alles ist seit jahrzehnten standard in allen vernünftigen dbms und nun kommt auch endlich mysql auf die idee das zu benutzen. vielleicht werden sie ja doch irgendwann verstehen, dass datenbanken nicht nur für guestbooks mit einer table taugen, sondern auch komplexe datenmengen mit transaktionen, boolean searches, geocoords etc. benutzen können. ok.. manches davon hat mysql.. aber dank verschiedener tabellentypen lassen die sich nicht gleichzeitig benutzen geschweige denn sind diese vernünftig implementiert. von "richtigen" rules mal ganz abgesehen!
Recht habt ihr. Das ist auch das, was mich am meisten an MySQL stört. Wie wäre es mit einer Engine, die alles kann, was auch andere gute RDBMS können, anstatt 10 Engines?
Die gibt es schon und heisst PostgreSQL K.A. warum man überhaupt MySQL noch benutzt; IMHO reine Tradition; da sieht man, wie "extrem schnell" die IT-Welt wirklich ist ...
Für die Datenbank-Projekte, mit denen ich bisher zu tun hatte, reichte MySQL immer aus. Außerdem weiß ich, wie ich mit MySQL umzugehen habe (neue Tabellen/Datenbank/Benutzer, usw.).
Abgesehen davon kann man davon ausgehen, dass bei datenbankbasierender Software mindestens eine DB unterstützt wird: MySQL. Und solange sich PostgreSQL nicht als Standard-DB etabliert hat, sehe ich für mich keinen Grund zu wechseln.
Nachtrag: das gilt natürlich nur solange ich die Datenbank für simple Software (a la Gästebücher) nutze. Für komplexe DB-Anwendungen hatten wir früher mal eine Adabas-DB, die ich adminsitrieren durfte. Und das war eine regelrechte Qual!
dann hattest du wohl noch keine sicherheitskritischen anwendungen bei denen geld im spiel war. denn sobald einem kunden aus irgendeinem grund mal bares verloren geht verstehen die ziemlich schnell keinen spaß mehr. Alle Anwendungen wo es auf stabillität ankommt und sich eine Datenbank am besten selbst in einem konsistenten zustand halten muss sind auf MySQL alles andere als gut aufgehoben. Die angesprochenen Gästebücher etc. sind allerdings dank der Geschwindigkeit von MyIsam dort genau richtig. Ach.. und deine Aussage, dass MySQL überall unterstützt wird mag für den Großteil von Webprojekten gelten. Bei "richtiger" Software ist dies bei weitem nicht der Fall.
Bei Datenbanken ist es einfach so, dass die eine Funktion eine andere ausschließt. Die Eierlegende-Woll-Milch-Sau gibt es da eben nicht. Der Anwender muss entscheiden welche die Richtige für seine Aufgabe ist...
Nicht immer stimmt deine Aussage. Das z.B. die Volltextsuche so stiefmütterlich behandelt wird ist eher ein Problem der Prioritäten als den ein technisches. Es wäre sehr wohl möglich jede DB Engine damit auszustatten (ok, bis auf Blackhole ).
Es gibt einige solcher Beispiele bei denen die "besseren" Engines dann öfters mal funktionen nicht haben die eigentlich sinnvoll wären.
Von Anonymous Coward am Do, 31. Januar 2008 um 01:03 #
Unfug, andere DBMS kriegen doch auch einen vernünftigen Funktionsumfang hin. Und wieso gibt es überhaupt noch MyISAM? Ein DBMS ohne Transaktionen ist Schwachsinn!
Nein, es gibt viele fälle bei denen Transaktionen nicht nötig sind. Ein Forum braucht soetwas zum Beispiel nicht, da geht es nur um Ausführungsgeschwindigkeit. Wenn ein Forumsbeitrag verloren geht muss er halt neu geschrieben werden, das ist meistens völlig egal. MYISAM ist nicht gerade perfekt, aber Transaktionen sind wirklich nicht in allen nötig, es ist sinnvoll eine einfache schnelle Engine anzubieten wenn man das garnicht nutzen will.
> Weil es einfach und billig ist? Ja. hihi .... Wahrscheinlich.
> Ob man glaubt oder nicht, unter Oracle Admins > ist Mysql sehr beliebt. Verrückt, gell? Ja. Wo doch gerade für die PostgreSQL näher sein müsste, als MySQL (auch die Programmierung mit PL/SQL).
denn sollte ueberlegt werden, ob wirklich noch weitere Engines geschaffen werden sollten, wenn die immer mit Namen der eigenen Kinder zusammenhaengen. Irgendwann wird das ja mit ganz vielen Kindern anstrengend
K.A. warum man überhaupt MySQL noch benutzt; IMHO reine Tradition; da sieht man, wie "extrem schnell" die IT-Welt wirklich ist ...
Abgesehen davon kann man davon ausgehen, dass bei datenbankbasierender Software mindestens eine DB unterstützt wird: MySQL. Und solange sich PostgreSQL nicht als Standard-DB etabliert hat, sehe ich für mich keinen Grund zu wechseln.
Ach.. und deine Aussage, dass MySQL überall unterstützt wird mag für den Großteil von Webprojekten gelten. Bei "richtiger" Software ist dies bei weitem nicht der Fall.
Das z.B. die Volltextsuche so stiefmütterlich behandelt wird ist eher ein Problem der Prioritäten als den ein technisches. Es wäre sehr wohl möglich jede DB Engine damit auszustatten (ok, bis auf Blackhole
Es gibt einige solcher Beispiele bei denen die "besseren" Engines dann öfters mal funktionen nicht haben die eigentlich sinnvoll wären.
MYISAM ist nicht gerade perfekt, aber Transaktionen sind wirklich nicht in allen nötig, es ist sinnvoll eine einfache schnelle Engine anzubieten wenn man das garnicht nutzen will.
Gruß
Mike
das kann MS Access schon lange. Zumindest in Zusammenarbeit mit NTFS.
Ich bleib trotzdem bei PostgreSQL. Warum dieses MySQL-Zeug überhaupt noch benutzt wird, ist mir ein Rätsel. Rationale Gründe hat das jedenfalls nicht.
Gruß
MichaelK
Ob man glaubt oder nicht, unter Oracle Admins ist Mysql sehr beliebt. Verrückt, gell?
Ja. hihi .... Wahrscheinlich.
> Ob man glaubt oder nicht, unter Oracle Admins
> ist Mysql sehr beliebt. Verrückt, gell?
Ja. Wo doch gerade für die PostgreSQL näher sein müsste, als MySQL (auch die Programmierung mit PL/SQL).
Gruß
MichaelK
denn sollte ueberlegt werden, ob wirklich noch weitere Engines geschaffen werden sollten, wenn die immer mit Namen der eigenen Kinder zusammenhaengen. Irgendwann wird das ja mit ganz vielen Kindern anstrengend