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Do, 24. Januar 2008, 12:53

Unternehmen

Deklaration von Kapstadt fordert freie Lehrmaterialien

Eine Gruppe von Bildungsstätten, Stiftungen und Internet-Pionieren hat dazu aufgerufen, mit öffentlichen Mitteln finanzierte Lehrmittel frei über das Internet verfügbar zu machen.

Die sogenannte »Cape Town Open Education Declaration« will erreichen, dass Lehrmaterialien online für alle zur Verfügung stehen, womit die Barrieren, die durch das Einkommen oder den Wohnort entstehen, eingerissen werden sollen. Es soll nach ihren Wünschen möglich sein, die Materialien weiterzugeben, zu verändern, neu zusammenzustellen und zu übersetzen.

Die Deklaration kam der Ankündigung zufolge auf Initiative des Open Society Institute und der Shuttleworth Foundation zustande, die im September 2007 dreißig Organisationen nach Kapstadt einluden. Ein Video einer Pressekonferenz zur Deklaration mit Mark Shuttleworth ist verfügbar.

Einer der Autoren der Deklaration ist Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia und von Wikia. Desweiteren sind Mark Shuttleworth, Gründer von Ubuntu Linux, Peter Gabriel, Musiker und Gründer der Real World Studios, Sir John Daniel, Präsident des Commonwealth of Learning, Thomas Alexander, früherer Direktor für Bildung bei der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD), Paul N. Courant von der University of Michigan, Lawrence Lessig, Gründer und Geschäftsführer der Creative Commons, Andrey Kortunov, Präsident der New Eurasia Foundation und Yehuda Elkana, Rektor der Central European University, Unterzeichner der Deklaration.

Ihr Ziel ist es, Bildungsmaterialien frei verfügbar zu machen, so wie es Wikipedia mit enzyklöpädischen Informationen bereits vorgemacht hat. Dies ist nach Angaben der Initiatoren besonders für die Entwicklungs- und Schwellenländer wichtig, da daraus auch bezahlbare Lehrbücher und andere Lernmittel entstehen können. Diese können von lokalen Herstellern produziert werden und sind daher diversifizierter als die Produkte multinationaler Verlage.

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