"Die Standard-Version von KDE ist nun wieder Version 3.5.8."
Also, so wie ich das verstanden habe, ist es genau anders herum. Die Standardversion ist nun KDE4 - zur Zeit 4.0.1 - falls KDE 4.1 nicht rechtzeitig fertig wird, dann wird KDE 3.5.x wieder zur Standardversion und KDE4 zur Option. Auch die aktuelle 1-CD-KDE-Installations-CD installiert KDE4.
Die Installationsoberfläche wurde ja total geändert. Und meiner bescheidenen Meinung nach sieht es besch... aus. Die Standard-Objekte (Buttons, Textfenster, Scrollleisten...) passen absolut nicht zu diesem Design. Hoffentlich ändert sich das noch.
Mir ist es ziemlich egal, welche KDE-Version nun die Standardversion ist.
Aber nachdem der Gartenzwerg Miguel nichts mehr bei gnome zu sagen hat, wäre es wirklich schön&angebracht, wenn KDE wieder der Suse Standarddesktop wird.
Gnome ist genausowenig wie KDE der Standarddesktop bei SuSE. Gnome wird nun genauso unterstützt wie früher nur KDE. Nicht mehr und nicht weniger. So hat der Anwender die Wahl zwischen zwei gut vorkonfigurierten Desktops.
Du must verzeihen, denn ursprünglich wurde von Novell bekannt gegeben, dass man sich auf Gnome konzentrieren und KDE fallen lassen wolle. Das wurde dann nach dem Proteststurm der SUSE-Kunden widerrufen, aber es ist halt hängen geblieben.
Auswahl ist natürlich gut.
Aber auch bei Ubuntu gibt es das gleiche Problem. Ich würde mir auch wünschen, dass es normaler wird, mehrere Desktops aus der gleichen Basis zu bauen, ohne dass es Gerangel gibt. Man denke zuletzt daran, dass Kubuntu als "2. Klasse verschimpft wurde", nur weil Canonical nicht glaubt, dass KDE 3.5.x noch 5 Jahre Support bekommt.
Die grossen Community-Distributionen werden als Schlachtfeld gesehen, statt als Bühne auf der die konstruktive Konkurrenz ablaufen muss.
> denn ursprünglich wurde von Novell bekannt gegeben, dass man sich auf Gnome konzentrieren
Stimmt.
> und KDE fallen lassen wolle.
Wo steht das? Kann man das nachlesen? Wenn nicht belegbar, stimmt's wohl nicht. Meines Wissens hat es nie eine solche Ankündigung seitens Novell/Suse gegeben. Höchstens die, dass man mehr Gnome favorisieren werde, den auch zum Standard-Desktop machen werde. Aber dass es dort je offiziell geäußerte Gedanken gab, KDE komplett oder in Teilen fallenzulassen (kurz-, mittel- oder langfristig), ist mir nicht bekannt. Vielleicht lerne ich ja jetzt dazu, indem Du mir eine verlässliche Quelle nennst, wo man das nachlesen kann.
> Das wurde dann nach dem Proteststurm der SUSE-Kunden widerrufen, aber es ist halt hängen geblieben.
Meiner Ansicht nach, gab's da nichts aufzuheben oder zu widerrufen, weil Deine Aussage so nicht richtig ist. Es sei denn, Du belegst sie mir hier.
Von Marcus Moeller am Sa, 9. Februar 2008 um 21:20 #
Zumindest bei openSUSE gibt es keinen Standarddesktop. Während der Installation wird weder GNOME noch KDE vorausgewählt. Nur in den Enterprise Produkten von Novell kommt per default GNOME zum Einsatz.
Von Er nun wieder am So, 10. Februar 2008 um 00:32 #
Was hast du dagegen, dass Gnome und Kde gleichberechtigt zur Auswahl stehen? Was ist nicht in Ordnung daran, dass sich die User den Desktop ihrer Wahl installieren? Ich verstehe nicht, was du meinst.
Weil die Macher es nun einmal so gemacht haben. Ubuntu setzt auf Gnome. Da es aber offenbar ein großes Interesse an KDE oder Xfce gibt, hat man entsprechende Versionen herausgebracht. Du tust ja gerade so, als gäbe es eine gesetzliche Verpflichtung KDE zu unterstützen. Andere Distributionen, wie Sidux, unterstützen überhaupt kein Gnome. Installier dir doch einfach KDE und andere installieren sich eben Gnome, Xfce oder was auch immer. Was soll dieses infantile, peinliche 'Gnome ist böse'-Gerede. Dass dir das nicht zu albern ist, spricht jedenfalls Bände.
