10 x openSUSE 10.2-Boxen inkl. deutschem Handbuch 1 x openSUSE-Education 1.0 für 10.2 als gepresste DVD 1 x Evaluationsversion des Open School Servers 2.5.1
Schulen dürfen maximal zwei Pakete unter der URL http://www.openschoolserver.net/ bestellen. Damit läßt sich eine Schule von den Clients bis zum Server komplett unter Linux betreiben... Für Windows-Clients bringt der Open School Server übrigens sogar eine freie Imaging Lösung namens iTool mit, mit welcher von beliebig vielen Clients ein Image erstellt und verteilt werden kann. Die Evaluationsversion ist nicht eingeschränkt - allerdings wird dafür kein Support und keine Updates angeboten.
Wo lebst du? Wenn du glaubst, Schulträger hätten heutzutage etwas zu verbraten, bist du im falschen Film. Guck dir doch mal die Schulen an! Oft fehlt es ja sogar daran, marode bauliche Mängel zu beseitigen. Und da soll man sich auf fixe jährliche Kosten für Software festlegen, wo es doch mit der Musterlösung BW und Arktur kostenlose Lösungen gibt, die dem Schulalltag genügen? rudluc
Tja: wenn es auch immer wieder Lehrer gibt, die augenscheinlich lieber an Computern herumbasteln als ihren Schülern mal etwas vernünftiges beizubringen...
In unserer Schule war das lange Zeit auch so - bis der damilige IT-Lehrer versetzt wurde und niemand mehr wußte, was zu tun ist. Jetzt werkelt hier auch ein Open School Server und bei Problemen haben uns die Leute von Extis auch schon dreimal sofort geholfen. Schön, wenn man einen Ansprechpartner hat, der einem auch vertraglich verpflichtet ist. Wir haben die Kosten bislang jedenfalls bislang nicht bereut und werden den Vertrag wohl auch verlängern.
Die Musterlösung wäre für uns in Niedersachsen zwar auch möglich gewesen - aber die Kosten für Rembo hätten bei mehr als 70 Clients unser Budget bei weitem gesprengt. Beim OSS ist schließlich auch ein Imaging dabei, was zwar vielleicht nicht so viel kann wie Rembo - aber für uns reicht das völlig aus, wenn jeder Lehrer einen Rechner innerhalb von 15min komplett restaurieren kann und der Admin nur einen Musterrechner betreuen muss.
Und Arktur? Welche Version? Ich hab mal während unserer Sondierungsphase 2 Monate lang die Mailingliste mitgelesen: dass die Leute sich da nicht gegenseitig zerfleischen scheint ja noch die Ausnahme zu sein. So schön diese Lösung wohl früher auch gewesen sein mag: sobald etwas nur noch von einer einzelnen Privatperson abhängt, die da etwas in ihrer Freizeit betreut, lasse ich da lieber die Finger davon.
Es ist schon komisch: die Politik, die Lehrer, die anderen Eltern - alle reden immer davon, dass Schulen das Geld fehlt. Wenn es dann aber einmal darum geht, Geld aufzutreiben oder gar mal selbst etwas umsonst zu tun, dann ist bei Vielen ganz schnell Schluß mit Lustig.
Ich habe fünf Jahre lang am Gymnasium meiner Tocher die IT-Räume betreut. Kostenlos, am Wochenende. Zusammen mit dem Hausmeister. Die werten IT-Lehrer hätten ja sonst nicht unterrichten können. Und einen abgestüzten Windows-PC zu reparieren kommt bei der knappen Freitzeit der Lehrer natürlich nicht in Frage...
Als "Entgeltung" wurde ich sogar einmal zur Weihnachtsfeier eingeladen. Allerdings wurde von mir natürlich im Gegenzug auch erwartet, dass ich möglichst sofort - spätestens jedoch am nächsten Wochenende in der Schule die Rechner repariere, die die Schüler dank mangelnder Aufsicht kaputt gespielt hatten...
Als ich dann einmal im Proxy ebay und alle "*.exe", "*.com", ... Dateien gesperrt hatte - weil Minderjährige ja eh nichts bei ebay zu suchen haben und ich dem Virenwunder XP endlich mal ein wenig Einhalt gebieten wollte - da hatte plötzlich sogar der Rektor Zeit für mich: den Lehrern(!) ebay und Downloads zu sperren, das ginge nun wirklich nicht!
Ich jedenfall habe ab diesem Zeitpunkt aufgehört. Natürlich nicht ohne mir anschließend anhören zu müssen, wie "unsozial" (wurde natürlich schöner formuliert) ich doch sei, nichts mehr für die Schule meiner Tochter tun zu wollen. Inzwischen studiert meine Tochter: in Dänemark. Und ich bin froh, auf absehbare Zeit nichts mehr mit dieser verlogenen Schule (bzw. den Leuten, die für sie zu arbeiten vorgeben) zu tun zu haben. Inzwischen hat mir mein Chef sogar eine Gehaltserhöhung gegeben, weil ich anstatt der sonst üblichen 40h die Woche nun auch an den Wochenenden Zeit habe...
