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Thema: Deutsche Flugsicherung reduziert mit Open Source Kosten

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von micha3492 am Mo, 25. Februar 2008 um 16:26 #
... die nicht von Windows auf Linux umgestiegen. Dann hätte man nämlich sagen können:
"Yeah! Endlich stürzt da nichts mehr ab!"
Score: 3 Von Dupree am Mo, 25. Februar 2008 um 16:30 #
> "Die DFS betreibt bereits jetzt 1030 Anwendungen auf
> GNU/Linux. Auch alle zukünfigen Systeme werden
> auf dem freien Betriebssystem basieren", so Schanz

Glückwunsch, endlich mal jemand, der das Kind beim richtigen Namen nennt!

  • Score: 3 Von test am Mo, 25. Februar 2008 um 16:37 #
    Was willst du uns damit sagen?
    • Score: 3 Von Erik am Mo, 25. Februar 2008 um 16:59 #
      "GNU/Linux" vs. "Linux" vermutlich.


      lg
      Erik

      Score: 3 Von kelvan am Mo, 25. Februar 2008 um 17:01 #
      Wahrscheinlich, dass meistens Linux und GNU/Linux durcheinandergebracht wird.
      Score: 3 Von damada am Mo, 25. Februar 2008 um 17:03 #
      Na, was wird er wohl damit sagen wollen?!

      Linux ist nur der BS-Kernel, der ohne die GNU-Tools hinten und vorne kein nutzbares Betriebssystem ergibt. Korrekterweise sollte man daher die Entwicklungsleistungen der FSF würdigen, zumal deren Tools mitnichten nur für den Linuxkernel gemacht sind... Zusammen ergibt Linuxkernel + GNU-Tools = GNU/Linux.

      • Score: 3 Von chodo am Mo, 25. Februar 2008 um 17:17 #
        so ein quatsch. linux ist ein einfaches pars pro toto für oss-distributonen mit linux-kernel. gnu/linux hingegen verwirrt viel eher, weil linux längst etabliert ist. außerdem müsste man dann die anderen teile auch würdigen. z.B. x.org, qt, gtk, kde, gnome etc.
        • Score: 3 Von Holzhaus am Mo, 25. Februar 2008 um 18:07 #
          Linux kann man auch ohne Xorg, KDE, Gnome, GTK+, etc. sinnvoll nutzen, ohne die GNU-Tools dagegen nicht. Aber du hast recht, Linux hat sich inzwischen eigentlich als Bezeichnung für das OS etabliert, auch wenn es genaugenommen falsch ist.
          • Score: 3 Von Mark am Mo, 25. Februar 2008 um 18:24 #
            Es ist halt ein Name, was soll daran falsch sein?
            Das es intern noch weitere Programmpakete gibt die für das System wichtig sind bestreitet ja niemand.
            Eingeweihte wissen sicherlich das Linux nur ein Kernel ist.
            Bei uneingeweihten macht man sich aber eher lächerlich.
            Score: 3 Von Ruediger am Mo, 25. Februar 2008 um 18:48 #
            Linux kann man z.b. auch mit busybox benutzen. Einen XServer bekommt man dann auch ohne GNU zum laufen.
            Score: 3 Von Laberbacke am Mo, 25. Februar 2008 um 21:03 #
            Das ist wie die Debatte über Amerikaner vs. US-Amerikaner. Es ist aus dem Kontext klar ersichtlich, was gemeint ist, und trotzdem muss noch darüber gestritten werden. Klar, Stallmann hat so seine eigenen Vorstellungen, aber im Allgemeinen ist Linux stellvertretend für Kernel+Userspace+...+Ditributor. In den allermeisten Fällen sagt man Linux und meint das ganze Paket und nicht nur den Kernel. Es ist halt allgemeiner Sprachgebrauch und es lässt sich auch nicht mehr ändern. Wozu noch diese langen Diskussionen? Schreibt das so, wie es euch passt, man wird euch schon verstehen. (Gilt nur für den Begriff "Linux", bitte nicht allgemein für "Rechtschreibung" missbrauchen :-) ).
            ---Nur meine eigene Meinung---
          Score: 3 Von Dupree am Mo, 25. Februar 2008 um 19:31 #
          Richard Stallman hat in seinem Vortrag "copyright VS the people" erklärt, warum man das GNU nicht weglassen sollte, wenn man über GNU/Linux spricht.