Sorry in meinen Augen ist openSUSE immer noch DIE KDE-Distri... Ich habe viele Distributionen mittlerweile ausprobiert, aber die KDE-Integration bei openSUSE ist nach wie vor hervorragend und in meinen Augen die Gelungenste.
Ich kann daran nichts schlimmes erkennen, dass openSUSE nun auch endlich über eine anständige Gnome-Integration verfügt. Wer KDE nicht mag, wird dementsprechend halt mit einer Alternativen bedient. Für Gnome-Nutzer war die Distribution jahrelang uninteressant, nun können sicherlich weitere Nutzer und Helfer dazugewonnen werden.
Zur Info: Das OpenSUSE-Projekt stellt die meisten KDE-Entwickler und trägt einen großen Anteil zur KDE4-Entwicklung bei!
die meisten KDE-Entwickler bezahlt doch wohl jetzt Nokia?
Laut KDE ist SUSE dafür zu danken, 3 Entwickler, "Stephan Kulow, Lubos Lunak and Dirk Müller" zu beschäftigen. Dann gibt es da noch "10 KDE developers who are free to work on KDE during their work time". Kann da jemand Namen nennen? Das wären wirklich viele, aber warum werden sie nicht genannt?
Bei Trolltech/Nokia scheint mir die Zahl eventuell höher zu liegen, schliesslich gibt es dort z.B. Webkit Entwickler wie Lars Knoll, Phonon für DirectX und MacOS X backends, und und nicht zuletzt Aaron Seigo als KDE-Präsident, Zack Rusin ist ja weg und man muss bedenken, wieviel von KDE in Wirklichkeit Qt ist, so dass fast jeder Troll zu KDE beiträgt.
Ich glaube auch nicht, dass es irgendwie vorteilhaft wäre, andere Desktops auszugrenzen. Eine Distribution, die gut mit Gnome und gut mit KDE funktioniert, hat sicher mehr zu bieten.
Spontan würden mir da jetzt noch Cornelius Schuhmacher, Duncan Mac-Vicar Prett, Stephan Binner und Will Stephenson einfallen. Beim Vergleich von planetkde.org mit planetsuse.org dann vielleicht noch Timo Hoenig und Danny Kukawka.
Von Dirk Neubauer am So, 10. Februar 2008 um 08:02 #
Es klicken aber immerhin 70% auf die "zweite Wahl" KDE. ... Das ist mal ein starkes Votum, von daher verstehe ich auch nicht, warum die erste Wahl Gnome ist, insbesondere weil von den 20% (die restlichen 10% sind wohl Server Installationen) wohl die meisten nur draufklicken, weil es eben das erste ist ...
oh ja, das wird es sein! Wenn KDE doch so toll ist, warum ist es nicht mehr der Standard Desktop bei den großen Distris? Das war mal anders und ich frage mich warum sie da an Boden verloren haben. Benutzt denn noch Jemand KDE außer in DE und Fr? So neben bei was die Accessibility angeht ist gnome den KDE fritzen um min. fünf Jahre voraus. Dies macht KDE für Menschen mit Behinderungen absulut nutzlos.
Da ich die Zugangshilfen, die Menschen mit Behinderung unterstützen sollen, nicht benötige und daher auch nicht kenne, würde mich mal interessieren, inwiefern sich da Gnome und KDE so deutlich unterscheiden. Vielleicht kann da mal jemand genaueres zu sagen. Danke.
[...]Benutzt denn noch Jemand KDE außer in DE und Fr?[...]
Der beste FUD der mir untergekommen ist: Die Behauptung KDE wäre nur in Europa populär. Das geniale daran ist, daß es die Leute sogar glauben...
Wer die Sache 'mal ernsthaft nachprüft wird feststellen, daß KDE z.B. in Nordamerika genauso populär ist wie in Deutschland... In Asien (ausser Japan) ist KDE sogar weitaus populärer. Man braucht nur 'mal auf den KDE Mailkinglisten nachschauen wer da postet...