Ich glaube, manch Beamter sollte sich wirklich einmal überlegen, was er in einer Marktwirtschaft so von sich gibt.
Von Musterlösung am So, 27. Januar 2008 um 21:07 #
Grad mal auf den Seiten der Musterlösung geschaut: - CD: 16,50 ohne Support - Rembo (oder jetzt neu: Rembo5/Tivoli): 20 Euro pro Lizenz, d.h. pro Rechner - Hotline (für Support): 54 Euro pro Monat (für Schulen in BW bis 31.07.08 kostenlos)
Wenn ich also eine Schule mit zwei Rechnerräumen a la 15 Rechnern habe rechnet sich das für mich so: Einmalig: 1 x 16,50 30 x 20,00 = 600,00
jährlich: 12 x 54,00 = 648,00
Also ich weiß nicht, aber mein Mathelehrer hat mir das so beigebracht: Erstes Jahr Openschoolserver: 400,00 Erstes Jahr Musterlösung: 1264,50 400,00 Euro < 1264,50
Jedes weitere Jahr OSS: 350,00 jedes weitere Jahr ML: 648,00 350,00 < 648,00
Arktur schlägt das preislich natürlich um Längen - aber da hab ich auch keinen Supportanspruch und keine Imaging-Lösung. Ob einige Schulen in BW sich ab dem 31.07. wohl umschauen werden?
> Wenn für den OpenSchoolServer nicht der jährliche Betrag > von 400 Euro wäre, wäre er sicher erfolgreicher.
Nun: der Open School Server beruht auf dem Enterprise Server von SUSE - allein dafür fallen schon Gebühren an, die Novell bekommt. Da die Entwickler auch noch von etwas leben möchten, müssen Sie den Service halt verkaufen (und über den hat sich bislang noch niemand beschwert . Andere Schulserver werden in der Freizeit entwickelt, von Bundesländern finanziert oder kosten ebensoviel...
Insofern: Ja, der Preis ist hoch - allerdings kostet normalerweise allein die Hardware mehr. ...und ich möchte gar nicht rechnen, was ein richtiger Schuladmin kosten würde, der so einen Server alleine aufzieht und betreut.
Was hast openSUSE, was Ubuntu nicht hat? Was hat Ubuntu, was openSUSE nicht hat? Was macht Ubuntu nicht zum Windowsklon? Warum ist auf meinem openSUSE-System alles perfekt übersetzt?
Von FriedChicken am Mi, 23. Januar 2008 um 10:53 #
Das ist (mittlerweile) nicht mehr so. Früher war die Übersetzungsqulität von SUSE wrklich hervorragend. Vielleicht liegt's an der Übernahme durch Novell ... Zumindest wurde bei SUSE 10.2 auch von Heise die schlechte Übersetztung beklagt (das st also nicht nur mein Eindruck). Die Übersetzung für Ubuntu ist sehr gut, seitdem man das ganz einfach Launchpad machen kann.
Bei Ubuntu 7.04 und 7.10 hat mich das wirklich "genervt" (nicht weiter schlimm, wenn man Englisch kann), dass viele tools und Menüs eben nicht lokalisiert waren. So stark ist mir das bei (open)suse nie aufgefallen.
Auch heute gilt: Wenn man richtig mit Komputern klarkommen will, kommt man an Englisch nicht vorbei.
Lokalisierung war schon immer Augenwischerei und wird das auch bleiben!
Das notwendige Subset des Englischen, das zum Komputern benötigt wird, lernt ein mittelmäßig sprachbegabter Mitteleuropäer beim Komputern nebenbei in 2 bis 3 Monaten, das ist einem Rumkrampfen mit Lokalisierung vorzuziehen.
was die Arbeit als root an der Konsole mit Manpages und nichtgrafischen Werkzeugen zur Systemadministration angeht, mag Deine Einstellung noch angehen.
Was die grafische Oberfläche und die Arbeit als Anwender mit den Programmen dort angeht, ist das hingegen Unsinn. Da hat der PC sich bitte 100 %ig an meine Muttersprache anzupassen und nicht umgekehrt.
Habe gerade versucht das ISO Image openSUSE-Education-1.0-for-10.2.iso herunter zu laden. Leider bricht mein Firefox bei 1.4 GB ab - obwohl das ISO 3.8 GB groß sein soll.
Das wird auch weder mit dem Firefox oder dem Internet Explorer funktionieren. Die beiden Browser haben da wohl einen Bug, der den korrekten Download von größeren Dateien verhindert.
