...werde ich von Ubuntu sicher wieder zu SuSE wechseln. Ich vermisse im Moment so viele kleine Dinge und vor allem KDE.
Die KDE-Ausführung Kubuntu ist aber leider nicht das Gelbe vom Ei (wahrscheinlich auch von Canonical so gewollt). - Also richtet sich meine ganze Hoffnung doch wieder auf SuSE, auch wenn Novell diese ehemals beste deutschsprachige Distro immer weiter gegen die Wand fährt, was die Lokalisierung und KDE-Unterstützung betrifft.
Sehe ich auch so. Konqueror ist so leicht und flüssig zu bedienen, die Tabs sind aufgeräumt. Die Spaltenansicht von Dolphin ist meiner Meinung nach unübersichtlich. Ich wechsel immer sofort in Konqueror, wenn Dolphin sich mal zufällig öffnet.
> KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.
Rückschritt gegenüber was? Konqi? Falls ja - den wird es auch weiterhin geben. Zudem gibt es viele Benutzer (zu denen ich mich zähle), die einen simplen, schlanken und schnellen Filemanager gegenüber einer "Eier legenden Vollmilchsau" (Konqi) bevorzugen.
In dem Gebiet, für das Dolphin gedacht ist, ist er alles andere als ein Rückschritt.
Zudem gibt es viele Benutzer (zu denen ich mich zähle), die einen simplen, schlanken und schnellen Filemanager gegenüber einer "Eier legenden Vollmilchsau" (Konqi) bevorzugen.
Du implizierst damit, dass der Konqui träge oder sogar langsam sei, was aber völliger Humbug ist. Ich kenne auch keinen einzigen, der außerhalb dieses Forums jemals diesen Vorwurf gebracht hätte.
Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:
Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft es dann wahrscheinlich noch nicht mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner anzuschalten. - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt jetzt aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein starkes Stück.
Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:
So viel zum Thema: Freedom of Choice!
Es ist wie immer... wenn etwas Bewährtes ersetzt werden soll regen sich die Leute darüber auf, dass man ihnen ihr über die Jahre lieb gewonnenes Tool wegnehmen will, ohne dass man evt. einen Blick in die Zukunft wirft
Mal im ernst, nur weil du Konqueror besser findest als Dolphon, heißt das noch lange nicht, dass alle deiner Meinung sein müssen.
Konqueror ist ein sehr geniales Werkzeug was unheimlich viel kann und ist in seiner langen Entwicklungsgeschichte sehr gereift! Zum Schluss wusste man bei Konqueror aber NICHT mehr ob es nun eigentlich mehr ein Webbrowser, oder ein Dateimanager sein will.
Das Dateihandling mit Konqueror war zwar imho recht i.O., aber eine frischzellenkur bzw Oberflächenredesign hätte ihm sehr gut getan. Das Programm war zum schluss mehr Webbrowser, als Dateimanager (man beachte z.B. die html-seite zu sysinfo:/ ) Die verschiedenen Dateiansichtsmodi vom Konqueror fand ich immer irgendwie unbrauchbar... bzw. bin mit denen nie wirklich glücklich geworden.
Mit Dolphin in KDE4 fühle ich mich sichtlich wohler, man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten. Man kann die Symbolleisten/Ansichtsleisten beliebig verschieben, kann dateien bewerten, die grafische Darstellung der Pfadangaben erleichtert das navigieren, der Zugriff auf verschiedenste Datenträger ist bequem über die Seitenleiste möglich usw... Ich möchte Dolphin auf keinen Fall mehr missen, da ich es einfach für den besseren Dateimanager halte.
Konqueror hingegen macht bald durch die Verwendung von Webkit als Browser eine unheimlich gute Figur. Vermutlich werde ich ab kde4.1 größtenteils mit Konqueror das Netz durchsurfen.
Aber du brauchst dich ja gar nicht so aufzuregen, die KDE-ENtwickler haben doch Rücksicht genommen auf Leute wie dich, die nach wie vor mit Konqueror als Dateimanager arbeiten wollen. Du hast keinerlei Einschränkungen dadurch und kannst wie gewohnt weiterarbeiten.
Also viel meckern kannst du an dieser Stelle nun wirklich nicht
Mit Dolphin in KDE4 fühle ich mich sichtlich wohler...
Die "gefühlte" Kälte also - siehe mein Beispiel von vorhin dazu...
...man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten.
...was eben sein Segen und sein Fluch gleichermaßen ist.
Genau darum ist er ja für mich auch Ballast, weil der Konqui das für mein Empfinden (mindestens) gleich gut kann.
Was nützen also im Endeffekt viele zusätzliche "schlanke" Tools, die auch nur das können, was andere schon tun und am Ende aber den Nachteil haben, doch wieder das ganze System fetter machen?
Auch bezweifle ich persönlich doch sehr, dass eine erwähnenswerte Anzahl von Usern den Dolphin wirklich will. - Nicht umsonst wurde er schließlich ohne Diskussion oder auch nur jemanden zu fragen, einfach still und leise in die Default-Installation reingepackt.
> Was nützen also im Endeffekt viele zusätzliche "schlanke" Tools, die auch nur das können, was andere schon tun und am Ende aber den Nachteil haben, doch wieder das ganze System fetter machen?
Ich bin wahrlich kein Feund von Dolphin, aber diese Aussage ist nicht sachgerecht und wirkt ein bißchen hilflos in dem Versuch, diese Entscheidung schlechtzureden. Du wirst doch nicht wirklich behaupten wollen, es sei ein Problem, daß da ein paar Megabyte "Dolphin" auf der Fesplatte rumliegt. Wenn keine halbwegs aktuelle Festplatte verbaut ist, wird es Zeit die vorhandene mal zu ersetzen, bevor sie von alleine abraucht und ansonsten ist es heutzutage mehr als lächerlich, sich daran hochzuziehen, ob die installierten Anwendungen nun 5, 10 oder 20 GB verbraten. Anderweitige Ressourcen werden überhaupt nicht berührt, solange du die Applikation nicht nutzt - von den Entwicklern, auf die du eh keinen Einfluß hast, mal abgesehen.
Mithelfen, Konqueror zu verbessern (daran mangelt es nämlich schon lange - Bookmarks, Profilmanagement, Browserplugins, etc.) ist deutlich sinnvoller, als, Mitgefühl heischend, halbgare Aussagen von sich zu geben und mit spekulativer Meinungsmache Fischgeruch zu verbreiten.
"Zum Schluss wusste man bei Konqueror aber NICHT mehr ob es nun eigentlich mehr ein Webbrowser, oder ein Dateimanager sein will."
Wenn sich Anwender überhaupt nicht für das Betriebssystem interessieren, dann merken sie noch nicht einmal, daß der Dateimanager in KDE (das "Ding" mit dem Haus) und der KDE-Webbrowser (das "Ding" mit der Zahnradweltkugel) dieselbe Software sind.
Ein ähnlicher Fall liegt ja beim Tandem Windows Explorer/Internet Explorer vor. Microsoft käme nie auf den Gedanken, den Windows-Dateimanager radikal zu verändern, um ihn "einfacher" zu machen. Die Leute haben sich daran gewöhnt und fertig.
es geht nicht darum überfordert zu sein, sondern ich finde einige der Toolbars, sowie die Tatsache, dass Konqi per default alle möglichen Dateiformate in einem eingebauten viewer öffnet einfach störend. Für meinen _Geschmack_ ist der Konqi überladen, daher nicht elegant. Zu einem gewissen Grade bin ich immer noch Anhänger der Unix Philosophie - do one thing and do it well.
Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.
Zu einem gewissen Grade bin ich immer noch Anhänger der Unix Philosophie - do one thing and do it well.
Ach komm, wenn du da wirklich hundertprozentig konsequent wärst, dann hätten am Ende für jeden Dateityp ein extra Programm. - Man muss also schon mal einen irgendwo einen Schnitt machen, um sich nicht vollends zu verzetteln und die Diskussion geht hier ja auch nur darum an welcher Stelle dieser Schnitt am sinnvollsten ist: beim Konqui oder bei Dolphin.
