Von Problemfinder am Mi, 23. Januar 2008 um 10:10 #
...der Start der ISO-Version funktioniert nicht unter VirtualBox. Es erscheinen die Kernelinformationen und dann kommt ein schwarzer Bildschirm und das wars dann...
Testversion: aktuelle Ubuntu mit aktueller VirtualBox (jeweils keine beta- oder Entwicklerversionen)
Von Friedchicken am Mi, 23. Januar 2008 um 10:18 #
Bei mir funktioniert es. Ubuntu 7.10 mit VirtualBox OSE. Ich habe allerdings das VM-Ware-Image verwendet und in VirtualBox importiert.
Was bei mir leider (noch) nicht funktioniert sind die Gasterweiterungen/Guest Additions. Die Installation bleibt bei rund 80% hängen. Die Erweitungen scheinen zwar trotzdem installiert zu sein, aber ich konnte den Gerätemanager nicht aufrufen, um den Grafiktreiber entsprechend einzustellen. Hat jemand einen Tipp?
Von aeriongaeoirngoering am Mi, 23. Januar 2008 um 10:47 #
hab mir grad 0.3.4 installiert, beim setup hat es bemerkt dass es in vmware läuft und mich gefragt ob ich den vmware-svga treiber installiern will, "install vmware tools" cd rein, und reactos hat sich das installiert, fertig, funktioniert wunderbar...
> Wieso hilfst du den Jungs nicht oder schreibst selbst was als zu maulen weil du mit Virtualbox nicht klar kommst? oO *Gähn*. Vielleicht kann er wie viele andere nicht programmieren?
Außerdem, was ist schlecht dran, zu sagen, was nicht tut. So tragen sich die Fehler auch früher oder später zu den Entwicklern.
Aber in welchen OpenSource Projekten arbeitest du mit?
ReactOS verwendet ja zum Abbilden der API von Windows WINE, oder? Könnte man da nicht schon fast pauschal sagen: Was unter ReactOS läuft, läuft auch unter Wine? Bzw. benötigt man ReactOS dann überhaupt noch? oder konkreter: Was kann ich mit ReactOS machen, was ich nicht auch mit Wine alleine machen kann?
Aber den Yeti gibt es doch, oder? Yeti Christus der kleine Bruder von Jesus Christus. Er war aber wegen seiner Behaarung nicht so beliebt, also hat man ihn zum missionieren nach Tibet geschickt.
Der einzige Kleingeist bist du! Ich empfinde deinen Post als sehr verletzend. Als gläubiger Mensch erwarte ich - der ich sowas wie dich toleriere - auch Toleranz von dir.
Aber du bist wahrscheinlicher einer dieser grünen militanten Pazifisten.
Von UnbekanntoderVerzogen am Mi, 23. Januar 2008 um 20:39 #
Nein, aber von einem deutschsprachigen Juden.
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Marx
"Heinrich Marx stammte aus einer bedeutenden Rabbinerfamilie (ursprünglich Marx Levi). 1816 (oder 1817) konvertierte der Vater zum Protestantismus, da er als Jude unter der preußischen Obrigkeit sein unter napoleonischer Regierung angetretenes Amt als Justizrat nicht hätte weiterführen dürfen. 1824 wurden die Kinder, auch Karl konvertiert."
Guck dich in der Welt als auch in der Geschichte um, was Toleranz von dir und deinesgleichen Wert ist. Abgrenzung zu Ungläubigen - wie es ja auch dein letzter Satz nahelegt - und Fanatismus sind im Kern jeder Religion angelegt. Der Vorposter hat schon ganz recht.
Der Atheismus ist der Nicht Glaube an eine Religion oder einen Gott. Damit ist der Atheismus auch auf diese irdische Welt begrenzt.
Für den Atheisten gibt es also weder ein Leben nach dem Tod, noch eine Wiedergeburt oder ähnliches.
Das Leben des Atheisten ist also auf das kurze irdische Leben von vielleicht 50-70 Jahre begrenzt. Damit wird es umso wichtiger, diese kurze kostbare Zeit möglichst effizient zu nutzen.
Und hier fängt das Problem an. In unserer zivilisierten Welt ist das Geld das Maß aller Dinge. Wer genug Geld hat, der kann nahezu alles auf dieser Welt machen, was er gerne tun würde und um die kostbare Zeit effizient nutzen zu können braucht er also so viel Geld wie nur möglich.
Als lang verkettete Folge führt der Atheismus also direkt in eine Welt der Profitmaximierung um jeden Preis und zum Turbo Kapitalismus.
Und wenn man das Geschehen um Nokia objektiv betrachtet, dann ist jeder Mitarbeiter der zuviel Geld kostet objektiv betrachtet ein Bremsklotz für den eigenen Profit. Und ohne Profit kann man das kurze Leben nicht ausgiebig genug auskosten.
Also ist das hauptsächliche Ziel des Atheismus in dem kurzen Leben den maximalen Profit zu erreichen.
Und im Fall von Nokia erreicht man den maximalen Profit, in dem man die kosten senkst und die Produktion in ein Land verlegt in dem die Kosten geringer sind, so man eine Profitsteigerung für den eigenen Wohlstand erhält.
Fazit: Der Atheismus ist gesellschaflicht destruktiv, denn er schreibt aufgrund des kurzen Lebens den Turbo Kapitalismus und die Profitmaximierung praktisch vor. Auch kennt er keine Moral, wozu auch, in einer Welt ohne Gott gibt es auch niemanden der einen für seine Sünden bestraft, also muß man auch nicht moralisch handeln.
Moralisches Handeln bremst nur die Profitmaximierung und steht damit im Weg. Im Atheismus gibt es also auch keine Notwendigkeit für moralisches Handeln. Daher ist es einfach, als atheistischer Manager oder Aktionär, die Profitsteigerung auf Kosten der kostspieligen Arbeitnehmer zu steigern in dem man sie einfach feuert.
Und es gibt keinen Richter nach dem Tod, der einem für dieses unmoralisches Handeln bestrafen könnte, also ist die maximale Freiheit erreicht, ohne Rücksichtig zu handeln. Dank dem Atheismus.
Zunächst mal zur "Grundsatzfrage" - ja, für Atheisten ist das Leben auf die irdische Welt reduziert, und ja, man sollte seine Zeit auf Erden sicherlich auch nutzen (jedoch nicht in negativem Sinne gemeint), was ist so schlimm daran? Was ist wenn man als Gläubiger alle Hoffnung in ein weiteres Leben nach dem Tod setzt, und dieses gibt es dann gar nicht? Schließlich können Sie nicht beweisen dass es jenes gibt (nein, "Zeuge" zu sein reicht nicht... ja, man kann daran glauben, aber beweisen kann man es nicht).
Ich gebe Ihnen recht, in unserer "zivilisierten" Welt ist Geld das Maß aller Dinge - leider. Jedoch sehe ich nicht den Atheismus als Grund dafür! Der Mensch ist von sich aus egoistisch, gierig und ähnliches - das hat nichts mit Gott zu tun, oder das nicht glauben an einen solchen. Ablasshandel der katholischen Kirche dürfte wohl das beste Beispiel sein. Schlimmer noch, lassen sich gläubige Menschen leicht mithilfe ihres Glaubens beeinflussen, und zwar von anderen Menschen die diesen ausnutzen (wenngleich sie vielleicht sogar selbst diesen Glauben teilen, Christentum in den USA/Europa (meinten nicht Bush und Blair von "Gott" den Auftrag zum Einmarsch in den Irak erhalten zu haben?), und radikale Islamisten dürften wohl auch bekannt sein. Religion wurde schon immer als Vorwand missbraucht um "andere" Ziele zu erreichen (schon bei den Kreuzzügen angefangen), ich glaube das dürfte Ihr Argument bezüglich der Religion zum Herbeiführen und Erhalten moralischen Handelns wohl zerstreuen.
Im allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln. Viel fortschrittlicher wäre es (und ich weiß, davon ist man bei Weitem noch entfernt) wenn Menschen aus einer Moral handeln die für sie in der Gesellschaft selbstverständlich ist. Also handeln aus "wahrer" Moral - und nicht aus Furcht vor Bestrafung, denn das ist die eigentliche Motivation für das Handeln eines Gläubigen (nehme ich an): In Wahrheit ist es nicht Moral, sondern die Hoffnung "belohnt" zu werden für ein Leben im Himmel, bzw. nicht bestraft zu werden in der Hölle. Schließlich sagen Sie das auch selbst:
"Auch kennt er (der Atheismus, Anm.) keine Moral, wozu auch, in einer Welt ohne Gott gibt es auch niemanden der einen für seine Sünden bestraft, also muß man auch nicht moralisch handeln."
Ich sehe mich selbst als starker Agnostiker - Weil ich die Existenz Gottes weder belegen noch beweisen kann. Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist. Denn wenn all jene Menschen, die behaupten im Namen Gottes zu handeln _tatsächlich_ tun, wären wir ohne ihn sicher besser dran!
So mit muss ich leider auch Ihr Argument zerstreuen, dass Atheismus keine Moral kennen würde. Ich handle nach Moral, jedoch nicht weil sie mir "Gott" vorgegeben hat. Und nein, ich bin kein von Profitgier getriebener Kapitalist
> Was ist wenn man als Gläubiger alle Hoffnung in ein weiteres Leben nach dem Tod setzt, und dieses gibt es dann gar nicht?
Bleibe doch bitte mal beim Atheismus ohne jetzt wieder mit dem Leben der Gläubigen gegenzurechnen. Und natürlich will auch der Gläubige ein schönes glückliches irdisches Leben, aber er muß es nicht um jeden Preis erzielen, denn es besteht ja noch Hoffnung auf das Leben nach dem Tod.
Der Atheist wird also sein Ziel das Maximum aus dem irdischen Leben zu erhalten viel gezielter verfolgen. Beim Gläubigen ist es vielleicht nur normaler sozialer Kapitalismus, beim Atheist aber wie schon gesagt, Turbo Kapitalismus.
> Jedoch sehe ich nicht den Atheismus als Grund dafür!
Das habe ich auch nicht gesagt, der Unterschied ist aber wie schon gesagt, daß der Atheist viel stärker an das Geld gebunden ist, siehe oben und das hat natürlich auch Auswirkungen.
