Endlich 'mal ein Alleinstellungsmerkmal einer neuen Distribution. Gar nicht schlecht sowas, ich könnte mir eine auch eine p2p Lösung (GNUnet?) vorstellen, wo die Daten nicht nach zwei Tagen gelöscht werden.
Ich finde es auch schade, dass schon wieder KDE links liegen gelassen wird. Bis vor kurzem hatte die Mint KDE Edition nur einen Entwickler, das ist doch echt traurig.
"Da der Ubuntu-Update-Manager in der Vergangenheit diverse Sicherheitslücken aufwies,"
Was waren/sind dies für welche Sicherheitslücken? Wo finde ich Infos darüber? Finde das echt tragisch, wenn eine so weit verbreitete Distribution wie Ubuntu Sicherheitslücken hat. Ist doch die Sicherheit eines der Hauptargumente für die Benutzung von Linux. Jedenfalls sagt das viele Linuxfans den Windowsnutzern.
Es gibt kaum Software außer Hello-World Programmen die fehlerfrei ist. Da Menschen Software schreiben ist sie fast automatisch fehlerhaft. Zumal es eine reine Behauptung ist das dieses Programm sicherer ist.
Außerdem ist nicht das Vorhandensein von Sicherheitslücken von Windows und Linux das Problem, sondern:
1. Deren Häufigkeit 2. Deren Gefahrenpotential 3. Wie schnell sie gefixt werden 4. Der öffentliche Umgang mit diesen 5. Wie man mit alten Versionen umgehen kann (wenn NT4 ausläuft kann man nur gegen Geld auf neue Windowsversionen wechseln, Linux bietet hier durch OpenSource mehr wege an )
Das Vorhandensein von Sicherheitslücken ist aber kein Thema.
Der Satz ist nach meiner Erfahrung absoluter Quatsch. Ich benutze (K)Ubuntu nun seit Jahren schon und kann mich an kein Problem bei einem Update erinnern. Zwei Laptops und ein Desktop laufen damit und dabei wurden schon einige komplette Versions-Sprünge mitgemacht. Alles kein Problem. Mit SuSE hatte ich dagegen teilweise gewaltige Probleme und sogar ein Debian-System (unstable) hatte ich mir mal zerschossen. Natürlich bin ich allein keine Statistik.
IN JEDEM FALL: So wie der Satz da steht, ist er irreführend. Wie LH schon schrieb: Jede Software hat Fehler. Die Frage ich nur, ob und wie oft sich diese bemerkbar machen. Die Update-Funktion von Ubuntu ist dabei eher vorbildlich.
Jetzt würde mich mal interessieren, von welchen Problemen hier immer geredet wird.
Ich bin auch schon seit Jahren Ubuntu-Nutzter und kann mich an keine Meldung bezüglich eines besonderes Problem errinnern. Schon gar kein Sicherheitsproblem. Im Gegenteil: als 7.10 rauskam, hab ich einfach auf meinen Desktop und meinem Laptop das Upgrade angestoßen. Ohne irgendwas davor vorzubereiten oder sonstwas zu machen. Als früherer Suse-Nutzer hatte ich fest damit gerechnet das was nicht so dolle läuft. Aber ich war neugierig und hatte ein Image gemacht. Es lief aber alles ohne Probleme. Danach bei meinem Kumbel das gleiche.
Auch bei den routinemäßigen Updates gab es in meinem Umfeld nie welche an die ich mich errinnern kann.
Ich habe den Eindruck in Ermangelung echter Probleme mit K/Ubuntu wird da etwas Aufgebauscht.
Ich kann deinen Satz und auch den Satz aus dem Arktikel in keinster Weiße nachvollziehen.
Aufgebauscht ist das richtige Wort -anstatt sich in einer bestehenden Distro zu engagieren und Bugreports zu schreiben und Verbesserungen zu commiten, wird einen neue Distro gebastelt. Hmmm mir gefällt das Hintergrundbild von Mint nicht -also muss ein Fork her. Schmint Linux ist noch Benutzerfreundlicher.
Ob sie ihren Job macht oder nicht hat aber wenig mit den Sicherheitslücken zu tun
Bei mir hat sie ihre Aufgabe auch immer sauber erledigt, das heisst aber nicht das sie keine Sicherheitslücken hatte (wobei ich da von keinen gehört habe, aber ich habe auch nicht im besonderen darauf geachtet)
Weswegen in den jeweiligen IRC-Channels und Foren der verschiedenen Distris immer wieder der Link darauf gepostet wird, mit dem Vorschlag, den doch mal anzuklicken, um die Distri zu pushen.
Wenn sich das in ein oder zwei Jahren gegenüber anderen Distributionen halten konnte, kann man vielleicht mal einen Blick wagen. Bis dahin bin ich mit dem bekannten Angebot sehr gut bedient.
Nichts, rein gar nichts. Eine weiteres Wald und Wiesen Ubuntu, das mit den schwächen eines jeden Linux zu kämpfen hat -ein Riesendurcheinander an Toolkits und Libs -und wieder die Focussierung auf 3D Desktop Spielereien und Büroprogramme. Ein Hintergrundbild ist sowas von auswechselbar....
Diese unglaubliche Menge an Distros und Derivaten - Manpower die in der Anwendungsentwicklung fehlt. Soll den am Ende jeder User seine eigene Distro haben? Wer von den 1% Anteil an Linuxanwendern (vom OS Kuchen) benutzt den das alles?
Mint ist so nötig wie ein Kropf und ein wahrscheinlich Projekt gelangweilter Sysadmins, die jetzt auch mal ne Distro machen wollen. Echt Leute schaut mal über euren Tellerrand. Klar, Linux lässt sich benutzen und hat unbedingt gute Seiten, aber diese unötigen 200 Debianderivate machen Linux nicht wirklich besser.
Ein wirklich benutzerfreundliches, gewachsenes Linux ist überigens Mandriva. Die wagen es übele proprietäre patentbehaftete NVIDIA Treiber auf die CD zu packen und Amarok kann ohne Murren MP3-Internetradio abspielen.
