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Di, 19. Februar 2008, 08:26

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LSB 3.2 fertiggestellt

Version 3.2 der Linux Standard Base, einer Reihe von Spezifikationen, die für mehr Interoperabilität zwischen verschiedenen Linux-Distributionen sorgen soll, ist verfügbar.

LSB 3.2 erweitert die Spezifikation um Skriptsprachen, Druckfunktionen und Multimedia. Damit sollen die Möglichkeiten von Drittanbietern verbessert werden, kosteneffektiv für Linux zu entwickeln.

Die ursprünglich schon für 2007 vorgesehene neue Version 3.2 von LSB spezifiziert erstmals Perl und Python. Durch die OpenPrinting-Arbeitsgruppe flossen die Druckschnittstellen sowie Unterstützung für portable Druckertreiber in die LSB ein. Erstmals wird auch libasound, die API für das Soundsystem ALSA, definiert. Ferner wurden die xdg-utils des Projektes Portland aufgenommen. Die beiden letzteren Punkte sind nur versuchsweise enthalten und müssen offenbar in Zukunft erweitert und verfeinert werden.

Die »versuchsweise« enthaltenen Module, in der LSB als »trial use« bezeichnet, ersetzen die in LSB 3.1 eingeführten »optionalen« Module. Ziel dieser Änderung ist es, neue Module schneller hinzuzufügen, ohne sie bereits endgültig festzuschreiben. Eine erfolgreiche LSB-Zertifikation muss die »trial use«-Module nicht berücksichtigen.

Weiter enthält LSB 3.2 mehrere Standards von freedesktop.org, darunter Menüs und Icon-Themes. Die Bibliothek Qt4, in LSB 3.1 noch optional, ist nun zwingender Bestandteil des Standards, während Qt3 nicht mehr verwendet werden sollte. Freetype und die X11-Erweiterung Xft kamen hinzu, ebenso die Spezifikation von XRender.

Die Spezifikationen, Test-Suite und Entwickler-Werkzeuge sollen in Kürze zum Download bereitstehen. Die nächste Version von LSB, LSB 4.0, ist für Ende 2008 geplant.

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