> Der Mensch ist von sich aus egoistisch, gierig und ähnliches - das hat nichts mit Gott zu tun, oder das nicht glauben an einen solchen
Ja, der Mensch ist Egoistisch, das ist richtig, aber es macht einen Unterschied wie sehr ein Mensch dem Wahn bzw. der Jagdt nach dem Geld verfallen ist. Der Atheist ist hier dem Geld aufgrund seines ach so kurzen Leben natürlich viel stärker verfallen. Dementsprechend wird er sich auch verhalten.
> Ablasshandel der katholischen Kirche dürfte wohl das beste Beispiel sein.
Bleib doch mal in der heutigen Welt. Das Mittelalter mag zwar die schlimmste Zeit der Kirche gewesen sein, aber diese Zeit ist deswegen noch lange nicht repräsentativ für die Kirche bzw. den christlichen Glauben. Bei den Deutschen pickt man schließlich ja auch nicht nur das 3. Reich heraus.
Man sollte hier also schon objektiv bleiben. Aber wie schon gesagt, beziehen wir uns mal nur auf den Atheismus ohne ihn ständig mit dem Christlichen Glauben zu vergleichen. Betrachten wir den Atheismus nur mal alleine, so als würde es nichts anderes als nur den Atheismus geben.
> meinten nicht Bush und Blair von "Gott" den Auftrag zum Einmarsch in den Irak erhalten zu haben?), und radikale Islamisten dürften wohl auch bekannt sein.
Es gibt immer Nebeneffekte, aber die sind nicht das Maß aller Dinge und daher auch nicht repräsentativ für das eine oder andere. Beim Atheismus hätten wir nämlich z.B. Stalin, den größten Massenmörder aller Zeiten. Du siehst also, es macht keinen Sinn, sich nur ein paar Persönlichkeiten herauszupicken und dann zu sagen, siehst du, die repräsentieren die Kirche oder den Atheismus.
Das Argument mit Bush oder Bin Laden können wir also wegwischen, so wie ich jetzt auch mal Stalin wegwische.
> Religion wurde schon immer als Vorwand missbraucht um "andere" Ziele zu erreichen
Und bei den Atheisten war es Rassismus oder Nationalismus. Oder anders gesagt, ein Atheist ist nicht vor Rassismus oder Nationalismus gefeit. Warum sollte also ein religöser Mensch vor dem Mißbrauch seines Glauben gefeit sein?
Das können wir also auch wegwischen.
Es macht darüberhinaus auch keinen Sinn Religion oder Atheismus an einer Gemeinschaft festzumachen. Wir sollten daher wirklich den einzelnen generellen Menschen betrachten, wir er sich als Religiöser Mensch oder als Atheistischer Mensch verhalten würde. Und mit generellem Menschen meine ich wirklich generell, also nicht irgendwelche Individuen wie Bush (Christ) oder Stalin (Atheist). Auch meine ich keine Gemeinschaften wie (Kirche -> Religiöse Gemeinschaft) oder (UDSSR -> Atheistische Nation).
All das führt zu nichts und ist nicht objektiv und auch nicht wissenschaftlich. Daher können wir all diese Punkte ebenfalls alle wegwischen.
> Im allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln.
Das kann man so betrachten, aber du wirst eingestehen müssen, daß die Angst für etwaige Sünden geradestehen zu müssen, zu einem frommen oder anders gesagt, friedfertigen straffreien Leben führen kann.
> Viel fortschrittlicher wäre es (und ich weiß, davon ist man bei Weitem noch entfernt) wenn Menschen aus einer Moral handeln die für sie in der Gesellschaft selbstverständlich ist.
Ja, das wäre es, aber wie schon gesagt, in einer Atheistischen Welt gäbe es dazu keine Notwendigkeit und daher auch keine Grundlage für so eine Lebensweise. Ein religiöses Leben aber bietet diese Grundlage z.B. in Form der 10 Gebote so ein moralisches korrektes Leben anzustreben.
> In Wahrheit ist es nicht Moral, sondern die Hoffnung "belohnt" zu werden für ein Leben im Himmel, bzw. nicht bestraft zu werden in der Hölle
Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber objektiv betrachtet ist das entscheident, was am Ende in der Praxis heraus kommt.
Beim Religiösen Leben wäre es also Moral. Beim atheistischen Leben Profitmaximierung die keine Moral benötigt.
> Ich sehe mich selbst als starker Agnostiker - Weil ich die Existenz Gottes weder belegen noch beweisen kann.
Gut, Agnostiker ist natürlich auch kein Atheismus. Atheismus ist der Nicht-Glaube an etwas. Religion ist der Glaube an etwas.
Und Angostiker sind die, die zwischen beiden Welten herumspringen bzw. sich nicht entschieden haben. Was ich persönlich übrigens nicht so toll finde, man sollte in seinem Leben nämlich schon mal darüber nachdenken und sich endlich entscheiden wofür man wirklich einsteht, dieses Wischi Waschi Leben zwischen 2 Fronten kann es ja wohl auch nicht sein.
> Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist
Das ist natürlich Unfug, denn Atheismus ist der Nicht-Glaube. Es ist auch ein Glaube, also ein Glaube an eine Welt ohne einen Gott. Kein Atheist wird dir jemals beweisen können, daß es einen Gott nicht gibt, sie glauben nur daran, daß es keinen Gott gibt. Wissen tun sie es aber auch nicht, deswegen ist der Atheismus ein Glaubenbekenntnis an den Nicht-Glauben an eine Religion.
> So mit muss ich leider auch Ihr Argument zerstreuen, dass Atheismus keine Moral kennen würde.
Ich sagte der Atheimus benötigt keine Moral und das stimmt auch. Ich sagte nicht, daß es die Kenntnis über Moral nicht geben würde.
Im Christentum ist die Moral aber wiederum notwendig, denn sie öffnet z.B. die Tür zu Jesus.
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen Atheismus und Religion.
> Ich handle nach Moral, jedoch nicht weil sie mir "Gott" vorgegeben hat
Das ist löblich, notwendig ist es aber im Atheismus nicht. Im Atheismus ist es notwendig, daß beste aus seinem kurzen Leben zu machen und es gibt Menschen, die in diesem Fall durch die Verneinung der Moral weiterkommen.
Wer natürlich ein gutes Einkommen hat, so wie Richard Dawkins, der als Wissenschaftler gutes Geld verdient und seine Bücher wie "Der Gotteswahn" bestens an seine Anhänger in Millionenauflage verkauft, der ist auf die Profitmaximierung um jeden Preis natürlich nicht angewiesen und kann sich somit den Luxus wie Moral leisten.
Aber das sieht halt bei Menschen die nicht das Glück hatten z.B. eine gute Schulbildung zu bekommen oder ähnliches halt anders aus. Die werden dann halt auch entsprechend dem Ziel der Profitmaximierung, die Bank ausrauben oder eine organisierte Verbrechervereinigung aufbauen. Denn die reine Niedriglohn Arbeit wäre hier nicht zweckdienlich, dafür ist das Atheistische Leben ja zu kurz. Da würde der Mensch sich nur krumm und bucklig schufften und nichts von seinem kurzen Leben haben.
Deswegen sage ich ja, daß der Atheismus entsprechende Folgen wie Bankraub und ein kriminelles Leben haben kann, wenn man nicht mit Bildung, einem guten Job, Intelligenz oder ähnlichem Gewinnbringenden ausgestattet ist. Richard Dawkins hat, wie schon gesagt, hier natürlich leicht reden. Bei seinen Anhängern mag das anders aussehen.
Ich hab mir gedacht ich fasse unsere beiden Diskussionen mal zusammen:
>> Genau so ist es in Ihrem Vergleich mit dem Glauben: Nur weil Sie irgendwelche _Resultate_ sehen/wahrnehmen können Sie nicht beweisen dass Gott dahinter steckt... oder sehe ich da etwas falsch?
> Ja, analog ihres Beispiels wäre ich Zeuge des Unfallhergangs. Und damit meine ich nicht vergangene Geschehnisse aus der Bibel, sondern aus unserer Gegenwart.
Sie meinen Sie sind Zeuge des "Unfallherganges"? Somit ist Gott Ihrer Meinung nach für die Geschehnisse in der heutigen Welt verantwortlich? oder zumindest in diese involviert? Hat Gott Ihrer Meinung dann auch etwas mit den Kriegen die in seinem Namen geführt werden zu tun (dann wäre Unfallhergang sogar ziemlich treffend ), oder ist er nur für die "guten" Dinge verantwortlich (was für mich keinen Sinn ergibt). Bitte erklären Sie mir worin genau Sie die Existenz Gottes erkennen?
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> Der Atheist wird also sein Ziel das Maximum aus dem irdischen Leben zu erhalten viel gezielter verfolgen. > Beim Gläubigen ist es vielleicht nur normaler sozialer Kapitalismus, beim Atheist aber wie schon gesagt, Turbo Kapitalismus. ... > Das habe ich auch nicht gesagt, der Unterschied ist aber wie schon gesagt, daß der Atheist viel stärker an das Geld gebunden ist, siehe oben und das hat natürlich auch Auswirkungen.
Das ist reine Verallgemeinerung, niemand der Atheist ist, ist gleichzeitig automatisch auch "Turbo Kapitalist". Ich glaube auch dass Gläubige (bzw. zumindest nach deren Auffassung Gläubige) sich dem rücksichtslosen Kapitalismus "hingeben" können. Bestes Beispiel: Johannes Calvin - Größte Sünde ist das Nichtstun, der Mensch ist zum Arbeiten geboren, etc... Genau die Einstellung die sie von Atheisten erwarten, jedoch kombiniert mit religiöser Motivation!
Atheismus hat (zumindest für mich) _nichts_ mit Geld zu tun. Für mich geht es lediglich darum ob ich daran Glaube dass etwas "Göttliches" einfluss auf mich hat, und auf das was ich bin, und das was ich mache. Gleichzeitig könnte man auch sagen dass nur Atheisten Kriege anzetteln würden, weil sie an keine göttlichen Gebote/Moral gebunden wären. Tatsächlich scheint aber genau die andere "Gruppe" in solchen Angelegenheiten besonders "motiviert" zu sein.
> (bzgl. Ablasshandel, Anm.) Das Mittelalter mag zwar die schlimmste Zeit der Kirche gewesen sein, aber diese Zeit ist deswegen noch lange nicht repräsentativ für die Kirche bzw. den christlichen Glauben.
