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Di, 18. März 2008, 16:12

Software::Distributionen::Ulteo

Ulteo Application System in erster Betaversion verfügbar

Die neue Linux-Distribution Ulteo Application System, die die Basis des Ulteo-Online-Desktops bilden soll, liegt nun als Betaversion vor.

Der geplante Ulteo-Online-Desktop

Ulteo

Der geplante Ulteo-Online-Desktop

Als der Mandrake-Gründer Gaël Duval vor fast genau zwei Jahren von seiner eigenen Firma entlassen wurde, hatte er bereits Pläne und erste Ansätze für eine neuartige Distribution, Ulteo. Im Dezember 2006 konnte dann eine Alpha-Version von Ulteo vorgestellt werden, die sich als modifiziertes Ubuntu herausstellte. Ein Jahr später folgte eine Betaversion des Online-Desktops, die im Wesentlichen OpenOffice.org in einem Browser laufen ließ. Dieses Verfahren sollte sich auch zu Online-Zusammenarbeit eignen.

In der jetzt verfügbaren Betaversion nennt sich die Distribution Ulteo Application System (Ulteo AS) und stellt die Basis des geplanten Ulteo-Frameworks dar. Die kombinierte Live- und Installations-CD dürfte einen ähnlichen Softwareumfang wie Kubuntu aufweisen. Sie weist jedoch einige zusätzliche Features auf, die im Hinblick auf den Online-Desktop und Mobildienste geschaffen wurden. So wurde ein globaler Authentifizierungs-Dienst »Ulteo-aa« auf Basis von Kerberos eingebaut, mit dem man sich mit dem Online-Desktop verbinden kann, sofern man einen Account hat. Mit dem Passwort des Online-Accounts kann man sich auch lokal anmelden.

Einer der Schwerpunkte von Ulteo wird die Datensynchronisation sein. Dazu wurde ein Synchonisationsdienst implementiert, der lokale Daten mit denen des Online-Accounts abgleicht. Derzeit sind die Dateien auf 10 MB begrenzt und der gesamte Speicherplatz des Online-Accounts darf 1 GB nicht überschreiten. Synchonisiert wird alle 30 Minuten. Ein Tool zur Synchonisation unter Windows ist geplant.

Weitere Features von Ulteo sind das Panel »MyDigitalLife«, das eine Art Startmenü für die Organisation sämtlicher Daten und Anwendungen darstellt, und ein automatisches Update.

Intern verfolgt Ulteo einen neuen Ansatz, indem es das System in Squashfs-Dateisystemen speichert, die beim Booten das sichtbare Dateisystem ergeben. Diese Squashfs-Dateien können ergänzt oder aktualisiert werden, wobei es ausreichen soll, die Unterschiede zwischen alter und neuer Version herunterzuladen. Das System hat zur Zeit noch einige Einschränkungen, so ist es noch nicht möglich, /boot oder /home auf separate Partitionen zu legen.

Der Download des ISO-Images ist von mehreren Mirror-Servern möglich.

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Kommentare (Insgesamt: 5 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Grandios :) (Filler, Mi, 19. März 2008)
Grandios :) (Filler, Mi, 19. März 2008)
Re: Geschäftsmodell (Volker, Mi, 19. März 2008)
Geschäftsmodell (Anonymous, Di, 18. März 2008)
... (Christopher Bratusek, Di, 18. März 2008)
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