Aber das ist noch nicht. Schaut euch einfach mal MacOsX an: So sollte eine Linux Distro aussehen -aber auch die 4000. Linux Distro wird da nicht ranreichen, weil man auf die gleichen Programm Quellen zurückgreift - und es an essentiellen Produktivtools fehlt. Büro und Server ist nicht alles.
Verdammt noch mal das kann doch nicht sein. Ich kann die Wortkombi "Benutzerfreundliche Distro" nicht mehr hören und gehe zurück zu den "from scratch" Roots. Bau mir meine eigene Distro (die ich aber nicht distributiere) und die kommt bei Distrowatch weil ich 2000 mal auf meinen Eintrag klicke auf Platz 7. Als besonderes Feature wird die ein anderes Hintergrundbild haben.
Ich habe nichts gegen Linux, im Gegenteil. Gerade weil ich tief in der Materie stecke reg ich mich so auf.
mhm... Lass sie doch. Darf ich deiner Logik zufolge auch nicht (alleine für mich) Gitarre spielen, weil ich lieber bei Bon Jovi* einsteigen sollte? OK, zugegeben: Das Beispiel hinkt beträchtlich. Besser wäre wohl jenes Argument, dass auch Ubuntu und all die anderen irgendwann als Wald- und Wiesendistro angefangen haben... Wer weiß? Vielleicht macht Mint ja etwas, was es in ein paar Jahren zu besten Distro macht, wo gibt.
* kein Fan, nur eben an einem Tourplakat vorbeigelaufen...
Erstens nennt man das Freiheit, und du kannst niemandem vorschreiben, was er machen soll. Zweitens ist das Ziel der meisten Distributionen nicht, Mac OS X oder Windows nachzumachen, sondern ein gutes Linuxkernel-Basierendes OS mit GNU-Software rauszubringen.
Es gibt schon mindestens 200 benutzerfreundliche Distros, die alle daran kranken, das ganz klar Anwendungen fehlen! Und Mac Os X /Windows ist nunmal das, woran Benutzerfreundlichkeit gemessen wird, Linux hat den Desktop nicht neu erfunden! Es geht mir auch nicht um Äußerlichkeiten, sondern die Art und Weise, wie man an den Anwender geht, mit was für Applikationen. Na klar, nicht nachmachen, aber zumindest mal den Platzhirschen nahekommen.
Also sollte die Gemeinde mal darüber nachdenken wie man es schafft das Linux in Tonstudios, Filmwerkstätten, Grafiklabors und Kinderzimmern Einzug schafft - aber mit der "Freiheit" noch eine Distro, noch ein WM, noch ein Toolkit, wird auch der tollste Kernel immer nur ein Schattendasein führen! Selbst der gutmütigste kreative Anwender kann sich nach langem Herumprobieren nur genervt abwenden! Daran ändert ein 20. Ubuntu auch nix!
Freiheit ohne Vision ist Langeweile und führt zu nichts.
OSX, OSX, OSX ... ? Überall less ich immer nur das OSX ja so ein tolles Vorbild ist. Also ich bin verdammt froh das es Linux gibt und frag mich wirklich was an OSX so toll sein soll. Ich hab genug mit OSX und Windows Rechnern durch die Arbeit zu tun und freue mich immer wieder wenn ich zu Hause nur noch Linux hab.
OSX ist genauso ein Deppen System wie Windows nur das man sich dann besonders cool und alternativ dabei vorkommen kann. Und von der moralischen Seite mindestens genauso verwerflich wie Windows. Nein Danke, kann ich da nur sagen.
Im Übrigen, wer sagt eigentlich das Linux leicht bedienbar sein soll? Sowas geht doch nur auf Kosten der Möglichkeiten. Linux ist ein Profisystem. Da will ich bestimmen wie der Hase läuft, da soll keine superduper benutzerfreundliche der-user-ist-zu-blöd-zum-scheißen Distribution rumfuhrwerken. Wäre Linux so benutzerfreundlich wie Windows und OSX würde ich mit Sicherheit Ausschau nach einem anderen OS halten.
Wenn Du noch nicht bemerkt haben solltest, was für einen Unterbau OS X hat, dann ... mein Beileid!
Eine GUI ist eine GUI. Dem einen gefällt GUI X, dem anderen gefällt GUI Y. Der nächste schwört auf die Bash und "macht dort alles", wahrscheinlich sogar Nachbearbeitung der 2.000.000 Urlaubsfotos von der 12 MPixel-Kamera mit Vorstellungsvermögen und ImageMagick-Kommandozeilentools - ja ne ist klar brauchst nicht darauf antworten, lass gut sein.
Was haben Betriebssysteme und Moral miteinander zu tun? Nichts. Rein gar nichts. Ist man ein moralisch besserer Mensch weil man Linux verwendet? Mit Sicherheit nicht. Ist man ein moralisch verdorbener Mensch weil man Windows oder Mac OS X verwendet? Nun, in Deinen Augen scheint mir das so zu sein...
P.S. ich liebe ImageMagick und halte es für die beste Erfindung seit geschnitten Brot. Trotzdem guck ich mir meine Fotos lieber auf einer GUI an und bearbeite sie auch dort. Konvertieren etc. pp. mach ich mit ImageMagick
>Im Übrigen, wer sagt eigentlich das Linux leicht bedienbar sein soll?
Nur so etwa 200 Linuxdistributionen haben genau das auf ihre Fahnen geschrieben. Und selbst OS X kann sehr schwierig zu bedienen sein, mit Bash und allen möglichen GNU Tools - die du Superadmin ruhig benutzen darfst, wenn du es nicht anders magst (macports). Freiheit hat etwas damit zu tun, das man die Wahl hat. Bei Linux aber habe ich nicht die Wahl, es als produktives Multimediasystem einzusetzen, ganz einfach weil die Entwicklung verschlafen wurde. Also muss ich um meinen Job zu machen ein Mac oder Windows einsetzen, so leid mir das auch tut. Betriebssysteme sind keine Ideologie, sondern Werkzeuge.