Ist natürlich richtig, ich wollte damit auch nur erwähnen, dass religiöses Gehabe die Gier nicht ausschließt!
> Das Argument mit Bush oder Bin Laden können wir also wegwischen, so wie ich jetzt auch mal Stalin wegwische. Dann können Sie aber auch gleich Nokia wegwischen, oder? Oder haben Sie da konkrete Gründe zur Annahme, dass hier Atheisten handeln?
> Und mit generellem Menschen meine ich wirklich generell, also nicht irgendwelche Individuen ... Auch meine ich keine Gemeinschaften .... > All das führt zu nichts und ist nicht objektiv und auch nicht wissenschaftlich.
Ich glaube genau diese Feststellung ist nicht objektiv. Der Mensch ist ein Individuum, einzigartig! Man kann von keinen generellen "Atheisten" sprechen, auch glaube ich nicht dass man von Wahrscheinlichkeiten sprechen kann, dass diese oder jene Gruppe eher anfälliger für bestimmte (positive wie auch negative) Eigenschaften ist, da die verschiedenen Gegebenheiten unterschiedlich auf jeden Menschen wirken. Die Individuen die wir aufgezählt haben sind eigentlich das beste Beispiel dafür.
>> Im Allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln. > Das kann man so betrachten, aber du wirst eingestehen müssen, daß die Angst für etwaige Sünden geradestehen zu müssen, zu einem frommen oder anders gesagt, friedfertigen straffreien Leben führen kann.
Führen kann - aber keinesfalls muss, auch ist sie auch nicht Voraussetzung dafür! Wieso muss es Ihrer Meinung nach unbedingt ein Geradestehen für Sünden sein? Hätte nicht eine Strafe vollzogen von der Gesellschaft (sprich: Justiz, Gefängnis, ...) die selbe Wirkung? Speziell in Anbetracht der Tatsache, dass ein Mensch nur ein einziges Leben hat (welches er vermutlich nicht in einer Zelle absitzen will)?
> Ein religiöses Leben aber bietet diese Grundlage z.B. in Form der 10 Gebote so ein moralisches korrektes Leben anzustreben.
Sehen sie dies nicht als etwas rückständig an? Ich bin mir sicher dass diese Regeln früher wichtig das gesellschaftliche Zusammenleben waren, aber ich glaube dass man wichtige Grundregeln ("du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen ...") heute wohl eher in einer Verfassung geltend machen sollte als in einer religiösen Schrift! Gesetzgebung gehört für mich absolut unabhängig von jeder Religion definiert, alleine schon um sie für Menschen ALLER Glaubensgemeinschaften innerhalb einer Gesellschaft geltend zu machen.
> Sie meinen Sie sind Zeuge des "Unfallherganges"? Somit ist Gott Ihrer Meinung nach für die Geschehnisse in der heutigen Welt verantwortlich?
Dieses Getrolle hättest du dir sparen können.
Mit etwas Verstand hättest du erkannt, daß das Wort Unfallhergang eine Analogie zu deinem zitierten Unfall ist, d.h. aber nicht, daß dadurch die Geschehnisse die ich bezüglich Gott sah, ein Unfall seien.
Daher mache ich hier Schluß, du hast es leider nicht geschafft bei der Diskussion ernsthaft & seriös zu diskutieren, du hast versagt.
Auf den Rest deines Postings werde ich daher auch nicht eingehen und lesen werde ich den Rest auch nicht, denn ich kann ja jetzt annehmen, daß du durchgehend mit dem Getrolle fortfährst.
Tut mir leid, aber so war das wirklich nicht gemeint! In 'Sie meinen Sie sind Zeuge des "Unfallherganges"' habe ich Sie eigentlich nur zitieren wollen (deshalb auch die Anführungszeichen).
Ja, in dem Satz "dann wäre Unfallhergang sogar ziemlich treffend " habe ich eine Anspielung mit schwarzem Humor gemacht, tut mir leid wenn Sie damit nicht umgehen können. Hätten Sie sich aber die Mühe gemacht mein restliches Posting zu lesen hätten Sie bestimmt erkannt dass ich nicht getrollt habe.
Aber vielleicht wollten Sie ja nur eine Gelegenheit um sich mit dieser Ausrede einfach der Diskussion zu entziehen - schade, mich hätt's interessiert...
> Und Angostiker sind die, die zwischen beiden Welten herumspringen bzw. sich nicht entschieden haben.
So, um das mal klar zu stellen: Ich versuche Dinge möglichst objektiv und logisch zu betrachten. Hier sind (stark abstrahiert) meine Gegebenheiten, aus denen ich eine ansatzweise logische Schlussfolgerung zu bilden versuche:
1) Es existieren gewisse Dinge, wie wir Menschen, unser Planet, das Universum. Anhand wissenschaftlicher Methoden (also BEWEISE! nicht nur Behauptungen) wird versucht Erklärungen dafür zu finden wie und warum das alles enstanden ist (z.B. Darwins Evolutionstheorie). Es gibt jedoch bis heute auf diese Fragen (noch) keine eindeutigen Antworten... Jedoch kann ahnhand wissenschaftlicher Methoden immer mehr über unsere Enstehung herausgefunden werden (z.B. wie auf einem Planeten Leben entstehen könnte, etc.)
2) Es gibt einen beachtlich hohen Anteil von Menschen auf der Erde, die an Übernatürliches, wie z.B. die Erschaffung des Menschen durch eine "göttliche" Macht. Hier wird nicht versucht logisch Antworten auf diese Fragen zu finden, sondern es werden Annahmen getroffen, warum so etwas passiert sein könnte. Der Einfachheit halber überlegt man sich, wie ein Individuum (Gott) dies alles geschafft haben könnte, ohne aber wirklich nachvollziehbare Beweise zu finden (zumindest sehe ich das so).
Ich persönlich halte die erste Methode zur Erforschung unserer Existenz für richtig, also die logische Aufklärung unseres Ursprungs, JEDOCH kann ich (wiederum aus rein logischer Sicht) eine Existenz eines Gottes nicht ausschließen, auch wenn ich sie persönlich nicht für möglich halte. Auf rein subjektiver Ebene halte ich mich also durchaus für einen Atheisten, jedoch kann ich aufgrund von Logik die Existenz von Gott nicht ausschließen. (Genauso wenig können Sie - rein logisch - eine Nicht-Existenz von Gott nicht ausschließen, auch wenn sie das Gegenteilige glauben!)
Nun kann man sich noch fragen, ob ich aufgrund dieser "Logik" auch die Russellsche Teekanne oder das fliegende Spaghetti Monster für möglich erachte. Die Antwort ist Nein. Der einzige Grund warum ich die "Alternative Gott" für relevant genug halte um mich logischerweise nicht vollständig als Atheisten zu deklarieren ist lediglich die Tatsache, dass diese "Hypothese" schon seit Urzeiten existiert und den Menschen bis heute beschäftigt hat, und so zumindest als Alternative Erwähnung finden sollte (auch wenn sie mir nicht als logisch erscheint).
>> Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist Damit habe ich gemeint: Wenn ich mir "wünschen" könnte, welchen Ursprungs wir entstammten, wenn ich also die Antwort wüsste, würde ich nicht wollen, dass sich herausstellt, dass wir aufgrund einer uns überlegenen Macht ("Gott") entstanden sind, sondern lieber aus "Zufall", und dass wir ständig selbst für uns verantwortlich waren und sind, und nicht weil es uns so vorherbestimmt war oder es aufgrund des Willens dieses Gottes geschehen ist, sondern weil es der Mensch allein ist, der über sein Schicksal entscheidet. [ hehe, das sollte ich mir tätowieren lassen ]
> Ich sagte der Atheimus benötigt keine Moral und das stimmt auch. > Ich sagte nicht, daß es die Kenntnis über Moral nicht geben würde. > Im Christentum ist die Moral aber wiederum notwendig, denn sie öffnet z.B. die Tür zu Jesus.
Dass er keine benötigt heißt jedoch nicht, dass er keiner zugrunde liegen kann! In einer zivilisierten Welt stelle ich mir gesellschaftliche Regeln als "Motivation zur Moral" vor, und nicht Vorstellungen oder Glauben an bestimmte Konsequenzen (Himmel/Hölle).
"Aber das sieht halt bei Menschen die nicht das Glück hatten z.B. eine gute Schulbildung zu bekommen oder ähnliches halt anders aus. Die werden dann halt auch entsprechend dem Ziel der Profitmaximierung, die Bank ausrauben oder eine organisierte Verbrechervereinigung aufbauen. Denn die reine Niedriglohn Arbeit wäre hier nicht zweckdienlich, dafür ist das Atheistische Leben ja zu kurz. Da würde der Mensch sich nur krumm und bucklig schufften und nichts von seinem kurzen Leben haben. Deswegen sage ich ja, daß der Atheismus entsprechende Folgen wie Bankraub und ein kriminelles Leben haben kann, wenn man nicht mit Bildung, einem guten Job, Intelligenz oder ähnlichem Gewinnbringenden ausgestattet ist. Richard Dawkins hat, wie schon gesagt, hier natürlich leicht reden. Bei seinen Anhängern mag das anders aussehen."
Ich denke sie interpretieren einfach zu viel in den Atheismus hinein. Die Schlussfolgerung: "Atheismus -> nur 1 Leben -> Leben nutzen -> Profitmaximierung" bricht nämlich genau an der letzten Behauptung. Ich bin nicht der Meinung dass der Atheismus automatisch (oder mit hoher Wahrscheinlichkeit) zum absoluten Kapitalismus führt.
[Vielleicht hab ich jetzt nicht alles verständlich formuliert, aber um die Zeit geht's einfach nicht mehr viel besser ]
Zeuge Jeohovas?! Selten so einen Bullshit gelesen. Ethisches Denken und Handeln verlangt nicht zwingend nach dem Hirngespinnst eines überirdischen Wesens. Ganz im Gegenteil: Der Glaube ist schon immer auch Mittel von Eliten gewesen, die Massen zu manipulieren. Ob es nun um's brave Stillhalten, Ausbreitung von Macht oder Abschlachten Andersgläubiger geht. Religion ist menschengemachte und hochgradige Massenmanipulation.