Wir sollten also davon absehen, eine generelle Grundsatzdiskussion über die Unix-Philosophie an sich daraus zu machen, sonst verzetteln wir uns nämlich wirklich unentwirrbar und kommen vom Hundertsten ins Tausendste.
Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.
Der erste Satz ist falsch, der zweite richtig.
Ich habe es beim Camping (ist schon etwas her) nämlich tatsächlich mal ausprobiert einen Tag lang auschließlich mit meinem Multifunktions-Taschenmesser (="Schweizer", war, bzw. ist aber ein deutsches Fabrikat) auszukommen. - Ich wollte einfach sehen, ob es das Geld, was ich dafür ausgegeben hatte, auch wert war.
Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.
Nur tut sich das wahrscheinlich außerhalb von Notzeizeiten keiner freiwillig an und deshalb ist so ein Schweizer Taschenmesser (entsprechende Qualität vorausgesetzt, kein Billigschrott) zwar prinzipiell top, im Ernstfall aber erst nach einer gewissen (und u.U. auch langen) Eingewöhnungszeit eine wirkliche Hilfe.
> wirklich hundertprozentig konsequent wärst, dann hätten am Ende für jeden Dateityp ein extra Programm.
aus diesem Grund sage ich "zu einem gewissen Grade". Graphische Dateiverwaltung verstehe ich in diesem Kontext als atomare Einheit - Webbrowsing gehört nicht dazu.
> Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.
File Management und Webbrowsing haben genau gar nichts miteinander zu tun, also warum sollten sie in eine gemeinsame Shell gepackt werden? Lieber zwei dedizierte GUIs, die ohne die in ihrem jeweiligen Kontext unnoetigen Buttons und Optionen auskommen.
Das Problem ist, das Konqueror nie vernünftig darauf getrimmt wurde, nur die Sachen anzuzeigen, die im jeweiligen Kontext benötigt werden. D.h. für die Werkzeugleiste ist das sogar der Fall, aber z.B. nicht im überladenen Hauptmenü; Und daß die Bookmark-Listen für Webrowser und Dateimanagement - bzw. was der Anwender noch so für Profile definieren mag - nicht jeweils eigenständig für stehen, ist ein "ewiges" Ärgernis. Zwei dedizierte GUIs benötigt man dazu nicht.
Ich finde es großartig, in ein oder zwei Tabs schnellen Datei-Zugriff auf entfernte Server zu haben, ohne mich großartig um's Protokoll kümmern zu müssen und im nächsten beispielsweie die Dokumentation zu einer Software zu lesen, sei es die man page oder in HTML, ob online oder lokal, ohne ständig von Anwendung zu Anwendung wechseln zu müssen.
> Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast
Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge. Deswegen sollte man sie meiner Meinung nach auch trennen. Du siehst, es gibt hier schon einige Leute, die die Entscheidung der KDE-Leute gut finden. Aber da du den Konqueror weiterhin verwenden kannst, sollte ja alles OK sein.
> Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft > es dann wahrscheinlich noch nicht mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner > anzuschalten.
Und wer überfordert ist als Defaultdateimanager den Konqueror einzustellen, sollte vielleicht wirklich besser den Dolphin verwenden.
> - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt jetzt > aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein > starkes Stück.
So wenig Hansel werden das gar nicht sein. Es geht darum, dass neue oder unerfahrene Benutzer mit dem Dolphin besser klar kommen werden. Und wer weiß was er will, der kann ja auf den Konqueror umstellen. Man kann dann bestimmt auch in einem Forum nachfragen, wie das geht, wenn man sich überfordert fühlt das selbst zu machen. SCNR.
"Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge."
Das ist übrigens ein stichhaltiger Punkt. Viele KDE-Nutzer benutzten bisher nicht das "Tandem" Konqueror als Dateimanager/Konqueror als Webbrowser, sondern z.B. das Tandem Konqueror als Dateimanager/Firefox als Webbrowser.
Wer Konqueror nur als Dateimanager benutzt und Firefox oder Opera als Webbrowser, dem dürfte die Frage "Konqueror oder Dolphin?" letztendlich nicht so wichtig sein, weil für ihn die Webbrowserfunktion des Konqueror schlichtweg überflüssig ist.
> Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser > sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge.
Bei mir nicht. Wenn ich mittels ftp oder sftp Dateien runterlade brauche ich Netzwerkfunktionalität eines Browsers, die nach deiner Definition nicht zu einem Dateimanager gehört!
Konqueror ist wirklich nicht langsam. Mit CPUs ab 400MHz und 256MB RAM hatte ich hier noch nie Probleme mit diesem genialen Stück Software. Alternativ kann man ja auch Thunar unter KDE benutzen, dann reicht auch noch weniger CPU-Power. Und wenn es ganz schlimm kommt (200MHz und abwärts), dann ist mein Lieblingsdateimanager zu empfehlen: Midnight Commander. Dolphin habe ich nie benutzt. In OpenSuse 10.3 ist Dolphin jedenfalls nicht so enthalten, dass er mir auf Anhieb aufgefallen wäre. Vielleicht wurde er ja auch ganz einfach weggelassen.
Ist ja noch ne Weile hin bis zur Final und kommt Zeit, dann kommt auch Rat.
Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.
Ack.
Was macht Opensuse besser?
Das ist hauütsächlich mein persönliches (und natürlich rein subjektives) Gefühl, was demzufolge auch schwer zu erklären ist.
Beispiel:
Die "gefühlte Kälte" oder - vielleicht sogar besser - die "gefühlte Inflation" sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da und nehmen Einfluss auf unsere Entscheidungen, z.B. ob wir nun eine dickere Jacke anziehen oder ein bestimmtes Produkt vielleicht doch lieber nicht verkaufen, weil wir den Preis nicht fair finden.
> die "gefühlte Inflation" > sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da
Die wahre Inflation ist beweisbar. Das Problem ist halt, dass der "Warenkorb" der offiziellen Statistik so bestückt ist, dass die hohe Inflation nicht auffällt. In diesen "Warenkorb" müssten viel mehr Nahrungsmittel und Energiepreise und weniger Preise von Computern und Unterhaltungselektronik rein. Niemand kauft jeden Monat einen Computer. http://www.markobutze.de/html/ihre_herausforderung.html
Die wahre Inflation ist der VPI des Statistischen Bundesamtes. Die wissen auch ziemlich genau, wie viel Geld ein durchschnittlicher Haushalt in Lebensmittel, Miete und anderes steckt und decken genau das ab.
Das Problem ist höchstens die menschliche Wahrnehmung sowie dass Familien mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen überdurchschnittlich viel Geld für Lebensmittel ausgeben. Man könnte höchstens einen eigenen Verbraucherpreisindex für Geringverdiener ausrechnen. Der wäre momentan vermutlich höher als der Durchschnitts-VPI.
Deine Aussage kann man an Naivität nicht übertreffen. Läßt du dich überall so verarschen? Hast wohl noch nie für einen Haushalt eingekauft. Frage mal deine Mutter oder Oma wie alles teurer geworden ist. Also meine Mutter hat da ein sehr gutes Gedächnis.
der Dolphin, der bei KDE 4 dabei ist, ist weder ein Ersatz für den Konqueror, noch ist er ein Rückschritt, weil er ein neues Programm darstellt. Wer weiterhin den Konquerer verwenden will, kann das uneingeschränkt tun.
Man muss auch bedenken, dass man als reiner Anwender nie auf die Idee gekommen ist, Konqueror als Webbrowser zu verwenden. Konqueror ist im Vergleich zu Firefox oder Opera unglaublich langsam, weil er Ewigkeiten braucht, um eine Webseite vollständig anzuzeigen. (Bitte beachten: Konqueror selbst ist nicht langsam, das Anzeigen und Laden der Webseiten ist aber langsam.) Das liegt an den schlechten Konqueror-Standardeinstellungen in vielen Linux-Distributionen, Konqueror als Webbrowser ist schlichtweg unheimlich schlecht vorkonfiguriert. Die Folge: Konqueror spielt als Webbrowser unter Linux keine wichtige Rolle. Da wurde eine wirklich grosse Chance verpasst.
KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.
In der fertigen Version von SuSE 11 wird auch wohl KDE 4.1 enthalten sein. Diese Version soll vom Funktionsumfang dann auch mit der KDE 3 Reihe zu vergleichen sein.
Wie Dolphin ein Rückschritt sein soll musst du mir mal erklären!? Immerhin ist Konqueror immernoch mit dem vollen Funktionsumfang enthalten, was auch in Zukunft so bleibt. Und da der Konq nun das Filemanagement über KParts von Dolphin einbindet können sich die Entwickler mehr auf den Webteil und die übrigen Funktionen konzentrieren. Dolphin macht hingegen genau das was (weniger erfahrene) Benutzer von ihm erwarten: Dateiverwaltung. Ich navigiere mit Dolphin jedenfalls wesentlich schneller durch mein Dateisystem als mit Konqueror. Dafür benutze ich den Konq mit Split View wenn ich viele Dateien von meinem lokalen Dateisystem auf meinen FTP Server laden muss. Somit ist für jeden Benutzertyp was dabei
Und warum ist Konq dann nicht als Defaultprogramm installiert? Man kann doch Dolphin als Option anbieten,(für diejenigen, die glauben, mit Dolphin würde irgendetwas einfacher)
Von Ott NormalUser am Fr, 21. März 2008 um 18:45 #
Genau so sehe ich das auch... Wer ein spezielles Programm ohne die komfortable Anzeige von Vorschaubildern etc. etc. als Filemanager braucht, der sollte sich dies doch problemlos nachinstallieren können ?
Na, haben wir mal wieder etwas irgendwo aufgegriffen und quatschen es jetzt nur nach?! Das du Dolphin nicht einmal ausprobiert hast, entnehme ich deinem Posting. Dolphin besitzt beispielsweise sehr wohl Vorschaubilder etc. etc.
Mich dünkt, der Anteil an Stumpfsinnigen ist unter Linux nicht kleiner als bei Windows-Nutzern. Hauptsache die Klappe aufreißen.
...falls Ihr gleich am Anfang der Installation von Alpha3 Probleme bei der Überprüfung der Festplatten bekommt, dann findet Ihr hier einen Workaround: http://en.opensuse.org/Bugs:Most_Annoying_Bugs_11.0_dev
... wie man Fehler machen kann und wie man aus ihnen lernt. Was hat man sich doch mit den Versionen 10.0 und 10.1 herumgequält. Die Entwicklung von SuSE Linux stagnierte meiner Ansicht nach in dieser Zeit sehr. Kaum Innovationen, nervige Bugs und dazu noch dieses lahme, ressourcen-fressende Paketmanagementsystem "rug/zmd". In dieser Zeit hat sich Suse sehr viele Nutzer vergrault, die in Scharen zu alternativen Distributionen wie Ubuntu wechselten. Kann man es ihnen verdenken? Ubuntu war seiner Zeit absolut auf der Höhe der Zeit. Die Distri bot einen einzigartigen Community-Support. Die Möglichkeiten des Internes wurden ausgeschöpft. Es gibt/gab gute Wikis/Foren, News-Seiten.... ubuntu war in aller Munde. Zudem hat die Distribution genau da gepunktet wo SuSE seinerzeit schwächelte. Das Ubuntu-Paketmanagement ist dank APT wirklich fix und da es auf debian basiert stehen unheimlich viele Pakete zur Verfügung.
Aber Suse lernt aus den Fehlern, die openSUSE 10.2 war meiner Ansicht nach eine überaus gelungene Distri. Die Distribution bevormundet den Nutzer nicht, die Wahlmöglichkeit ist immer gegeben. ZMD wurde rausgeschmissen und man konnte Updates auch mit dem opensuse update applet durchführen. Dennoch war das Paketmanagement immre noch langsam im Vergleich zu Debian basierten Distributionen.
Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt. Auf news.opensuse.org erfährt man stets alle Neuigkeiten, das Wiki wird immer brauchbarer, durch den build-service steht eine enorme Menge an Paketen zur Verfügung, viele Installation sind dank 1 Click install super einfach durchzuführen, es gibt nun opensuse forums usw...
Die Warnsignale hat man bei Novell also wohl richtig verstanden. Man setzt mehr und mehr auf die Community und berichtet über die Entwicklung in der Öffentlichkeit. Beeindruckend finde ich, wie sehr sich openSUSE auch im Bereich KDE4 engagiert. Im Build-Service sind immer topaktuelle Pakete zu finden.
Das was die Leute immer noch nervt ist das lahme Paketmanagement... (wenn man nicht smart o.ä. verwendet)
Wenn nun das Paketmanagement auch endlich richtig fix wird (wie im oben verlinkten video angedeutet) sind eigentlich alle Kritikpunkte der letzten Jahre beseitigt worden.
Und wie sieht es jetzt mit Ubuntu aus? Meiner Meinung nach stagniert das Projekt jetzt ein wenig... Es ist eine grundsolide Distribtution, aber seit Edgy habe ich kaum echte Innovationen dort erkennen können. Die KDE-Integration von Kubuntu ist imho der von openSUSE deutlich unterlegen. Vielleicht wird das ja mit einer kommenden kde4.x version ein wenig anders.
Man kann aber doch an diesen Beispielen deutlich erkennen was Konkurrenz bewirken kann (z.B. dass ubuntu nun auch einen eigenen Buildservice anbietet).
Die Vielfalt trägt hier also sehr dazu bei, dass die einzelnen Distributoren dazu angespornt sind ihr Projekt immer mehr zu verbessern.
Ich freue mich schon auf die openSUSE 11.0, wenn die Entwickler nun noch etwas ähnliches wie ein Dist-Upgrade basteln würden, wäre ich vollkommen zufrieden. Mich nervt es, dass ich aus dem laufenden System heraus nur sehr schwierig openSUSE auf eine neue Version updaten kann.
Zu Ubuntu kann ich nicht viel sagen, aber Deine Einschätzung bezüglich opensuse teile ich absolut. Die 10.0 war ein grausames Release, weil viel zu spät im Entwicklungszyklus die Softwareverwaltung umgeschmissen wurde. Allerdings war auch diese Entscheidung verständlich, weil sich Novell dadurch einiges an langfristigem Supportaufwand erspart hat. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende kann man wohl dazu sagen.
Seither hat sich wirklich einiges verbessert. Auch die zwischenzeitliche Gnome Fixierung hat sich wieder relativiert. Novell steckt viele Ressourcen in KDE und die Integration von KDE 4 ist absolut beispielhaft. Man kann nur hoffen, dass die gute Arbeit so weiter geht!
Nein das war die 10.1. Unter 10.0 war noch alles gut (nicht perfekt, aber brauchbar) 10.2 und 10.3 wurden langsam besser, aber immer viel noch zu langsam. Aber mit 11.0 ist das ja jetzt hoffentlich alles ausgestanden.
>Dennoch war das Paketmanagement immre noch langsam im Vergleich zu Debian basierten Distributionen.
Es gibt auch viel einfachere, schnellere und resourcenschonende Alternativen unter SuSE. Ich beispielsweise verwende nur noch yum für das Packetmanagement. Den gibt es auch als fertiges Packet in der SuSE distro. Habe mir dazu alle wichtigen Repos konfiguriert. Vorallem die verdamten und unheimlich nervigen Dialoge zu angeblichen Dependency-Verletzungen im Yast-Software Verwalter gehören damit endgültig der Vergangenheit an.
