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Thema: OpenSUSE 11.0 Alpha3

76 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Sebalin am Fr, 21. März 2008 um 10:53 #
...werde ich von Ubuntu sicher wieder zu SuSE wechseln. Ich vermisse im Moment so viele kleine Dinge und vor allem KDE.

Die KDE-Ausführung Kubuntu ist aber leider nicht das Gelbe vom Ei (wahrscheinlich auch von Canonical so gewollt). -
Also richtet sich meine ganze Hoffnung doch wieder auf SuSE, auch wenn Novell diese ehemals beste deutschsprachige Distro
immer weiter gegen die Wand fährt, was die Lokalisierung und KDE-Unterstützung betrifft. :-(

  • Score: 3 Von nik am Fr, 21. März 2008 um 10:59 #
    > werde ich von Ubuntu sicher wieder zu SuSE wechseln. Ich vermisse im Moment so viele kleine Dinge und vor allem KDE.

    KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.


    > Die KDE-Ausführung Kubuntu ist aber leider nicht das Gelbe vom Ei

    Was ist denn bei Kubuntu bezüglich KDE schlecht? Was macht Opensuse besser?

    • Score: 3 Von Eike am Fr, 21. März 2008 um 11:05 #
      Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.

      Sehe ich auch so. Konqueror ist so leicht und flüssig zu bedienen, die Tabs sind aufgeräumt. Die Spaltenansicht von Dolphin ist meiner Meinung nach unübersichtlich. Ich wechsel immer sofort in Konqueror, wenn Dolphin sich mal zufällig öffnet.

      Eike

      Score: 3 Von chris am Fr, 21. März 2008 um 11:07 #
      > KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.

      Rückschritt gegenüber was? Konqi? Falls ja - den wird es auch weiterhin geben. Zudem gibt es viele Benutzer (zu denen ich mich zähle), die einen simplen, schlanken und schnellen Filemanager gegenüber einer "Eier legenden Vollmilchsau" (Konqi) bevorzugen.

      In dem Gebiet, für das Dolphin gedacht ist, ist er alles andere als ein Rückschritt.

      • Score: 3 Von aeriongaeoirngoering am Fr, 21. März 2008 um 11:11 #
        heisst das nicht "eierlegende WOLLmilchsau"?
        Score: 3 Von Sebalin am Fr, 21. März 2008 um 11:29 #
        Zudem gibt es viele Benutzer (zu denen ich mich zähle), die einen simplen, schlanken und schnellen Filemanager gegenüber einer "Eier legenden Vollmilchsau" (Konqi) bevorzugen.

        Du implizierst damit, dass der Konqui träge oder sogar langsam sei, was aber völliger Humbug ist.
        Ich kenne auch keinen einzigen, der außerhalb dieses Forums jemals diesen Vorwurf gebracht hätte.

        Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:

        Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft es dann wahrscheinlich noch nicht
        mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner anzuschalten. - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt
        jetzt aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein starkes Stück.

        • Score: 3 Von Rlf am Fr, 21. März 2008 um 11:48 #

          Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:

          So viel zum Thema: Freedom of Choice!

          Es ist wie immer... wenn etwas Bewährtes ersetzt werden soll regen sich die Leute darüber auf, dass man ihnen ihr über die Jahre lieb gewonnenes Tool wegnehmen will, ohne dass man evt. einen Blick in die Zukunft wirft ;)


          Mal im ernst, nur weil du Konqueror besser findest als Dolphon, heißt das noch lange nicht, dass alle deiner Meinung sein müssen.

          Konqueror ist ein sehr geniales Werkzeug was unheimlich viel kann und ist in seiner langen Entwicklungsgeschichte sehr gereift!
          Zum Schluss wusste man bei Konqueror aber NICHT mehr ob es nun eigentlich mehr ein Webbrowser, oder ein Dateimanager sein will.

          Das Dateihandling mit Konqueror war zwar imho recht i.O., aber eine frischzellenkur bzw Oberflächenredesign hätte ihm sehr gut getan.
          Das Programm war zum schluss mehr Webbrowser, als Dateimanager (man beachte z.B. die html-seite zu sysinfo:/ )
          Die verschiedenen Dateiansichtsmodi vom Konqueror fand ich immer irgendwie unbrauchbar... bzw. bin mit denen nie wirklich glücklich geworden.

          Mit Dolphin in KDE4 fühle ich mich sichtlich wohler, man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten.
          Man kann die Symbolleisten/Ansichtsleisten beliebig verschieben, kann dateien bewerten, die grafische Darstellung der Pfadangaben erleichtert das navigieren, der Zugriff auf verschiedenste Datenträger ist bequem über die Seitenleiste möglich usw...
          Ich möchte Dolphin auf keinen Fall mehr missen, da ich es einfach für den besseren Dateimanager halte.

          Konqueror hingegen macht bald durch die Verwendung von Webkit als Browser eine unheimlich gute Figur. Vermutlich werde ich ab kde4.1 größtenteils mit Konqueror das Netz durchsurfen.

