...aber denkt doch bitte an die Serverbetreiber! Das sollt man dann über ein spezielles apt-source machen. Wers haben will, muss noch eine "deb"-Zeile einfügen. Wenn das sauber zu trennen ist, sollten die viel öfter kleinere Upgrades rausbringen. Für Desktop-Bereich ist das völlig i.O. und hätte ich auch gerne
Natürlich gibt es für ein stabiles Debian derzeit *keine* höherstelligen offiziellen Kernel. Dazu müsstest Du Dich aus anderen Quellen oder aus anderen Zweigen wie etwa unstable bedienen. Es geht ja nun bei diesem Projekt darum, dem -stable Zweig auch von ganz offizieller Seite einen getesteten aktuellen Kernel zur Verfügung zu stellen. Aber man beachte, dass das Ganze *optional* ist. Ich kann mir in der heutigen Zeit keinesfalls vorstellen, dass ein "apt-get upgrade" einen neuen Kernel in -stable installieren würde. Vielleicht in vielen Jahren einmal. Insofern ist das auch überhaupt kein Problem für Serverbetreiber. Von Schlund/1&1 weiß ich zum Beispiel auch, dass die ihre ganz eigenen Kernel erstellen.
Ich habe da so meine Zweifel, somal der 18er Kernel in der Vergangenehit eher stiefmütterlich als liebevoll seitens der Debianer gepflegt wurde. Ich hoffe mit der 24er-Integration klappts dann besser.
Es geht um Debian und was draufsteht ist auch drin, also kein Grund zu nörgeln. Wenn du Bleeding-Edge-Geschichten brauchst, bist du anderswo besser bedient. Wenn es aber gewohnte Debianqualität sein soll, dann könnte der neue Kernelpfad eine prima Sache für Benutzer modernerer Hardware sein.
Zum Thema totdiskutieren, insgesamt finde ich die demokratische Kultur in Debian ausgesprochen bewundernswert und man kann ja nun nicht behaupten, dass sie niemals und in keinem Punkt zu einem Ergebnis kämen. Demokratie lebt eben von Diskurs, was du vielleicht als Maßstab heranziehst ist unsere gelebte Lobbykratie mit ihren Frontkaspern, dort werden dann unterschiedliche Auffassungen ja gleich zu einer Parteienkrise stilisiert und deshalb findet auch keine öffentliche Diskussion statt, sondern es werden im geschlossenen Kämmerlein festgezimmerte Positionen durchgesetzt.
Wenn bei Debian also ein Vorschlag in langen Diskussionen auf der Strecke bleibt, dann war er offensichtlich nicht auf breiter Basis tragfähig, man kann das auch einfach als Ablehnung begreifen.
>> Sid? Testing? Ahja, die zeichnen sich besonders durch ihre Zuverlässigkeit und die schnellen Security-Fixes aus.
*gg*, du hast doch noch nie ein Debian angefasst, geschweige es verstanden. Ich benutze sid seit ca. 5 Jahren und es läuft stabiler als 99% der restlichen Distributionen. Außerdem, es zwingt dich doch niemand es zu benutzen, oder? Also krieche wieder unter deinen Gentoo-Dummbuntu-Prolldriva-Stein.
Von hutzlipochtlisprüngli am Mo, 28. Januar 2008 um 17:23 #
> Wann »Lenny« erscheinen wird, ist unklar. Ein Termin in der zweiten Hälfte 2008 wurde ursprünglich angepeilt und neuere Informationen liegen noch nicht vor.
Habe die mit ihrer Veröffentlichkeitspolitik nichts aus Sarge gelernt? (de.wikipedia.org/wiki/Debian#Versionsliste). Ach, ja: Ich habe Etch drauf. Läuft prima auf meinem ,,old faithful'' PIII von Aldi.
... ist das, Sollte nur zeitnah (in Wochen gesprochen) geschehen. In Zukunft würde ich noch andere Dinge zur Halbzeit aktualisieren: - Samba - Openoffice - Xserver-xorg
Ich habe ein PC mit einem Intel DG33TL G33 Mainboard. Ich würde da sehr gerne wieder Debian installieren, es funktioniert aber bisher leider nur mit Ubuntu und Fedora.
Ich weiß noch nicht 100%ig ob Kernel 2.6.24 alles für dieses Mainboard mitbringt, aber es wäre zumindest ein Versuch wert und ich habe da durchaus Hoffnung.