Ich verwende zur Paketverwaltung auch SMART, dennoch würde ein schnelles (natives) Paketmanagementsystem sehr gerne in der Distribution sehen. Das System könnte man dann auch mal Einsteigern präsentieren und anbieten, ohne dass diese gleich verschreckt werden müssen von der Geschwindigkeit und somit gezwungen sind sich in Tools wie Smart, yum und co einzuarbeiten
Smart hat eine gute Oberfläche für die Suche und Installation - ansonst ist es für mich ein Graus. Langsam und instabil aber eben immer noch besser als die Paketverwaltung von openSUSE 10.x - ABER das hat jetzt ein Ende, denn ich habe mir gerade die Alpha3 angesehen und muss sagen der neue zypper ist extrem (und verblüffend) schnell. Wenn die so weitermachen wird openSUSE 11.0 eine extrem gute Distribution.
> ansonst ist es [smart] für mich ein Graus. Langsam und instabil
aber HALLO!!! Langsam ist es, aber auch nicht langsamer als Yast (subjektiv). Und bei mir läuft es stabil (Version 0.52 OS10.3). Und ich verwende smart zu 99,99% (Rest: rpm)
PS: Wenn es schneller werden soll, dann verwende doch Metzger-Speicher (darf's etwas mehr sein?)! 512mb -> 1gb ist spürbar schneller
"Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt"
Naja, für manche schon, aber für mich nicht. Die 10.3 lässt sich nicht mehr auf meinem Rechner installieren, weil schon während der Installation gleich nach dem Laden des Kernels von der 1.CD plötzlich das CD/DVD Laufwerk nicht mehr gefunden wird da diese Version den IDE-Kontroler auf meinem Board nicht erkennt. (Asrock 4CoreDual-SATA2)
"... und Bugreport geschrieben? Wahrscheinlich nicht und sich dann wundern weshalb es nicht von selber besser wird..."
Wenn es nur das einzigste Problem wäre, ginge es ja noch. Die Grafikkarte läuft unter Linux, egal welche Distribution, nur mit vesa-Treiber. Selbst der inoffizielle Treiber von NVIDIA (Linux_x86_Display_GeForce_9600_GT.run) versagt mit einer Fehlermeldung und ohne die Drehzahlsteuerung heult der Lüfter mit dem vesa-Treiber mit voller Lautstärke vor sich hin. Sollte ich denen auch einen Bugreport schreiben? Wie lange würde es dauern bis sich da auf Grund meiner Meldung was ändert? Ein Jahr oder zwei Jahre? Es hat auch SuSE nicht interessiert, dass bei der 10.0 (oder war es die 10.1) nicht mal die eigenen Pakete auf der gepressten DVD gefunden wurden. Leider kann ich den Bug heute nicht mehr reproduzieren, weil der Rechner in dieser Form so nicht mehr existiert. Ich glaube so ein Bugreport von mir interessiert in Wirklichkeit keine Sau!
So, nach zwei Tagen ist es mir nun endlich gelungen mit Hilfe des oben erwähnten Treibers die Grafikkarte im 3D-Modus ans laufen zu bekommen. Auch der Lüfter dreht jetzt kaum hörbar im Kühler der Grafikkarte.
Zitat von SDB: "Die Paketverwaltung ist ein Teil des Systems, der massiv mit Datenbanken um sich wirft, die zunehmend geändert werden und stark genutzt werden.[..]"
Lösungsansätze: Intern defragmentieren und/oder extern defragmentieren. Ein Beispielskript, wie das geht, gibt es auch...
Die kommen leider erst im April. Ansonsten kann ich dir voll zustimmen! openSUSE scheint sich voll bewußt zu sein in welchen Punkten es gegenüber anderen Distros nicht so gut aussieht und schafft arbeitet sie nacheinander alle ab: openSUSE 10.3 hat beim Thema installierbarer Live-CD aufgeholt, schnelleres Booten und mit Codec-Wizard und 1-Click Install eine Antwort gegen Hobby-Distros gefunden, die alles ohne Rücksicht auf Lizenzen shippen. openSUSE 11.0 bringt ein super-schnelles Paketmanagement und peppt die als zu kompliziert und langweilig empfundene Installation auf. openSUSE 11.x wird durch die fortschreitende Weiterentwicklung des Build Services die Möglichkeit bringen dass die Community direkt Paketen in der Distro maintainen kann, usw.
Naja technisch ist das schon recht interessant, da YaST nun nicht mehr auf QT3, sondern 4 basiert.
Am Interessantesten für normale Benutzer ist aber wohl die Tatsache, dass die Installation vereinfacht wurde. Es gab bei der Installation von openSUSE schon ein paar Punkte, die Einstiger z.B. noch nicht kennen konnten.
@fghkfkhk Wenn ich mich einmischen darf: schon die Lokalisierung hinkt meilenweit hinter derjenigen der openSuSE hinterher - und das empfinde ich gerade für Einsteiger als große Hürde, zumal (K)Ubuntu ja derzeit ziemlich angesagt ist.
Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung. Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz. Noch eine spontane Auffälligkeit: Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert. Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste - und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.
Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht, besonders nach der 10.0. Aber ich finde aktuell keine so überzeugende Alternative, dass ich das tun würde (Kubuntu läuft auf dem Dell-Laptop meiner Frau - und das "nur", weil SuSE die Netzwerkkarte nicht richtig behandelt).
Klar, man kann sagen, wir können alle Englisch, ein bisschen Konsole kann nicht schaden und Fehler gibt es überall. Aber das ist eben die Linux-Stärke, wenn mir was nicht richtig gefällt, suche ich das Bessere, was ja schon immer der Feind des Guten war.
> schon die Lokalisierung hinkt meilenweit hinter derjenigen der openSuSE hinterher
Was meinst du genau? Englischkenntnisse sind bei Kubuntu genauso wenig notwendig wie bei Opensuse.
> Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung. > Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz.
Was hat das denn mit dem Provider zu tun? Ist doch total egal, bei wem du Kunde bist.
> Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert. > Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste - > und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.
Ich verstehe nicht was du sagen willst. Möglicherweise handelt es sich um eine unterschiedliche Defaultkonfiguration von KDE bei Kubuntu und Opensuse. Das kann dann der Anwender nach persönlichen Vorlieben ändern.
> Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht
Schwächen gibt es sicher bei jeder Distribution. Aber bisher habe ich schon viel Gejammer über angeblich schlechte KDE-Integration bei Kubuntu gelesen. Nur noch niemand (auch du nicht) konnte konkretes sagen, was denn nun bei Kubuntu schlecht sein soll!
> Was hat das denn mit dem Provider zu tun? Ist doch total egal, bei wem du Kunde bist.
Telekomkunden sind meist etwas merkwürdig. Die wollen zur Einwahl immer ein Spezialprogramm. Ich stöpsel mein Netzwerkkabel rein und stelle die Logindaten im Router ein - fertig. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?
ich weiß nicht, wie gut die onboard raid controller unterstützt werden, ich kann aber bestätigen, dass man direkt auf ein linux software raid installieren kann.
hierzu musst du allerdings eine kleine partition (200MB) anlegen, auf welche du /boot mountest. hoffe das hilft etwas weiter...
was meinst du bitte mit "eine kleine Partition" ???
Meine Überlegungen sehen wie folgt aus:
RAID 0 im BIOS aktivieren Linux DVD booten und folgende Partitionen im RAID 0 anlegen 100 GB für root ("/") 60 GB für Daten ("/media/daten") 2 GB für swap
Den Bootload Grub würde ich wieder in den MBR des RAID 0-Systems schreiben
Geht das so?
Anders ausgedrückt: Ich möchte so vorgehen wie bei einer normalen Platte ohne irgendwelche Abweichungen. Ist das möglich?
> Der Raidcontroller ist auf dem Motherboard, also ein sog. FAKE Raid-controller...
Vergiß diesen Billig-RAID-Dreck und nutze lieber Software-RAID, wenn du nicht vernünftig in professionelle RAID-Hardware (d.h. den gewünschten Controller und mindestens ein baugleiches Modell auf Halde als Ersatz) investieren willst.
Argumenteliste z.B. hier: http://linux.yyz.us/why-software-raid.html
Auf meiner OpenSuse-KDE-CD ist XFce nicht mit enthalten. Also lautet der Umweg, zunächst Suse z.B. mit Fvwm (der ist dabei) zu verwenden, um dann hinterher in Yast die Online-Repositories einzurichten und XFce4 nachzuinstallieren. Etwas umständlich und vor allem zeitraubend. Zudem klappt das Ganze nicht offline.