Also ich habe mir mal ein wenig die Mühe gemacht und im Netz recherchiert. Mein erster Eindruck. In den zur Verfügung stehenden Programmen unterscheiden sich KDE und Gnome nicht wirklich. Lupe, kontrastreiche Farbschematas, Anschlagtöne bei den Tasten, verlangsamte Tastenreaktion, Mausgesten, bis hin zu Hinweisen, wenn 2 Tasten gleichzeitig gedrückt wurden usw. scheinen wohl beide Desktops mehr oder weniger mitzuliefern. Inwiefern da jetzt gravierende Unterscheide sind, konnte ich nicht erkennen. Unter SuSE selbst gibt es sogar schon seit Jahren die Unterstützung für Blindenschrift.
Hier ein Link zu einer Diskussion für Ubuntu: http://forum.ubuntuusers.de/topic/151309/?p=1219753#1219753
Freut mich das Du Dir die Mühe gemacht hast. Es fehlt etwas essentielles unter KDE nämlich ein sog. Screenreader. Ein screenreader gibt die bildschirminformationen an geeignete Ausgabemedien wie Sprache oder Braille (Blindenschrift) aus. So etwas gibts unter KDE (leider) nicht. Das entsprechende Programm für gnome wurde hier sogar schon oft in News erwähnt und heißt orca.
Einen vollständigen Screenreader gibt es unter KDE nicht. Mit KTTS hat man jedoch bereits in KDE 3.4 ein neues Konzept eingebracht. Eine direkte Schnittstelle in den Anwendungen, die möglicherweise effektiver sein kann, als ein reiner Screenreader. Darüber hinaus kann ich allerdings noch immer keine gravierenden Unterschiede feststellen, die KDE für Behinderte insgesamt nicht benutzbar macht. Barrierefreiheit auf dem Desktop beschränkt sich wohl kaum auf einen Screenreader. Insofern kann ich die Aussage nicht nachvollziehen, wo Gnome in Bezug auf Barrierefreiheit auf dem Desktop um Jahre weiter sein soll als KDE. Für mich erscheinen beide Desktops in dieser Hinsicht gleichwertig.
Das was du als neues konzept bezeichnetest ist oder war verschwendete mühe. Mit ktts kann man bestenfalls selbst sprechende Anwendungen schreiben, müsste aber in jeder Anwendung, die man zugänglich machen will, die informationen selbst aufbereiten und für die nötigen steuerungemechanismen sorgen. Dieses konzept hat sich nirgendwo durchgesetzt und das zurecht. für (sehbehinderte und blinde) Menschen ist ein vollwertiger Screenreader unabdingbar. Wie Du selbst geschrieben hast, gibt es sowas unter KDE einfach nicht. Speech-dispatcher als ausgabeserver für sprache ist z. b. nicht an einen Desktop gebunden und kann als Schnittstelle für einen Screenreader dienen und macht damit ktts obsolete.
Es gibt ja nicht nur Blinde oder Sehbehinderte Menschen für die ein Reader hilfreich ist. Ich arbeite mit geistig behinderten Menschen und da macht der auch viel Sinn. Nun stelle ich fest, das ich als alter KDE Nutzer (nicht ideologisch eher Gewohnheit) mich dringend um GNOME kümmern muss, da ich doch die Schulrechner langsam gen Linux umstellen werde. Danke für die Diskussion und auch danke an SUSE, das es geht wie man es braucht. Danke an die Linuxentwicklung, denn nun kann ich überlegen vielleicht auch mal einfach Ubuntu zu benutzen. (Kubuntu und Edubuntu (trotz GNOME) waren da nicht der Brüller), bin da aber nicht mehr unbedingt uptodate
Vermutlich weil Gnome bzw. GTK+ unter der LGPL und KDE bzw. Qt unter der GPL steht. Folglich ist Gnome für Kommerzielle Software (deren Quelltext nicht veröffentlicht werden sollte) von Vorteil.
Von Behinderter am So, 10. Februar 2008 um 11:16 #
Ah, danke! Tja, außer einem Rechtschreibfehler ('Email-Programm') fällt mir da nichts auf. Die Texte sind ja sogar fast identisch. Was soll denn da jetzt bei Gnome besser klingen? Langsam wird's wirklich lächerlich.
Noch nie ist so massiv so schlecht an der Sprache rumgepfuscht worden! Dabei wurde die versprochene Vereinfachung nicht erreicht, eher im Gegenteil!