Nicht alle Atheisten sind "gleich". Einige Atheisten, die ich kenne, paaren ihren Atheismus mit einem unübersehbaren Nihilismus, der sich aber gegen sie selbst richtet. Selbst Selbstmord ist da durchaus eine Option. Sie üben u.a. radikalen Konsumverzicht.
Andere Atheisten stellen wiederum die Vernunft in den Vordergrund und versuchen, in dieser Hinsicht das Beste aus ihrem Leben zu machen. Radikale Hedonisten, die ich kenne, und Leute, die in meinem weiteren Bekanntenkreis nach "Profitmaximierung" streben, sind demgegenüber gläubige, ebenfalls vernunftbegabte Menschen, die in ihrem Handeln aber keinerlei Widerspruch zur religiösen Lehre sehen. Ganz im Gegenteil: Der liebe Gott meint es doch nur gut mit ihnen, sie verhalten sich richtig, Gott belohnt sie dafür.
Verallgemeinerungen sind hier aber nicht möglich, diese wären nicht rational begründbar. Ich bitte das Geschilderte auch so aufzufassen, nämlich als mir persönlich bekannte Einzelfälle.
Die meisten Menschen in diesem Land sind keine Atheisten, ob sie sich nun Manager, Aktionäre, Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder Angestellte schimpfen. Letztendlich brauchen wir uns diese Frage in unserem täglichen Leben auch überhaupt nicht zu stellen: Sie ist irrelevant, für "ungläubige" wie für gläubige Menschen. Es ist völlig egal. Wie so vieles.
Deine Argumente sind meiner Ansicht nach nicht vernünftig begründet: Atheisten sind nicht ... irgendetwas, nein, sie sind vielleicht ... irgendetwas (z.B. destruktiv oder vernünftig), so wie alle anderen Menschen in ihrer Vielfalt auch. Übrigens: Auch Atheisten zweifeln. Diskutiere einfach mit ihnen. Anscheinend hast Du das bisher noch nicht getan?
Und: Nenne mir einige Atheisten, die sich so verhalten wie von Dir beschrieben oder die sich genau so verhalten haben. Versuche also bitte, nicht so furchtbar allgemein zu sein, konkrete Einzelfälle sind gefragt. Ist denn der Nokia-Vorstand ein Haufen von Atheisten, wie Du das hier indirekt unterstellst? Woher weißt Du das denn? Hast Du per Email angefragt oder mit diesen Leuten telefoniert oder sie sogar interviewt?
Der Versuch, mit Religiösen zu diskutieren, lohnt nicht zzz. Da geht es immer nur um die Bestätigung einer vorgefaßten Meinung, die als höherer Wille verbrämt wird, da andernfalls die schreckliche Möglichkeit, der eigenen Natur tatsächlich einmal ins Auge blicken zu müssen, viel zu nahe rücken würde.
> Deine Argumente sind meiner Ansicht nach nicht vernünftig begründet: Atheisten sind nicht ... irgendetwas, nein, sie sind vielleicht ... irgendetwas (z.B. destruktiv oder vernünftig), so wie alle anderen Menschen in ihrer Vielfalt auch.
Im Kern geht es doch darum ob Moral im Atheismus notwendig ist. Und das ist sie nicht, sie ist überflüssig und sie ist ein Bremsklotz, denn die Profitmaximierung ist wichtiger.
Und basierend auf dieser Grundlage kann das entsprechende Auswirkungen auf das Verhalten der Atheisten haben.
Beim Christentum ist Moral eine Notwendigkeit, klar kann sich der Christ wie ne Sau im Dorf benehmen, aber was bringt ihm das am Ende vor Gott? Nichts! Und der Atheist? Was bringt es ihm, wenn er moralisch handelt? Nichts!
Wenn du Christ bist, so ist dein "heiliges Buch" alles andere als tolerant (komm nicht mit "Naechstenliebe" oder "wir haben die Krankenhaeuser erfunden"). Die Repraesentaten dieser Lehren nehmen Einfluss in Wirtschaft, Politik und Bildung - zum Nachteil anderer Glaubensrichtungen.
Ei, was bist du denn? Islamkonvertit, Islamist oder ein anderes Sektenopfer!? Andere für die Unfähigkeit der eigenen Gemein- oder Gesellschaft erfolgreich (was immer das im jeweiligen Kontext ist) zu sein, Schuld zuzusprechen, ist armseliger und gefährlicher Schwachsinn, mehr nicht. Da wird Religion mal wieder Mittel zum Zweck, gegen andere aufzustacheln.
> Der einzige Kleingeist bist du! Ich empfinde deinen Post als sehr verletzend. Als gläubiger Mensch erwarte ich - der ich sowas wie dich toleriere - auch Toleranz von dir.
> Aber du bist wahrscheinlicher einer dieser grünen militanten Pazifisten.
Was meinst Du damit, dass du "sowas wie" ihn tolerierst? Welche Form der Toleranz erwartest Du?
Solange Du behauptest, dass es einen Gott gibt, kannst Du nicht erwarten, dass dich niemand darauf hinweist, dass dies ein Hirngespinst ist. Ich wäre jedoch äußerst erfreut, wenn sich alle Atheisten und Gottgläubigen darauf einigen könnten, ihre jeweilige Meinung für sich zu behalten, und die Frage ob Gott existiert aus dem öffentlichen Raum verbannt würde.
Die reden in Ami-Land alle von (irgendeinem) Gott. Das gehört sich so. Da muss nicht gesagt werden, wen man meint, oder sich gar fragen, ob man wirklich im Sinne von "Gott" (unbestimmte Variable) handelt. Sonst müsste man ja am Ende noch das eigene Handeln in Frage stellen.
Ich bin Zeuge seines seins und seiner Anwesenheit.
Das muß dir genügen, denn ich habe zum Zeitpunkt der Erkenntnis weder ein Foto von ihm gemacht noch einen Film über ihn gedreht. Und so wie du als unbeteiligter Zeuge eines Verkerhsunfall zwar siehst wie der Unfall geschehen ist, aber diesen nicht gefilmt hast, so genügt dem Richter auch deine Zeugenaussage, denn er verlangt auch keinen Film von dir.
Und so wie du als unbeteiligter Zeuge eines Verkerhsunfall zwar siehst wie der Unfall geschehen ist, aber diesen nicht gefilmt hast, so genügt dem Richter auch deine Zeugenaussage, denn er verlangt auch keinen Film von dir.
Richtig! Aber ich muss wirklich dabei gewesen sein um den Unfallhergang bezeugen zu können. In Ihrem Fall würden Sie sich selbst auch als Zeuge sehen, wenn sie 20 Minuten später an den Unfallort kommen und das Resultat sehen, aber nicht wie es geschehen ist, und aus welchem Grund.
Genau so ist es in Ihrem Vergleich mit dem Glauben: Nur weil Sie irgendwelche _Resultate_ sehen/wahrnehmen können Sie nicht beweisen dass Gott dahinter steckt... oder sehe ich da etwas falsch?
> Genau so ist es in Ihrem Vergleich mit dem Glauben: Nur weil Sie irgendwelche _Resultate_ sehen/wahrnehmen können Sie nicht beweisen dass Gott dahinter steckt... oder sehe ich da etwas falsch?
Ja, analog ihres Beispiels wäre ich Zeuge des Unfallhergangs.
Und damit meine ich nicht vergangene Geschehnisse aus der Bibel, sondern aus unserer Gegenwart.
Hat das Projekt sich zum Ziel gesetzt Windows nachzubauen? Wieso eigentlich? Um eine Windows-Applikation zu benutzen kann ich dann a) Windows installieren, b) ReactOS oder c) Wine benutzen. In Option a und b muss ich den PC neu booten, waehrend das bei Wine entfaellt. Windows kann ich auch in eine virtuellen Maschine wie VirtualBox installieren, dann brauch ich auch nicht neu zu booten.
Ist es einfach nur um eine freie Implementation von Windows zu haben? Oder verstehe ich das vollkommen falsch und Rectos will ein Linux sein, dass 100% kompatibel zu der Windows API ist? Hehe dann haben wir endlich die gleiche Auswahl an Viren und Trojanern wie die Windows-Benutzer
Die "Diskussion" geht bei jedem kleinen und kleinsten Release von ReactOS wieder und wieder und wieder und wieder und wieder los. Schau doch bitte einfach bei früheren Beiträgen nach.
Die Ziele sind verschieden. Einerseits ist es ein Beweis für die technische Machbarkeit, hat mal einer der Entwickler gemeint. Andererseits geht es anscheinend auch darum, ein System zu haben, das auch Firmen verwenden können, die alte Windows-System verwenden wollen/müssen. (zB Windows 98 wird mittlerweile nicht mehr von Microsoft unterstützt, ReactOS soll da angeblich eine Alternative sein.)
In Wirklichkeit: Absoluter Blödsinn. Keine Firma würde so ein Projekt einsetzen, wenn es nicht massiv an Entwickler-Ressourcen zulegen würde und eine vertrauenswürdige Firma sich dahinter stellen würde (Red Hat, Novell, Canonical, IBM). Entwickler haben daran aber wenig Interesse - wieso eine veraltete API kopieren, wenn man bei aktuellen OSS-Projekten neue Sachen entwickeln kann (Gnome, KDE, Linux Kernel, Mozilla, es gibt mehr als genug Auswahl).
Die API wird in Zusammenarbeit mit dem WINE Projekt entwickelt das durchaus von Firmen eingesetzt wird und warum sollen die Leute wenn sie daran interessiert sind kein komplettes System draus machen. Kann mir durchaus vorstellen dass eine Firma die nur noch ein Programm hat das ums verrecken nicht ohne eine ältere Windowsversion auskommt (z.B. Maschinensteuerung) aber aus Treibermangel für die alte Windowsversion auch nicht mehr auf dem neuen Rechner läuft eben auf ReactOS zurückgreift. Ausserdem ist es natürlich ein hervorragendes Lernprojekt wenn man sich für solche Dinge wie programmieren interessiert. Also doch kein Blödsinn.
