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Thema: Fedora 9 entfernt Verweise auf proprietäre Codecs

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von zettberlin am Di, 25. März 2008 um 21:53 #
>Nutzen wir unfreie -proprietäre- Software hauptsächlich, werden wir nie in den Genuss Freier Software kommen, es gibt dann einfach keine Notwendigkeit mehr für Freiheit, weil doch die Funktionalität abgedeckt ist.


Hier liegt ein grosses Missverständnis oder doch besser Unverständnis vor.
Noch mal: libmad und VLC sind keine unfreie Software sondern vielmehr absolut freie Software. Leute, denen es nicht passt, das jeder ohne ihre Genehmigung Probleme lösen kann, gehen gegen diese freien Projekte vor und die grossen Distributoren von Novell über Canonical bis Red Hat weichen zurück.

Fraunhofer haben 5-6 Jahre lang keinem ein Haar gekrümmt, der ihre wertvollen patentierten geistigen Eigentümer nach Belieben verteilt und benutzt hat - und das ist der einzige Grund, warum MP§ heute ein quasi-Standard ist. Jetzt, wo sich die Konsumentenwelt von MPEG abhängig gemacht hat, soll es auch was einbringen. Und Projekte wie VLC oder Mplayer sind da eben im Weg.

OGG vorbis ist übrigens von den gleichen Patenten betroffen und wenn sich SONY auch noch in die Schlacht werfen sollte, könnte sich herausstellen, dass *JEDE* psychoakustische Kompression irgendwie von ATRAC abstammt/"geklaut" ist.

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