          Aber du brauchst dich ja gar nicht so aufzuregen, die KDE-ENtwickler haben doch Rücksicht genommen auf Leute wie dich, die nach wie vor mit Konqueror als Dateimanager arbeiten wollen. Du hast keinerlei Einschränkungen dadurch und kannst wie gewohnt weiterarbeiten.

          Also viel meckern kannst du an dieser Stelle nun wirklich nicht ;)

          Gruß
          Rlf

          • Score: 3 Von Sebalin am Fr, 21. März 2008 um 12:43 #
            Mit Dolphin in KDE4 fühle ich mich sichtlich wohler...

            Die "gefühlte" Kälte also - siehe mein Beispiel von vorhin dazu... ;-)

            ...man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten.

            ...was eben sein Segen und sein Fluch gleichermaßen ist.

            Genau darum ist er ja für mich auch Ballast, weil der Konqui das für mein Empfinden (mindestens) gleich gut kann.

            Was nützen also im Endeffekt viele zusätzliche "schlanke" Tools, die auch nur das können, was andere schon tun und am Ende aber den Nachteil haben, doch wieder das ganze System fetter machen?

            Auch bezweifle ich persönlich doch sehr, dass eine erwähnenswerte Anzahl von Usern den Dolphin wirklich will. - Nicht umsonst wurde er schließlich ohne Diskussion oder auch nur jemanden zu fragen, einfach still und leise in die Default-Installation reingepackt.

            • Score: 3 Von ac am So, 23. März 2008 um 22:47 #
              > Was nützen also im Endeffekt viele zusätzliche "schlanke" Tools, die auch nur das können, was andere schon tun und am Ende aber den Nachteil haben, doch wieder das ganze System fetter machen?

              Ich bin wahrlich kein Feund von Dolphin, aber diese Aussage ist nicht sachgerecht und wirkt ein bißchen hilflos in dem Versuch, diese Entscheidung schlechtzureden. Du wirst doch nicht wirklich behaupten wollen, es sei ein Problem, daß da ein paar Megabyte "Dolphin" auf der Fesplatte rumliegt. Wenn keine halbwegs aktuelle Festplatte verbaut ist, wird es Zeit die vorhandene mal zu ersetzen, bevor sie von alleine abraucht und ansonsten ist es heutzutage mehr als lächerlich, sich daran hochzuziehen, ob die installierten Anwendungen nun 5, 10 oder 20 GB verbraten. Anderweitige Ressourcen werden überhaupt nicht berührt, solange du die Applikation nicht nutzt - von den Entwicklern, auf die du eh keinen Einfluß hast, mal abgesehen.

              Mithelfen, Konqueror zu verbessern (daran mangelt es nämlich schon lange - Bookmarks, Profilmanagement, Browserplugins, etc.) ist deutlich sinnvoller, als, Mitgefühl heischend, halbgare Aussagen von sich zu geben und mit spekulativer Meinungsmache Fischgeruch zu verbreiten.

            Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 15:08 #
            "Zum Schluss wusste man bei Konqueror aber NICHT mehr ob es nun eigentlich mehr ein Webbrowser, oder ein Dateimanager sein will."

            Wenn sich Anwender überhaupt nicht für das Betriebssystem interessieren, dann merken sie noch nicht einmal, daß der Dateimanager in KDE (das "Ding" mit dem Haus) und der KDE-Webbrowser (das "Ding" mit der Zahnradweltkugel) dieselbe Software sind.

            Ein ähnlicher Fall liegt ja beim Tandem Windows Explorer/Internet Explorer vor.
            Microsoft käme nie auf den Gedanken, den Windows-Dateimanager radikal zu verändern, um ihn "einfacher" zu machen. Die Leute haben sich daran gewöhnt und fertig.

          Score: 3 Von chris am Fr, 21. März 2008 um 11:51 #
          es geht nicht darum überfordert zu sein, sondern ich finde einige der Toolbars, sowie die Tatsache, dass Konqi per default alle möglichen Dateiformate in einem eingebauten viewer öffnet einfach störend. Für meinen _Geschmack_ ist der Konqi überladen, daher nicht elegant. Zu einem gewissen Grade bin ich immer noch Anhänger der Unix Philosophie - do one thing and do it well.

          Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.

          • Score: 3 Von Sebalin am Fr, 21. März 2008 um 12:31 #
            Zu einem gewissen Grade bin ich immer noch Anhänger der Unix Philosophie - do one thing and do it well.

            Ach komm, wenn du da wirklich hundertprozentig konsequent wärst, dann hätten am Ende für jeden Dateityp ein extra Programm. - Man muss also schon mal einen irgendwo einen Schnitt machen, um sich nicht vollends zu verzetteln und
            die Diskussion geht hier ja auch nur darum an welcher Stelle dieser Schnitt am sinnvollsten ist: beim Konqui oder bei Dolphin.