Wer auch etwas auf sich hält, bleibt beim "richtigen" Deutsch und lauscht mal in seinem Bekanntenkreis, wann dort der Dudenverbrennungstag ist. Angestrebtes Datum ist die Frühlingsequinox, wobei arbeitnehmerfreundlich der nächste auf diese folgende Samstag gewählt werden soll, aber es gibt in dieser noch jungen Bewegung noch ein paar regionale Abweichler, das wird sich aber in den nächsten Jahren angleichen.
Warum?
Den Kindern wird dies falsche Deutsch aufgezwungen und die Eltern beherrschen zumeist die zumindest richtigeren Vorgängerversionen. Mit schulpflichtigen Kindern kommt man also kaum umhin, alljährlich den neuesten Duden zu erwerben. Statt den alten Duden nun zu archivieren oder still und meinungsäußerungslos dem Altpapier zu übergeben, kann man zumindest diese Altlast sinnvoll zur Kundgabe der Meinung in Gesellschaft von Gleichgesinnten benutzen. So bleibt die größte Sprachvergewaltigung der Neuzeit im Gedächtnis, bleibt angeprangert und man kann mit Gleichgesinnten einen netten Abend verleben!
zunächst bin ich sehr erstaunt, dass Anna Naß im besitz der richtigen, einzig wahren rechtschreibung ist.
>>..und man kann mit Gleichgesinnten einen netten Abend verbringen<<
das freut mich und ist sicherlich eine tolle angelegenheit.
dennoch muss ich anmerken, dass dieses ständige herumgehacke auf die vorgeblich so grausame rechtschreibung absolut diskreminierent ist, für menschen, die der sprache (noch) nicht so mächtig sind, die aus vielen anderen gründen nur schwer in der lage sind sich in duden-korrekter weise schriftlich zu äußern, dies aber trotz und alledem für andere sinnentnehmend mutig tun. außerdem sitz hier niemand an den den tasten, um einen sprachlich differenziert, sauber korrigierten beitrag zu liefern.
dat is hier auch mal wie inne kneipe beim jupp, wo du so schreibst wie et dein schnabel mal gerade hergibt. sorry an alle pötter komm halt von da. un vertipppen tun wir uns allemal *lach
also bitte solche kommentare vielleicht eher im forum für korrekte rechtschreibung oder so....
Von Diskriminierender am Di, 12. Februar 2008 um 15:43 #
Leute wie du, die absichtlich falsch schreiben, können zu diesem Thema üblicherweise keinen sinnvollen Beitrag leisten. Wer noch nicht mal zwischen gesprochener und geschriebener Sprache unterscheidet und der Meinung ist, die Rechtschreibregeln ganz oder teilweise bewusst ignorieren zu dürfen, weil man ja schließlich "im Internet" ist, entfällt ohnehin als ernstzunehmender Diskussionspartner.
Von nochimmererstaunter am Mi, 13. Februar 2008 um 18:01 #
Ich kann schon und wenn jemand des Lesens zwischen den Zeilen mächtig ist erkennt er durchaus worum es mir geht. In diesen Foren werden Texte oft auf die Schnelle, wie eine gesprochene Antwort gegeben. Da schleichen sich unweigerlich Fehler ein, manche gar gewollt, sei es, um Überspitzungen zu formulieren, oder einfach nur mit einfachsten Mitteln und oft Abkürzungen schnell zum Ziel zu kommen. So ein Forum ist, real gesehen geschrieben, aber mit Verlaub keine geschriebene Sprache. Dies ist bei der Gestaltung einer Website oder dem Verfassen eines, wie auch immer gearteten eher redaktionell abgefassten Artikel anders. Dorthin gehört die Kritik. Sie ist in Foren nicht angebracht, denn wie du richtig sagst, ist geschriebene und gesprochene Sprache zu differenzieren. Nur ist ein Forum meines Erachtens keine geschriebene Sprache, es ist schriftlich gesprochen, dass trifft es glaube ich ganz gut.
Un im übrigen glaub ich schonn dat du zwischen die zeilen lesen kannst...
Man kann sich problemlos Panels in allen vier "Bildschirmrichtungen" anlegen, wenn man die Logik der Bedienung erkennt oder des Lesens und Verstehens der Anleitung mächtig ist.