>die nur noch ein Programm hat das ums verrecken nicht ohne eine ältere Windowsversion auskommt (z.B. Maschinensteuerung)
Nicht nur Maschinen-, auch Gebäudesteuerung. man glaubt kaum, was da so an Programmen für Windows 95 entwickelt wurde, z.B. im medizinischen oder Behindertenbetreuung. Auch die Klimaanlage, Lüftung und Heizung unserer Firma wird von einem Computer mit Windows 95 gesteuert, der das seit 12 Jahren macht (Nicht die Steuerung direkt, sondern deren Konfiguration). Inzwischen mussten daran schon Monitor, Tastatur und Netzteil getauscht werden, aber sowohl Board als auch Festplatte und die ISA-Karte zur Steuerung sind nicht zu ersetzen, die Software würde dann nicht mehr funktionieren, wie unser aktueller Heizungsbauer erklärt hat. Wir können nur hoffen, das das Teil es noch eine Weile macht. Die Elektronik für die Heizung ist überall in den Gebäuden verteilt, meist nicht zugänglich. Das müsste man alles aufreißen. Kein schöner Gedanke (wir sind damals eingezogen, als alles schon fertig war. Vorher war eine Polyklinik drin und es sollte noch ein Altersheim und eine Apotheke einziehen).
Grundsätzlich ist doch nur eine kritische Masse entscheidend und ein funktionierendes Projekt. Dann kann es tatsächlich sein, dass das Projekt ganz fix aufholt. Bezüglich Wine habe ich den Eindruck, dass da langsam die Post abgeht. Ich hätte das gar nicht mehr für möglich gehalten. Reactos nutzt Wine-DLLs, folglich ist es Win-Win.
"Bezüglich Wine habe ich den Eindruck, dass da langsam die Post abgeht."
Wie kommst du darauf? Ich beobachte Wine seit das erste mal Notepad darauf lief, und seither machte es nur sehr langsam sichtbare Fortschritte. Sicher, es gab große Sprünge, aber aktuell sehe ich keine übermässig produktive Phase.
Was heisst wundern, bei mir lief auch vor Monaten schon fast alles was ich haben wollte. Ich würde mich also kaum wirklich wundern, eher wenn auf einmal nix mehr laufen würde
Ich weiss auch garnicht warum immer alle glauben Wine kann vieles erst seit jetzt. Früher hies es eine Zeitlang das man mit Wine keine Spiele betreiben kann, aber wenn man wusste was man einstellen musste liefen damals auch schon Diablo2 und Starcraft, was ich sehr praktisch fand.
Wenn man weiss was wine kann, und wie man es ihm entlocken kann ist heute schon viel möglich. Wer nur einen doppelklick auf eine exe macht und sich ärgert wenn es nicht geht hat das Potential von Wine eh nie ausgeschöpft.
Geht (1.5.4), aber anscheinend muß man alle mögliche Hardware aktivieren (sound, usb 2.0). Die Geschwindigkeit der GUI ist erheblich höher als bei der letzten Version
Anscheinend niemand ...? Wahrscheinlich "verkommt" ReactOS auf den meisten Rechnern zu einem OS, daß man nur unter Qemu, Vmware u.ä. ausprobiert. Sehr schade.
Testversion: aktuelle Ubuntu mit aktueller VirtualBox (jeweils keine beta- oder Entwicklerversionen)
Fazit: Naja, ich sag mal besser nix...
Ubuntu 7.10 mit VirtualBox OSE. Ich habe allerdings das VM-Ware-Image verwendet und in VirtualBox importiert.
Was bei mir leider (noch) nicht funktioniert sind die Gasterweiterungen/Guest Additions. Die Installation bleibt bei rund 80% hängen. Die Erweitungen scheinen zwar trotzdem installiert zu sein, aber ich konnte den Gerätemanager nicht aufrufen, um den Grafiktreiber entsprechend einzustellen.
Hat jemand einen Tipp?
ein paar komische gui bugs hie und da...
Na das spricht ja bereits Bände über den Tester, aber ich sag auch nix
Btw. Würd ich mal deine Einstellungen checken, hier geht das VMware als auch das ISO Abbild.
Im Normalfall hat man erst ab 1.0 ein wirklich ausgereiftes Prog was die Roadmap bestätigt.
Wieso hilfst du den Jungs nicht oder schreibst selbst was als zu maulen weil du mit Virtualbox nicht klar kommst? oO
*Gähn*. Vielleicht kann er wie viele andere nicht programmieren?
Außerdem, was ist schlecht dran, zu sagen, was nicht tut. So tragen sich die Fehler auch früher oder später zu den Entwicklern.
Aber in welchen OpenSource Projekten arbeitest du mit?
Bezieht sich dieser Normalfall auf etwas anderes als auf die Windows-Welt?
Mach's besser!
Z.B. durch Bugreports...
Nörgeln kann JEDER!
Danke im Voraus für eine Erklärung
das heist unter wine werden,so gott will, alle windows anwndungen laufen, und reactos auch windows treiber.
grüsse
Ich kenn' ihn persönlich!
Aber du bist wahrscheinlicher einer dieser grünen militanten Pazifisten.
Zitat von http://de.wikipedia.org/wiki/Marx
"Heinrich Marx stammte aus einer bedeutenden Rabbinerfamilie (ursprünglich Marx Levi). 1816 (oder 1817) konvertierte der Vater zum Protestantismus, da er als Jude unter der preußischen Obrigkeit sein unter napoleonischer Regierung angetretenes Amt als Justizrat nicht hätte weiterführen dürfen. 1824 wurden die Kinder, auch Karl konvertiert."
lg
Erik
Damit ist der Atheismus auch auf diese irdische Welt begrenzt.
Für den Atheisten gibt es also weder ein Leben nach dem Tod, noch eine Wiedergeburt oder ähnliches.
Das Leben des Atheisten ist also auf das kurze irdische Leben von vielleicht 50-70 Jahre begrenzt.
Damit wird es umso wichtiger, diese kurze kostbare Zeit möglichst effizient zu nutzen.
Und hier fängt das Problem an.
In unserer zivilisierten Welt ist das Geld das Maß aller Dinge.
Wer genug Geld hat, der kann nahezu alles auf dieser Welt machen, was er gerne tun würde und
um die kostbare Zeit effizient nutzen zu können braucht er also so viel Geld wie nur möglich.
Als lang verkettete Folge führt der Atheismus also direkt in eine Welt der Profitmaximierung um jeden Preis
und zum Turbo Kapitalismus.
Und wenn man das Geschehen um Nokia objektiv betrachtet, dann ist jeder Mitarbeiter der zuviel Geld kostet
objektiv betrachtet ein Bremsklotz für den eigenen Profit.
Und ohne Profit kann man das kurze Leben nicht ausgiebig genug auskosten.
Also ist das hauptsächliche Ziel des Atheismus in dem kurzen Leben den maximalen Profit zu erreichen.
Und im Fall von Nokia erreicht man den maximalen Profit, in dem man die kosten senkst und die Produktion in ein Land verlegt in dem die Kosten geringer sind, so man eine Profitsteigerung für den eigenen Wohlstand erhält.
Fazit:
Der Atheismus ist gesellschaflicht destruktiv, denn er schreibt aufgrund des kurzen Lebens den Turbo Kapitalismus und die Profitmaximierung praktisch vor.
Auch kennt er keine Moral, wozu auch, in einer Welt ohne Gott gibt es auch niemanden der einen für seine Sünden bestraft, also
muß man auch nicht moralisch handeln.
Moralisches Handeln bremst nur die Profitmaximierung und steht damit im Weg.
Im Atheismus gibt es also auch keine Notwendigkeit für moralisches Handeln.
Daher ist es einfach, als atheistischer Manager oder Aktionär, die Profitsteigerung auf Kosten der kostspieligen Arbeitnehmer zu steigern
in dem man sie einfach feuert.
Und es gibt keinen Richter nach dem Tod, der einem für dieses unmoralisches Handeln bestrafen könnte, also ist die maximale Freiheit erreicht, ohne Rücksichtig zu handeln. Dank dem Atheismus.
Zunächst mal zur "Grundsatzfrage" - ja, für Atheisten ist das Leben auf die irdische Welt reduziert, und ja, man sollte seine Zeit auf Erden sicherlich auch nutzen (jedoch nicht in negativem Sinne gemeint), was ist so schlimm daran?
Was ist wenn man als Gläubiger alle Hoffnung in ein weiteres Leben nach dem Tod setzt, und dieses gibt es dann gar nicht? Schließlich können Sie nicht beweisen dass es jenes gibt (nein, "Zeuge" zu sein reicht nicht... ja, man kann daran glauben, aber beweisen kann man es nicht).
Ich gebe Ihnen recht, in unserer "zivilisierten" Welt ist Geld das Maß aller Dinge - leider. Jedoch sehe ich nicht den Atheismus als Grund dafür! Der Mensch ist von sich aus egoistisch, gierig und ähnliches - das hat nichts mit Gott zu tun, oder das nicht glauben an einen solchen. Ablasshandel der katholischen Kirche dürfte wohl das beste Beispiel sein. Schlimmer noch, lassen sich gläubige Menschen leicht mithilfe ihres Glaubens beeinflussen, und zwar von anderen Menschen die diesen ausnutzen (wenngleich sie vielleicht sogar selbst diesen Glauben teilen, Christentum in den USA/Europa (meinten nicht Bush und Blair von "Gott" den Auftrag zum Einmarsch in den Irak erhalten zu haben?), und radikale Islamisten dürften wohl auch bekannt sein. Religion wurde schon immer als Vorwand missbraucht um "andere" Ziele zu erreichen (schon bei den Kreuzzügen angefangen), ich glaube das dürfte Ihr Argument bezüglich der Religion zum Herbeiführen und Erhalten moralischen Handelns wohl zerstreuen.
Im allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln. Viel fortschrittlicher wäre es (und ich weiß, davon ist man bei Weitem noch entfernt) wenn Menschen aus einer Moral handeln die für sie in der Gesellschaft selbstverständlich ist. Also handeln aus "wahrer" Moral - und nicht aus Furcht vor Bestrafung, denn das ist die eigentliche Motivation für das Handeln eines Gläubigen (nehme ich an): In Wahrheit ist es nicht Moral, sondern die Hoffnung "belohnt" zu werden für ein Leben im Himmel, bzw. nicht bestraft zu werden in der Hölle. Schließlich sagen Sie das auch selbst:
"Auch kennt er (der Atheismus, Anm.) keine Moral, wozu auch, in einer Welt ohne Gott gibt es auch niemanden der einen für seine Sünden bestraft, also muß man auch nicht moralisch handeln."