            Wir sollten also davon absehen, eine generelle Grundsatzdiskussion über die Unix-Philosophie an sich daraus zu machen, sonst verzetteln wir uns nämlich wirklich unentwirrbar und kommen vom Hundertsten ins Tausendste.

            Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.

            Der erste Satz ist falsch, der zweite richtig. :-)

            Ich habe es beim Camping (ist schon etwas her) nämlich tatsächlich mal ausprobiert einen Tag lang auschließlich mit meinem Multifunktions-Taschenmesser (="Schweizer", war, bzw. ist aber ein deutsches Fabrikat) auszukommen. - Ich wollte einfach sehen, ob es das Geld, was ich dafür ausgegeben hatte, auch wert war.

            Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.

            Nur tut sich das wahrscheinlich außerhalb von Notzeizeiten keiner freiwillig an und deshalb ist so ein Schweizer Taschenmesser (entsprechende Qualität vorausgesetzt, kein Billigschrott) zwar prinzipiell top, im Ernstfall aber erst nach einer gewissen (und u.U. auch langen) Eingewöhnungszeit eine wirkliche Hilfe. :-)

            • Score: 3 Von chris am Fr, 21. März 2008 um 13:35 #
              > wirklich hundertprozentig konsequent wärst, dann hätten am Ende für jeden Dateityp ein extra Programm.

              aus diesem Grund sage ich "zu einem gewissen Grade". Graphische Dateiverwaltung verstehe ich in diesem Kontext als atomare Einheit - Webbrowsing gehört nicht dazu.

              > Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.

              Na dann, Mahlzeit ;)

            Score: 3 Von ac am So, 23. März 2008 um 22:54 #
            > dass Konqi per default alle möglichen Dateiformate in einem eingebauten viewer öffnet

            Was sich ja durchaus konfigurieren läßt. Ein schwaches Argument.

          Score: 3 Von TBO am Fr, 21. März 2008 um 12:25 #
          File Management und Webbrowsing haben genau gar nichts miteinander zu tun, also warum sollten sie in eine gemeinsame Shell gepackt werden? Lieber zwei dedizierte GUIs, die ohne die in ihrem jeweiligen Kontext unnoetigen Buttons und Optionen auskommen.
          • Score: 3 Von ac am So, 23. März 2008 um 23:11 #
            Das Problem ist, das Konqueror nie vernünftig darauf getrimmt wurde, nur die Sachen anzuzeigen, die im jeweiligen Kontext benötigt werden. D.h. für die Werkzeugleiste ist das sogar der Fall, aber z.B. nicht im überladenen Hauptmenü; Und daß die Bookmark-Listen für Webrowser und Dateimanagement - bzw. was der Anwender noch so für Profile definieren mag - nicht jeweils eigenständig für stehen, ist ein "ewiges" Ärgernis. Zwei dedizierte GUIs benötigt man dazu nicht.

            Ich finde es großartig, in ein oder zwei Tabs schnellen Datei-Zugriff auf entfernte Server zu haben, ohne mich großartig um's Protokoll kümmern zu müssen und im nächsten beispielsweie die Dokumentation zu einer Software zu lesen, sei es die man page oder in HTML, ob online oder lokal, ohne ständig von Anwendung zu Anwendung wechseln zu müssen.

          Score: 3 Von yentz am Fr, 21. März 2008 um 14:30 #
          > Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast

          Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge. Deswegen sollte man sie meiner Meinung nach auch trennen. Du siehst, es gibt hier schon einige Leute, die die Entscheidung der KDE-Leute gut finden. Aber da du den Konqueror weiterhin verwenden kannst, sollte ja alles OK sein.

          > Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft
          > es dann wahrscheinlich noch nicht mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner
          > anzuschalten.

          Und wer überfordert ist als Defaultdateimanager den Konqueror einzustellen, sollte vielleicht wirklich besser den Dolphin verwenden.

          > - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt jetzt
          > aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein
          > starkes Stück.

          So wenig Hansel werden das gar nicht sein. Es geht darum, dass neue oder unerfahrene Benutzer mit dem Dolphin besser klar kommen werden. Und wer weiß was er will, der kann ja auf den Konqueror umstellen. Man kann dann bestimmt auch in einem Forum nachfragen, wie das geht, wenn man sich überfordert fühlt das selbst zu machen. SCNR.

          yentz

          • Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 15:38 #
            "Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge."

            Das ist übrigens ein stichhaltiger Punkt.
            Viele KDE-Nutzer benutzten bisher nicht das "Tandem" Konqueror als Dateimanager/Konqueror als Webbrowser, sondern z.B. das Tandem Konqueror als Dateimanager/Firefox als Webbrowser.

            Wer Konqueror nur als Dateimanager benutzt und Firefox oder Opera als Webbrowser, dem dürfte die Frage "Konqueror oder Dolphin?" letztendlich nicht so wichtig sein, weil für ihn die Webbrowserfunktion des Konqueror schlichtweg überflüssig ist.

            Score: 3 Von ich am Fr, 21. März 2008 um 17:19 #
            > Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser
            > sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge.