Absolut OT, aber super Nachrichten für alle, die PREISWERTE Linuxkisten suchen:
http://vale.homelinux.net/wordpress/?p=222
-> gPC für 199 USD würde, wenn man nur den Umrechnungskurs hernimmt, samt USt. einen Preis für ca. 170 EUR für sone Einsteiger-Surf-Station möglich machen. Das Cloudbook wäre m.E. die bessere Alternative zum EEE (Ubuntu statt Xandros, HD)
Zu teuer für ein Notebook. Für das Geld gibt es viele andere. Ich hoffe, dass der Eee-PC etwas Bewegung in den Markt bringt, auch wenn er selber für die eigene Leistung recht teuer ist.
Exakt wieviele welche Notebooks mit Linux bekommst du in Deutschland für EUR 299,00 ausser dem EEE? Fabrikneu, versteht sich. Und USD 399 != EUR 399, das weisst du schon, ja?
Von wjl (Wolfgang Lonien) am Sa, 16. Februar 2008 um 03:15 #
amd-linux> für alle, die PREISWERTE Linuxkisten suchen
Das klappt leider nicht. Erstens käme noch "shipping & handling" dazu, zweitens sind die Margen bei Eee PC und gOS es kaum wert, und drittens dürfen wir wegen Handels- und Exportbeschränkungen die Produkte von Everex im Moment leider nicht im Bereich EMEA (Europe, Middle East, Asia) anbieten.
Ich habe vorhin versucht, vales Beitrag auf seiner Seite zu kommentieren (weiß nicht, ob's geklappt hat - sein homeserver hat mich bis zum Browser-Timeout warten lassen). Was ich ihm sagen wollte war:
Wir können bestimmt nicht die Billigsten sein; das ist auch nicht unbedingt unser Fokus. Aber wir wollen genau den Leuten vorinstallierte Hardware anbieten, die wir auch mögen - und dementsprechend geben wir uns auch viel Mühe damit.
Von Valentino the Cat am So, 17. Februar 2008 um 15:49 #
Hallo Wolfgang,
keiner erwartet, dass Zareason in Konkurrenz mit Aldi oder Lidl tritt - denke ich jedenfalls, nachdem ich die Beschreibung des Unternehmens auf der amerikanischen Site gelesen habe. Aber den gPC und das Cloudbook hätte ich mir zur Eröffnung dann schon erwartet, denn Shops, die Standard-Kisten mit/ohne Linux anbieten, gibts schon ein paar. Das wär echt ein Knaller gewesen und ich hätte gleich ne Bestellung platziert.
W/ deines nicht akzeptierten Kommentares: Vorversion des Wassup-Plugins für Wordpress war defekt, hat MySQL wohl lahmgelegt. Hab ich gehört. Jetzt gehts wieder.
Im übrigen: Viel Erfolg mit dem neuen Shop - sobald es das Cloudbook gibt, werd ich bestellen
Also, so wie ich das verstanden habe, ist es genau anders herum. Die Standardversion ist nun KDE4 - zur Zeit 4.0.1 - falls KDE 4.1 nicht rechtzeitig fertig wird, dann wird KDE 3.5.x wieder zur Standardversion und KDE4 zur Option. Auch die aktuelle 1-CD-KDE-Installations-CD installiert KDE4.
Es ist noch nicht fertig
Danke!
Aber nachdem der Gartenzwerg Miguel nichts mehr bei gnome zu sagen hat, wäre es wirklich schön&angebracht, wenn KDE wieder der Suse Standarddesktop wird.
Du must verzeihen, denn ursprünglich wurde von Novell bekannt gegeben, dass man sich auf Gnome konzentrieren und KDE fallen lassen wolle. Das wurde dann nach dem Proteststurm der SUSE-Kunden widerrufen, aber es ist halt hängen geblieben.
Auswahl ist natürlich gut.
Aber auch bei Ubuntu gibt es das gleiche Problem. Ich würde mir auch wünschen, dass es normaler wird, mehrere Desktops aus der gleichen Basis zu bauen, ohne dass es Gerangel gibt. Man denke zuletzt daran, dass Kubuntu als "2. Klasse verschimpft wurde", nur weil Canonical nicht glaubt, dass KDE 3.5.x noch 5 Jahre Support bekommt.