Ich würde einen Downloadmanager (z.B. k3get unter KDE) oder wget (auf der Konsole wget ... eingeben) empfehlen. Die kommen auch mit DVD-ISO Images klar.
Also ich benutz schon länger Opera (Testsieger Chip-Zeitung). Bisher hat er alles runtergeladen. Sogar Bitorrent! Wenn ich mir noch überlege wohin ich speichern will, fängt er schon mit dem runterladen an. Nachdem mich Kontact ein paar mal geärgert hat, ist er auch mein Email-Programm. Die Tabs sind beim nächsten Programmstart wieder geöffnet (incl. Zurückfunktion!). Einstellbarer Popupblocker (Alle, keine, unerwünscht, Hintergrund. Auch seitenspezifisch) u.v.m. Einfach alles drin.
10 x openSUSE 10.2-Boxen inkl. deutschem Handbuch
1 x openSUSE-Education 1.0 für 10.2 als gepresste DVD
1 x Evaluationsversion des Open School Servers 2.5.1
Schulen dürfen maximal zwei Pakete unter der URL http://www.openschoolserver.net/ bestellen. Damit läßt sich eine Schule von den Clients bis zum Server komplett unter Linux betreiben...
Für Windows-Clients bringt der Open School Server übrigens sogar eine freie Imaging Lösung namens iTool mit, mit welcher von beliebig vielen Clients ein Image erstellt und verteilt werden kann. Die Evaluationsversion ist nicht eingeschränkt - allerdings wird dafür kein Support und keine Updates angeboten.
Fragen und Probleme kann man aber auf der Mailingliste zum OSS und/oder der openSUSE-Education Mailingliste stellen. Die Entwickler sind da eigentlich immer recht hilfreich.
rudluc
In unserer Schule war das lange Zeit auch so - bis der damilige IT-Lehrer versetzt wurde und niemand mehr wußte, was zu tun ist. Jetzt werkelt hier auch ein Open School Server und bei Problemen haben uns die Leute von Extis auch schon dreimal sofort geholfen. Schön, wenn man einen Ansprechpartner hat, der einem auch vertraglich verpflichtet ist. Wir haben die Kosten bislang jedenfalls bislang nicht bereut und werden den Vertrag wohl auch verlängern.
Die Musterlösung wäre für uns in Niedersachsen zwar auch möglich gewesen - aber die Kosten für Rembo hätten bei mehr als 70 Clients unser Budget bei weitem gesprengt. Beim OSS ist schließlich auch ein Imaging dabei, was zwar vielleicht nicht so viel kann wie Rembo - aber für uns reicht das völlig aus, wenn jeder Lehrer einen Rechner innerhalb von 15min komplett restaurieren kann und der Admin nur einen Musterrechner betreuen muss.
Und Arktur? Welche Version? Ich hab mal während unserer Sondierungsphase 2 Monate lang die Mailingliste mitgelesen: dass die Leute sich da nicht gegenseitig zerfleischen scheint ja noch die Ausnahme zu sein. So schön diese Lösung wohl früher auch gewesen sein mag: sobald etwas nur noch von einer einzelnen Privatperson abhängt, die da etwas in ihrer Freizeit betreut, lasse ich da lieber die Finger davon.
Ich habe fünf Jahre lang am Gymnasium meiner Tocher die IT-Räume betreut. Kostenlos, am Wochenende. Zusammen mit dem Hausmeister. Die werten IT-Lehrer hätten ja sonst nicht unterrichten können. Und einen abgestüzten Windows-PC zu reparieren kommt bei der knappen Freitzeit der Lehrer natürlich nicht in Frage...
Als "Entgeltung" wurde ich sogar einmal zur Weihnachtsfeier eingeladen. Allerdings wurde von mir natürlich im Gegenzug auch erwartet, dass ich möglichst sofort - spätestens jedoch am nächsten Wochenende in der Schule die Rechner repariere, die die Schüler dank mangelnder Aufsicht kaputt gespielt hatten...
Als ich dann einmal im Proxy ebay und alle "*.exe", "*.com", ... Dateien gesperrt hatte - weil Minderjährige ja eh nichts bei ebay zu suchen haben und ich dem Virenwunder XP endlich mal ein wenig Einhalt gebieten wollte - da hatte plötzlich sogar der Rektor Zeit für mich: den Lehrern(!) ebay und Downloads zu sperren, das ginge nun wirklich nicht!
Ich jedenfall habe ab diesem Zeitpunkt aufgehört. Natürlich nicht ohne mir anschließend anhören zu müssen, wie "unsozial" (wurde natürlich schöner formuliert) ich doch sei, nichts mehr für die Schule meiner Tochter tun zu wollen. Inzwischen studiert meine Tochter: in Dänemark. Und ich bin froh, auf absehbare Zeit nichts mehr mit dieser verlogenen Schule (bzw. den Leuten, die für sie zu arbeiten vorgeben) zu tun zu haben. Inzwischen hat mir mein Chef sogar eine Gehaltserhöhung gegeben, weil ich anstatt der sonst üblichen 40h die Woche nun auch an den Wochenenden Zeit habe...