            Bei mir nicht. Wenn ich mittels ftp oder sftp Dateien runterlade brauche ich Netzwerkfunktionalität eines Browsers, die nach deiner Definition nicht zu einem Dateimanager gehört!

          Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 15:01 #
          Konqueror ist wirklich nicht langsam.
          Mit CPUs ab 400MHz und 256MB RAM hatte ich hier noch nie Probleme mit diesem genialen Stück Software.
          Alternativ kann man ja auch Thunar unter KDE benutzen, dann reicht auch noch weniger CPU-Power.
          Und wenn es ganz schlimm kommt (200MHz und abwärts), dann ist mein Lieblingsdateimanager zu empfehlen: Midnight Commander.
          Dolphin habe ich nie benutzt. In OpenSuse 10.3 ist Dolphin jedenfalls nicht so enthalten, dass er mir auf Anhieb aufgefallen wäre. Vielleicht wurde er ja auch ganz einfach weggelassen.
      Score: 3 Von Sebalin am Fr, 21. März 2008 um 11:15 #
      KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar.

      Ist ja noch ne Weile hin bis zur Final und kommt Zeit, dann kommt auch Rat.

      Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.

      Ack.

      Was macht Opensuse besser?

      Das ist hauütsächlich mein persönliches (und natürlich rein subjektives) Gefühl,
      was demzufolge auch schwer zu erklären ist.

      Beispiel:

      Die "gefühlte Kälte" oder - vielleicht sogar besser - die "gefühlte Inflation"
      sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da und
      nehmen Einfluss auf unsere Entscheidungen, z.B. ob wir nun eine dickere Jacke anziehen
      oder ein bestimmtes Produkt vielleicht doch lieber nicht verkaufen, weil wir den
      Preis nicht fair finden.

      Also, so ungefähr meine ichs. :-)

      • Score: 3 Von fdshb am Fr, 21. März 2008 um 11:50 #
        > die "gefühlte Inflation"
        > sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da

        Die wahre Inflation ist beweisbar. Das Problem ist halt, dass der "Warenkorb" der offiziellen Statistik so bestückt ist, dass die hohe Inflation nicht auffällt. In diesen "Warenkorb" müssten viel mehr Nahrungsmittel und Energiepreise und weniger Preise von Computern und Unterhaltungselektronik rein. Niemand kauft jeden Monat einen Computer.
        http://www.markobutze.de/html/ihre_herausforderung.html

        • Score: 3 Von TBO am Fr, 21. März 2008 um 12:27 #
          Natuerlich kauft Otto-Normalverbraucher auch laut Warenkorb nicht jeden Monat einen Computer. Etwas subtiler ist es dann schon.
          Score: 3 Von WPosche am Fr, 21. März 2008 um 13:40 #
          Die wahre Inflation ist der VPI des Statistischen Bundesamtes. Die wissen auch ziemlich genau, wie viel Geld ein durchschnittlicher Haushalt in Lebensmittel, Miete und anderes steckt und decken genau das ab.

          Das Problem ist höchstens die menschliche Wahrnehmung sowie dass Familien mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen überdurchschnittlich viel Geld für Lebensmittel ausgeben. Man könnte höchstens einen eigenen Verbraucherpreisindex für Geringverdiener ausrechnen. Der wäre momentan vermutlich höher als der Durchschnitts-VPI.

          • Score: 3 Von blabla am Fr, 21. März 2008 um 17:23 #
            Deine Aussage kann man an Naivität nicht übertreffen. Läßt du dich überall so verarschen? Hast wohl noch nie für einen Haushalt eingekauft. Frage mal deine Mutter oder Oma wie alles teurer geworden ist. Also meine Mutter hat da ein sehr gutes Gedächnis.
      Score: 3 Von plonk am Fr, 21. März 2008 um 11:25 #
      der Dolphin, der bei KDE 4 dabei ist, ist weder ein Ersatz für den Konqueror, noch ist er ein Rückschritt, weil er ein neues Programm darstellt. Wer weiterhin den Konquerer verwenden will, kann das uneingeschränkt tun.
      • Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 16:05 #
        Man muss auch bedenken, dass man als reiner Anwender nie auf die Idee gekommen ist, Konqueror als Webbrowser zu verwenden.
        Konqueror ist im Vergleich zu Firefox oder Opera unglaublich langsam, weil er Ewigkeiten braucht, um eine Webseite vollständig anzuzeigen.
        (Bitte beachten: Konqueror selbst ist nicht langsam, das Anzeigen und Laden der Webseiten ist aber langsam.)
        Das liegt an den schlechten Konqueror-Standardeinstellungen in vielen Linux-Distributionen, Konqueror als Webbrowser ist schlichtweg unheimlich schlecht vorkonfiguriert.
        Die Folge: Konqueror spielt als Webbrowser unter Linux keine wichtige Rolle.
        Da wurde eine wirklich grosse Chance verpasst.
      Score: 3 Von kiwiki4e am Fr, 21. März 2008 um 11:38 #
      KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.