Die grossen Community-Distributionen werden als Schlachtfeld gesehen, statt als Bühne auf der die konstruktive Konkurrenz ablaufen muss.
Gruss,
Kay
Stimmt.
> und KDE fallen lassen wolle.
Wo steht das? Kann man das nachlesen? Wenn nicht belegbar, stimmt's wohl nicht.
Meines Wissens hat es nie eine solche Ankündigung seitens Novell/Suse gegeben. Höchstens die, dass man mehr Gnome favorisieren werde, den auch zum Standard-Desktop machen werde. Aber dass es dort je offiziell geäußerte Gedanken gab, KDE komplett oder in Teilen fallenzulassen (kurz-, mittel- oder langfristig), ist mir nicht bekannt.
Vielleicht lerne ich ja jetzt dazu, indem Du mir eine verlässliche Quelle nennst, wo man das nachlesen kann.
> Das wurde dann nach dem Proteststurm der SUSE-Kunden widerrufen, aber es ist halt hängen geblieben.
Meiner Ansicht nach, gab's da nichts aufzuheben oder zu widerrufen, weil Deine Aussage so nicht richtig ist.
Es sei denn, Du belegst sie mir hier.
Viele Grüße
Marcus
Und wo ist die News dazu?
Im ernst: Wie kommt's?
Anders herum: warum schreit keiner, daß Ubuntu auf gnome setzt?
Ich habe viele Distributionen mittlerweile ausprobiert, aber die KDE-Integration bei openSUSE ist nach wie vor hervorragend und in meinen Augen die Gelungenste.
Ich kann daran nichts schlimmes erkennen, dass openSUSE nun auch endlich über eine anständige Gnome-Integration verfügt. Wer KDE nicht mag, wird dementsprechend halt mit einer Alternativen bedient.
Für Gnome-Nutzer war die Distribution jahrelang uninteressant, nun können sicherlich weitere Nutzer und Helfer dazugewonnen werden.
Zur Info: Das OpenSUSE-Projekt stellt die meisten KDE-Entwickler und trägt einen großen Anteil zur KDE4-Entwicklung bei!
Gruß
Rlf
die meisten KDE-Entwickler bezahlt doch wohl jetzt Nokia?
Laut KDE ist SUSE dafür zu danken, 3 Entwickler, "Stephan Kulow, Lubos Lunak and Dirk Müller" zu beschäftigen. Dann gibt es da noch "10 KDE developers who are free to work on KDE during their work time". Kann da jemand Namen nennen? Das wären wirklich viele, aber warum werden sie nicht genannt?
Bei Trolltech/Nokia scheint mir die Zahl eventuell höher zu liegen, schliesslich gibt es dort z.B. Webkit Entwickler wie Lars Knoll, Phonon für DirectX und MacOS X backends, und und nicht zuletzt Aaron Seigo als KDE-Präsident, Zack Rusin ist ja weg und man muss bedenken, wieviel von KDE in Wirklichkeit Qt ist, so dass fast jeder Troll zu KDE beiträgt.
Ich glaube auch nicht, dass es irgendwie vorteilhaft wäre, andere Desktops auszugrenzen. Eine Distribution, die gut mit Gnome und gut mit KDE funktioniert, hat sicher mehr zu bieten.
Gruss,
Kay
Beim Vergleich von planetkde.org mit planetsuse.org dann vielleicht noch Timo Hoenig und Danny Kukawka.
Ja mir auch. Aber ich finde es trotzdem gut das man sich auch KDE installieren kann.
Ich glaube, so ähnlich 'denken' hier einige tatsächlich.
>Aber das G in Gnome steht im Alphabet vor dem K von KDE und das ist bestimmt Miguels Schuld. Und Microsoft hat ihn dazu angestiftet.
für mich jetzt schon der comment des jahre, im absolut positiven sinne.
Da stimme ich zu!
AAAAAKde
AAAAGnome
tststs
Gruß
brotsamen
Und lies dir mal die Beschreibungen bei der Installation durch. Die für gnome klingt besser.
So neben bei was die Accessibility angeht ist gnome den KDE fritzen um min. fünf Jahre voraus.
Dies macht KDE für Menschen mit Behinderungen absulut nutzlos.
und bei Debian frag ich mich warum. War nicht einstmals bei Debian möglichst enge Anlehnung an die FSF Programm?
Warum dann gnome - daß unfreie Software fördert, statt KDE?