Ich sehe mich selbst als starker Agnostiker - Weil ich die Existenz Gottes weder belegen noch beweisen kann. Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist. Denn wenn all jene Menschen, die behaupten im Namen Gottes zu handeln _tatsächlich_ tun, wären wir ohne ihn sicher besser dran!
So mit muss ich leider auch Ihr Argument zerstreuen, dass Atheismus keine Moral kennen würde. Ich handle nach Moral, jedoch nicht weil sie mir "Gott" vorgegeben hat. Und nein, ich bin kein von Profitgier getriebener Kapitalist
Freue mich schon auf eine Antwort!
Bleibe doch bitte mal beim Atheismus ohne jetzt wieder mit dem Leben der Gläubigen gegenzurechnen.
Und natürlich will auch der Gläubige ein schönes glückliches irdisches Leben, aber er muß es nicht um jeden Preis erzielen,
denn es besteht ja noch Hoffnung auf das Leben nach dem Tod.
Der Atheist wird also sein Ziel das Maximum aus dem irdischen Leben zu erhalten viel gezielter verfolgen.
Beim Gläubigen ist es vielleicht nur normaler sozialer Kapitalismus, beim Atheist aber wie schon gesagt, Turbo Kapitalismus.
> Jedoch sehe ich nicht den Atheismus als Grund dafür!
Das habe ich auch nicht gesagt, der Unterschied ist aber wie schon gesagt, daß der Atheist viel stärker an das Geld gebunden ist, siehe oben und das hat natürlich auch Auswirkungen.
> Der Mensch ist von sich aus egoistisch, gierig und ähnliches - das hat nichts mit Gott zu tun, oder das nicht glauben an einen solchen
Ja, der Mensch ist Egoistisch, das ist richtig, aber es macht einen Unterschied wie sehr ein Mensch dem Wahn bzw. der Jagdt nach dem Geld verfallen ist.
Der Atheist ist hier dem Geld aufgrund seines ach so kurzen Leben natürlich viel stärker verfallen.
Dementsprechend wird er sich auch verhalten.
> Ablasshandel der katholischen Kirche dürfte wohl das beste Beispiel sein.
Bleib doch mal in der heutigen Welt.
Das Mittelalter mag zwar die schlimmste Zeit der Kirche gewesen sein, aber diese Zeit ist deswegen noch lange nicht repräsentativ für
die Kirche bzw. den christlichen Glauben.
Bei den Deutschen pickt man schließlich ja auch nicht nur das 3. Reich heraus.
Man sollte hier also schon objektiv bleiben.
Aber wie schon gesagt, beziehen wir uns mal nur auf den Atheismus ohne ihn ständig mit dem Christlichen Glauben zu vergleichen.
Betrachten wir den Atheismus nur mal alleine, so als würde es nichts anderes als nur den Atheismus geben.
> meinten nicht Bush und Blair von "Gott" den Auftrag zum Einmarsch in den Irak erhalten zu haben?), und radikale Islamisten dürften wohl auch bekannt sein.
Es gibt immer Nebeneffekte, aber die sind nicht das Maß aller Dinge und daher auch nicht repräsentativ für das eine oder andere.
Beim Atheismus hätten wir nämlich z.B. Stalin, den größten Massenmörder aller Zeiten.
Du siehst also, es macht keinen Sinn, sich nur ein paar Persönlichkeiten herauszupicken und dann zu sagen, siehst du, die repräsentieren
die Kirche oder den Atheismus.
Das Argument mit Bush oder Bin Laden können wir also wegwischen, so wie ich jetzt auch mal Stalin wegwische.
> Religion wurde schon immer als Vorwand missbraucht um "andere" Ziele zu erreichen
Und bei den Atheisten war es Rassismus oder Nationalismus.
Oder anders gesagt, ein Atheist ist nicht vor Rassismus oder Nationalismus gefeit.
Warum sollte also ein religöser Mensch vor dem Mißbrauch seines Glauben gefeit sein?
Das können wir also auch wegwischen.
Es macht darüberhinaus auch keinen Sinn Religion oder Atheismus an einer Gemeinschaft festzumachen.
Wir sollten daher wirklich den einzelnen generellen Menschen betrachten, wir er sich als Religiöser Mensch oder als Atheistischer Mensch verhalten würde.
Und mit generellem Menschen meine ich wirklich generell, also nicht irgendwelche Individuen wie Bush (Christ) oder Stalin (Atheist).
Auch meine ich keine Gemeinschaften wie (Kirche -> Religiöse Gemeinschaft) oder (UDSSR -> Atheistische Nation).
All das führt zu nichts und ist nicht objektiv und auch nicht wissenschaftlich.
Daher können wir all diese Punkte ebenfalls alle wegwischen.
> Im allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln.
Das kann man so betrachten, aber du wirst eingestehen müssen, daß die Angst für etwaige Sünden geradestehen zu müssen, zu einem frommen
oder anders gesagt, friedfertigen straffreien Leben führen kann.
> Viel fortschrittlicher wäre es (und ich weiß, davon ist man bei Weitem noch entfernt) wenn Menschen aus einer Moral handeln die für sie in der Gesellschaft selbstverständlich ist.
Ja, das wäre es, aber wie schon gesagt, in einer Atheistischen Welt gäbe es dazu keine Notwendigkeit und daher auch keine Grundlage für so eine Lebensweise.
Ein religiöses Leben aber bietet diese Grundlage z.B. in Form der 10 Gebote so ein moralisches korrektes Leben anzustreben.
> In Wahrheit ist es nicht Moral, sondern die Hoffnung "belohnt" zu werden für ein Leben im Himmel, bzw. nicht bestraft zu werden in der Hölle
Dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber objektiv betrachtet ist das entscheident, was am Ende in der Praxis heraus kommt.
Beim Religiösen Leben wäre es also Moral.
Beim atheistischen Leben Profitmaximierung die keine Moral benötigt.
> Ich sehe mich selbst als starker Agnostiker - Weil ich die Existenz Gottes weder belegen noch beweisen kann.
Gut, Agnostiker ist natürlich auch kein Atheismus.
Atheismus ist der Nicht-Glaube an etwas.
Religion ist der Glaube an etwas.
Und Angostiker sind die, die zwischen beiden Welten herumspringen bzw. sich nicht entschieden haben.
Was ich persönlich übrigens nicht so toll finde, man sollte in seinem Leben nämlich schon mal darüber nachdenken und sich endlich
entscheiden wofür man wirklich einsteht, dieses Wischi Waschi Leben zwischen 2 Fronten kann es ja wohl auch nicht sein.
> Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist
Das ist natürlich Unfug, denn Atheismus ist der Nicht-Glaube.
Es ist auch ein Glaube, also ein Glaube an eine Welt ohne einen Gott.
Kein Atheist wird dir jemals beweisen können, daß es einen Gott nicht gibt, sie glauben nur daran, daß es keinen Gott gibt.
Wissen tun sie es aber auch nicht, deswegen ist der Atheismus ein Glaubenbekenntnis an den Nicht-Glauben an eine Religion.
> So mit muss ich leider auch Ihr Argument zerstreuen, dass Atheismus keine Moral kennen würde.
Ich sagte der Atheimus benötigt keine Moral und das stimmt auch.
Ich sagte nicht, daß es die Kenntnis über Moral nicht geben würde.
Im Christentum ist die Moral aber wiederum notwendig, denn sie öffnet z.B. die Tür zu Jesus.
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen Atheismus und Religion.
> Ich handle nach Moral, jedoch nicht weil sie mir "Gott" vorgegeben hat
Das ist löblich, notwendig ist es aber im Atheismus nicht.
Im Atheismus ist es notwendig, daß beste aus seinem kurzen Leben zu machen und es gibt Menschen,
die in diesem Fall durch die Verneinung der Moral weiterkommen.
Wer natürlich ein gutes Einkommen hat, so wie Richard Dawkins, der als Wissenschaftler gutes Geld verdient
und seine Bücher wie "Der Gotteswahn" bestens an seine Anhänger in Millionenauflage verkauft, der ist auf die Profitmaximierung um jeden Preis natürlich nicht angewiesen und kann sich somit den Luxus wie Moral leisten.
Aber das sieht halt bei Menschen die nicht das Glück hatten z.B. eine gute Schulbildung zu bekommen oder ähnliches halt anders aus.
Die werden dann halt auch entsprechend dem Ziel der Profitmaximierung, die Bank ausrauben oder eine organisierte Verbrechervereinigung aufbauen.
Denn die reine Niedriglohn Arbeit wäre hier nicht zweckdienlich, dafür ist das Atheistische Leben ja zu kurz.
Da würde der Mensch sich nur krumm und bucklig schufften und nichts von seinem kurzen Leben haben.
Deswegen sage ich ja, daß der Atheismus entsprechende Folgen wie Bankraub und ein kriminelles Leben haben kann,
wenn man nicht mit Bildung, einem guten Job, Intelligenz oder ähnlichem Gewinnbringenden ausgestattet ist.
Richard Dawkins hat, wie schon gesagt, hier natürlich leicht reden.
Bei seinen Anhängern mag das anders aussehen.
Ich hab mir gedacht ich fasse unsere beiden Diskussionen mal zusammen:
>> Genau so ist es in Ihrem Vergleich mit dem Glauben: Nur weil Sie irgendwelche _Resultate_ sehen/wahrnehmen können Sie nicht beweisen dass Gott dahinter steckt... oder sehe ich da etwas falsch?
> Ja, analog ihres Beispiels wäre ich Zeuge des Unfallhergangs. Und damit meine ich nicht vergangene Geschehnisse aus der Bibel, sondern aus unserer Gegenwart.
Sie meinen Sie sind Zeuge des "Unfallherganges"? Somit ist Gott Ihrer Meinung nach für die Geschehnisse in der heutigen Welt verantwortlich? oder zumindest in diese involviert? Hat Gott Ihrer Meinung dann auch etwas mit den Kriegen die in seinem Namen geführt werden zu tun (dann wäre Unfallhergang sogar ziemlich treffend
), oder ist er nur für die "guten" Dinge verantwortlich (was für mich keinen Sinn ergibt). Bitte erklären Sie mir worin genau Sie die Existenz Gottes erkennen?
--
> Der Atheist wird also sein Ziel das Maximum aus dem irdischen Leben zu erhalten viel gezielter verfolgen.
