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Do, 24. Januar 2008, 10:17

Software::Kommunikation

Mozilla wird 10 Jahre alt

Mozilla will das zehnjährige Bestehen in diesem Jahr feiern und sucht noch nach Ideen, die Feier zu gestalten.

Vor genau zehn Jahren, am 22. Januar 1998, hatte Netscape angekündigt, den Quellcode des in Entwicklung befindlichen Communicator 5.0 freizugeben. Die tatsächliche Freigabe des Codes erfolgte Ende März. Am 23. Februar gründete sich bereits das Mozilla-Projekt.

Netscape war zu diesem Zeitpunkt auf dem absteigenden Ast. Microsoft lieferte den Internet Explorer kostenlos und tief in Windows integriert mit, so dass der Einsatz eines alternativen, nicht kostenlosen Browsers immer weniger Interessenten fand.

Das Mozilla-Projekt kam anfangs nur langsam voran. Der von Netscape übernommene Code wurde so gründlich überarbeitet, dass vom Originalcode kaum noch etwas übrig blieb. Daher dauerte es bis Juni 2002, bis Mozilla 1.0 endlich erschien. Der Rest ist Geschichte: Mozilla selbst wurde nach Version 1.7 eingestellt, aber durch das Seamonkey-Projekt fortgeführt. Mehrere Browser entstanden auf der Basis des Mozilla-Codes, insbesondere dessen Rendering-Engine »Gecko«. Sie blieben alle auf Nischen beschränkt mit Ausnahme des immens erfolgreichen Firefox, der dem Internet Explorer bereits deutliche Marktanteile entreißen konnte.

Laut der ehemaligen Mozilla-Chefin Mitchell Baker will Mozilla das zehnjährige Bestehen zünftig feiern. Dabei soll nicht ein einzelner Termin im Mittelpunkt stehen, sondern es darf das ganze Jahr über gefeiert werden. Allerdings hat Mitchell Baker noch keine konkreten Pläne für die Feiern. So sucht sie noch nach Ideen, um weltweite, unterschiedliche und vergnügliche Veranstaltungen zu organisieren. Nach ihren Vorstellungen sollten die Feiern auch die aktive Teilnahme der Gäste in irgendeiner Weise enthalten.

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