Von Peter Eisentraut am Di, 29. Januar 2008 um 00:59 #
Kann ich nur von abraten. Probleme mit Kernels nach 2.6.18 sind unter anderem, dass UMTS-Karten nicht mehr gehen, Suspend-to-Disk nicht mehr geht, die Kernel nicht mehr in VirtualBox und Qemu starten, diverse externe Kernel-Treiber sich nicht mehr bauen lassen (unter anderem VMWare). Also wer unbedingt einen neuen Kernel für die neue Hardware benötigt, gut, aber ansonsten würde ich da doch sehr vorsichtig sein. Für mich ging es nach 2.6.18 den Bach runter.
Von Geisterfahrer am Di, 29. Januar 2008 um 12:31 #
Sehe ich ähnlich.Ich habe zb auch die suse drauf und was da die leztzen tage mit dem xorg und dem kernel gemacht haben geht auf keine Kuhhaut. Also ich bin gerade wegen dem udate und aktuell wahn mancher zu debian gewechselt.MFG Geisterfahrer
Das sollt man dann über ein spezielles apt-source machen.
Wers haben will, muss noch eine "deb"-Zeile einfügen.
Wenn das sauber zu trennen ist, sollten die viel öfter kleinere Upgrades rausbringen.
Für Desktop-Bereich ist das völlig i.O. und hätte ich auch gerne
aktuell etch 2.6.18-5-686-bigmem
wo bekomme ich andere Debian-Kernel her?
Was ist denn das für ein Kommentar? Kompetent! Alle Achtung!
Hier wird über stable (etch) diskutiert.
Bist du angekommen? O.K!
Keine Frage, du kennst mich, ich komme klar!
Küss die Hand
Ja, Du kommst wohl klar. Respekt!
Zum Thema totdiskutieren, insgesamt finde ich die demokratische Kultur in Debian ausgesprochen bewundernswert und man kann ja nun nicht behaupten, dass sie niemals und in keinem Punkt zu einem Ergebnis kämen. Demokratie lebt eben von Diskurs, was du vielleicht als Maßstab heranziehst ist unsere gelebte Lobbykratie mit ihren Frontkaspern, dort werden dann unterschiedliche Auffassungen ja gleich zu einer Parteienkrise stilisiert und deshalb findet auch keine öffentliche Diskussion statt, sondern es werden im geschlossenen Kämmerlein festgezimmerte Positionen durchgesetzt.
Wenn bei Debian also ein Vorschlag in langen Diskussionen auf der Strecke bleibt, dann war er offensichtlich nicht auf breiter Basis tragfähig, man kann das auch einfach als Ablehnung begreifen.
*gg*, du hast doch noch nie ein Debian angefasst, geschweige es verstanden. Ich benutze sid seit ca. 5 Jahren und es
läuft stabiler als 99% der restlichen Distributionen. Außerdem, es zwingt dich doch niemand es zu benutzen, oder?
Also krieche wieder unter deinen Gentoo-Dummbuntu-Prolldriva-Stein.
Du kennst mich, ich komm klar
Küss die Hand
Habe die mit ihrer Veröffentlichkeitspolitik nichts aus Sarge gelernt? (de.wikipedia.org/wiki/Debian#Versionsliste).
Ach, ja: Ich habe Etch drauf. Läuft prima auf meinem ,,old faithful'' PIII von Aldi.
Debian mach'n guten Job und wer sich anmaßt, daran rumzukritisieren, soll erstmal annähnernd beweisen, daß er es mindestens genauso gut kann!
Setzen!
Sechs!
Ich stell Dir garnicht erst die Fragem ob Du es kannst!
Sollte nur zeitnah (in Wochen gesprochen) geschehen.
In Zukunft würde ich noch andere Dinge zur Halbzeit aktualisieren:
- Samba
- Openoffice
- Xserver-xorg
Ich habe ein PC mit einem Intel DG33TL G33 Mainboard. Ich würde da sehr gerne wieder Debian installieren, es funktioniert aber bisher leider nur mit Ubuntu und Fedora.
Ich weiß noch nicht 100%ig ob Kernel 2.6.24 alles für dieses Mainboard mitbringt, aber es wäre zumindest ein Versuch wert und ich habe da durchaus Hoffnung.
http://www.debian.org/releases/stable/hppa/apds03.html.de
Damit schafft man auch schwierige Fälle.
Also ich bin gerade wegen dem udate und aktuell wahn mancher zu debian gewechselt.MFG Geisterfahrer
Es geht um Diejenigen, die Debian auf neue Hardware aufspielen wollen.