Es ist die Frage, ob es für Google günstiger ist eine Anwendungen native zu portieren oder ein Projekt wie Wine voranzutreiben.
Eventuell plant Google noch weitere Anwendungen, so dass die Kosten für die Portierungen insgesamt tatsächlich teurer werden, als ein Projekt wie Wine. Oder man erhofft sich dadurch auch gleichzeitig andere Anwendungen auf Linux zum Laufen zu bekommen, um den Umstieg für andere Anwender und vor allem auch im Unternehmen selbst zu ermöglichen. Ist aber alles nur Spekulation. Ist auch die Frage, wieso Google hier nicht auf z.B. Java-Anwendungen gesetzt hat und hier eventuell etwas mehr beigetragen hat. Google ist ja großer Java-Anwender. Insgesamt könnte ich mir eh vorstellen, dass Google im Bereich Java noch deutlich aktiver wird. Im Gegensatz zu Sun kommt nämlich meist was gescheites bei raus, wenn Google etwas anpackt.
Ich habe mit Wine bisher nicht viele gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn eine Anwendung lief war das mehr schlecht als recht. Wirklich "nativ" sieht das ganze ja nicht aus, aber solange die Funktionalität garantiert ist, dürfte es für die meisten Anwender genug sein.
Sorry, aber das ist der falsche Weg. So sehr dieses Engagement zu begrüßen ist, sollte das Hauptaugenmerk dann doch auf plattformübergreifender Entwicklung von Software liegen.
Sorry, aber das ist Unsinn zu behaupten, daß es für die Welt der Quartalergebnisse und Aktienkurse wenig plausibel sei oder daß ein Grund der sein könnte, im Desktop Bereich Fuß zu fassen.
Google arbeitet bei Wine nur deswegen mit, da Google mit einem funktionierenden robusten Wine nur so Microsofts Territorium angreifen kann und das hat Folgeauswirkungen auf Microsofts Möglichkeiten in der Welt der Suchmaschinen Marktanteile zu gewinnen.
Man muß hier schon etwas um die Ecke denken um Googles Iniative in Wine zu verstehen.
Microsoft braucht z.B. seinen Internet Explorer und die Windows Plattform um ihre Suchmaschine Marktdurchdringend zu machen, denn die erste Seite, die der IE nach der Erstinstallation von Windows aufruft ist die Suchmaschine von Microsoft und das gilt auch nur solange, solange die Benutzer auch alle Windows und somit auch vorwiegend den IE benutzen. Das Ziel von Google muß also sein, die Marktanteile der Windowsplattform durch Anreize bei anderen Alternativen Plattformen zu reduzieren und das geht z.B. dadurch, daß Windows Anwendungen out of the Box mithilfe von Wine auf den anderen Plattformen laufen. Erst dann können Unternehmen und Computerbenutzer auf alternative Plattformen umsteigen, wo sie dann für die Windows Programme Wine verwenden können, aber auf den Alternativen Plattformen ist es dann auch der Fall, daß nicht die Suchmaschine von Microsoft als Standardeinstellung benutzt wird, denn das ist dann eher eine andere Suchmaschine, meistens wiederum Google selbst.
Daher hat die Iniative von Google in Wine direkte Auswirkungen auf die Entwicklung der beiden Unternehmen Microsoft und Google und somit spiegelt sich die Entwicklung in Teilen auch im Aktienkurs und Quartalsergebnisse beider Firmen wieder.
ich finde das Hauptproblem von Wine ist, das es sich zu schlecht in den Desktop integriert. Würde man die Anwendungen z.B. mit Qt/Gtk rendern, wäre die Integration schon mal fortschrittlicher. Wenn das nicht möglich ist, sollte man halt an einem Style arbeiten, dass sich automatisch in die aktuelle Desktopumgebung integriert.
Die Kompatibilität finde ich schon ganz gut, auch wenn man sich weiter darauf konzentrieren sollte. Aber ein Extrateam, welches sich um die Desktopintegration kümmert, könnte nicht schaden.
Ich denke eher, das Google bei der Verbesserung von wine an sein "Google OS" denkt. War das nicht auch Linux oder BSD-basiert ? Da würde sich ein "W*ndows-kompatibel" natürlich gut machen, wenn man gegen MS anstinken will
Ich stelle mal die Frage in den Raum: Wer von den Leuten hier nutzt Wine und wofür? Ich behaupte mal, im Privatbereich sind 99% der damit benutzten Programme Spiele. Für andere Sachen kann ich es mir nicht vorstellen. Kommerziell sehe ich vor allem Nischenlösungen mit alter Software. Hat da jemand "verlässliche" Zahlen oder gute Schätzungen? Ich habe zwei ppc Maschinen und ein G3 Notebook, daher keine Verwendung für Wine. Auf Arbeit ist diese Woche eine neue Sparc dazugekommen, auch kein Wine. So sind meine Kenntnisse nur theoretisch. Für Portierungen sehe ich allerdings einen großen Markt, SAP und DNN nutzen afaik die Winelib für ihre Portierungen, das neue BSK hab ich mir noch nicht angesehen. Da wird Google sicher noch gute Geschäfte machen.
die von mir benötigten Anwendungen laufen auch recht gut unter Wine. Allerdings wird eine Windows Anwendung unter Wine im User Space des jeweiligen Users installiert.