Zum Alpha-Testen würde ich halt gerne die 11.0 nur mit XFce auf einen alten Rechner offline aufspielen und dort testen. Auf meinem Internetrechner ist kein Platz für solche Vorhaben, er hat nur noch eine kleine Festplatte (4GB).
PS: Noch vor einem Jahr hatten alle meine Rechner über den Internetrechner Zugriff aufs Internet. Im Angesicht der zum Teil anscheinend schon angewandten Online-Durchsuchung von Festplatten (Stichwort "Bundestrojaner") habe ich mittlerweile davon Abstand genommen.
Das ist genau die falsche Einstellung. Mit "(Un-)Wichtigsein" hat das Ganze nichts zu tun. Da wird eher "gewürfelt": http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/11/ provider-liefert-falsche-daten-ans-bka/ Solche Beispiele werden immer zahlreicher. Mit Tor z.B. wäre das so nicht passiert.
Die KDE-Ausführung Kubuntu ist aber leider nicht das Gelbe vom Ei (wahrscheinlich auch von Canonical so gewollt). -
Also richtet sich meine ganze Hoffnung doch wieder auf SuSE, auch wenn Novell diese ehemals beste deutschsprachige Distro
immer weiter gegen die Wand fährt, was die Lokalisierung und KDE-Unterstützung betrifft.
KDE 4.0.x ist aber leider noch unbrauchbar. Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.
> Die KDE-Ausführung Kubuntu ist aber leider nicht das Gelbe vom Ei
Was ist denn bei Kubuntu bezüglich KDE schlecht? Was macht Opensuse besser?
Sehe ich auch so. Konqueror ist so leicht und flüssig zu bedienen, die Tabs sind aufgeräumt. Die Spaltenansicht von Dolphin ist meiner Meinung nach unübersichtlich. Ich wechsel immer sofort in Konqueror, wenn Dolphin sich mal zufällig öffnet.
Eike
Rückschritt gegenüber was? Konqi? Falls ja - den wird es auch weiterhin geben. Zudem gibt es viele Benutzer (zu denen ich mich zähle), die einen simplen, schlanken und schnellen Filemanager gegenüber einer "Eier legenden Vollmilchsau" (Konqi) bevorzugen.
In dem Gebiet, für das Dolphin gedacht ist, ist er alles andere als ein Rückschritt.
Du implizierst damit, dass der Konqui träge oder sogar langsam sei, was aber völliger Humbug ist.
Ich kenne auch keinen einzigen, der außerhalb dieses Forums jemals diesen Vorwurf gebracht hätte.
Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:
Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft es dann wahrscheinlich noch nicht
mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner anzuschalten. - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt
jetzt aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein starkes Stück.
Nein, Dolphin ist am Ende nichts weiter als unnützer Ballast und was die "Einfacheit" angeht:
So viel zum Thema: Freedom of Choice!
Es ist wie immer... wenn etwas Bewährtes ersetzt werden soll regen sich die Leute darüber auf, dass man ihnen ihr über die Jahre lieb gewonnenes Tool wegnehmen will, ohne dass man evt. einen Blick in die Zukunft wirft
Mal im ernst, nur weil du Konqueror besser findest als Dolphon, heißt das noch lange nicht, dass alle deiner Meinung sein müssen.
Konqueror ist ein sehr geniales Werkzeug was unheimlich viel kann und ist in seiner langen Entwicklungsgeschichte sehr gereift!
Zum Schluss wusste man bei Konqueror aber NICHT mehr ob es nun eigentlich mehr ein Webbrowser, oder ein Dateimanager sein will.
Das Dateihandling mit Konqueror war zwar imho recht i.O., aber eine frischzellenkur bzw Oberflächenredesign hätte ihm sehr gut getan.
Das Programm war zum schluss mehr Webbrowser, als Dateimanager (man beachte z.B. die html-seite zu sysinfo:/ )
Die verschiedenen Dateiansichtsmodi vom Konqueror fand ich immer irgendwie unbrauchbar... bzw. bin mit denen nie wirklich glücklich geworden.
Mit Dolphin in KDE4 fühle ich mich sichtlich wohler, man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten.
Man kann die Symbolleisten/Ansichtsleisten beliebig verschieben, kann dateien bewerten, die grafische Darstellung der Pfadangaben erleichtert das navigieren, der Zugriff auf verschiedenste Datenträger ist bequem über die Seitenleiste möglich usw...
Ich möchte Dolphin auf keinen Fall mehr missen, da ich es einfach für den besseren Dateimanager halte.
Konqueror hingegen macht bald durch die Verwendung von Webkit als Browser eine unheimlich gute Figur. Vermutlich werde ich ab kde4.1 größtenteils mit Konqueror das Netz durchsurfen.
Aber du brauchst dich ja gar nicht so aufzuregen, die KDE-ENtwickler haben doch Rücksicht genommen auf Leute wie dich, die nach wie vor mit Konqueror als Dateimanager arbeiten wollen. Du hast keinerlei Einschränkungen dadurch und kannst wie gewohnt weiterarbeiten.
Also viel meckern kannst du an dieser Stelle nun wirklich nicht
Gruß
Rlf
Die "gefühlte" Kälte also - siehe mein Beispiel von vorhin dazu...
...man merkt, dass das Programm für einen einzigen Zweck entworfen wurde: Dateien verwalten.
...was eben sein Segen und sein Fluch gleichermaßen ist.
Genau darum ist er ja für mich auch Ballast, weil der Konqui das für mein Empfinden (mindestens) gleich gut kann.
Was nützen also im Endeffekt viele zusätzliche "schlanke" Tools, die auch nur das können, was andere schon tun und am Ende aber den Nachteil haben, doch wieder das ganze System fetter machen?
Auch bezweifle ich persönlich doch sehr, dass eine erwähnenswerte Anzahl von Usern den Dolphin wirklich will. - Nicht umsonst wurde er schließlich ohne Diskussion oder auch nur jemanden zu fragen, einfach still und leise in die Default-Installation reingepackt.
Ich bin wahrlich kein Feund von Dolphin, aber diese Aussage ist nicht sachgerecht und wirkt ein bißchen hilflos in dem Versuch, diese Entscheidung schlechtzureden. Du wirst doch nicht wirklich behaupten wollen, es sei ein Problem, daß da ein paar Megabyte "Dolphin" auf der Fesplatte rumliegt. Wenn keine halbwegs aktuelle Festplatte verbaut ist, wird es Zeit die vorhandene mal zu ersetzen, bevor sie von alleine abraucht und ansonsten ist es heutzutage mehr als lächerlich, sich daran hochzuziehen, ob die installierten Anwendungen nun 5, 10 oder 20 GB verbraten. Anderweitige Ressourcen werden überhaupt nicht berührt, solange du die Applikation nicht nutzt - von den Entwicklern, auf die du eh keinen Einfluß hast, mal abgesehen.
Mithelfen, Konqueror zu verbessern (daran mangelt es nämlich schon lange - Bookmarks, Profilmanagement, Browserplugins, etc.) ist deutlich sinnvoller, als, Mitgefühl heischend, halbgare Aussagen von sich zu geben und mit spekulativer Meinungsmache Fischgeruch zu verbreiten.
Wenn sich Anwender überhaupt nicht für das Betriebssystem interessieren, dann merken sie noch nicht einmal, daß der Dateimanager in KDE (das "Ding" mit dem Haus) und der KDE-Webbrowser (das "Ding" mit der Zahnradweltkugel) dieselbe Software sind.
Ein ähnlicher Fall liegt ja beim Tandem Windows Explorer/Internet Explorer vor.
Microsoft käme nie auf den Gedanken, den Windows-Dateimanager radikal zu verändern, um ihn "einfacher" zu machen. Die Leute haben sich daran gewöhnt und fertig.
Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.
