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Thema: Gentoo zurück in der Spur

13 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Christian am Sa, 2. Februar 2008 um 18:11 #
Jede Architektur ist in Sachen Stabilisierung unabhängig von den anderen...und inwiefern hinkt Gentoo bei Gnome hinterher?
  • Score: 3 Von Michael am Sa, 2. Februar 2008 um 19:29 #
    Soweit ich das sehe gar nicht: 2.20.3 ist das aktuelle Release bei gentoo und für x86, amd64 sowie ppc stabil. bei gnome.org gibt es auch nichts aktuelleres als 2.20.
    Score: 3 Von Laberbacke am Sa, 2. Februar 2008 um 20:17 #
    Keine Ahnung wie das bei Arch Linux aussieht, jedoch braucht Gentoo manchmal echt eine ganze Weile, bis ein neues GNOME Release stable geht. Das war bei GNOME 2.20 auch so, in Portage ist es erst einen Monat oder so nach dem offizielen Release stable gegangen. Ich weiß ja, es erfordert Aufwand, sowas wie GNOME gründlich durchzutesten. Doch Gentoo benutze ich, weil ich gerne aktuelle Software habe und es ist schade, wenn es so lange dauert, vor Allem, wenn z.B. bei Debian unstable (OK, der Vergleich hinkt) das 2.20er schon einen Tag nach Release integriert wurde.
    • Score: 3 Von Christian am Sa, 2. Februar 2008 um 20:23 #
      Hmm, also in Gentoo geht ein Paket (Ausnahmen wie Sicherheitslücken mal beiseite) nach frühestens 30 Tagen stable. Sonst ließe man nämlich ganz viel ungeteste Software auf Leute los, die darauf vertrauen, dass stabil auch stabil ist. Wenn du experimentierfreudig bist, benutze den testing-Zweig.
    Score: 3 Von fdsa am So, 3. Februar 2008 um 05:19 #
    Naja, manchmal dauert es schon recht lange, bis Pakete in gentoo-x86 aufgenommen werden.
    Meistens ist das der Fall, wenn starke eclass Änderungen vorgenommen werden/wurden, Beispiel ist ja z.B. wxGTK/wxwidgets, da hat es sehr lange gedauert.
    Allerdings ist das verständlich und nachvollziehbar, ich weiß zudem nicht, wie schnell andere Distributionen da sind.
    Zudem kann man sich für den Fall der Fälle auch entsprechendes aus den Overlays holen, allerdings wäre da mal eine spezielle Overlaysuchmaschine hilfreich (ich weiß, man findet auch einiges über Google), so quasi ein packages.gentoo.org für die Overlays (und zwar alle Overlays, bzw. die, die layman kennt, nicht nur einzelne).
    • Score: 3 Von Christian am So, 3. Februar 2008 um 08:22 #
      app-portage/eix bietet dir die Möglichkeit den Suchcache aller möglichen Overlays runterzuladen. So kannst du dort bequem suchen...und in den Foren gab es da vor zwei Tagen auch die Ankündigung einer entsprechenden Seite.
      Score: 3 Von Michael am So, 3. Februar 2008 um 14:31 #
      Stimmt schon, dass es manchmal länger dauert. Kommt halt immer darauf an wieviel Zeit die Maintainer zur Verfügung haben - Geld bekommen sie schließlich keine wie Angestellte bei den großen Distris (Suse, RedHat, etc.).
      Aber dafür verfällt auch der elendliche Upgrade-Prozess, wie man ihn bei nahezu jeder anderen Distri findet. Offiziellen Support für KDE 4 bekomme ich mit Kubuntu 7.04 wohl kaum - also muss man immer wieder updaten. Was, auch mit offiziellen Guides und Software, manchmal leider das System verhunzt.
      • Score: 3 Von fdsa am So, 3. Februar 2008 um 22:00 #
        Naja, auch bei Gentoo kann es größere Upgradeprozzeduren geben, aber hier gibt es einen wichtigen Unterschied.
        Bei Ubuntu etc. bezieht sich das Upgrade auf das komplette System, bei Gentoo häufig nur auf eine Softwarekomponente (als Ausnahme könnte man hier evtl. ein größeres Toolchainupgrade ansehen, bei dem ja das komplette System neugebaut werden sollte), entsprechend beziehen sich die Upgradeguides auch speziell darauf. (Es gibt ja fast immer einen Guide auf g.o)
        Bei Ubuntu hingegen muss ein Upgradeguide oftmals das komplette System umfassen, zwar gibt es auch meistens speziellere Guides für einzelne Softwarepakete, aber die gehen nicht immer so ins Detail.

        Naja, das ist eben ein Unterschied in der Philosophie, da haben beide Systeme ihre Vorteile und Nachteile, wie das halt immer so ist. ;-)

        • Score: 3 Von energyman am So, 3. Februar 2008 um 22:25 #
          eigentlich muß man nur bei gcc updates neubauen. Und dann auch nur bei Sachen wie 3.X zu 4.X oder 4.X.Y zu 4.X+1.Y, bei binutils, glibs und ähnlichen brauchst du das nicht.
          • Score: 3 Von fdsa am Mo, 4. Februar 2008 um 09:06 #
            Ich schrieb auch "Sollte".

            Man kann vieles machen ohne Gefahr zu gehen, dass man einen Fehler macht, aber wenn man sich hier und da mal zusätzlich absichert kann das nicht schaden. ;)
            Damit will ich sagen, dass man nach einem Update von binutils(z.B. von 1.17->1.18) oder glibc(z.B. von 2.5->2.6) zumindest die Toolchain neu bauen sollte.
            Ich hab damit nicht behauptet, dass das Ganze explodiert, wenn du das nicht machst. ;)
            Abgesehen davon sollte man meiner Meinung nach trotzdem das komplette System neubauen, denn oft gibt es Dinge, die noch zu beheben sind, quasi zur Fehlersuche.
            Auch bei binutils/glibc Updates gibt es nachher oft einige Pakete, die nicht mehr kompilieren.

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