      In der fertigen Version von SuSE 11 wird auch wohl KDE 4.1 enthalten sein. Diese Version soll vom Funktionsumfang dann auch mit der KDE 3 Reihe zu vergleichen sein.

      Wie Dolphin ein Rückschritt sein soll musst du mir mal erklären!? Immerhin ist Konqueror immernoch mit dem vollen Funktionsumfang enthalten, was auch in Zukunft so bleibt. Und da der Konq nun das Filemanagement über KParts von Dolphin einbindet können sich die Entwickler mehr auf den Webteil und die übrigen Funktionen konzentrieren.
      Dolphin macht hingegen genau das was (weniger erfahrene) Benutzer von ihm erwarten: Dateiverwaltung. Ich navigiere mit Dolphin jedenfalls wesentlich schneller durch mein Dateisystem als mit Konqueror. Dafür benutze ich den Konq mit Split View wenn ich viele Dateien von meinem lokalen Dateisystem auf meinen FTP Server laden muss. Somit ist für jeden Benutzertyp was dabei :-)

    Score: 3 Von gweep am Fr, 21. März 2008 um 22:54 #
    SuSE ist für mich das beste Beispiel, wie man es nicht machen sollte ... es ist wie Vista in der Windows Welt. Langsam und träge.
    Score: 3 Von haha am Sa, 22. März 2008 um 13:39 #
    > auch wenn Novell diese ehemals beste deutschsprachige Distro ...

    Die war es noch nie.
    Bis Anno 2000 : DLD
    Ab Anno 2000: Mandrake/Mandriva

Score: 3 Von tM am Fr, 21. März 2008 um 11:18 #
...falls Ihr gleich am Anfang der Installation von Alpha3 Probleme bei der Überprüfung der Festplatten bekommt, dann findet Ihr hier einen Workaround:
http://en.opensuse.org/Bugs:Most_Annoying_Bugs_11.0_dev
Score: 3 Von Rlf am Fr, 21. März 2008 um 13:12 #
... wie man Fehler machen kann und wie man aus ihnen lernt.
Was hat man sich doch mit den Versionen 10.0 und 10.1 herumgequält.
Die Entwicklung von SuSE Linux stagnierte meiner Ansicht nach in dieser Zeit sehr. Kaum Innovationen, nervige Bugs und dazu noch dieses lahme, ressourcen-fressende Paketmanagementsystem "rug/zmd". In dieser Zeit hat sich Suse sehr viele Nutzer vergrault, die in Scharen zu alternativen Distributionen wie Ubuntu wechselten.
Kann man es ihnen verdenken? Ubuntu war seiner Zeit absolut auf der Höhe der Zeit. Die Distri bot einen einzigartigen Community-Support. Die Möglichkeiten des Internes wurden ausgeschöpft. Es gibt/gab gute Wikis/Foren, News-Seiten.... ubuntu war in aller Munde. Zudem hat die Distribution genau da gepunktet wo SuSE seinerzeit schwächelte. Das Ubuntu-Paketmanagement ist dank APT wirklich fix und da es auf debian basiert stehen unheimlich viele Pakete zur Verfügung.

Aber Suse lernt aus den Fehlern, die openSUSE 10.2 war meiner Ansicht nach eine überaus gelungene Distri. Die Distribution bevormundet den Nutzer nicht, die Wahlmöglichkeit ist immer gegeben. ZMD wurde rausgeschmissen und man konnte Updates auch mit dem opensuse update applet durchführen. Dennoch war das Paketmanagement immre noch langsam im Vergleich zu Debian basierten Distributionen.

Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt. Auf news.opensuse.org erfährt man stets alle Neuigkeiten, das Wiki wird immer brauchbarer, durch den build-service steht eine enorme Menge an Paketen zur Verfügung, viele Installation sind dank 1 Click install super einfach durchzuführen, es gibt nun opensuse forums usw...

Die Warnsignale hat man bei Novell also wohl richtig verstanden. Man setzt mehr und mehr auf die Community und berichtet über die Entwicklung in der Öffentlichkeit.
Beeindruckend finde ich, wie sehr sich openSUSE auch im Bereich KDE4 engagiert. Im Build-Service sind immer topaktuelle Pakete zu finden.

Das was die Leute immer noch nervt ist das lahme Paketmanagement... (wenn man nicht smart o.ä. verwendet)

Wenn nun das Paketmanagement auch endlich richtig fix wird (wie im oben verlinkten video angedeutet) sind eigentlich alle Kritikpunkte der letzten Jahre beseitigt worden.

Und wie sieht es jetzt mit Ubuntu aus? Meiner Meinung nach stagniert das Projekt jetzt ein wenig...
Es ist eine grundsolide Distribtution, aber seit Edgy habe ich kaum echte Innovationen dort erkennen können.
Die KDE-Integration von Kubuntu ist imho der von openSUSE deutlich unterlegen. Vielleicht wird das ja mit einer kommenden kde4.x version ein wenig anders.