Ach komm, wenn du da wirklich hundertprozentig konsequent wärst, dann hätten am Ende für jeden Dateityp ein extra Programm. - Man muss also schon mal einen irgendwo einen Schnitt machen, um sich nicht vollends zu verzetteln und
die Diskussion geht hier ja auch nur darum an welcher Stelle dieser Schnitt am sinnvollsten ist: beim Konqui oder bei Dolphin.
Wir sollten also davon absehen, eine generelle Grundsatzdiskussion über die Unix-Philosophie an sich daraus zu machen, sonst verzetteln wir uns nämlich wirklich unentwirrbar und kommen vom Hundertsten ins Tausendste.
Du verwendest ja auch kein Schweizer Taschenmesser um deine Mahlzeiten einzunehmen. Und das obwohl dich dessen Bedienung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht komplett überfordern würde.
Der erste Satz ist falsch, der zweite richtig.
Ich habe es beim Camping (ist schon etwas her) nämlich tatsächlich mal ausprobiert einen Tag lang auschließlich mit meinem Multifunktions-Taschenmesser (="Schweizer", war, bzw. ist aber ein deutsches Fabrikat) auszukommen. - Ich wollte einfach sehen, ob es das Geld, was ich dafür ausgegeben hatte, auch wert war.
Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.
Nur tut sich das wahrscheinlich außerhalb von Notzeizeiten keiner freiwillig an und deshalb ist so ein Schweizer Taschenmesser (entsprechende Qualität vorausgesetzt, kein Billigschrott) zwar prinzipiell top, im Ernstfall aber erst nach einer gewissen (und u.U. auch langen) Eingewöhnungszeit eine wirkliche Hilfe.
aus diesem Grund sage ich "zu einem gewissen Grade". Graphische Dateiverwaltung verstehe ich in diesem Kontext als atomare Einheit - Webbrowsing gehört nicht dazu.
> Antwort: Ja, wenn man genügend Übung hat, dann hält es eigentlich auch alles, was die Werbung so verspricht.
Na dann, Mahlzeit
Was sich ja durchaus konfigurieren läßt. Ein schwaches Argument.
Ich finde es großartig, in ein oder zwei Tabs schnellen Datei-Zugriff auf entfernte Server zu haben, ohne mich großartig um's Protokoll kümmern zu müssen und im nächsten beispielsweie die Dokumentation zu einer Software zu lesen, sei es die man page oder in HTML, ob online oder lokal, ohne ständig von Anwendung zu Anwendung wechseln zu müssen.
Ich finde den Dolphin auch gut. Ein Dateimanager und ein Webbrowser sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge. Deswegen sollte man sie meiner Meinung nach auch trennen. Du siehst, es gibt hier schon einige Leute, die die Entscheidung der KDE-Leute gut finden. Aber da du den Konqueror weiterhin verwenden kannst, sollte ja alles OK sein.
> Wer mit dem Konqui tatsächlich überfordert sein sollte, der schafft
> es dann wahrscheinlich noch nicht mal ohne fremde Hilfe seinen Rechner
> anzuschalten.
Und wer überfordert ist als Defaultdateimanager den Konqueror einzustellen, sollte vielleicht wirklich besser den Dolphin verwenden.
> - Wegen dieser paar Hanseln allen anderen jetzt jetzt
> aber per default den Dolphin aufzudrücken, also das ist imho schon ein
> starkes Stück.
So wenig Hansel werden das gar nicht sein. Es geht darum, dass neue oder unerfahrene Benutzer mit dem Dolphin besser klar kommen werden. Und wer weiß was er will, der kann ja auf den Konqueror umstellen. Man kann dann bestimmt auch in einem Forum nachfragen, wie das geht, wenn man sich überfordert fühlt das selbst zu machen. SCNR.
yentz
Das ist übrigens ein stichhaltiger Punkt.
Viele KDE-Nutzer benutzten bisher nicht das "Tandem" Konqueror als Dateimanager/Konqueror als Webbrowser, sondern z.B. das Tandem Konqueror als Dateimanager/Firefox als Webbrowser.
Wer Konqueror nur als Dateimanager benutzt und Firefox oder Opera als Webbrowser, dem dürfte die Frage "Konqueror oder Dolphin?" letztendlich nicht so wichtig sein, weil für ihn die Webbrowserfunktion des Konqueror schlichtweg überflüssig ist.
> sind bei meinem Nutzerverhalten zwei komplett verschiedene Dinge.
Bei mir nicht. Wenn ich mittels ftp oder sftp Dateien runterlade brauche ich Netzwerkfunktionalität eines Browsers, die nach deiner Definition nicht zu einem Dateimanager gehört!
Dass FTP-Funktionalität in einem Dateimanager ganz sinnvoll sein kann, sehe ich ja ein, aber das hat nichts mit einem Web-Browser zu tun.
yentz
Mit CPUs ab 400MHz und 256MB RAM hatte ich hier noch nie Probleme mit diesem genialen Stück Software.
Alternativ kann man ja auch Thunar unter KDE benutzen, dann reicht auch noch weniger CPU-Power.
Und wenn es ganz schlimm kommt (200MHz und abwärts), dann ist mein Lieblingsdateimanager zu empfehlen: Midnight Commander.
Dolphin habe ich nie benutzt. In OpenSuse 10.3 ist Dolphin jedenfalls nicht so enthalten, dass er mir auf Anhieb aufgefallen wäre. Vielleicht wurde er ja auch ganz einfach weggelassen.
Ist ja noch ne Weile hin bis zur Final und kommt Zeit, dann kommt auch Rat.
Und der Dolphin ist ein gewaltiger Rückschritt.
Ack.
Was macht Opensuse besser?
Das ist hauütsächlich mein persönliches (und natürlich rein subjektives) Gefühl,
was demzufolge auch schwer zu erklären ist.
Beispiel:
Die "gefühlte Kälte" oder - vielleicht sogar besser - die "gefühlte Inflation"
sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da und
nehmen Einfluss auf unsere Entscheidungen, z.B. ob wir nun eine dickere Jacke anziehen
oder ein bestimmtes Produkt vielleicht doch lieber nicht verkaufen, weil wir den
Preis nicht fair finden.
Also, so ungefähr meine ichs.
> sind ja (angeblich) auch nicht zu beweisen aber trotzdem sind sie nunmal da
Die wahre Inflation ist beweisbar. Das Problem ist halt, dass der "Warenkorb" der offiziellen Statistik so bestückt ist, dass die hohe Inflation nicht auffällt. In diesen "Warenkorb" müssten viel mehr Nahrungsmittel und Energiepreise und weniger Preise von Computern und Unterhaltungselektronik rein. Niemand kauft jeden Monat einen Computer.
http://www.markobutze.de/html/ihre_herausforderung.html
Das Problem ist höchstens die menschliche Wahrnehmung sowie dass Familien mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen überdurchschnittlich viel Geld für Lebensmittel ausgeben. Man könnte höchstens einen eigenen Verbraucherpreisindex für Geringverdiener ausrechnen. Der wäre momentan vermutlich höher als der Durchschnitts-VPI.
Konqueror ist im Vergleich zu Firefox oder Opera unglaublich langsam, weil er Ewigkeiten braucht, um eine Webseite vollständig anzuzeigen.
(Bitte beachten: Konqueror selbst ist nicht langsam, das Anzeigen und Laden der Webseiten ist aber langsam.)
Das liegt an den schlechten Konqueror-Standardeinstellungen in vielen Linux-Distributionen, Konqueror als Webbrowser ist schlichtweg unheimlich schlecht vorkonfiguriert.
Die Folge: Konqueror spielt als Webbrowser unter Linux keine wichtige Rolle.
Da wurde eine wirklich grosse Chance verpasst.
In der fertigen Version von SuSE 11 wird auch wohl KDE 4.1 enthalten sein. Diese Version soll vom Funktionsumfang dann auch mit der KDE 3 Reihe zu vergleichen sein.