          Das Problem, wenn man nur Linus Torvalds (stellvertretend für alle Linux-Entwickler) die credits gibt ist, dass Linus Torvalds die Freiheit der User nicht am Herzen liegt. Für ihn ist die GPLv2 deshalb die Lizenz seiner Wahl, weil sie in seinen Augen für die Entwicklung von Software die beste ist. Jedoch ist mit der Freiheit von Software und ihren Usern mehr verbunden, als nur ein tolles Entwicklungsmodell. Viele ethische und soziale Gesichtspunkte werden völlig ignoriert.

          Indem man "Linux" sagt, aber "GNU/Linux" meint, bekommt jemand die Chance Usern Freiheit und Selbstbestimmung in der digitalen Welt zu zeigen, dem diese Dinge egal sind.

          Wem es egal ist, dass durch freie Software die oft herangezogene "digitale Kluft" zwischen Arm und Reich kleiner gemacht werden kann (nur als ein Beispiel), der soll weiterhin "Linux" zu dem Betriebssystem sagen und "Open Source", statt "Freie Software".

          Download: "Copyright VS the People" von Richard Stallman:
          LINK: http://rapidshare.com/files/94860360/rms_talk_copyright_vs_the_people.ogg.html
          LINZENZ: Creative Commons No Derivative Works 1.0 Generic

          • Score: 3 Von Dupree am Mo, 25. Februar 2008 um 22:33 #
            Hier die Slashdot-News zum erwähnten Vortrag mit Link zur Originaldatei (Video): http://slashdot.org/article.pl?sid=07/07/20/055206
            Score: 3 Von aAaA@dskl.org am Di, 26. Februar 2008 um 14:08 #
            Ach komm, Stallman lebt da ein bischen unter der Käseglocke!
            Natürlich hat er recht wenn er einfordert, dass Spezialisten z.B. auf Messen oder in Vorträgen das GNU nicht weglassen sollten.

            Dem Normalbürger, also mindestens 90% der Bevölkerung, ist es aber nun wirklich Schei... egal. Er/Sie kann das sowieso nicht nachvollziehen.

            Selbiges gilt auch für andere Fachbereiche. Hier ein Beispiel:

            Ein Spezialist für die Trinkwasserversorgung, kennt die Problematik der Versigelung von 100 Jahre alten Betonwasserspeichern. Für ihn sind zig Dinge essentiell wichtig, z.B. Anstrich, Versiegelung, Chemische und Biologische Prozesse usw. usf.

            Das Trinkwasserproblem geht auch ALLE AN, ALLE HAENGEN davon ab. Aber nicht alle haben intime Kenntnisse bzgl. dieses Themas.......


            • Score: 3 Von pinky am Di, 26. Februar 2008 um 15:51 #
              genau. Auf den Computer übertragen: Wen interessieren die technischen Details und ein Kernel? Wichtig ist das OS an sich, was präsentiert sich mir auf meinem Bildschirm, wie interagiere ich mit dem PC usw. Die meisten wissen gar nicht, dass es sowas wie einen Kernel gibt oder was dieser macht... bzw. würden es nie merken wenn man den Kernel Linux gegen einen BSD Kernel austauscht.

              Warum sollte ich dann ein System nach dem Kernel benennen (macht sonst auch niemand)... also nenne ich es einfach GNU!

              *SCNR*

              Score: 3 Von Dupree am Do, 28. Februar 2008 um 13:24 #
              "Er/Sie kann das sowieso nicht nachvollziehen."

              Genauso wenig wie Menschen vor der Aufklärung freie Meinungsäußerung oder politische Selbstbestimmung nachvollziehen konnten?

            Score: 3 Von Klaus am Mi, 27. Februar 2008 um 00:42 #
            "Wem es egal ist, dass durch freie Software die oft herangezogene "digitale Kluft" zwischen Arm und Reich kleiner gemacht werden kann (nur als ein Beispiel), der soll weiterhin "Linux" zu dem Betriebssystem sagen und "Open Source", statt "Freie Software"."