Man kann aber doch an diesen Beispielen deutlich erkennen was Konkurrenz bewirken kann (z.B. dass ubuntu nun auch einen eigenen Buildservice anbietet).

Die Vielfalt trägt hier also sehr dazu bei, dass die einzelnen Distributoren dazu angespornt sind ihr Projekt immer mehr zu verbessern.

Ich freue mich schon auf die openSUSE 11.0, wenn die Entwickler nun noch etwas ähnliches wie ein Dist-Upgrade basteln würden, wäre ich vollkommen zufrieden. Mich nervt es, dass ich aus dem laufenden System heraus nur sehr schwierig openSUSE auf eine neue Version updaten kann.

Gruß
Rlf

  • Score: 3 Von WPosche am Fr, 21. März 2008 um 13:46 #
    Zu Ubuntu kann ich nicht viel sagen, aber Deine Einschätzung bezüglich opensuse teile ich absolut. Die 10.0 war ein grausames Release, weil viel zu spät im Entwicklungszyklus die Softwareverwaltung umgeschmissen wurde. Allerdings war auch diese Entscheidung verständlich, weil sich Novell dadurch einiges an langfristigem Supportaufwand erspart hat. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende kann man wohl dazu sagen.

    Seither hat sich wirklich einiges verbessert. Auch die zwischenzeitliche Gnome Fixierung hat sich wieder relativiert. Novell steckt viele Ressourcen in KDE und die Integration von KDE 4 ist absolut beispielhaft. Man kann nur hoffen, dass die gute Arbeit so weiter geht!

    Score: 3 Von Roland Käser am Fr, 21. März 2008 um 14:12 #
    >Dennoch war das Paketmanagement immre noch langsam im Vergleich zu Debian basierten Distributionen.

    Es gibt auch viel einfachere, schnellere und resourcenschonende Alternativen unter SuSE. Ich beispielsweise verwende nur noch yum für das Packetmanagement. Den gibt es auch als fertiges Packet in der SuSE distro. Habe mir dazu alle wichtigen Repos konfiguriert. Vorallem die verdamten und unheimlich nervigen Dialoge zu angeblichen Dependency-Verletzungen im Yast-Software Verwalter gehören damit endgültig der Vergangenheit an.

    Roland

    • Score: 3 Von Rlf am Fr, 21. März 2008 um 15:04 #
      Natürlich kann man andere 3. Programm verwenden.

      Ich verwende zur Paketverwaltung auch SMART, dennoch würde ein schnelles (natives) Paketmanagementsystem sehr gerne in der Distribution sehen. Das System könnte man dann auch mal Einsteigern präsentieren und anbieten, ohne dass diese gleich verschreckt werden müssen von der Geschwindigkeit und somit gezwungen sind sich in Tools wie Smart, yum und co einzuarbeiten :-)

      • Score: 3 Von Tom am Fr, 21. März 2008 um 16:35 #
        Smart hat eine gute Oberfläche für die Suche und Installation - ansonst ist es für mich ein Graus. Langsam und instabil aber eben immer noch besser als die Paketverwaltung von openSUSE 10.x - ABER das hat jetzt ein Ende, denn ich habe mir gerade die Alpha3 angesehen und muss sagen der neue zypper ist extrem (und verblüffend) schnell.
        Wenn die so weitermachen wird openSUSE 11.0 eine extrem gute Distribution.
        • Score: 3 Von Raphael am Mi, 26. März 2008 um 09:18 #
          > ansonst ist es [smart] für mich ein Graus. Langsam und instabil

          aber HALLO!!! Langsam ist es, aber auch nicht langsamer als Yast (subjektiv). Und bei mir läuft es stabil (Version 0.52 OS10.3). Und ich verwende smart zu 99,99% (Rest: rpm)

          PS: Wenn es schneller werden soll, dann verwende doch Metzger-Speicher (darf's etwas mehr sein?)! ;) 512mb -> 1gb ist spürbar schneller

    Score: 3 Von xuser am Fr, 21. März 2008 um 15:46 #
    Hallo!

    "Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt"

    Naja, für manche schon, aber für mich nicht. Die 10.3 lässt sich nicht mehr auf meinem Rechner installieren, weil schon während der Installation gleich nach dem Laden des Kernels von der 1.CD plötzlich das CD/DVD Laufwerk nicht mehr gefunden wird da diese Version den IDE-Kontroler auf meinem Board nicht erkennt. (Asrock 4CoreDual-SATA2)

    MfG

    • Score: 3 Von Ron am Sa, 22. März 2008 um 15:42 #
      ... und Bugreport geschrieben? Wahrscheinlich nicht und sich dann wundern weshalb es nicht von selber besser wird...
      • Score: 3 Von xuser am So, 23. März 2008 um 12:54 #
        Hallo!

        "... und Bugreport geschrieben? Wahrscheinlich nicht und sich dann wundern weshalb es nicht von selber besser wird..."