Hey, da weiß ich aber nen schönes Gegenbeispiel. Gestern wollte ich mit meiner Freundin bei ihr auf dem Mac nen Film gucken. Ging aber nicht, weil da noch Codecs fehlten. Der Assistent von OS X hat einen leider auch einfach nur auf eine Webseite geführt, wo nicht zu erkennen war, welcher der 100 Codecs oder Programme denn jetzt installiert werden sollen, die da gelistet waren. Auch als Info zum Film wurde nicht mehr ausgespuckt als "AVI Film", was einem nun gar nichts bringt. Auf meinem Notebook mit Linux lief der Film Problemlos. Soviel also dazu.
Macs sind doch eh nur sehr bedingt Multimedia tauglich. Bedenke mal, das Linux mit der gesammten PC Hardware klar kommen muss, wärend man die Zusatzhardware für einen Mac doch wirklich an einer Hand abzählen kann. Linux bietet hier doch eine viel bessere Unterstützung. Ein vorgefertigter Linux PC läuft out of the box genauso rund wie ein Mac mit OS X.
Ich hatte von produktiven Multimedia gesprochen, du redest aber von Filmchen abspielen. Überigens kann man mit VLC oder Mplayer auch auf dem Mac fast jeden Codec abspielen. Aber gegen Anwenderdummheit ist kein Code gewachsen.
Du missverstehst wie OSS entstehen kann (nicht jede geht natürlich diesen weg.)
Wenn Gruppe A etwas anfängt heisst das nicht das es nicht eine Gruppe B und Gruppe C gibt welche den angefangenen Weg zwar gut finden, aber nicht alles daran mögen. Wenn sie sich nicht mit Gruppe A einigen können führen sie den Weg alleine weiter. So können drei verschiedene Gruppen und Ideen ausprobiert werden. Meistens bleibt am ende die übrig die dann den meisten Zuspruch aus den Usern findet.
Das parallele arbeiten an einem Thema (Distrie) hilft das Gesamtwerk voranzubringen. So entstehen hier neue Programme die vielleicht für Ubuntu einmal nützlich sein können. Wenn nicht war es aber auch zumindest der Fingerzeit das die erdachten Änderungen für die User wohl keine wesentliche Bedeutung haben.
Natürlich ist es irgendwie etwas albern wegen allem eine eigene Distrie zu bauen. Aber dafür ist eine Distrie auf Debianbasis eben immer gut geeignet.
Man kann eben auch nicht alle versuche im Hauptzeit einer Distrie machen. Und das ist hier eben ein Weg andere Konzepte auszuprobieren, selbst wenn sie eher klein sind.
Nun, es sind ja einige Fragen und Kommentare zustande gekommen...
KDE: Mint ist eine Distribution, die ihr Augenmerk auf GNOME legt; KDE und XFCE sind "nur" Community Editions. Aus diesem Grund wurde hier auch nur der Gnome-Desktop behandelt! Ein BEricht über die KDE-Version findet man auf linuxmintusers.de.
Benutzerfreundlichekeit, Sinn: Ich finde Distributionen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Ein- und Umsteigern das Leben zu erleichtern prinzipiell gut! So werden diese User nicht gleich mit Konfigurationsdateien und der Konsole konfrontiert! Klar, lernt man ein System so nicht besonders gut kennen, deshalb auch meine Zweifel, dass interessierte User länger bei einer Einteiger-Distribution bleiben werden. Ich selbst bevorzuge Debian bzw. sidux (weil aktuell und ich upgradesüchtig ), aber ich empfehle Mint jedem Neuling! Alles in Allem geht es hier ja schlicht und einfach darum, eine Distribution, die mittlerweile eine breite(re) Verwendung findet, einmal genauer zu beleuchten!
Aber gut, dass hier eine lebhafte Diskussion zustande gekommen ist!
Es gibt nichts daran auszusetzen das es viele Distributionen gibt. Der Aufwand welche zu erstellen muss nicht groß sein. Wenn ich eine Gute Idee beispielsweise für einen besseren Updatemechanismus habe kann es durch aus sinnvoll sein das in einer eigenen Distribution umzusetzen. Es ist bestimmt oft viel schwieriger sich in geeigneter Weise in eine bestehende einzubringen. Wenn die Änderung dann gut gelungen ist wird sie auch in andere Distris einfließen. Vielleicht nicht in der selben Form aber das macht ja nichts. Von verlorener Arbeitskraft würde ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen.
Ich find Mint (KDE) okay! Mein fast zwei Jahre alter Compy (nicht von der Stange) hat sich gleich damit wohl gefühlt. Alle Hardware wurde erkannt, NVIDIA-Treiber laufen,keine Probleme bei der Installation-im Gegensatz zu den Versuchen mit Ubuntu nach der 6.06, mit Opensuse ab 10.2 und Fedora ab 7.0! Ist klein. flott und sieht auch noch gut aus. Werde damit mal ein wenig experimentieren und sehen, wie es damit weiter geht.
>>>>Nichts, rein gar nichts. Eine weiteres Wald und Wiesen Ubuntu, das mit den schwächen eines jeden Linux zu kämpfen hat -ein Riesendurcheinander an Toolkits und Libs -und wieder die Focussierung auf 3D Desktop Spielereien und Büroprogramme. Ein Hintergrundbild ist sowas von auswechselbar....<<<<<
Die Fokussierung liegt eigentlich auf den Linux Mint Tools, aus denen mintUpdate herausragt, indem es Updates als evetl. systemkritisch flaggt und so dem Benutzer anzeigt, doch sein laufendes System nicht mit den neuesten Kernel-Drehschräubchen zu zerschiessen.