            So nachvollziehbar die Argumentation um freie Software vs. Open Source und GNU/Linux vs. Linux im Prinzip ist, so nervig, anstrengend und ermüdend ist die staendige Wiederholung dieses immer gleichen Sermons auch. Zumal die diffizilen semantischen Unterschiede nur die bereits Bekehrten interessiert. Preaching to the Choir.
            Man möchte schon aus Lust an der Provokation frech von Open Source und Linux sprechen.

            Score: 3 Von ac am Mi, 27. Februar 2008 um 02:18 #
            Stallman kann viel "erklären", schadet letztlich aber nur seinem Renommee; was ihn sicherlich nicht stört, aber doch zu einem armen Tropf macht, was das mangelnde soziale Verständnis angeht. GNU/Linux hört sich schlicht genauso Scheiße an, wie z.B. Daimler-Chrysler, sehr viele Familien-Doppelnamen oder andere krampfhafte Namenskonstrukte. Daß die Welt (d.h. alles was über die unmaßgebliche Anzahl Geeks auf diesem Erdball hinausgeht) mit der Marke Linux einen gewissen Strauß gemeinsam distribuierter, kostenloser Programme verbindet (und evtl. noch mit dem Namensgeber) und eben nicht mit GNU und den dahinter stehenden Lizenzen bzw. der freiheitlichen Philosophie, interessiert eh keine Sau - mal abgesehen von der kleinen Gruppe derjenigen, die so lizensierten Code distribuieren (und selbst da gibt's genug schwarze und graue Schafe). Der umständliche Begriff GNU/Linux sorgt bestenfalls für Irritationen und ist völlig überflüssig

            Nicht alles, was sich Stallman so vorstellt, hält einem Abgleich mit der Lebenswirklichkeit stand.

        Score: 3 Von bratze am Mo, 25. Februar 2008 um 19:02 #
        busybox
    Score: 3 Von ich am Mo, 25. Februar 2008 um 18:00 #
    Namen sind nur Namen und die sind bekanntlich Schall und Rauch. Ist schon lustig, wie sich manch immer wieder daran aufreiben können.

    Und mal ehrlich, wenn jetzt hier nur "Linux" verwendet worden wäre statt "GNU/Linux", was ja deiner Meinung nach korrekt ist, dann hätte es auch keinen interessiert...

Score: 3 Von neuer linuxnutzer am Mo, 25. Februar 2008 um 17:15 #
achtung ironie
militär benutzt linux
polizei benutzt linux
bnd benutzt linux
diktatur benutzt linux
cia/terroristen benutzen linux.....
na toll & nu
finde schon lange man sollte ethisch/moralische gesichtspunkte in der lizenz verankern
Score: 3 Von besseristdas am Mo, 25. Februar 2008 um 17:25 #
Der Name ist Alexander Schanz, ist auch im weiteren Verlauf des Artikels richtig geschrieben.
Score: 3 Von Chef am Mo, 25. Februar 2008 um 19:06 #
Die wesentlichste Info fehlt: wird Linux auch im Kernbereich eingesetzt? Vermutlich nicht, und das sollte man dann auch erwähnen ...
Score: 3 Von rudifaxe am Mo, 25. Februar 2008 um 20:17 #
Ist nicht auf fast allen Computern der großen Vögel ein Linuxsystem??
Ich meine, ich hätte da mal was auf N24 gesehen...

Fax
:-)

  • Score: 3 Von ich am Mo, 25. Februar 2008 um 20:43 #
    jain. Die Unterhaltungssysteme für Fluggäste basieren tatsächlich oft auf Linux. Aber doch nicht die Flugsteuerung usw.! Für diese Einsatzzwecke ist ein "großes" Betriebssystem wie Linux zu komplex, dort kommen kleine, zertifizierbare Echtzeitbetriebssysteme zum Einsatz.
Score: 3 Von uiig am Mo, 25. Februar 2008 um 21:42 #
wie immer geht es nur um die Kosten und nicht um die Zuverlässigkeit.
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