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Do, 21. Februar 2008, 18:01

EU fördert offene P2P-Technologie mit 14 Millionen Euro

P2P-Next, ein europäisches Konglomerat aus 21 Partnern, wird offiziell mit 14 Millionen Euro aus den Töpfen der Europäischen Union finanziert.

Das offene Projekt P2P-Next stellt einen Zusammenschluss aus insgesamt 21 Vertretern aus der Industrie, Medienunternehmen und Forschungseinrichtungen dar. Ziel des Unterfangens ist es, eine offene Plattform für die Übertragung von multimedialen Inhalten, speziell das Internet-Fernsehen der nächsten Generationauf Basis der Peer-to-Peer-Technologie (P2P) zu entwickeln. Insgesamt will die Europäische Union 14 Millionen Euro in das Projekt investieren. Weitere 5 Millionen sollen die Partner aufbringen.

Die Entwicklung der neuen Technologie ist auf insgesamt vier Jahre ausgelegt. Die späteren Einsatzgebiete sollen unter anderem Video on Demand (VOD) und die Übertragung von Fernsehinhalten sein. Mit von der Partie ist deshalb neben Pioneer und diversen Medienunternehmen auch die BBC, die sich bereits durch den Entschluss, ihre Inhalte durch das Internet zu übertragen, in die Schlagzeilen brachte.

Hauptverantwortlich für die technische Entwicklung ist das Team hinter dem freien Projekt Tribler. Das unter der MIT-Lizenz vorgestellte Projekt wird von der Technischen Universität Delft und der Vrije Universität Amsterdam entwickelt und widmet sich der Möglichkeit einer Übertragung von Inhalten durch ein P2P-Netzwerk. Dementsprechend erhoffen sich die Partner schnelle Ergebnisse. Eine erste Testversion von P2P-Next soll binnen der kommenden zwölf Monate veröffentlicht werden. Wie Tribler sollen auch die Kernkomponenten von P2P-Next im Quellcode veröffentlicht werden.

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Kommentare (Insgesamt: 22 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Angebot (Olli, Mi, 8. Oktober 2008)
Re[4]: P2P ist tot (Jumpz, Mo, 25. Februar 2008)
Re[3]: P2P ist tot (thomas001, Sa, 23. Februar 2008)
Re[2]: P2P ist tot (Hubert, Sa, 23. Februar 2008)
Re[5]: Warum muss das die EU bezahlen? (Neuer, Fr, 22. Februar 2008)
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