>>>>Mint ist so nötig wie ein Kropf und ein wahrscheinlich Projekt gelangweilter Sysadmins, die jetzt auch mal ne Distro machen wollen. Echt Leute schaut mal über euren Tellerrand.<<<<<< Nein, es hatte jemand einige Ideen, ein benutzerfreundliches Linux "zu machen" und mit Tools zu versehen, die dem User das Leben einfacher und sicherer machen sollten. Diese Leute schauen ja gerade über den Tellerrand. Du benutzt eine seltsame Argumentation. Linux Mint ist bestimmt nicht perfekt und ich habe am Anfang auch gesagt: Na toll, noch ein Ubuntu-xx-Version, als ich es dann benutzte und die Vorteile sah, läuft es bei mir. Und wenn es diese "Typen" nicht gäbe, die mal einfach mal was machen, gäb es kein Linux. Aber in Deutschland gibt es immer so viele, die rummosern, wenn andere versuchen, was auf die Beine zu stellen. Ich könnte mir vorstellen, dass es solche auch gab, als Linus seinem ersten Kernel ins Netz kopiert hat: "Au man noch so ein Unix-Fork....) Und - was wurde daraus? Nicht immer niedermachen!!!
>>>> Die Lücke beruht auf Fehlern im Umgang mit Pointern von Nutzerprogrammen in Zusammenhang mit der erst in Kernel 2.6.17 eingeführten Funktion vmsplice.
Hah! Ernsthaft: Das hast Du jetzt aber verallgemeinert. Wenn man denkt, dass ein Update eine solche Lücke schließt, wird dieses Update einen Level bekommen, der dem entspricht (das ist aber nur eine Annahme von mir). Zudem kann jeder Benutzer bei Linux Mint den Level der zu verarbeitenden Updates vordefinieren. Aber alles hat und so hast Du auch wieder recht, zwei Seiten.
Aber mal realistisch sein: Ich habe den Eindruck das Linux Fanboys ihre Welt für die grösste, schönste und beste halten. Für den Anwender da draussen aber mach es keinen Unterschied, ob Schwubuntu oder Heulsuse... Für die kritische Masse ist Linux absolut kein Thema, nicht weil Linux schlecht ist oder Microsoft übermächtig, sondern weil allen Desktop Linux Distributionen essentielle Anwendungen fehlen, weil Linux Distributionen zusammengefrickelt rüberkommen, uneinheitlich aussehen und Selbstverständlichkeiten wie drag und drop nicht funktionieren in dem Lib und Toolkitsalat.
Dem Anwender das draussen (Mutti, Vati, Chef, Freunde, Verkäuferin) sind diese Spitzfindigkeiten wie mintUpdate sowas von Banane - bisher kenne ich niemanden, der als ganz normaler Anwender mit updates sein System zerschossen hat -sowas passiert nur Powerusern, die in Testrepos rumwildern. Aber die können wenn sie Lust auf bleeding edge haben ja mit reinem Debian unstable rummachen.
>Aber in Deutschland gibt es immer so viele, die rummosern
Nicht nur in Deutschland, sondern das ist ein globales Phänomen. Nur in Deutschland schaffen es Betonköpfe, mit Spitzfindigkeiten und aus der Nase gezogenen Argumenten aus der Adminkiste auch noch eine Community von Nerds zu schaffen, die glauben das sie wüssten was die Welt braucht.
Witzig. Ich finde es bewunderswert und eine tolle Leistung, dass die Leute von pro-linux.de es geschafft haben, einen Troll-Bot zu entwickeln. Könnte ich den Source Code haben oder ist der "closed", so wie manche Brains auch.
Troll ist dann immer das letzte Totschlagargument von Linuxjüngern (ich schreibe bewusst nicht Fanatiker). Mir geht es aber um kritische Distanz und zu schauen was man verbessern könnte. Und wiegesagt, als Maßnahme eine Distro auf irgendwelchen Nerdargumenten aufzubauen, das halte ich für Zeitverschwendung. Nur meine Meinung.
" Mir geht es aber um kritische Distanz und zu schauen was man verbessern könnte."
Komisch, genauso argumentieren die Leute, die eine eigene Distro auf die Beine stellen: sie wollen was verbessern, was aus ihrer kritischen und distanzierten Sichtweise verbesserungswürdig ist und weil das in den bestehenden Distros nicht oder nur sehr schwer oder nur sehr langwierig, weil viele mitreden, gehen würde, forken sie eben eine.
Gib's zu, wenn Du könntest, würdest Du auch die super-duper-neue Distro rausbringen, die es allen zeigt (o;
>>>>Ein wirklich benutzerfreundliches, gewachsenes Linux ist überigens Mandriva. Die wagen es übele proprietäre patentbehaftete NVIDIA Treiber auf die CD zu packen und Amarok kann ohne Murren MP3-Internetradio abspielen.
Aber nur in der Powerpack Version, wo sie für Geld verlangen (das ist ja an sich nicht schlimmes) und davon denke ich mal die Lizenzen dafür abdrücken...
Aber nur in der Powerpack Version, wo sie für Geld verlangen Das ist falsch. Die NVIDIA-Treiber gibt es im non-free-Repository sowie auf der One-LiveCD, MP3-Unterstützung ist auch in der freien Version (libmad) drin.
Zitat aus dem Bericht: Leider ist die Main Edition aufgrund ihrer Trägheit für ältere und schwächere Rechner absolut ungeeignet und Besitzer solcher Hardware sollten auf die XFCE Community Edition zurückgreifen.
Wäre alles so kein Problem wenn es mehr Entwickler dafür geben würde. Der jetzige Projektleiter der XFCE Variante scheint mehr damit beschäftigt zu sein GTK2 Themes für XFCE zu Entwickeln statt sich um die, schon für Ende 2007 geplante, LinuxMint XFCE Edition 4.0 zu kümmern. Und auf Fragen warum das ganze den "schleppend" läuft wird erst gar nicht reagiert bzw. Familienprobleme vor geschoben.
Probleme gibt es immer und überall, aber dann sollte man wenigstens mehrere Leute damit beschäftigen sich um solch eine Distributions Variante zu kümmern. Da die neue Ubuntu Version bald bevor steht sollte man sich nun eh besser überlegen ob man nicht darauf wartet um dann zeitnah die neue Version heraus zu geben.