> Beim Gläubigen ist es vielleicht nur normaler sozialer Kapitalismus, beim Atheist aber wie schon gesagt, Turbo Kapitalismus.
...
> Das habe ich auch nicht gesagt, der Unterschied ist aber wie schon gesagt, daß der Atheist viel stärker an das Geld gebunden ist, siehe oben und das hat natürlich auch Auswirkungen.
Das ist reine Verallgemeinerung, niemand der Atheist ist, ist gleichzeitig automatisch auch "Turbo Kapitalist". Ich glaube auch dass Gläubige (bzw. zumindest nach deren Auffassung Gläubige) sich dem rücksichtslosen Kapitalismus "hingeben" können. Bestes Beispiel: Johannes Calvin - Größte Sünde ist das Nichtstun, der Mensch ist zum Arbeiten geboren, etc... Genau die Einstellung die sie von Atheisten erwarten, jedoch kombiniert mit religiöser Motivation!
Atheismus hat (zumindest für mich) _nichts_ mit Geld zu tun. Für mich geht es lediglich darum ob ich daran Glaube dass etwas "Göttliches" einfluss auf mich hat, und auf das was ich bin, und das was ich mache. Gleichzeitig könnte man auch sagen dass nur Atheisten Kriege anzetteln würden, weil sie an keine göttlichen Gebote/Moral gebunden wären. Tatsächlich scheint aber genau die andere "Gruppe" in solchen Angelegenheiten besonders "motiviert" zu sein.
> (bzgl. Ablasshandel, Anm.) Das Mittelalter mag zwar die schlimmste Zeit der Kirche gewesen sein, aber diese Zeit ist deswegen noch lange nicht repräsentativ für die Kirche bzw. den christlichen Glauben.
Ist natürlich richtig, ich wollte damit auch nur erwähnen, dass religiöses Gehabe die Gier nicht ausschließt!
> Das Argument mit Bush oder Bin Laden können wir also wegwischen, so wie ich jetzt auch mal Stalin wegwische.
Dann können Sie aber auch gleich Nokia wegwischen, oder? Oder haben Sie da konkrete Gründe zur Annahme, dass hier Atheisten handeln?
> Und mit generellem Menschen meine ich wirklich generell, also nicht irgendwelche Individuen ... Auch meine ich keine Gemeinschaften ....
> All das führt zu nichts und ist nicht objektiv und auch nicht wissenschaftlich.
Ich glaube genau diese Feststellung ist nicht objektiv. Der Mensch ist ein Individuum, einzigartig! Man kann von keinen generellen "Atheisten" sprechen, auch glaube ich nicht dass man von Wahrscheinlichkeiten sprechen kann, dass diese oder jene Gruppe eher anfälliger für bestimmte (positive wie auch negative) Eigenschaften ist, da die verschiedenen Gegebenheiten unterschiedlich auf jeden Menschen wirken. Die Individuen die wir aufgezählt haben sind eigentlich das beste Beispiel dafür.
>> Im Allgemeinen sehe ich es nicht besonders fortschrittlich wenn Menschen nur aus reiner "Furcht vor dem Teufel" oder ähnlichen Gründen moralisch handeln.
> Das kann man so betrachten, aber du wirst eingestehen müssen, daß die Angst für etwaige Sünden geradestehen zu müssen, zu einem frommen
oder anders gesagt, friedfertigen straffreien Leben führen kann.
Führen kann - aber keinesfalls muss, auch ist sie auch nicht Voraussetzung dafür! Wieso muss es Ihrer Meinung nach unbedingt ein Geradestehen für Sünden sein? Hätte nicht eine Strafe vollzogen von der Gesellschaft (sprich: Justiz, Gefängnis, ...) die selbe Wirkung? Speziell in Anbetracht der Tatsache, dass ein Mensch nur ein einziges Leben hat (welches er vermutlich nicht in einer Zelle absitzen will)?
> Ein religiöses Leben aber bietet diese Grundlage z.B. in Form der 10 Gebote so ein moralisches korrektes Leben anzustreben.
Sehen sie dies nicht als etwas rückständig an? Ich bin mir sicher dass diese Regeln früher wichtig das gesellschaftliche Zusammenleben waren, aber ich glaube dass man wichtige Grundregeln ("du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen ...") heute wohl eher in einer Verfassung geltend machen sollte als in einer religiösen Schrift! Gesetzgebung gehört für mich absolut unabhängig von jeder Religion definiert, alleine schon um sie für Menschen ALLER Glaubensgemeinschaften innerhalb einer Gesellschaft geltend zu machen.
Überhaupt - wie stehen Sie zum Laizismus?
Dieses Getrolle hättest du dir sparen können.
Mit etwas Verstand hättest du erkannt, daß das Wort Unfallhergang eine Analogie zu deinem zitierten Unfall ist, d.h. aber
nicht, daß dadurch die Geschehnisse die ich bezüglich Gott sah, ein Unfall seien.
Daher mache ich hier Schluß, du hast es leider nicht geschafft bei der Diskussion ernsthaft & seriös zu diskutieren, du hast versagt.
Auf den Rest deines Postings werde ich daher auch nicht eingehen und lesen werde ich den Rest auch nicht, denn
ich kann ja jetzt annehmen, daß du durchgehend mit dem Getrolle fortfährst.
Ja, in dem Satz "dann wäre Unfallhergang sogar ziemlich treffend
" habe ich eine Anspielung mit schwarzem Humor gemacht, tut mir leid wenn Sie damit nicht umgehen können. Hätten Sie sich aber die Mühe gemacht mein restliches Posting zu lesen hätten Sie bestimmt erkannt dass ich nicht getrollt habe.
Aber vielleicht wollten Sie ja nur eine Gelegenheit um sich mit dieser Ausrede einfach der Diskussion zu entziehen - schade, mich hätt's interessiert...
LG
> Und Angostiker sind die, die zwischen beiden Welten herumspringen bzw. sich nicht entschieden haben.
So, um das mal klar zu stellen: Ich versuche Dinge möglichst objektiv und logisch zu betrachten. Hier sind (stark abstrahiert) meine Gegebenheiten, aus denen ich eine ansatzweise logische Schlussfolgerung zu bilden versuche:
1) Es existieren gewisse Dinge, wie wir Menschen, unser Planet, das Universum. Anhand wissenschaftlicher Methoden (also BEWEISE! nicht nur Behauptungen) wird versucht Erklärungen dafür zu finden wie und warum das alles enstanden ist (z.B. Darwins Evolutionstheorie). Es gibt jedoch bis heute auf diese Fragen (noch) keine eindeutigen Antworten... Jedoch kann ahnhand wissenschaftlicher Methoden immer mehr über unsere Enstehung herausgefunden werden (z.B. wie auf einem Planeten Leben entstehen könnte, etc.)
2) Es gibt einen beachtlich hohen Anteil von Menschen auf der Erde, die an Übernatürliches, wie z.B. die Erschaffung des Menschen durch eine "göttliche" Macht. Hier wird nicht versucht logisch Antworten auf diese Fragen zu finden, sondern es werden Annahmen getroffen, warum so etwas passiert sein könnte. Der Einfachheit halber überlegt man sich, wie ein Individuum (Gott) dies alles geschafft haben könnte, ohne aber wirklich nachvollziehbare Beweise zu finden (zumindest sehe ich das so).
Ich persönlich halte die erste Methode zur Erforschung unserer Existenz für richtig, also die logische Aufklärung unseres Ursprungs, JEDOCH kann ich (wiederum aus rein logischer Sicht) eine Existenz eines Gottes nicht ausschließen, auch wenn ich sie persönlich nicht für möglich halte.
Auf rein subjektiver Ebene halte ich mich also durchaus für einen Atheisten, jedoch kann ich aufgrund von Logik die Existenz von Gott nicht ausschließen. (Genauso wenig können Sie - rein logisch - eine Nicht-Existenz von Gott nicht ausschließen, auch wenn sie das Gegenteilige glauben!)
Nun kann man sich noch fragen, ob ich aufgrund dieser "Logik" auch die Russellsche Teekanne oder das fliegende Spaghetti Monster für möglich erachte. Die Antwort ist Nein. Der einzige Grund warum ich die "Alternative Gott" für relevant genug halte um mich logischerweise nicht vollständig als Atheisten zu deklarieren ist lediglich die Tatsache, dass diese "Hypothese" schon seit Urzeiten existiert und den Menschen bis heute beschäftigt hat, und so zumindest als Alternative Erwähnung finden sollte (auch wenn sie mir nicht als logisch erscheint).
>> Könnte ich mir (angesichts heutiger Tatsachen) aber eine "Wahrheit" aussuchen, so wäre ich Atheist
Damit habe ich gemeint: Wenn ich mir "wünschen" könnte, welchen Ursprungs wir entstammten, wenn ich also die Antwort wüsste, würde ich nicht wollen, dass sich herausstellt, dass wir aufgrund einer uns überlegenen Macht ("Gott") entstanden sind, sondern lieber aus "Zufall", und dass wir ständig selbst für uns verantwortlich waren und sind, und nicht weil es uns so vorherbestimmt war oder es aufgrund des Willens dieses Gottes geschehen ist, sondern weil es der Mensch allein ist, der über sein Schicksal entscheidet. [ hehe, das sollte ich mir tätowieren lassen
> Ich sagte der Atheimus benötigt keine Moral und das stimmt auch.
> Ich sagte nicht, daß es die Kenntnis über Moral nicht geben würde.
> Im Christentum ist die Moral aber wiederum notwendig, denn sie öffnet z.B. die Tür zu Jesus.
Dass er keine benötigt heißt jedoch nicht, dass er keiner zugrunde liegen kann! In einer zivilisierten Welt stelle ich mir gesellschaftliche Regeln als "Motivation zur Moral" vor, und nicht Vorstellungen oder Glauben an bestimmte Konsequenzen (Himmel/Hölle).
"Aber das sieht halt bei Menschen die nicht das Glück hatten z.B. eine gute Schulbildung zu bekommen oder ähnliches halt anders aus. Die werden dann halt auch entsprechend dem Ziel der Profitmaximierung, die Bank ausrauben oder eine organisierte Verbrechervereinigung aufbauen. Denn die reine Niedriglohn Arbeit wäre hier nicht zweckdienlich, dafür ist das Atheistische Leben ja zu kurz. Da würde der Mensch sich nur krumm und bucklig schufften und nichts von seinem kurzen Leben haben. Deswegen sage ich ja, daß der Atheismus entsprechende Folgen wie Bankraub und ein kriminelles Leben haben kann, wenn man nicht mit Bildung, einem guten Job, Intelligenz oder ähnlichem Gewinnbringenden ausgestattet ist. Richard Dawkins hat, wie schon gesagt, hier natürlich leicht reden. Bei seinen Anhängern mag das anders aussehen."