Der beste FUD der mir untergekommen ist: Die Behauptung KDE wäre nur in Europa populär. Das geniale daran ist, daß es die Leute sogar glauben...
Wer die Sache 'mal ernsthaft nachprüft wird feststellen, daß KDE z.B. in Nordamerika genauso populär ist wie in Deutschland...
In Asien (ausser Japan) ist KDE sogar weitaus populärer. Man braucht nur 'mal auf den KDE Mailkinglisten nachschauen wer da postet... 
Hier ein Link zu einer Diskussion für Ubuntu: http://forum.ubuntuusers.de/topic/151309/?p=1219753#1219753
Es fehlt etwas essentielles unter KDE nämlich ein sog.
Screenreader.
Ein screenreader gibt die bildschirminformationen an geeignete Ausgabemedien wie Sprache oder Braille (Blindenschrift) aus.
So etwas gibts unter KDE (leider) nicht.
Das entsprechende Programm für gnome wurde hier sogar schon oft in News erwähnt und heißt orca.
die homepage unter:
http://live.gnome.org/Orca
oder war verschwendete mühe.
Mit ktts kann man bestenfalls selbst sprechende Anwendungen schreiben, müsste aber in jeder Anwendung, die man zugänglich machen will, die informationen selbst aufbereiten und für die nötigen steuerungemechanismen sorgen.
Dieses konzept hat sich nirgendwo durchgesetzt und das zurecht.
für (sehbehinderte und blinde) Menschen ist ein vollwertiger Screenreader unabdingbar.
Wie Du selbst geschrieben hast, gibt es sowas unter KDE einfach nicht.
Speech-dispatcher als ausgabeserver für sprache ist z. b. nicht an einen Desktop gebunden und kann als Schnittstelle für einen Screenreader dienen und macht damit ktts obsolete.
Hat jemand diese Beschreibungen zufällig zur Hand? Das würde mich ja nun echt mal interessieren.
http://wiki.linux-club.de/opensuse/Bild:Installguide-os103_os-desktop.png
Texte sind quasi identisch...
Also ich kann hier nicht erkennen, dass die Gnome-Beschreibung besser klingen soll...
Gruß
Mani
Ich kann keinen entdecken.
Wie man sieht wird GNOME wirklich eindeutig bevorteilt. *hust*
Wenn schon schlechtes Deutsch, dann bitte richtig: Das heißt dann "als wie"!!!
Noch nie ist so massiv so schlecht an der Sprache rumgepfuscht worden! Dabei wurde die versprochene Vereinfachung nicht erreicht, eher im Gegenteil!
Wer auch etwas auf sich hält, bleibt beim "richtigen" Deutsch und lauscht mal in seinem Bekanntenkreis, wann dort der Dudenverbrennungstag ist. Angestrebtes Datum ist die Frühlingsequinox, wobei arbeitnehmerfreundlich der nächste auf diese folgende Samstag gewählt werden soll, aber es gibt in dieser noch jungen Bewegung noch ein paar regionale Abweichler, das wird sich aber in den nächsten Jahren angleichen.
Warum?
Den Kindern wird dies falsche Deutsch aufgezwungen und die Eltern beherrschen zumeist die zumindest richtigeren Vorgängerversionen. Mit schulpflichtigen Kindern kommt man also kaum umhin, alljährlich den neuesten Duden zu erwerben. Statt den alten Duden nun zu archivieren oder still und meinungsäußerungslos dem Altpapier zu übergeben, kann man zumindest diese Altlast sinnvoll zur Kundgabe der Meinung in Gesellschaft von Gleichgesinnten benutzen. So bleibt die größte Sprachvergewaltigung der Neuzeit im Gedächtnis, bleibt angeprangert und man kann mit Gleichgesinnten einen netten Abend verleben!
>>..und man kann mit Gleichgesinnten einen netten Abend verbringen<<
das freut mich und ist sicherlich eine tolle angelegenheit.
dennoch muss ich anmerken, dass dieses ständige herumgehacke auf die vorgeblich so grausame rechtschreibung absolut diskreminierent ist, für menschen, die der sprache (noch) nicht so mächtig sind, die aus vielen anderen gründen nur schwer in der lage sind sich in duden-korrekter weise schriftlich zu äußern, dies aber trotz und alledem für andere sinnentnehmend mutig tun. außerdem sitz hier niemand an den den tasten, um einen sprachlich differenziert, sauber korrigierten beitrag zu liefern.
dat is hier auch mal wie inne kneipe beim jupp, wo du so schreibst wie et dein schnabel mal gerade hergibt. sorry an alle pötter komm halt von da. un vertipppen tun wir uns allemal *lach
also bitte solche kommentare vielleicht eher im forum für korrekte rechtschreibung oder so....
nichts für ungut
Nichts für ungut.