Wie Dolphin ein Rückschritt sein soll musst du mir mal erklären!? Immerhin ist Konqueror immernoch mit dem vollen Funktionsumfang enthalten, was auch in Zukunft so bleibt. Und da der Konq nun das Filemanagement über KParts von Dolphin einbindet können sich die Entwickler mehr auf den Webteil und die übrigen Funktionen konzentrieren.
Dolphin macht hingegen genau das was (weniger erfahrene) Benutzer von ihm erwarten: Dateiverwaltung. Ich navigiere mit Dolphin jedenfalls wesentlich schneller durch mein Dateisystem als mit Konqueror. Dafür benutze ich den Konq mit Split View wenn ich viele Dateien von meinem lokalen Dateisystem auf meinen FTP Server laden muss. Somit ist für jeden Benutzertyp was dabei
Mich dünkt, der Anteil an Stumpfsinnigen ist unter Linux nicht kleiner als bei Windows-Nutzern. Hauptsache die Klappe aufreißen.
Habe die Ehre
Das ist so ne aussage wie Linux is viel zu kompliziert
Laut UserLinux und Chip Linux ist die openSuse jedenfalls schneller als das so hoch gelobte Ubuntu!
Aber Hauptsache man hat unwissend Vorurteile dahergelabert gell
Die war es noch nie.
Bis Anno 2000 : DLD
Ab Anno 2000: Mandrake/Mandriva
und bitte keine blödsinn in die Welt setzen.
zap
http://en.opensuse.org/Bugs:Most_Annoying_Bugs_11.0_dev
Was hat man sich doch mit den Versionen 10.0 und 10.1 herumgequält.
Die Entwicklung von SuSE Linux stagnierte meiner Ansicht nach in dieser Zeit sehr. Kaum Innovationen, nervige Bugs und dazu noch dieses lahme, ressourcen-fressende Paketmanagementsystem "rug/zmd". In dieser Zeit hat sich Suse sehr viele Nutzer vergrault, die in Scharen zu alternativen Distributionen wie Ubuntu wechselten.
Kann man es ihnen verdenken? Ubuntu war seiner Zeit absolut auf der Höhe der Zeit. Die Distri bot einen einzigartigen Community-Support. Die Möglichkeiten des Internes wurden ausgeschöpft. Es gibt/gab gute Wikis/Foren, News-Seiten.... ubuntu war in aller Munde. Zudem hat die Distribution genau da gepunktet wo SuSE seinerzeit schwächelte. Das Ubuntu-Paketmanagement ist dank APT wirklich fix und da es auf debian basiert stehen unheimlich viele Pakete zur Verfügung.
Aber Suse lernt aus den Fehlern, die openSUSE 10.2 war meiner Ansicht nach eine überaus gelungene Distri. Die Distribution bevormundet den Nutzer nicht, die Wahlmöglichkeit ist immer gegeben. ZMD wurde rausgeschmissen und man konnte Updates auch mit dem opensuse update applet durchführen. Dennoch war das Paketmanagement immre noch langsam im Vergleich zu Debian basierten Distributionen.
Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt. Auf news.opensuse.org erfährt man stets alle Neuigkeiten, das Wiki wird immer brauchbarer, durch den build-service steht eine enorme Menge an Paketen zur Verfügung, viele Installation sind dank 1 Click install super einfach durchzuführen, es gibt nun opensuse forums usw...
Die Warnsignale hat man bei Novell also wohl richtig verstanden. Man setzt mehr und mehr auf die Community und berichtet über die Entwicklung in der Öffentlichkeit.
Beeindruckend finde ich, wie sehr sich openSUSE auch im Bereich KDE4 engagiert. Im Build-Service sind immer topaktuelle Pakete zu finden.
Das was die Leute immer noch nervt ist das lahme Paketmanagement... (wenn man nicht smart o.ä. verwendet)
Wenn nun das Paketmanagement auch endlich richtig fix wird (wie im oben verlinkten video angedeutet) sind eigentlich alle Kritikpunkte der letzten Jahre beseitigt worden.
Und wie sieht es jetzt mit Ubuntu aus? Meiner Meinung nach stagniert das Projekt jetzt ein wenig...
Es ist eine grundsolide Distribtution, aber seit Edgy habe ich kaum echte Innovationen dort erkennen können.
Die KDE-Integration von Kubuntu ist imho der von openSUSE deutlich unterlegen. Vielleicht wird das ja mit einer kommenden kde4.x version ein wenig anders.
Man kann aber doch an diesen Beispielen deutlich erkennen was Konkurrenz bewirken kann (z.B. dass ubuntu nun auch einen eigenen Buildservice anbietet).
Die Vielfalt trägt hier also sehr dazu bei, dass die einzelnen Distributoren dazu angespornt sind ihr Projekt immer mehr zu verbessern.
Ich freue mich schon auf die openSUSE 11.0, wenn die Entwickler nun noch etwas ähnliches wie ein Dist-Upgrade basteln würden, wäre ich vollkommen zufrieden. Mich nervt es, dass ich aus dem laufenden System heraus nur sehr schwierig openSUSE auf eine neue Version updaten kann.
Gruß
Rlf
Seither hat sich wirklich einiges verbessert. Auch die zwischenzeitliche Gnome Fixierung hat sich wieder relativiert. Novell steckt viele Ressourcen in KDE und die Integration von KDE 4 ist absolut beispielhaft. Man kann nur hoffen, dass die gute Arbeit so weiter geht!
Nein das war die 10.1. Unter 10.0 war noch alles gut (nicht perfekt, aber brauchbar)
10.2 und 10.3 wurden langsam besser, aber immer viel noch zu langsam.
Aber mit 11.0 ist das ja jetzt hoffentlich alles ausgestanden.
Es gibt auch viel einfachere, schnellere und resourcenschonende Alternativen unter SuSE. Ich beispielsweise verwende nur noch yum für das Packetmanagement. Den gibt es auch als fertiges Packet in der SuSE distro. Habe mir dazu alle wichtigen Repos konfiguriert. Vorallem die verdamten und unheimlich nervigen Dialoge zu angeblichen Dependency-Verletzungen im Yast-Software Verwalter gehören damit endgültig der Vergangenheit an.
Roland
Ich verwende zur Paketverwaltung auch SMART, dennoch würde ein schnelles (natives) Paketmanagementsystem sehr gerne in der Distribution sehen. Das System könnte man dann auch mal Einsteigern präsentieren und anbieten, ohne dass diese gleich verschreckt werden müssen von der Geschwindigkeit und somit gezwungen sind sich in Tools wie Smart, yum und co einzuarbeiten
Wenn die so weitermachen wird openSUSE 11.0 eine extrem gute Distribution.
aber HALLO!!! Langsam ist es, aber auch nicht langsamer als Yast (subjektiv). Und bei mir läuft es stabil (Version 0.52 OS10.3). Und ich verwende smart zu 99,99% (Rest: rpm)
PS: Wenn es schneller werden soll, dann verwende doch Metzger-Speicher (darf's etwas mehr sein?)!
512mb -> 1gb ist spürbar schneller
"Mit der openSUSE 10.3 wurde dann nochmals einiges besser. Das Projekt insgesamt hat im letzten Jahr unheimlich aufgeholt"
Naja, für manche schon, aber für mich nicht. Die 10.3 lässt sich nicht mehr auf meinem Rechner installieren, weil schon während der Installation gleich nach dem Laden des Kernels von der 1.CD plötzlich das CD/DVD Laufwerk nicht mehr gefunden wird da diese Version den IDE-Kontroler auf meinem Board nicht erkennt. (Asrock 4CoreDual-SATA2)
MfG
"... und Bugreport geschrieben? Wahrscheinlich nicht und sich dann wundern weshalb es nicht von selber besser wird..."
