Nunja, hoffentlich schaffen sie es Gentoo wieder zur Alternative auf dem Desktop werden zu lassen. In Sachen Aktualität von GNOME hinken sie ja mittlerweile recht stark hinterher (bei Arch sieht das z. B. anders aus). Dabei liegt das möglicherweise oftmals nur an den vielen Architekturen, eventuell haben sie sich da etwas übernommen ...
Soweit ich das sehe gar nicht: 2.20.3 ist das aktuelle Release bei gentoo und für x86, amd64 sowie ppc stabil. bei gnome.org gibt es auch nichts aktuelleres als 2.20.
Keine Ahnung wie das bei Arch Linux aussieht, jedoch braucht Gentoo manchmal echt eine ganze Weile, bis ein neues GNOME Release stable geht. Das war bei GNOME 2.20 auch so, in Portage ist es erst einen Monat oder so nach dem offizielen Release stable gegangen. Ich weiß ja, es erfordert Aufwand, sowas wie GNOME gründlich durchzutesten. Doch Gentoo benutze ich, weil ich gerne aktuelle Software habe und es ist schade, wenn es so lange dauert, vor Allem, wenn z.B. bei Debian unstable (OK, der Vergleich hinkt) das 2.20er schon einen Tag nach Release integriert wurde.
Hmm, also in Gentoo geht ein Paket (Ausnahmen wie Sicherheitslücken mal beiseite) nach frühestens 30 Tagen stable. Sonst ließe man nämlich ganz viel ungeteste Software auf Leute los, die darauf vertrauen, dass stabil auch stabil ist. Wenn du experimentierfreudig bist, benutze den testing-Zweig.
Naja, manchmal dauert es schon recht lange, bis Pakete in gentoo-x86 aufgenommen werden. Meistens ist das der Fall, wenn starke eclass Änderungen vorgenommen werden/wurden, Beispiel ist ja z.B. wxGTK/wxwidgets, da hat es sehr lange gedauert. Allerdings ist das verständlich und nachvollziehbar, ich weiß zudem nicht, wie schnell andere Distributionen da sind. Zudem kann man sich für den Fall der Fälle auch entsprechendes aus den Overlays holen, allerdings wäre da mal eine spezielle Overlaysuchmaschine hilfreich (ich weiß, man findet auch einiges über Google), so quasi ein packages.gentoo.org für die Overlays (und zwar alle Overlays, bzw. die, die layman kennt, nicht nur einzelne).
app-portage/eix bietet dir die Möglichkeit den Suchcache aller möglichen Overlays runterzuladen. So kannst du dort bequem suchen...und in den Foren gab es da vor zwei Tagen auch die Ankündigung einer entsprechenden Seite.
Thx. eix is nich so mein Fall, aber gut zu wissen, dass es das kann. Meistens suche ich übrigens mit qlist/qsearch+grep, geht schneller als man denkt. Aber wenn es ein Webseitenprojekt gibt is das natürlich sehr gut. Im Prinzip müsste sich ja eigentlich sogar das pgo system modifizieren lassen, dass es eben nicht den lokalen portage tree scannt, sondern overlays.
Stimmt schon, dass es manchmal länger dauert. Kommt halt immer darauf an wieviel Zeit die Maintainer zur Verfügung haben - Geld bekommen sie schließlich keine wie Angestellte bei den großen Distris (Suse, RedHat, etc.). Aber dafür verfällt auch der elendliche Upgrade-Prozess, wie man ihn bei nahezu jeder anderen Distri findet. Offiziellen Support für KDE 4 bekomme ich mit Kubuntu 7.04 wohl kaum - also muss man immer wieder updaten. Was, auch mit offiziellen Guides und Software, manchmal leider das System verhunzt.
Naja, auch bei Gentoo kann es größere Upgradeprozzeduren geben, aber hier gibt es einen wichtigen Unterschied. Bei Ubuntu etc. bezieht sich das Upgrade auf das komplette System, bei Gentoo häufig nur auf eine Softwarekomponente (als Ausnahme könnte man hier evtl. ein größeres Toolchainupgrade ansehen, bei dem ja das komplette System neugebaut werden sollte), entsprechend beziehen sich die Upgradeguides auch speziell darauf. (Es gibt ja fast immer einen Guide auf g.o) Bei Ubuntu hingegen muss ein Upgradeguide oftmals das komplette System umfassen, zwar gibt es auch meistens speziellere Guides für einzelne Softwarepakete, aber die gehen nicht immer so ins Detail.
Naja, das ist eben ein Unterschied in der Philosophie, da haben beide Systeme ihre Vorteile und Nachteile, wie das halt immer so ist.
eigentlich muß man nur bei gcc updates neubauen. Und dann auch nur bei Sachen wie 3.X zu 4.X oder 4.X.Y zu 4.X+1.Y, bei binutils, glibs und ähnlichen brauchst du das nicht.
Man kann vieles machen ohne Gefahr zu gehen, dass man einen Fehler macht, aber wenn man sich hier und da mal zusätzlich absichert kann das nicht schaden. Damit will ich sagen, dass man nach einem Update von binutils(z.B. von 1.17->1.18) oder glibc(z.B. von 2.5->2.6) zumindest die Toolchain neu bauen sollte. Ich hab damit nicht behauptet, dass das Ganze explodiert, wenn du das nicht machst. Abgesehen davon sollte man meiner Meinung nach trotzdem das komplette System neubauen, denn oft gibt es Dinge, die noch zu beheben sind, quasi zur Fehlersuche. Auch bei binutils/glibc Updates gibt es nachher oft einige Pakete, die nicht mehr kompilieren.