Fazit:
Gutes Projekt, gute Zielsetzung, falsche Umsetzung. Wenn dann sollte man eher zur Gnome Variante von LinuxMint greifen da diese Variante wenigstens gepflegt wird.
Ach ja, hatte ich vergessen: Die LinuxMint-Repos werden nur zusätzlich zu den Ubuntu-Repos verwendet! Die ganzen Updates zum Basis-System kommen folgich aus diesen.
Linux Mint hält sich an die Updates von Ubuntu. Sortiert sie aber nochmal nach einem level System: http://www.pro-linux.de/berichte/linux-mint.html#ToC7
Ich bin ein wenig verwundert, dass noch niemand dieses Thema hier im Hinblick auf Linux Mint angeschnitten hat. War das ursprünglich nicht der Hauptgrund für die meisten Mint-Nutzer, Linux Mint gerade wegen dieser "Multimedia-Codecs-Vollversorgung" dem eigentlichen Ubuntu vorzuziehen? Ob hier überhaupt irgendjemand diese Mint-Distro benutzt bzw. benutzt hat?
>Ob hier überhaupt irgendjemand diese Mint-Distro benutzt bzw. benutzt hat?
Kennt man eine, kennt man alle. Langweilig (Gähn) Boah, ist das schwierig auf dem braunen Gutmenschenlinux ein Codec nachzuinstallieren. Mal im Ernst, ist schon gut das es Communitydistros gibt, aber Mint braucht keiner, das muss man sich auch gar nicht angucken, es reicht einfach das Wallpaper aus dem cvs ziehen schon haste dein Mint.
Linux im Allgemeinen und Ubuntu im Besonderen faszinieren halt einen Teil der Anwender so, dass sie es unbedingt nachmachen und ein eigenes *buntu kreieren wollen. Dazu muß man noch nicht einmal ein Programmierer sein. Es ist aber eine gute Übung. Und: Wer weiß schon, was daraus noch entstehen wird?
Wie war das doch noch mit Mandriva? Es begann 1998 mit der ersten Version Mandrake Linux 5.1, einem Red Hat 5.1-"Klon", mit KDE 1 statt Gnome als Desktop. Ist denn hier der Unterschied zu irgendeinem *buntu oder auch Mint so gross? Irgendein *buntu könnte sich ja schließlich auch - ähnlich wie Mandrake/Mandriva - zu etwas Grösserem oder vielleicht sogar Besserem entwickeln. Von daher finde ich, dass eine solche Vielfalt eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.
Zum einem ist es ja jeden freigestellt eine eigene Distribution zu entwerfen. Das nennt man Freiheit. Und es ist so ganz gut so.
Es geht aber viel Manpower verloren - wenn immer wieder etwas neues aufgestellt wird.
Etwas mehr so die Distributionen zusammen zu fassen - und das es eben statt 400 so 100 gibt die gepflegt werden - das würde Linux schon etwas mehr nach vorne bringen.
Hier gibt es einen Test:
http://www.linuxmintusers.de/index.php?pid=3
neo67
LMint basiert auf Ubuntu-gutsy.
Was waren/sind dies für welche Sicherheitslücken? Wo finde ich Infos darüber? Finde das echt tragisch, wenn eine so weit verbreitete Distribution wie Ubuntu Sicherheitslücken hat. Ist doch die Sicherheit eines der Hauptargumente für die Benutzung von Linux. Jedenfalls sagt das viele Linuxfans den Windowsnutzern.
Zumal es eine reine Behauptung ist das dieses Programm sicherer ist.
Außerdem ist nicht das Vorhandensein von Sicherheitslücken von Windows und Linux das Problem, sondern:
1. Deren Häufigkeit
2. Deren Gefahrenpotential
3. Wie schnell sie gefixt werden
4. Der öffentliche Umgang mit diesen
5. Wie man mit alten Versionen umgehen kann (wenn NT4 ausläuft kann man nur gegen Geld auf neue Windowsversionen wechseln, Linux bietet hier durch OpenSource mehr wege an )
Das Vorhandensein von Sicherheitslücken ist aber kein Thema.
IN JEDEM FALL: So wie der Satz da steht, ist er irreführend. Wie LH schon schrieb: Jede Software hat Fehler. Die Frage ich nur, ob und wie oft sich diese bemerkbar machen. Die Update-Funktion von Ubuntu ist dabei eher vorbildlich.
Ich bin auch schon seit Jahren Ubuntu-Nutzter und kann mich an keine Meldung bezüglich eines besonderes Problem
errinnern. Schon gar kein Sicherheitsproblem.
Im Gegenteil: als 7.10 rauskam, hab ich einfach auf meinen Desktop und meinem Laptop das Upgrade angestoßen. Ohne irgendwas davor vorzubereiten oder sonstwas zu machen. Als früherer Suse-Nutzer hatte ich fest damit gerechnet das was nicht so dolle läuft. Aber ich war neugierig und hatte ein Image gemacht. Es lief aber alles ohne Probleme.
Danach bei meinem Kumbel das gleiche.
Auch bei den routinemäßigen Updates gab es in meinem Umfeld nie welche an die ich mich errinnern kann.
Ich habe den Eindruck in Ermangelung echter Probleme mit K/Ubuntu wird da etwas Aufgebauscht.
Ich kann deinen Satz und auch den Satz aus dem Arktikel in keinster Weiße nachvollziehen.
Bei mir hat sie ihre Aufgabe auch immer sauber erledigt, das heisst aber nicht das sie keine Sicherheitslücken hatte (wobei ich da von keinen gehört habe, aber ich habe auch nicht im besonderen darauf geachtet)
Diese unglaubliche Menge an Distros und Derivaten - Manpower die in der Anwendungsentwicklung fehlt. Soll den am Ende jeder User seine eigene Distro haben? Wer von den 1% Anteil an Linuxanwendern (vom OS Kuchen) benutzt den das alles?