Ich denke sie interpretieren einfach zu viel in den Atheismus hinein. Die Schlussfolgerung: "Atheismus -> nur 1 Leben -> Leben nutzen -> Profitmaximierung" bricht nämlich genau an der letzten Behauptung. Ich bin nicht der Meinung dass der Atheismus automatisch (oder mit hoher Wahrscheinlichkeit) zum absoluten Kapitalismus führt.
[Vielleicht hab ich jetzt nicht alles verständlich formuliert, aber um die Zeit geht's einfach nicht mehr viel besser
Einige Atheisten, die ich kenne, paaren ihren Atheismus mit einem unübersehbaren Nihilismus, der sich aber gegen sie selbst richtet.
Selbst Selbstmord ist da durchaus eine Option.
Sie üben u.a. radikalen Konsumverzicht.
Andere Atheisten stellen wiederum die Vernunft in den Vordergrund und versuchen, in dieser Hinsicht das Beste aus ihrem Leben zu machen.
Radikale Hedonisten, die ich kenne, und Leute, die in meinem weiteren Bekanntenkreis nach "Profitmaximierung" streben, sind demgegenüber gläubige, ebenfalls vernunftbegabte Menschen, die in ihrem Handeln aber keinerlei Widerspruch zur religiösen Lehre sehen. Ganz im Gegenteil: Der liebe Gott meint es doch nur gut mit ihnen, sie verhalten sich richtig, Gott belohnt sie dafür.
Verallgemeinerungen sind hier aber nicht möglich, diese wären nicht rational begründbar. Ich bitte das Geschilderte auch so aufzufassen, nämlich als mir persönlich bekannte Einzelfälle.
Die meisten Menschen in diesem Land sind keine Atheisten, ob sie sich nun Manager, Aktionäre, Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder Angestellte schimpfen.
Letztendlich brauchen wir uns diese Frage in unserem täglichen Leben auch überhaupt nicht zu stellen: Sie ist irrelevant, für "ungläubige" wie für gläubige Menschen. Es ist völlig egal. Wie so vieles.
Deine Argumente sind meiner Ansicht nach nicht vernünftig begründet: Atheisten sind nicht ... irgendetwas, nein, sie sind vielleicht ... irgendetwas (z.B. destruktiv oder vernünftig), so wie alle anderen Menschen in ihrer Vielfalt auch.
Übrigens: Auch Atheisten zweifeln. Diskutiere einfach mit ihnen. Anscheinend hast Du das bisher noch nicht getan?
Und: Nenne mir einige Atheisten, die sich so verhalten wie von Dir beschrieben oder die sich genau so verhalten haben. Versuche also bitte, nicht so furchtbar allgemein zu sein, konkrete Einzelfälle sind gefragt.
Ist denn der Nokia-Vorstand ein Haufen von Atheisten, wie Du das hier indirekt unterstellst?
Woher weißt Du das denn?
Hast Du per Email angefragt oder mit diesen Leuten telefoniert oder sie sogar interviewt?
Im Kern geht es doch darum ob Moral im Atheismus notwendig ist.
Und das ist sie nicht, sie ist überflüssig und sie ist ein Bremsklotz, denn die Profitmaximierung ist wichtiger.
Und basierend auf dieser Grundlage kann das entsprechende Auswirkungen auf das Verhalten der Atheisten haben.
Beim Christentum ist Moral eine Notwendigkeit, klar kann sich der Christ wie ne Sau im Dorf benehmen,
aber was bringt ihm das am Ende vor Gott? Nichts!
Und der Atheist? Was bringt es ihm, wenn er moralisch handelt? Nichts!
Wenn du Christ bist, so ist dein "heiliges Buch" alles andere als tolerant (komm nicht mit "Naechstenliebe" oder "wir haben die Krankenhaeuser erfunden").
Die Repraesentaten dieser Lehren nehmen Einfluss in Wirtschaft, Politik und Bildung - zum Nachteil anderer Glaubensrichtungen.
> Aber du bist wahrscheinlicher einer dieser grünen militanten Pazifisten.
Was meinst Du damit, dass du "sowas wie" ihn tolerierst? Welche Form der Toleranz erwartest Du?
Solange Du behauptest, dass es einen Gott gibt, kannst Du nicht erwarten, dass dich niemand darauf hinweist, dass dies ein Hirngespinst ist. Ich wäre jedoch äußerst erfreut, wenn sich alle Atheisten und Gottgläubigen darauf einigen könnten, ihre jeweilige Meinung für sich zu behalten, und die Frage ob Gott existiert aus dem öffentlichen Raum verbannt würde.
Arme unfreie Seele!
Die reden in Ami-Land alle von (irgendeinem) Gott. Das gehört sich so. Da muss nicht gesagt werden, wen man meint, oder sich gar fragen, ob man wirklich im Sinne von "Gott" (unbestimmte Variable) handelt. Sonst müsste man ja am Ende noch das eigene Handeln in Frage stellen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Flying_Sphagetti_Monster
Kann man jedem (Anders-)-Gläubigen empfehlen
Ich muß dich entäuschen, aber Gott gibt es.
Das muß dir genügen, denn ich habe zum Zeitpunkt der Erkenntnis weder ein Foto von ihm gemacht noch einen Film über ihn gedreht.
Und so wie du als unbeteiligter Zeuge eines Verkerhsunfall zwar siehst wie der Unfall geschehen ist, aber diesen nicht gefilmt hast,
so genügt dem Richter auch deine Zeugenaussage, denn er verlangt auch keinen Film von dir.
Richtig! Aber ich muss wirklich dabei gewesen sein um den Unfallhergang bezeugen zu können. In Ihrem Fall würden Sie sich selbst auch als Zeuge sehen, wenn sie 20 Minuten später an den Unfallort kommen und das Resultat sehen, aber nicht wie es geschehen ist, und aus welchem Grund.
Genau so ist es in Ihrem Vergleich mit dem Glauben: Nur weil Sie irgendwelche _Resultate_ sehen/wahrnehmen können Sie nicht beweisen dass Gott dahinter steckt... oder sehe ich da etwas falsch?
Ja, analog ihres Beispiels wäre ich Zeuge des Unfallhergangs.
Und damit meine ich nicht vergangene Geschehnisse aus der Bibel, sondern aus unserer Gegenwart.
Ist es einfach nur um eine freie Implementation von Windows zu haben? Oder verstehe ich das vollkommen falsch und Rectos will ein Linux sein, dass 100% kompatibel zu der Windows API ist? Hehe dann haben wir endlich die gleiche Auswahl an Viren und Trojanern wie die Windows-Benutzer
In Wirklichkeit: Absoluter Blödsinn. Keine Firma würde so ein Projekt einsetzen, wenn es nicht massiv an Entwickler-Ressourcen zulegen würde und eine vertrauenswürdige Firma sich dahinter stellen würde (Red Hat, Novell, Canonical, IBM).
Entwickler haben daran aber wenig Interesse - wieso eine veraltete API kopieren, wenn man bei aktuellen OSS-Projekten neue Sachen entwickeln kann (Gnome, KDE, Linux Kernel, Mozilla, es gibt mehr als genug Auswahl).
Nicht nur Maschinen-, auch Gebäudesteuerung. man glaubt kaum, was da so an Programmen für Windows 95 entwickelt wurde, z.B. im medizinischen oder Behindertenbetreuung. Auch die Klimaanlage, Lüftung und Heizung unserer Firma wird von einem Computer mit Windows 95 gesteuert, der das seit 12 Jahren macht (Nicht die Steuerung direkt, sondern deren Konfiguration). Inzwischen mussten daran schon Monitor, Tastatur und Netzteil getauscht werden, aber sowohl Board als auch Festplatte und die ISA-Karte zur Steuerung sind nicht zu ersetzen, die Software würde dann nicht mehr funktionieren, wie unser aktueller Heizungsbauer erklärt hat. Wir können nur hoffen, das das Teil es noch eine Weile macht. Die Elektronik für die Heizung ist überall in den Gebäuden verteilt, meist nicht zugänglich. Das müsste man alles aufreißen. Kein schöner Gedanke (wir sind damals eingezogen, als alles schon fertig war. Vorher war eine Polyklinik drin und es sollte noch ein Altersheim und eine Apotheke einziehen).
Wie kommst du darauf? Ich beobachte Wine seit das erste mal Notepad darauf lief, und seither machte es nur sehr langsam sichtbare Fortschritte. Sicher, es gab große Sprünge, aber aktuell sehe ich keine übermässig produktive Phase.
Ich weiss auch garnicht warum immer alle glauben Wine kann vieles erst seit jetzt.
Früher hies es eine Zeitlang das man mit Wine keine Spiele betreiben kann, aber wenn man wusste was man einstellen musste liefen damals auch schon Diablo2 und Starcraft, was ich sehr praktisch fand.
Wenn man weiss was wine kann, und wie man es ihm entlocken kann ist heute schon viel möglich. Wer nur einen doppelklick auf eine exe macht und sich ärgert wenn es nicht geht hat das Potential von Wine eh nie ausgeschöpft.
Ja, aber heute laufen auch 3d Spiele und nicht nur Diablo und Starcraft.
Das ist natürlich Blödsinn.
Schau dir einfach mal FreeDOS an, die Firmen sind froh daß es FreeDOS gibt und sie setzen es inzwischen auch ein.
Weiß jemand, ob man ReactOS mittlerweile auf SATA-Festplatten installieren kann? Bei meinem letzten Versuch fand der Installer keine Festplatte
Gruß,
Thomas
http://alter.org.ua/ru/soft/win/uni_ata/
Die Geschwindigkeit der GUI ist erheblich höher als bei der letzten Version
Wenn ja, mit welcher Hardwarekonfiguration?
Wahrscheinlich "verkommt" ReactOS auf den meisten Rechnern zu einem OS, daß man nur unter Qemu, Vmware u.ä. ausprobiert.
Sehr schade.