grundsätzlich ausschließen würde ich das nicht, das Schema hab ich mal vor ca. 9 Jahren entworfen. Allerdings ist es ein recht simples Schema mit ca. einem Duzent Tables und die Daten sind bis zu einem sinnvollen Maß normalisiert. Besonders teure Abfragen finden fast nie statt.
> Gerade MySQL User sind in der Beziehung doch eher Laien, da sie immer nur Spielzeug DBs erstellen.
Solche Aussagen find ich ja immer sweet
Darüber kann man streiten. Ich bevorzuge auch mittlerweile PostgreSQL seit 8.1. Aber vielleicht solltest du nicht immer davon ausgehen das alle Anderen blöder sind als du... nur meine Meinung.
> Wieviele Tupel sind denn in deiner DB?
Nicht besonders viele (etwas über 50k), aber darauf kommt es nicht unbedingt an.
> Ich hab hier eine PostgresDB, mit ~2Mio Tupeln.
Ui.. toll! Und was soll das jetzt heißen?
> Das sagt rein gar nichts über die Last aus, ich kann auch eine Endlosschleife in C programmieren die dir zu 100% die CPU auslastet:-)
Naja ein "while true;do :;done" in der shell tuts da auch...
... EOT
Projekte wie Typo3 haben aus gutem Grund eine deutlich höhre Komplexität, und die Lernschwelle ist nicht aus Boshaftigkeit höher als bei Joomla.
Zumal viele große Auftritte eben kein Publishserver zentrierten Ansatz haben, sondern einen getrennten Publish- und Redaktionsserver Ansatz folgen. Da haben Systeme wie Joomla keine chance. Was ist auch ok, wollen sie auch nicht.
Für kleine ist doch Websitebaker die schnelle Lösung ..