Ich glaube, manch Beamter sollte sich wirklich einmal überlegen, was er in einer Marktwirtschaft so von sich gibt.
- CD: 16,50 ohne Support
- Rembo (oder jetzt neu: Rembo5/Tivoli): 20 Euro pro Lizenz, d.h. pro Rechner
- Hotline (für Support): 54 Euro pro Monat (für Schulen in BW bis 31.07.08 kostenlos)
Wenn ich also eine Schule mit zwei Rechnerräumen a la 15 Rechnern habe rechnet sich das für mich so:
Einmalig:
1 x 16,50
30 x 20,00 = 600,00
jährlich:
12 x 54,00 = 648,00
Also ich weiß nicht, aber mein Mathelehrer hat mir das so beigebracht:
Erstes Jahr Openschoolserver: 400,00
Erstes Jahr Musterlösung: 1264,50
400,00 Euro < 1264,50
Jedes weitere Jahr OSS: 350,00
jedes weitere Jahr ML: 648,00
350,00 < 648,00
Arktur schlägt das preislich natürlich um Längen - aber da hab ich auch keinen Supportanspruch und keine Imaging-Lösung. Ob einige Schulen in BW sich ab dem 31.07. wohl umschauen werden?
> von 400 Euro wäre, wäre er sicher erfolgreicher.
Nun: der Open School Server beruht auf dem Enterprise Server von SUSE - allein dafür fallen schon Gebühren an, die Novell bekommt. Da die Entwickler auch noch von etwas leben möchten, müssen Sie den Service halt verkaufen (und über den hat sich bislang noch niemand beschwert
. Andere Schulserver werden in der Freizeit entwickelt, von Bundesländern finanziert oder kosten ebensoviel...
Insofern: Ja, der Preis ist hoch - allerdings kostet normalerweise allein die Hardware mehr. ...und ich möchte gar nicht rechnen, was ein richtiger Schuladmin kosten würde, der so einen Server alleine aufzieht und betreut.
Bitte das Paket eifrig bei Informaik-Lehrern bewerben !!!
Weiter so!
Was hast openSUSE, was Ubuntu nicht hat? Was hat Ubuntu, was openSUSE nicht hat?
Was macht Ubuntu nicht zum Windowsklon?
Warum ist auf meinem openSUSE-System alles perfekt übersetzt?
Troll dich weg und geh woanders spielen.
Zumindest wurde bei SUSE 10.2 auch von Heise die schlechte Übersetztung beklagt (das st also nicht nur mein Eindruck).
Die Übersetzung für Ubuntu ist sehr gut, seitdem man das ganz einfach Launchpad machen kann.
mfG
Dagegen ist die von *buntu wirklich minderwertig.
Auch heute gilt: Wenn man richtig mit Komputern klarkommen will, kommt man an Englisch nicht vorbei.
Lokalisierung war schon immer Augenwischerei und wird das auch bleiben!
Das notwendige Subset des Englischen, das zum Komputern benötigt wird, lernt ein mittelmäßig sprachbegabter Mitteleuropäer beim Komputern nebenbei in 2 bis 3 Monaten, das ist einem Rumkrampfen mit Lokalisierung vorzuziehen.
was die Arbeit als root an der Konsole mit Manpages und nichtgrafischen Werkzeugen zur Systemadministration angeht, mag Deine Einstellung noch angehen.
Was die grafische Oberfläche und die Arbeit als Anwender mit den Programmen dort angeht, ist das hingegen Unsinn. Da hat der PC sich bitte 100 %ig an meine Muttersprache anzupassen und nicht umgekehrt.
Beste Grüße,
Holger
Habe gerade versucht das ISO Image
openSUSE-Education-1.0-for-10.2.iso
herunter zu laden. Leider bricht mein Firefox bei 1.4 GB ab - obwohl das ISO 3.8 GB groß sein soll.
Irgendwelche Tips?
Ich würde einen Downloadmanager (z.B. k3get unter KDE) oder wget (auf der Konsole wget ... eingeben) empfehlen. Die kommen auch mit DVD-ISO Images klar.
so was würde ich mit wget machen - obwohl ich unter meinem Debian auch schon per Konqueror ein 4,1 GB großes DVD iso herunter geladen habe.
Hmmm. wie viel Platz hast Du noch auf der Partition, in die Du das iso herunter lädtst?
Beste Grüße,
Holger
wget -c
... hmmm, kann sein, daß du erst die Datei suchen und umbenennen mußt