Gibt es eine Möglichkeit, dass eine Windows Anwendung für alle User zugänglich ist und der Dateidialog der Anwendung auch automatisch auf das Home Verzeichnis des jeweiligen Users verweist?
Eventuell plant Google noch weitere Anwendungen, so dass die Kosten für die Portierungen insgesamt tatsächlich teurer werden, als ein Projekt wie Wine. Oder man erhofft sich dadurch auch gleichzeitig andere Anwendungen auf Linux zum Laufen zu bekommen, um den Umstieg für andere Anwender und vor allem auch im Unternehmen selbst zu ermöglichen. Ist aber alles nur Spekulation. Ist auch die Frage, wieso Google hier nicht auf z.B. Java-Anwendungen gesetzt hat und hier eventuell etwas mehr beigetragen hat. Google ist ja großer Java-Anwender. Insgesamt könnte ich mir eh vorstellen, dass Google im Bereich Java noch deutlich aktiver wird. Im Gegensatz zu Sun kommt nämlich meist was gescheites bei raus, wenn Google etwas anpackt.
Ich habe mit Wine bisher nicht viele gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn eine Anwendung lief war das mehr schlecht als recht. Wirklich "nativ" sieht das ganze ja nicht aus, aber solange die Funktionalität garantiert ist, dürfte es für die meisten Anwender genug sein.
Gruß
Mike
oder daß ein Grund der sein könnte, im Desktop Bereich Fuß zu fassen.
Google arbeitet bei Wine nur deswegen mit, da Google mit einem funktionierenden robusten Wine nur so Microsofts Territorium angreifen kann
und das hat Folgeauswirkungen auf Microsofts Möglichkeiten in der Welt der Suchmaschinen Marktanteile zu gewinnen.
Man muß hier schon etwas um die Ecke denken um Googles Iniative in Wine zu verstehen.
Microsoft braucht z.B. seinen Internet Explorer und die Windows Plattform um ihre Suchmaschine Marktdurchdringend zu machen, denn die erste Seite,
die der IE nach der Erstinstallation von Windows aufruft ist die Suchmaschine von Microsoft und das gilt auch nur solange, solange die Benutzer auch alle Windows und somit auch vorwiegend den IE benutzen.
Das Ziel von Google muß also sein, die Marktanteile der Windowsplattform durch Anreize bei anderen Alternativen Plattformen zu reduzieren und das geht z.B. dadurch, daß Windows Anwendungen out of the Box mithilfe von Wine auf den anderen Plattformen laufen.
Erst dann können Unternehmen und Computerbenutzer auf alternative Plattformen umsteigen, wo sie dann für die Windows Programme Wine verwenden können,
aber auf den Alternativen Plattformen ist es dann auch der Fall, daß nicht die Suchmaschine von Microsoft als Standardeinstellung benutzt wird, denn das ist dann eher eine andere Suchmaschine, meistens wiederum Google selbst.
Daher hat die Iniative von Google in Wine direkte Auswirkungen auf die Entwicklung der beiden Unternehmen Microsoft und Google und somit spiegelt sich die Entwicklung in Teilen auch im Aktienkurs und Quartalsergebnisse beider Firmen wieder.
ich finde das Hauptproblem von Wine ist, das es sich zu schlecht in den Desktop integriert. Würde man die Anwendungen z.B. mit Qt/Gtk rendern, wäre die Integration schon mal fortschrittlicher. Wenn das nicht möglich ist, sollte man halt an einem Style arbeiten, dass sich automatisch in die aktuelle Desktopumgebung integriert.
Die Kompatibilität finde ich schon ganz gut, auch wenn man sich weiter darauf konzentrieren sollte. Aber ein Extrateam, welches sich um die Desktopintegration kümmert, könnte nicht schaden.
Das ist nur meine Meinung. Wie seht ihr das?
Gruß,
Ararat++
[seufz!]
Ich habe zwei ppc Maschinen und ein G3 Notebook, daher keine Verwendung für Wine. Auf Arbeit ist diese Woche eine neue Sparc dazugekommen, auch kein Wine. So sind meine Kenntnisse nur theoretisch.
Für Portierungen sehe ich allerdings einen großen Markt, SAP und DNN nutzen afaik die Winelib für ihre Portierungen, das neue BSK hab ich mir noch nicht angesehen. Da wird Google sicher noch gute Geschäfte machen.
die von mir benötigten Anwendungen laufen auch recht gut unter Wine. Allerdings wird eine Windows Anwendung unter Wine im User Space des jeweiligen Users installiert.
Gibt es eine Möglichkeit, dass eine Windows Anwendung für alle User zugänglich ist und der Dateidialog der Anwendung auch automatisch auf das Home Verzeichnis des jeweiligen Users verweist?
Dieter
Von daher fragt man sich wirklich was für einen Nutzen google daraus zieht, vieleicht wollen sie ja auch einfach nur Microsoft ärgern wer weis ?