        Wenn es nur das einzigste Problem wäre, ginge es ja noch. Die Grafikkarte läuft unter Linux, egal welche Distribution, nur mit vesa-Treiber. Selbst der inoffizielle Treiber von NVIDIA (Linux_x86_Display_GeForce_9600_GT.run) versagt mit einer Fehlermeldung und ohne die Drehzahlsteuerung heult der Lüfter mit dem vesa-Treiber mit voller Lautstärke vor sich hin. Sollte ich denen auch einen Bugreport schreiben? Wie lange würde es dauern bis sich da auf Grund meiner Meldung was ändert? Ein Jahr oder zwei Jahre? Es hat auch SuSE nicht interessiert, dass bei der 10.0 (oder war es die 10.1) nicht mal die eigenen Pakete auf der gepressten DVD gefunden wurden. Leider kann ich den Bug heute nicht mehr reproduzieren, weil der Rechner in dieser Form so nicht mehr existiert. Ich glaube so ein Bugreport von mir interessiert in Wirklichkeit keine Sau!

        MfG

    Score: 3 Von FAST am Fr, 21. März 2008 um 15:59 #
    Da gibt es eine einfache Lösung für: SDB:Paketverwaltungsstapelspeicher beschleunigen.

    Zitat von SDB: "Die Paketverwaltung ist ein Teil des Systems, der massiv mit Datenbanken um sich wirft, die zunehmend geändert werden und stark genutzt werden.[..]"

    Lösungsansätze: Intern defragmentieren und/oder extern defragmentieren. Ein Beispielskript, wie das geht, gibt es auch... ;)

    Score: 3 Von Anonymous am Fr, 21. März 2008 um 16:06 #
    > es gibt nun opensuse forums

    Die kommen leider erst im April. Ansonsten kann ich dir voll zustimmen! openSUSE scheint sich voll bewußt zu sein in welchen Punkten es gegenüber anderen Distros nicht so gut aussieht und schafft arbeitet sie nacheinander alle ab: openSUSE 10.3 hat beim Thema installierbarer Live-CD aufgeholt, schnelleres Booten und mit Codec-Wizard und 1-Click Install eine Antwort gegen Hobby-Distros gefunden, die alles ohne Rücksicht auf Lizenzen shippen. openSUSE 11.0 bringt ein super-schnelles Paketmanagement und peppt die als zu kompliziert und langweilig empfundene Installation auf. openSUSE 11.x wird durch die fortschreitende Weiterentwicklung des Build Services die Möglichkeit bringen dass die Community direkt Paketen in der Distro maintainen kann, usw.

    Score: 3 Von fghkfkhk am Fr, 21. März 2008 um 17:33 #
    > Die KDE-Integration von Kubuntu ist imho der von openSUSE deutlich unterlegen.

    Warum? Was gefällt dir bei Kubuntu nicht?

    • Score: 3 Von skeptiker am Fr, 21. März 2008 um 19:42 #
      @fghkfkhk
      Wenn ich mich einmischen darf: schon die Lokalisierung hinkt meilenweit hinter derjenigen der openSuSE hinterher - und das empfinde ich gerade für Einsteiger als große Hürde, zumal (K)Ubuntu ja derzeit ziemlich angesagt ist.

      Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung. Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz. Noch eine spontane Auffälligkeit: Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert. Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste - und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.

      Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht, besonders nach der 10.0. Aber ich finde aktuell keine so überzeugende Alternative, dass ich das tun würde (Kubuntu läuft auf dem Dell-Laptop meiner Frau - und das "nur", weil SuSE die Netzwerkkarte nicht richtig behandelt).

      Klar, man kann sagen, wir können alle Englisch, ein bisschen Konsole kann nicht schaden und Fehler gibt es überall. Aber das ist eben die Linux-Stärke, wenn mir was nicht richtig gefällt, suche ich das Bessere, was ja schon immer der Feind des Guten war.

      • Score: 3 Von ich am Fr, 21. März 2008 um 23:29 #
        > schon die Lokalisierung hinkt meilenweit hinter derjenigen der openSuSE hinterher

        Was meinst du genau? Englischkenntnisse sind bei Kubuntu genauso wenig notwendig wie bei Opensuse.

        > Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung.
        > Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz.

        Was hat das denn mit dem Provider zu tun? Ist doch total egal, bei wem du Kunde bist.

        > Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert.
        > Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste -
        > und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.

        Ich verstehe nicht was du sagen willst. Möglicherweise handelt es sich um eine unterschiedliche Defaultkonfiguration von KDE bei Kubuntu und Opensuse. Das kann dann der Anwender nach persönlichen Vorlieben ändern.

        > Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht

        Schwächen gibt es sicher bei jeder Distribution. Aber bisher habe ich schon viel Gejammer über angeblich schlechte KDE-Integration bei Kubuntu gelesen. Nur noch niemand (auch du nicht) konnte konkretes sagen, was denn nun bei Kubuntu schlecht sein soll!