ArchLinux muss auch erst einmal "erwachsen" werden und überhaupt eine gewisse Grundstabilität erlangen. Ansonsten ist bleeding edge dort mehr oder weniger sinnfrei wenn man zudem noch grösstenteils mit dem frickeligen aur ergänzen muss, dessen Qualität jenseits von gut und böse angesiedelt ist.
Von The Roadrunner am So, 3. Februar 2008 um 15:26 #
Aber genau mit dem Problem haben beide Distris zu kaempfen; da haben die Paketbauer schon Pakete, welche durch andere Abhaengigkeiten auf dem System installiert wurden und wenn einer mit einem ganz frischen System kommt, fehlt genau diese Abhaengigkeit in den .dist-File (Gentoo) bzw in der Beschreibung (Archlinux) und schon muss man frickeln - es ist mir bei beiden Distris passiert.
Vom removen von Paketen und deren Abhaengigkeiten ganz zu schweigen. Macht mal eine Liste aller Abhaengigkeiten und speichert sie mal beim installieren ab. Beim removen sieht man dann den grossen Unterschied - irgendwie bekommt das niemand auf die Reihe, obwohl da schon richtig gute Ansaetze bei anderen Distris wie Debian existieren; man koennte ja vom 'aptitude' die sources ziehen und dann bauen lasse. Ich weiss, dass es bei Debian auch nicht perfekt ist. Nur, dass die Paketverwaltung 1000x und aber-1000x neu erfunden wird, ist fuer mich nicht verstaendlich.
Probier mal Paludis, der entfernt alle unbenutzten Abhängigkeiten mit. (Paludis ist eine Alternative zu Portage, also ein alternativer Paket-Verwalter für Gentoo)
Entfernen mit allen Abhaengigkeiten unter Arch? Nichts leichter als das! `pacman -Rsc paketname` oder `pacman -Rs paketname` wenn man auf Nummer sicher gehen moechte. Also wenn es um Paketmanagement laesst Arch nichts zu wuenschen uebrig.
Meistens ist das der Fall, wenn starke eclass Änderungen vorgenommen werden/wurden, Beispiel ist ja z.B. wxGTK/wxwidgets, da hat es sehr lange gedauert.
Allerdings ist das verständlich und nachvollziehbar, ich weiß zudem nicht, wie schnell andere Distributionen da sind.
Zudem kann man sich für den Fall der Fälle auch entsprechendes aus den Overlays holen, allerdings wäre da mal eine spezielle Overlaysuchmaschine hilfreich (ich weiß, man findet auch einiges über Google), so quasi ein packages.gentoo.org für die Overlays (und zwar alle Overlays, bzw. die, die layman kennt, nicht nur einzelne).
Aber wenn es ein Webseitenprojekt gibt is das natürlich sehr gut. Im Prinzip müsste sich ja eigentlich sogar das pgo system modifizieren lassen, dass es eben nicht den lokalen portage tree scannt, sondern overlays.
Aber dafür verfällt auch der elendliche Upgrade-Prozess, wie man ihn bei nahezu jeder anderen Distri findet. Offiziellen Support für KDE 4 bekomme ich mit Kubuntu 7.04 wohl kaum - also muss man immer wieder updaten. Was, auch mit offiziellen Guides und Software, manchmal leider das System verhunzt.
Bei Ubuntu etc. bezieht sich das Upgrade auf das komplette System, bei Gentoo häufig nur auf eine Softwarekomponente (als Ausnahme könnte man hier evtl. ein größeres Toolchainupgrade ansehen, bei dem ja das komplette System neugebaut werden sollte), entsprechend beziehen sich die Upgradeguides auch speziell darauf. (Es gibt ja fast immer einen Guide auf g.o)
Bei Ubuntu hingegen muss ein Upgradeguide oftmals das komplette System umfassen, zwar gibt es auch meistens speziellere Guides für einzelne Softwarepakete, aber die gehen nicht immer so ins Detail.
Naja, das ist eben ein Unterschied in der Philosophie, da haben beide Systeme ihre Vorteile und Nachteile, wie das halt immer so ist.
Man kann vieles machen ohne Gefahr zu gehen, dass man einen Fehler macht, aber wenn man sich hier und da mal zusätzlich absichert kann das nicht schaden.

Damit will ich sagen, dass man nach einem Update von binutils(z.B. von 1.17->1.18) oder glibc(z.B. von 2.5->2.6) zumindest die Toolchain neu bauen sollte.
Ich hab damit nicht behauptet, dass das Ganze explodiert, wenn du das nicht machst.
Abgesehen davon sollte man meiner Meinung nach trotzdem das komplette System neubauen, denn oft gibt es Dinge, die noch zu beheben sind, quasi zur Fehlersuche.
Auch bei binutils/glibc Updates gibt es nachher oft einige Pakete, die nicht mehr kompilieren.
wurden und wenn einer mit einem ganz frischen System kommt, fehlt genau diese Abhaengigkeit in den .dist-File (Gentoo) bzw in der Beschreibung (Archlinux) und
schon muss man frickeln - es ist mir bei beiden Distris passiert.
Vom removen von Paketen und deren Abhaengigkeiten ganz zu schweigen. Macht mal eine Liste aller Abhaengigkeiten und speichert sie mal beim installieren ab.
Beim removen sieht man dann den grossen Unterschied - irgendwie bekommt das niemand auf die Reihe, obwohl da schon richtig gute Ansaetze bei anderen Distris
wie Debian existieren; man koennte ja vom 'aptitude' die sources ziehen und dann bauen lasse. Ich weiss, dass es bei Debian auch nicht perfekt ist. Nur, dass
die Paketverwaltung 1000x und aber-1000x neu erfunden wird, ist fuer mich nicht verstaendlich.
(Paludis ist eine Alternative zu Portage, also ein alternativer Paket-Verwalter für Gentoo)