Mint ist so nötig wie ein Kropf und ein wahrscheinlich Projekt gelangweilter Sysadmins, die jetzt auch mal ne Distro machen wollen. Echt Leute schaut mal über euren Tellerrand. Klar, Linux lässt sich benutzen und hat unbedingt gute Seiten, aber diese unötigen 200 Debianderivate machen Linux nicht wirklich besser.
Ein wirklich benutzerfreundliches, gewachsenes Linux ist überigens Mandriva. Die wagen es übele proprietäre patentbehaftete NVIDIA Treiber auf die CD zu packen und Amarok kann ohne Murren MP3-Internetradio abspielen.
Aber das ist noch nicht. Schaut euch einfach mal MacOsX an: So sollte eine Linux Distro aussehen -aber auch die 4000. Linux Distro wird da nicht ranreichen, weil man auf die gleichen Programm Quellen zurückgreift - und es an essentiellen Produktivtools fehlt. Büro und Server ist nicht alles.
Verdammt noch mal das kann doch nicht sein. Ich kann die Wortkombi "Benutzerfreundliche Distro" nicht mehr hören und gehe zurück zu den "from scratch" Roots. Bau mir meine eigene Distro (die ich aber nicht distributiere) und die kommt bei Distrowatch weil ich 2000 mal auf meinen Eintrag klicke auf Platz 7. Als besonderes Feature wird die ein anderes Hintergrundbild haben.
Ich habe nichts gegen Linux, im Gegenteil. Gerade weil ich tief in der Materie stecke reg ich mich so auf.
Euer supertroll
Ich kann da auch keinen Mehrwert erkennen.
Die sollten ihre Energie lieber in sinnvollere Projekte stecken.
* kein Fan, nur eben an einem Tourplakat vorbeigelaufen...
Es gibt schon mindestens 200 benutzerfreundliche Distros, die alle daran kranken, das ganz klar Anwendungen fehlen! Und Mac Os X /Windows ist nunmal das, woran Benutzerfreundlichkeit gemessen wird, Linux hat den Desktop nicht neu erfunden! Es geht mir auch nicht um Äußerlichkeiten, sondern die Art und Weise, wie man an den Anwender geht, mit was für Applikationen. Na klar, nicht nachmachen, aber zumindest mal den Platzhirschen nahekommen.
Also sollte die Gemeinde mal darüber nachdenken wie man es schafft das Linux in Tonstudios, Filmwerkstätten, Grafiklabors und Kinderzimmern Einzug schafft - aber mit der "Freiheit" noch eine Distro, noch ein WM, noch ein Toolkit, wird auch der tollste Kernel immer nur ein Schattendasein führen! Selbst der gutmütigste kreative Anwender kann sich nach langem Herumprobieren nur genervt abwenden! Daran ändert ein 20. Ubuntu auch nix!
Freiheit ohne Vision ist Langeweile und führt zu nichts.
Überall less ich immer nur das OSX ja so ein tolles Vorbild ist.
Also ich bin verdammt froh das es Linux gibt und frag mich wirklich was an OSX so toll sein soll. Ich hab genug mit OSX und Windows Rechnern durch die Arbeit zu tun und freue mich immer wieder wenn ich zu Hause nur noch Linux hab.
OSX ist genauso ein Deppen System wie Windows nur das man sich dann besonders cool und alternativ dabei vorkommen kann. Und von der moralischen Seite mindestens genauso verwerflich wie Windows.
Nein Danke, kann ich da nur sagen.
Im Übrigen, wer sagt eigentlich das Linux leicht bedienbar sein soll? Sowas geht doch nur auf Kosten der Möglichkeiten. Linux ist ein Profisystem. Da will ich bestimmen wie der Hase läuft, da soll keine superduper benutzerfreundliche der-user-ist-zu-blöd-zum-scheißen Distribution rumfuhrwerken.
Wäre Linux so benutzerfreundlich wie Windows und OSX würde ich mit Sicherheit Ausschau nach einem anderen OS halten.
Eine GUI ist eine GUI. Dem einen gefällt GUI X, dem anderen gefällt GUI Y. Der nächste schwört auf die Bash und "macht dort alles", wahrscheinlich sogar Nachbearbeitung der 2.000.000 Urlaubsfotos von der 12 MPixel-Kamera mit Vorstellungsvermögen und ImageMagick-Kommandozeilentools - ja ne ist klar brauchst nicht darauf antworten, lass gut sein.
Was haben Betriebssysteme und Moral miteinander zu tun? Nichts. Rein gar nichts. Ist man ein moralisch besserer Mensch weil man Linux verwendet? Mit Sicherheit nicht. Ist man ein moralisch verdorbener Mensch weil man Windows oder Mac OS X verwendet? Nun, in Deinen Augen scheint mir das so zu sein...
P.S. ich liebe ImageMagick und halte es für die beste Erfindung seit geschnitten Brot. Trotzdem guck ich mir meine Fotos lieber auf einer GUI an und bearbeite sie auch dort. Konvertieren etc. pp. mach ich mit ImageMagick
Nur so etwa 200 Linuxdistributionen haben genau das auf ihre Fahnen geschrieben. Und selbst OS X kann sehr schwierig zu bedienen sein, mit Bash und allen möglichen GNU Tools - die du Superadmin ruhig benutzen darfst, wenn du es nicht anders magst (macports). Freiheit hat etwas damit zu tun, das man die Wahl hat. Bei Linux aber habe ich nicht die Wahl, es als produktives Multimediasystem einzusetzen, ganz einfach weil die Entwicklung verschlafen wurde. Also muss ich um meinen Job zu machen ein Mac oder Windows einsetzen, so leid mir das auch tut. Betriebssysteme sind keine Ideologie, sondern Werkzeuge.
Gestern wollte ich mit meiner Freundin bei ihr auf dem Mac nen Film gucken. Ging aber nicht, weil da noch Codecs fehlten. Der Assistent von OS X hat einen leider auch einfach nur auf eine Webseite geführt, wo nicht zu erkennen war, welcher der 100 Codecs oder Programme denn jetzt installiert werden sollen, die da gelistet waren. Auch als Info zum Film wurde nicht mehr ausgespuckt als "AVI Film", was einem nun gar nichts bringt.
