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Di, 5. Februar 2008, 08:43

Software::Distributionen::Debian

Debian »Lenny« im September

Das Release-Team will die für die zweite Jahreshälfte 2008 angestrebte Fertigstellung von Debian »Lenny« wahrmachen und die neue Version der Linux-Distribution Debian im September veröffentlichen.

Diesen Termin stellte Marc Brockschmidt in einer Mitteilung in Aussicht. Das Release-Team hat sich um drei weitere Assistenten verstärkt, um die Arbeitslast auf mehr Schultern zu verteilen. Dem Team zufolge wurden in den letzten Wochen keine Probleme mehr gefunden, die die Veröffentlichung von Lenny aufhalten könnten, und mit solchen Problemen wird auch nicht mehr gerechnet.

Noch nicht abschließend geklärt ist, welche Architekturen Lenny offiziell umfassen wird. Für die alternden Architekturen alpha und hppa fehlen noch Informationen. Die Architektur armel wird möglicherweise neu hinzukommen und später einmal arm ablösen. Zur Zeit wird daran gearbeitet, armel ins Hauptarchiv zu integrieren. Mit armel kommen somit zwölf Architekturen für die Veröffentlichung in Frage.

Der Terminplan bis zur Freigabe von Lenny sieht ein Einfrieren der Release-Ziele Anfang März vor. Ab diesem Zeitpunkt sollen die Entwickler nur noch Software in die Entwicklungsversion aufnehmen, wenn sie sicher sind, dass sie es bis zur Veröffentlichung in die stabile Distribution schafft. Anfang April sollen die essentiellen Generier-Tools eingefroren werden. Mitte Juni sollen auch die nicht essentiellen Tools (debhelper, cdbs und viele andere) sowie alle Bibliotheken den endgültigen Stand erreichen. Einen Monat darauf wird der Frost auf alle Bestandteile der Distribution ausgedehnt. Die Veröffentlichung soll im September erfolgen.

Begleitet wird die Fertigstellung von Lenny durch mehrere Bug Squashing Partys (BSP), die an Wochenenden im März, April und Mai stattfinden sollen. Zur Zeit kennen die Entwickler 460 Release-kritische Fehler. Diese Zahl muss bis zur Freigabe von Lenny auf null reduziert werden. Die Reduktion kann auch durch Entfernen von unkorrigierten Paketen aus der Distribution erreicht werden. Dafür hat das Team einige Regeln aufgestellt, die Entwickler dazu bewegen sollen, binnen vier Wochen die kritischen Fehler zu beheben.

Auch die für Lenny angestrebten Ziele wurden einer Revision unterzogen. Das Paket debmake wird planmäßig aus Debian verschwinden. Die Umstellung der Paketbeschreibungen und Changelogs auf UTF-8 ist bis auf 40 Pakete vollzogen. /bin/sh wird künftig auf dash verweisen, eine wesentlich kleinere Shell als Bash, die aber dennoch viele Features aufweist.

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Kommentare (Insgesamt: 52 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Xorg / fluxbox (Sobu, So, 29. November 2009)
Re: Xorg / fluxbox (sobu, So, 29. November 2009)
arm /armel (sluguser, Mi, 6. Februar 2008)
Re[3]: Klasse (E. coli, Mi, 6. Februar 2008)
Re[3]: Xorg / fluxbox (Erik, Mi, 6. Februar 2008)
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