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Mo, 28. Januar 2008, 21:15

Klik2 erreicht zweiten Meilenstein

Die noch in Entwicklung befindliche nächste Generation des Anwendungs-Installations-Systems Klik hat ihren Entwicklern zufolge den zweiten Meilenstein erreicht.

Die neue Version von Klik soll das Konzept der Images beibehalten, das jedes installierbare Objekt als einzelne Datei erscheinen lässt. Diese Datei ist jedoch ein Dateisystem-Image. Klik2 will dieses Dateisystem so virtualisieren, dass die Anwendungen unmodifiziert laufen können. Die Entwickler wollen dazu drei Dateisysteme zu einer virtuellen Sicht für die Anwendung verschmelzen. Die Basis bildet das reale Dateisystem des Rechners, das von der Anwendung jedoch nie geändert werden kann. Die zweite Schicht ist das komprimierte Image der Anwendung, das nun die realen Pfade des Dateisystems nutzen kann und sich daher wie eine normal installierte Anwendung ins System integriert. Auch diese Schicht ist nicht änderbar. Wenn die Anwendung Dateien ändern oder abspeichern will, braucht sie daher noch eine dritte Schicht. Diese soll eine Art von »copy-on-write« realisieren. Solange eine Datei nicht geändert wird, sieht die Anwendung daher die Originaldatei. Bei einer Änderung wird eine Kopie angelegt und die Anwendung sieht nur noch die Kopie und hat keinen Zugriff mehr auf das Original.

Der zweite Meilenstein der Entwicklung bestand darin, ein rudimentär funktionales System zu erstellen, in dem es möglich sein sollte, fünf ausgesuchte Anwendungen zu installieren. Diese Zahl wurde niedrig angesetzt, um den Aufwand zum Erstellen der Pakete und Testen gering zu halten. Das System sollte auf drei Distributionen laufen, zwei Kommandozeilen-Kommandos unterstützen (klik get und klik run) und unter den Desktopumgebungen GNOME und KDE laufen. Ferner sollten drei Screencasts erstellt werden.

Obwohl die Ziele nicht ganz erreicht wurden, glaubt Pipitas vom Klik2-Entwicklerteam, dass nun der Durchbruch geschafft ist, um schnell größere Fortschritte machen zu können. Die Tests beschränkten sich überwiegend auf die Distribution Ubuntu, während Fedora 8 angeblich noch Probleme macht und für Mandriva 2008 kein Tester gefunden werden konnte. Es wurden auch noch keine Screencasts erstellt.

Für den dritten Meilenstein peilen die Entwickler fünfzehn installierbare Anwendungen an, mit ein wenig Feintuning halten sie jedoch auch hunderte für erreichbar. Die Tests sollen außerdem ausgeweitet werden. Zum Mithelfen kann man den aktuellen Stand des Klik2-Clients aus der SVN-Quellcodeverwaltung holen.

Weitere Verbesserungen an Klik2 erhofft sich das Team durch den zurückgekehrten Niall »bfree« Walsh, der zum einen ein Debian-Paket von Klik2 erstellen und zum anderen das System auf dem Asus EEE PC zum Laufen bekommen will.

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