Auf meinem Notebook mit Linux lief der Film Problemlos. Soviel also dazu.
Macs sind doch eh nur sehr bedingt Multimedia tauglich. Bedenke mal, das Linux mit der gesammten PC Hardware klar kommen muss, wärend man die Zusatzhardware für einen Mac doch wirklich an einer Hand abzählen kann. Linux bietet hier doch eine viel bessere Unterstützung. Ein vorgefertigter Linux PC läuft out of the box genauso rund wie ein Mac mit OS X.
Wenn Gruppe A etwas anfängt heisst das nicht das es nicht eine Gruppe B und Gruppe C gibt welche den angefangenen Weg zwar gut finden, aber nicht alles daran mögen.
Wenn sie sich nicht mit Gruppe A einigen können führen sie den Weg alleine weiter. So können drei verschiedene Gruppen und Ideen ausprobiert werden. Meistens bleibt am ende die übrig die dann den meisten Zuspruch aus den Usern findet.
Das parallele arbeiten an einem Thema (Distrie) hilft das Gesamtwerk voranzubringen. So entstehen hier neue Programme die vielleicht für Ubuntu einmal nützlich sein können. Wenn nicht war es aber auch zumindest der Fingerzeit das die erdachten Änderungen für die User wohl keine wesentliche Bedeutung haben.
Natürlich ist es irgendwie etwas albern wegen allem eine eigene Distrie zu bauen. Aber dafür ist eine Distrie auf Debianbasis eben immer gut geeignet.
Man kann eben auch nicht alle versuche im Hauptzeit einer Distrie machen. Und das ist hier eben ein Weg andere Konzepte auszuprobieren, selbst wenn sie eher klein sind.
KDE: Mint ist eine Distribution, die ihr Augenmerk auf GNOME legt; KDE und XFCE sind "nur" Community Editions.
Aus diesem Grund wurde hier auch nur der Gnome-Desktop behandelt! Ein BEricht über die KDE-Version findet man auf
linuxmintusers.de.
Benutzerfreundlichekeit, Sinn: Ich finde Distributionen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Ein- und Umsteigern
), aber ich empfehle Mint jedem Neuling!
das Leben zu erleichtern prinzipiell gut! So werden diese User nicht gleich mit Konfigurationsdateien und der
Konsole konfrontiert! Klar, lernt man ein System so nicht besonders gut kennen, deshalb auch meine Zweifel, dass
interessierte User länger bei einer Einteiger-Distribution bleiben werden. Ich selbst bevorzuge Debian bzw. sidux
(weil aktuell und ich upgradesüchtig
Alles in Allem geht es hier ja schlicht und einfach darum, eine Distribution, die mittlerweile eine breite(re) Verwendung
findet, einmal genauer zu beleuchten!
Aber gut, dass hier eine lebhafte Diskussion zustande gekommen ist!
Gruß WF
Der Aufwand welche zu erstellen muss nicht groß sein.
Wenn ich eine Gute Idee beispielsweise für einen besseren Updatemechanismus habe kann es durch aus sinnvoll sein das in einer eigenen Distribution umzusetzen.
Es ist bestimmt oft viel schwieriger sich in geeigneter Weise in eine bestehende einzubringen.
Wenn die Änderung dann gut gelungen ist wird sie auch in andere Distris einfließen.
Vielleicht nicht in der selben Form aber das macht ja nichts.
Von verlorener Arbeitskraft würde ich in diesem Zusammenhang nicht sprechen.
Ist klein. flott und sieht auch noch gut aus.
Werde damit mal ein wenig experimentieren und sehen, wie es damit weiter geht.
Die Fokussierung liegt eigentlich auf den Linux Mint Tools, aus denen mintUpdate herausragt, indem es Updates als evetl. systemkritisch flaggt und so dem Benutzer anzeigt, doch sein laufendes System nicht mit den neuesten Kernel-Drehschräubchen zu zerschiessen.
>>>>Mint ist so nötig wie ein Kropf und ein wahrscheinlich Projekt gelangweilter Sysadmins, die jetzt auch mal ne Distro machen wollen. Echt Leute schaut mal über euren Tellerrand.<<<<<<
Nein, es hatte jemand einige Ideen, ein benutzerfreundliches Linux "zu machen" und mit Tools zu versehen, die dem User das Leben einfacher und sicherer machen sollten. Diese Leute schauen ja gerade über den Tellerrand. Du benutzt eine seltsame Argumentation. Linux Mint ist bestimmt nicht perfekt und ich habe am Anfang auch gesagt: Na toll, noch ein Ubuntu-xx-Version, als ich es dann benutzte und die Vorteile sah, läuft es bei mir. Und wenn es diese "Typen" nicht gäbe, die mal einfach mal was machen, gäb es kein Linux. Aber in Deutschland gibt es immer so viele, die rummosern, wenn andere versuchen, was auf die Beine zu stellen. Ich könnte mir vorstellen, dass es solche auch gab, als Linus seinem ersten Kernel ins Netz kopiert hat: "Au man noch so ein Unix-Fork....) Und - was wurde daraus? Nicht immer niedermachen!!!
neo67
Hah!
Ernsthaft: Das hast Du jetzt aber verallgemeinert. Wenn man denkt, dass ein Update eine solche Lücke schließt, wird dieses Update einen Level bekommen, der dem entspricht (das ist aber nur eine Annahme von mir). Zudem kann jeder Benutzer bei Linux Mint den Level der zu verarbeitenden Updates vordefinieren.
Aber alles hat und so hast Du auch wieder recht, zwei Seiten.
neo67
Aber mal realistisch sein: Ich habe den Eindruck das Linux Fanboys ihre Welt für die grösste, schönste und beste halten. Für den Anwender da draussen aber mach es keinen Unterschied, ob Schwubuntu oder Heulsuse... Für die kritische Masse ist Linux absolut kein Thema, nicht weil Linux schlecht ist oder Microsoft übermächtig, sondern weil allen Desktop Linux Distributionen essentielle Anwendungen fehlen, weil Linux Distributionen zusammengefrickelt rüberkommen, uneinheitlich aussehen und Selbstverständlichkeiten wie drag und drop nicht funktionieren in dem Lib und Toolkitsalat.