Wenn es nur das einzigste Problem wäre, ginge es ja noch. Die Grafikkarte läuft unter Linux, egal welche Distribution, nur mit vesa-Treiber. Selbst der inoffizielle Treiber von NVIDIA (Linux_x86_Display_GeForce_9600_GT.run) versagt mit einer Fehlermeldung und ohne die Drehzahlsteuerung heult der Lüfter mit dem vesa-Treiber mit voller Lautstärke vor sich hin. Sollte ich denen auch einen Bugreport schreiben? Wie lange würde es dauern bis sich da auf Grund meiner Meldung was ändert? Ein Jahr oder zwei Jahre? Es hat auch SuSE nicht interessiert, dass bei der 10.0 (oder war es die 10.1) nicht mal die eigenen Pakete auf der gepressten DVD gefunden wurden. Leider kann ich den Bug heute nicht mehr reproduzieren, weil der Rechner in dieser Form so nicht mehr existiert. Ich glaube so ein Bugreport von mir interessiert in Wirklichkeit keine Sau!
MfG
So, nach zwei Tagen ist es mir nun endlich gelungen mit Hilfe des oben erwähnten Treibers die Grafikkarte im 3D-Modus ans laufen zu bekommen. Auch der Lüfter dreht jetzt kaum hörbar im Kühler der Grafikkarte.
MfG
Zitat von SDB: "Die Paketverwaltung ist ein Teil des Systems, der massiv mit Datenbanken um sich wirft, die zunehmend geändert werden und stark genutzt werden.[..]"
Lösungsansätze: Intern defragmentieren und/oder extern defragmentieren. Ein Beispielskript, wie das geht, gibt es auch...
Die kommen leider erst im April. Ansonsten kann ich dir voll zustimmen! openSUSE scheint sich voll bewußt zu sein in welchen Punkten es gegenüber anderen Distros nicht so gut aussieht und schafft arbeitet sie nacheinander alle ab: openSUSE 10.3 hat beim Thema installierbarer Live-CD aufgeholt, schnelleres Booten und mit Codec-Wizard und 1-Click Install eine Antwort gegen Hobby-Distros gefunden, die alles ohne Rücksicht auf Lizenzen shippen. openSUSE 11.0 bringt ein super-schnelles Paketmanagement und peppt die als zu kompliziert und langweilig empfundene Installation auf. openSUSE 11.x wird durch die fortschreitende Weiterentwicklung des Build Services die Möglichkeit bringen dass die Community direkt Paketen in der Distro maintainen kann, usw.
Was erwartet "man" denn an aufregenden Dingen während der Installation eines Betriebssystems?!
Am Interessantesten für normale Benutzer ist aber wohl die Tatsache, dass die Installation vereinfacht wurde.
Es gab bei der Installation von openSUSE schon ein paar Punkte, die Einstiger z.B. noch nicht kennen konnten.
Warum? Was gefällt dir bei Kubuntu nicht?
Wenn ich mich einmischen darf: schon die Lokalisierung hinkt meilenweit hinter derjenigen der openSuSE hinterher - und das empfinde ich gerade für Einsteiger als große Hürde, zumal (K)Ubuntu ja derzeit ziemlich angesagt ist.
Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung. Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz. Noch eine spontane Auffälligkeit: Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert. Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste - und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.
Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht, besonders nach der 10.0. Aber ich finde aktuell keine so überzeugende Alternative, dass ich das tun würde (Kubuntu läuft auf dem Dell-Laptop meiner Frau - und das "nur", weil SuSE die Netzwerkkarte nicht richtig behandelt).
Klar, man kann sagen, wir können alle Englisch, ein bisschen Konsole kann nicht schaden und Fehler gibt es überall. Aber das ist eben die Linux-Stärke, wenn mir was nicht richtig gefällt, suche ich das Bessere, was ja schon immer der Feind des Guten war.
Was meinst du genau? Englischkenntnisse sind bei Kubuntu genauso wenig notwendig wie bei Opensuse.
> Was mir noch spontan einfällt (könnte man auch unter Lokalisierung fassen), ist die DSL-Einrichtung.
> Ich bin t-online-Kunde und komme bei SuSE deutlich komfortabler ins Netz.
Was hat das denn mit dem Provider zu tun? Ist doch total egal, bei wem du Kunde bist.
> Den Arbeitsplatzwechsel bei Mauskontakt zum Bildschirmrand mag ich gar nicht und habe ich ihn nicht aktiviert.
> Aktiviert habe ich aber eine eigene Tastatursteuerung zum Wechsel und das automatische Ausblenden der Kontrollleiste -
> und von Zeit zu Zeit springt er auf eine andere Oberfläche statt die Kontrollleiste zu aktivieren.
Ich verstehe nicht was du sagen willst. Möglicherweise handelt es sich um eine unterschiedliche Defaultkonfiguration von KDE bei Kubuntu und Opensuse. Das kann dann der Anwender nach persönlichen Vorlieben ändern.
> Sicher hat auch SuSE viele Schwächen und ich habe schon oft über einen Wechsel nachgedacht
Schwächen gibt es sicher bei jeder Distribution. Aber bisher habe ich schon viel Gejammer über angeblich schlechte KDE-Integration bei Kubuntu gelesen. Nur noch niemand (auch du nicht) konnte konkretes sagen, was denn nun bei Kubuntu schlecht sein soll!
Telekomkunden sind meist etwas merkwürdig. Die wollen zur Einwahl immer ein Spezialprogramm. Ich stöpsel mein Netzwerkkabel rein und stelle die Logindaten im Router ein - fertig. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?
http://polishlinux.org/kde/kde-41-visual-changelog-rev-783000/
ist es möglich von der DVD direkt in RAID 0 Array zu installieren?
Der Raidcontroller ist auf dem Motherboard, also ein sog. FAKE Raid-controller...
Eine kompetente Antwort wäre nett.
DANKE!!!
hierzu musst du allerdings eine kleine partition (200MB) anlegen, auf welche du /boot mountest. hoffe das hilft etwas weiter...
Meine Überlegungen sehen wie folgt aus:
RAID 0 im BIOS aktivieren
Linux DVD booten und folgende Partitionen im RAID 0 anlegen
100 GB für root ("/")
60 GB für Daten ("/media/daten")
2 GB für swap
Den Bootload Grub würde ich wieder in den MBR des RAID 0-Systems schreiben
Geht das so?
Anders ausgedrückt: Ich möchte so vorgehen wie bei einer normalen Platte ohne irgendwelche Abweichungen. Ist das möglich?
Vergiß diesen Billig-RAID-Dreck und nutze lieber Software-RAID, wenn du nicht vernünftig in professionelle RAID-Hardware (d.h. den gewünschten Controller und mindestens ein baugleiches Modell auf Halde als Ersatz) investieren willst.
Argumenteliste z.B. hier: http://linux.yyz.us/why-software-raid.html
Dann nehme ich lieber die Debian-XFce-Installations-CD oder Xubuntu.
Trotzdem danke für den Link.
Bei der Installation nicht KDE oder Gnome auswählen, sondern:
"Other -> Text Mode"
Auf der nächsten Seite "Software" -> "XFCE Desktop Environment" anwählen, fertig.
Immer noch zu kompliziert ?
Also lautet der Umweg, zunächst Suse z.B. mit Fvwm (der ist dabei) zu verwenden, um dann hinterher in Yast die Online-Repositories einzurichten und XFce4 nachzuinstallieren.
Etwas umständlich und vor allem zeitraubend.
Zudem klappt das Ganze nicht offline.
Zum Alpha-Testen würde ich halt gerne die 11.0 nur mit XFce auf einen alten Rechner offline aufspielen und dort testen. Auf meinem Internetrechner ist kein Platz für solche Vorhaben, er hat nur noch eine kleine Festplatte (4GB).
PS: Noch vor einem Jahr hatten alle meine Rechner über den Internetrechner Zugriff aufs Internet.
Im Angesicht der zum Teil anscheinend schon angewandten Online-Durchsuchung von Festplatten (Stichwort "Bundestrojaner") habe ich mittlerweile davon Abstand genommen.
Schon mal OpenBSD versucht?
Mit "(Un-)Wichtigsein" hat das Ganze nichts zu tun.
Da wird eher "gewürfelt":
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/11/
provider-liefert-falsche-daten-ans-bka/
Solche Beispiele werden immer zahlreicher.
Mit Tor z.B. wäre das so nicht passiert.
OpenBSD werde ich ausprobieren.