        • Score: 3 Von tacxh am Sa, 22. März 2008 um 00:19 #
          > Was hat das denn mit dem Provider zu tun? Ist doch total egal, bei wem du Kunde bist.

          Telekomkunden sind meist etwas merkwürdig. Die wollen zur Einwahl immer ein Spezialprogramm. Ich stöpsel mein Netzwerkkabel rein und stelle die Logindaten im Router ein - fertig. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

Score: 3 Von Rene am Fr, 21. März 2008 um 15:29 #
KDE 4 entwickelt sich gerade in einem umwerfenden Tempo. Wer mal einen aktuellen Entwicklungsstand sehen möchte, kann sich hier ein Bild davon machen.

http://polishlinux.org/kde/kde-41-visual-changelog-rev-783000/

Score: 3 Von Gast99 am Fr, 21. März 2008 um 15:47 #
Hi Leute,

ist es möglich von der DVD direkt in RAID 0 Array zu installieren?

Der Raidcontroller ist auf dem Motherboard, also ein sog. FAKE Raid-controller...

Eine kompetente Antwort wäre nett.


DANKE!!!

  • Score: 3 Von chris am Sa, 22. März 2008 um 11:48 #
    ich weiß nicht, wie gut die onboard raid controller unterstützt werden, ich kann aber bestätigen, dass man direkt auf ein linux software raid installieren kann.

    hierzu musst du allerdings eine kleine partition (200MB) anlegen, auf welche du /boot mountest. hoffe das hilft etwas weiter...

    • Score: 3 Von Gast99 am Sa, 22. März 2008 um 13:01 #
      was meinst du bitte mit "eine kleine Partition" ???

      Meine Überlegungen sehen wie folgt aus:

      RAID 0 im BIOS aktivieren
      Linux DVD booten und folgende Partitionen im RAID 0 anlegen
      100 GB für root ("/")
      60 GB für Daten ("/media/daten")
      2 GB für swap

      Den Bootload Grub würde ich wieder in den MBR des RAID 0-Systems schreiben

      Geht das so?

      Anders ausgedrückt: Ich möchte so vorgehen wie bei einer normalen Platte ohne irgendwelche Abweichungen. Ist das möglich?

      Score: 3 Von XCG am Sa, 22. März 2008 um 18:38 #
      Zumindest bei Raid1 ist nicht einmal eine separate boot Partition notwendig. Grub kann dort direkt auf das SW-Raid1 zugreifen.
    Score: 3 Von ac am So, 23. März 2008 um 23:27 #
    > Der Raidcontroller ist auf dem Motherboard, also ein sog. FAKE Raid-controller...

    Vergiß diesen Billig-RAID-Dreck und nutze lieber Software-RAID, wenn du nicht vernünftig in professionelle RAID-Hardware (d.h. den gewünschten Controller und mindestens ein baugleiches Modell auf Halde als Ersatz) investieren willst.

    Argumenteliste z.B. hier: http://linux.yyz.us/why-software-raid.html

Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 16:18 #
Was mir bislang noch fehlt, ist eine reine OpenSuse-Installations-CD nur mit XFce4, also ohne den Grossteil der Gnome- und KDE-Desktop-Umgebungen.
  • Score: 3 Von Kiwi am Fr, 21. März 2008 um 16:54 #
    Baue Dir halt mit KIWI selbst eine: XFCE based openSUSE 10.2
    • Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 17:43 #
      Nein, das ist zu umständlich.
      Dann nehme ich lieber die Debian-XFce-Installations-CD oder Xubuntu.
      Trotzdem danke für den Link.
      • Score: 3 Von Kiwi am Fr, 21. März 2008 um 18:59 #
        Okay, dann noch einmal nicht umständlich:

        Bei der Installation nicht KDE oder Gnome auswählen, sondern:

        "Other -> Text Mode"

        Auf der nächsten Seite "Software" -> "XFCE Desktop Environment" anwählen, fertig.

        Immer noch zu kompliziert ? ;)

        • Score: 3 Von sd07 am Fr, 21. März 2008 um 20:21 #
          Auf meiner OpenSuse-KDE-CD ist XFce nicht mit enthalten.
          Also lautet der Umweg, zunächst Suse z.B. mit Fvwm (der ist dabei) zu verwenden, um dann hinterher in Yast die Online-Repositories einzurichten und XFce4 nachzuinstallieren.
          Etwas umständlich und vor allem zeitraubend.
          Zudem klappt das Ganze nicht offline.

          Zum Alpha-Testen würde ich halt gerne die 11.0 nur mit XFce auf einen alten Rechner offline aufspielen und dort testen. Auf meinem Internetrechner ist kein Platz für solche Vorhaben, er hat nur noch eine kleine Festplatte (4GB).

          PS: Noch vor einem Jahr hatten alle meine Rechner über den Internetrechner Zugriff aufs Internet.
          Im Angesicht der zum Teil anscheinend schon angewandten Online-Durchsuchung von Festplatten (Stichwort "Bundestrojaner") habe ich mittlerweile davon Abstand genommen.

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