In diesen Foren werden Texte oft auf die Schnelle, wie eine gesprochene Antwort gegeben. Da schleichen sich unweigerlich Fehler ein, manche gar gewollt, sei es, um Überspitzungen zu formulieren, oder einfach nur mit einfachsten Mitteln und oft Abkürzungen schnell zum Ziel zu kommen.
So ein Forum ist, real gesehen geschrieben, aber mit Verlaub keine geschriebene Sprache. Dies ist bei der Gestaltung einer Website oder dem Verfassen eines, wie auch immer gearteten eher redaktionell abgefassten Artikel anders. Dorthin gehört die Kritik. Sie ist in Foren nicht angebracht, denn wie du richtig sagst, ist geschriebene und gesprochene Sprache zu differenzieren. Nur ist ein Forum meines Erachtens keine geschriebene Sprache, es ist schriftlich gesprochen, dass trifft es glaube ich ganz gut.
Un im übrigen glaub ich schonn dat du zwischen die zeilen lesen kannst...
Das glaube ich nicht. Hast du eine Quelle dafür?
http://vale.homelinux.net/wordpress/?p=222
-> gPC für 199 USD würde, wenn man nur den Umrechnungskurs hernimmt, samt USt. einen Preis für ca. 170 EUR für sone Einsteiger-Surf-Station möglich machen. Das Cloudbook wäre m.E. die bessere Alternative zum EEE (Ubuntu statt Xandros, HD)
Zu teuer für ein Notebook. Für das Geld gibt es viele andere. Ich hoffe, dass der Eee-PC etwas Bewegung in den Markt bringt, auch wenn er selber für die eigene Leistung recht teuer ist.
HÄ?
Exakt wieviele welche Notebooks mit Linux bekommst du in Deutschland für EUR 299,00 ausser dem EEE? Fabrikneu, versteht sich. Und USD 399 != EUR 399, das weisst du schon, ja?
LINK, bitte!
Dann doch lieber einen Palm oder Vergleichbares (plus Blauzahn-Tastatur, wenn's denn sein muß) mitnehmen, denn damit ist man "länger unterwegs"!
Das klappt leider nicht. Erstens käme noch "shipping & handling" dazu, zweitens sind die Margen bei Eee PC und gOS es kaum wert, und drittens dürfen wir wegen Handels- und Exportbeschränkungen die Produkte von Everex im Moment leider nicht im Bereich EMEA (Europe, Middle East, Asia) anbieten.
Ich habe vorhin versucht, vales Beitrag auf seiner Seite zu kommentieren (weiß nicht, ob's geklappt hat - sein homeserver hat mich bis zum Browser-Timeout warten lassen). Was ich ihm sagen wollte war:
Wir können bestimmt nicht die Billigsten sein; das ist auch nicht unbedingt unser Fokus. Aber wir wollen genau den Leuten vorinstallierte Hardware anbieten, die wir auch mögen - und dementsprechend geben wir uns auch viel Mühe damit.
Gruß,
Wolfgang
keiner erwartet, dass Zareason in Konkurrenz mit Aldi oder Lidl tritt - denke ich jedenfalls, nachdem ich die Beschreibung des Unternehmens auf der amerikanischen Site gelesen habe. Aber den gPC und das Cloudbook hätte ich mir zur Eröffnung dann schon erwartet, denn Shops, die Standard-Kisten mit/ohne Linux anbieten, gibts schon ein paar. Das wär echt ein Knaller gewesen und ich hätte gleich ne Bestellung platziert.
W/ deines nicht akzeptierten Kommentares: Vorversion des Wassup-Plugins für Wordpress war defekt, hat MySQL wohl lahmgelegt. Hab ich gehört. Jetzt gehts wieder.
Im übrigen: Viel Erfolg mit dem neuen Shop - sobald es das Cloudbook gibt, werd ich bestellen