Dem Anwender das draussen (Mutti, Vati, Chef, Freunde, Verkäuferin) sind diese Spitzfindigkeiten wie mintUpdate sowas von Banane - bisher kenne ich niemanden, der als ganz normaler Anwender mit updates sein System zerschossen hat -sowas passiert nur Powerusern, die in Testrepos rumwildern. Aber die können wenn sie Lust auf bleeding edge haben ja mit reinem Debian unstable rummachen.
>Aber in Deutschland gibt es immer so viele, die rummosern
Nicht nur in Deutschland, sondern das ist ein globales Phänomen. Nur in Deutschland schaffen es Betonköpfe, mit Spitzfindigkeiten und aus der Nase gezogenen Argumenten aus der Adminkiste auch noch eine Community von Nerds zu schaffen, die glauben das sie wüssten was die Welt braucht.
Komisch, genauso argumentieren die Leute, die eine eigene Distro auf die Beine stellen: sie wollen was verbessern, was aus ihrer kritischen und distanzierten Sichtweise verbesserungswürdig ist und weil das in den bestehenden Distros nicht oder nur sehr schwer oder nur sehr langwierig, weil viele mitreden, gehen würde, forken sie eben eine.
Gib's zu, wenn Du könntest, würdest Du auch die super-duper-neue Distro rausbringen, die es allen zeigt (o;
Das hast du gut beobachtet. Nur das wir hier in Vergangenheitsform reden müssen, weil das schon geschehen ist.
Hirnloser Aktionismus/Optimismus als Alternative? Nee, lieber nich.
"Neo67"-nicht schlecht als Pseudonym ("eiser oritschinäl" [J. Cleese als Mister Hilter]).
Viel Spaß noch!
Aber nur in der Powerpack Version, wo sie für Geld verlangen (das ist ja an sich nicht schlimmes) und davon denke ich mal die Lizenzen dafür abdrücken...
Das ist falsch. Die NVIDIA-Treiber gibt es im non-free-Repository sowie auf der One-LiveCD, MP3-Unterstützung ist auch in der freien Version (libmad) drin.
Sorry für die falsche Info.
Leider ist die Main Edition aufgrund ihrer Trägheit für ältere und schwächere Rechner absolut ungeeignet und Besitzer solcher Hardware sollten auf die XFCE Community Edition zurückgreifen.
Wäre alles so kein Problem wenn es mehr Entwickler dafür geben würde. Der jetzige Projektleiter
der XFCE Variante scheint mehr damit beschäftigt zu sein GTK2 Themes für XFCE zu Entwickeln statt
sich um die, schon für Ende 2007 geplante, LinuxMint XFCE Edition 4.0 zu kümmern. Und auf Fragen warum
das ganze den "schleppend" läuft wird erst gar nicht reagiert bzw. Familienprobleme vor geschoben.
Probleme gibt es immer und überall, aber dann sollte man wenigstens mehrere Leute damit beschäftigen
sich um solch eine Distributions Variante zu kümmern. Da die neue Ubuntu Version bald bevor steht
sollte man sich nun eh besser überlegen ob man nicht darauf wartet um dann zeitnah die neue Version
heraus zu geben.
Fazit:
Gutes Projekt, gute Zielsetzung, falsche Umsetzung. Wenn dann sollte man eher zur
Gnome Variante von LinuxMint greifen da diese Variante wenigstens gepflegt wird.
Ach ja, hatte ich vergessen: Die LinuxMint-Repos werden nur zusätzlich zu den Ubuntu-Repos verwendet! Die ganzen
Updates zum Basis-System kommen folgich aus diesen.
2.) wann es ein großes Distriesterben gibt, denn es sind ja schon über 400.
hat Mint Rolling Releases oder gibt es alle halbe Jahre mal einen Versionssprung mit massig Updates?
http://www.pro-linux.de/berichte/linux-mint.html#ToC7
neo67
War das ursprünglich nicht der Hauptgrund für die meisten Mint-Nutzer, Linux Mint gerade wegen dieser "Multimedia-Codecs-Vollversorgung" dem eigentlichen Ubuntu vorzuziehen?
Ob hier überhaupt irgendjemand diese Mint-Distro benutzt bzw. benutzt hat?
Kennt man eine, kennt man alle. Langweilig (Gähn) Boah, ist das schwierig auf dem braunen Gutmenschenlinux ein Codec nachzuinstallieren. Mal im Ernst, ist schon gut das es Communitydistros gibt, aber Mint braucht keiner, das muss man sich auch gar nicht angucken, es reicht einfach das Wallpaper aus dem cvs ziehen schon haste dein Mint.
Dazu muß man noch nicht einmal ein Programmierer sein.
Es ist aber eine gute Übung.
Und: Wer weiß schon, was daraus noch entstehen wird?
Wie war das doch noch mit Mandriva?
Es begann 1998 mit der ersten Version Mandrake Linux 5.1, einem Red Hat 5.1-"Klon", mit KDE 1 statt Gnome als Desktop.
Ist denn hier der Unterschied zu irgendeinem *buntu oder auch Mint so gross?
Irgendein *buntu könnte sich ja schließlich auch - ähnlich wie Mandrake/Mandriva - zu etwas Grösserem oder vielleicht sogar Besserem entwickeln.
Von daher finde ich, dass eine solche Vielfalt eher ein Vorteil als ein Nachteil ist.
Es geht aber viel Manpower verloren - wenn immer wieder etwas neues aufgestellt wird.
Etwas mehr so die Distributionen zusammen zu fassen - und das es eben statt 400 so 100 gibt die gepflegt werden - das würde Linux schon etwas mehr nach vorne bringen.
Gruß KR