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Mi, 23. Januar 2008, 15:32

Wiener Open-Source-Kompetenz-Zentrum startet im Februar

Am 11. Februar möchte die Open Source Austria, die unabhängige Vereinigung österreichischer Open Source-Dienstleister und -Entwickler, ein Open-Source-Kompetenz-Zentrum in Wien eröffnen.

Das Zentrum soll eine Auftrags- und Job-Datenbank betreiben, die von IT-Dienstleistern, Kommunen und Organisationen genutzt werden kann.

Neben dem Anbieten der Dienstleistungen der Mitglieder von Open Source Austria wird das Zentrum verstärkt für den Einsatz von freier Software werben. Auch Schulen und universitäre Bildungseinrichtungen sollen in den Aufklärungsprozess einbezogen werden.

Peter Prohaska, Vorsitzender von OS Austria, blickt optimistisch in die Zukunft: "Das Konzept startet mit zwei freien Mitarbeitern und einem kleinen Büro in Wien als Minimalvariante. Werktags von 9 bis 18 Uhr sind wir telefonisch und per Email erreichbar. Projekte, Ausschreibungen und Jobangebote werden online im Portal täglich aktualisiert. Ich bin davon überzeugt, dass sich mehrere Unternehmen und Organisationen an diesem Projekt sowohl personell als auch finanziell beteiligen werden, da ein solches Open-Source-Kompetenz-Zentrum unserer Meinung nach eine Chance für Österreich ist, sich im europäischen und internationalen Umfeld stärker zu behaupten. Eine kompetente, zentrale und unabhängige Informations- und Koordinationsstelle ist die Voraussetzung dafür".

Für Ende Januar haben die Gründer Vertreter der Gemeinde Wien, der OS Experts der WKO, der OSAlliance, der OCG, der ZIT und der FFG zu einer Diskussionsrunde eingeladen, auf der sie die Zusammenarbeit mit österreichischen Behörden und Organisationen klären wollen.

Das OS-Kompetenzzentrum möchte nicht nur auf Österreich beschränkt bleiben, sondern plant Kooperationen mit dem deutschen Linuxverband, dem Campus Nürnberg und der Stadt München sowie europäischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Einmal pro Jahr soll eine österreichische Open Source-Businessveranstaltung mit Entwicklerkonferenz abgehalten werden. Zur Zeit baut der gemeinnützige Verein OS Austria die Datenbank "OS4Enterprise.com" auf, die IT-Verantwortliche während der Evaluierungsphase von Open Source-Produkten als Entscheidungshilfe unterstützen soll.

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