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Di, 19. Februar 2008, 17:38

Unternehmen

Sun veröffentlicht xVM Ops Center

Sun hat die allgemeine Verfügbarkeit seines Automatisierungs-Werkzeugs xVM Ops Center für virtuelle Maschinen bekannt gegeben.

Das Verwaltungswerkzeug ist nach Angaben von Sun eine wichtige Komponente von xVM, der Virtualisierungslösung von Sun, die auf dem freien Xen aufbaut. Sun hatte xVM im November 2007 angekündigt. Damit wollte das Unternehmen sowohl Server- als auch Desktop-Virtualisierung bringen; letzteres wird wohl durch den jüngst erfolgten Kauf von Innotek realisiert. Dazu kommt xVM Server, ein Hypervisor, der direkt auf der Hardware läuft, von Xen abstammt und laut Sun auch Technologie von Suns »Logischen Domänen« enthält. Als Gastsysteme können Solaris, Linux und Windows eingesetzt werden. Er soll Zugriff auf Solaris-Funktionen wie voraussagende Selbstheilung (FMA) und ZFS bieten.

Das zweite Produkt, xVM Ops Center, ist jetzt ebenfalls verfügbar. Es ist nach Angaben von Sun ein vollständiges, skalierbares Automatisierungswerkzeug für Rechenzentren, das die Erfassung, Verteilung, Aktualisierung und Verwaltung von realen und virtuellen Systemen in diesen immer komplexer werdenden Umgebungen ermöglicht. Es unterstützt gemischte Umgebungen mit Linux und Solaris. Der Quellcode von xVM Ops Center wurde unter der GPLv3 an die Openxvm-Entwicklergemeinschaft übergeben.

Die kommerzielle Variante dieser Software folgt laut Sun der Strategie von Unternehmens-Features, Offenheit und Interoperabilität. Das Produkt soll fähig sein, ein lokales Netz nach Servern zu durchsuchen und diese zu inventarisieren. Es kann Firmware und das Host-Betriebssystem verteilen, Patches und Updates für Red Hat, SUSE und Solaris automatisieren, Server sicher übers Netz verwalten und beobachten sowie Berichte über Status und Aktualität der Server ausgeben.

Die Software ist als Abonnement mit Support zu Preisen von 100 bis 350 US-Dollar pro Server jährlich erhältlich. Ein Abonnement eines Satelliten-Serversystems, das auch eine Installation vor Ort und Schulungen enthält, schlägt mit 10.000 US-Dollar zu Buche.

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