Was für ein Distributionen-Wirrwarr! 8 Varianten * 2 Architekturen sind 16 verschiedene Distributionen, unter denen man alleine hier wählen kann. Das ist mir zu viel. Wie soll man denn als Einsteiger/Umsteiger hier den Überblick behalten, ohne bei der riesigen Auswahl, die Ubuntu mittlerweile bietet, total paralysiert zu werden?
Ich halte so viel Auswahl für schlecht, und empfehle jedem, der diese Meinung nicht teilt, sich mal das Google-Video der Vorlesung: "The Paradox of Choice - Why More Is Less" von Barry Schwartz anzusehen.
Und das ist nur Ubuntu. Wieviele andere Distributionen gibt es noch, die sich auf die Fahnen schreiben, einsteigerfreundlich oder besonders leicht administrierbar zu sein?
Es reichen doch eine handvoll Distributionen aus, die man mit Hilfe der entsprechenden Paketmanager zu einer K-, Gnome-, Flux-, xxx-Variante ausbauen kann. Damit hätten alle gewonnen. Wir hätten genug Auswahl und es würden Argumente (statt Trollereien) für der gegen eine Distribution zu finden sein. Man könnte Experte für Distributionen werden, das Wissen würde langfristig sein und nicht nach der nächsten Veröffentlichung einer neuen Distributionen obsolet. Und es würde trotzdem genügend Raum für "Spielerei" bleiben.
Hallo, Auf meinem Desktop werkelt die 32bit Version von Ubuntu, obwohl dort ein 64bit Core2 rechnet. Hätte ich irgendwelche Vorteile von einem 64bit OS? Phoronix konnte vor einiger Zeit ja sogar leichte Leistungseinbußen bei der Verwendung von 64 bit feststellen, bei meinen 2GB ram habe ich auch kein Problem mit der beschränking der maximalen Speicheradressierung von 4GB. Hätte ich irgendwelche Vorteile von 64bit? Ich hab in der c't sogar mal gelesen, dass beim Core 2 manche Optimierungen nur im 32bit Modus funktionieren, wäre auch eine Erklärung für Phoronix's Ergebnisse... Also eher "Never change a running System"? Ok, ich habe vor, mir ein Notebook zuzulegen, gäbe es da einen Grund, ein 64bit OS einzusetzen?
sagt mal, gibt es eine Möglichkeit ein RAID 0 Array zu simulieren? Ggf. mit VirtualBox oder VMWare...
Hintergrund: Ich möchte testen, ob die neue Installationsroutine ein Raid 0 (onBoard, Fakeraid) als solches erkennt und richtig partitionieren bzw. installieren kann.
Also mal ehrlich: eine Beta und nur ein RC für eine LTS-Version? Klingt für meinen Geschmack blauäugig. Gerade LTS Versionen sollten ausführlich getestet werden, denn wo liegt sonst der Unterschied zu den normalen Versionen? Was hilft mir 3 Jahre Support, wenn sich irgendwo in Treibern o.Ä. Inkompatibilitäten eingeschlichen haben, die erst mit der nächsten Version wieder gefixt werden können (liest man z.B. immer wieder auf uusers).
Also professionell klingt das für mich nicht. Bin mal gespannt was dabei rumkommt.
Nachdem Debian stable neuere Hardware auf einigen Servern nicht erkannte (3ware 9650SE, neuere Realtek-NICs) wollte ich die Server Edition (7.04 und 7.10) von Ubuntu einsetzen. Die Erfahrung war katastrophal. Ständig irgendwelche Kernel Oopses und hängen der Maschine sowie einmal ein zerstörtes Dateisystem im Zusammenhang mit einem Virenscanner. Ich weiß nicht was und wie die Jungs von Canonical im Kernel rumpatchen, aber offenbar geht das nach dem Motto "if it comiles, ship it".
Ich hoffe nur, dass die nächste LTS-Version erheblich stabiler wird und die auch Leute rangelassen haben, die Ahnung von Kernelprogrammierung haben.
Inzwischen setze ich auf Servern mit neuer Hardware Fedora ein. Da gab es bisher nur einmal ein Problem nach einem "yum update" mit den cron daemon, was sich durch einen einfachen restart von cron beheben ließ. Solche Katastrophen wie mit Ubuntu Server blieben bisher aus.
Mir war ein wenig fad und da habe ich den Betarelease zum Anlsass genommen, von Gutsy umzusteigen. Bis auf meine Homepartition habe ich also alles platt gemacht und frisch installiert.
Dass es läuft ist kein Wunder, bis jetzt hatte ich nur Ärger mit dem Flashplugin (durch Symlink in ~/.mozilla/plugins zu beheben), keinen lokalisierten Firefox (manuelle Installation der Spachdateien hilft) und gelegentliche Abstürze eines Xservers beim User-Switch.
Kein großer Sprung von Gutsy, eher Feinschliff und Evolution unter der Haube, an der Oberfläche dagegen noch lang nicht so poliert, wie der ausgereifte Vorgänger. Ich denke, in 1-2 Monaten ist Hardy ein klasse Desktopsystem, bin dankbar und zufrieden.
Ich teste gerade Xubuntu. Alles lief bisher klasse. Danach habe ich - wie bei mir üblich - den Displaymanager entfernt, ohne einen anderen zu installieren. Was passiert nach Ausloggen und Eingabe von "startxfce4"? XFce fährt hoch, o.k., zeigt nunmehr aber nicht mehr den eigentlichen 1280x1024-Desktop an (der vor der Displaymanager-Entfernung mit dem entsprechenden graphischen Ubuntu-Tool genauso eingerichtet war), sondern einen virtuellen mit 2048x1536. Dieses Tool muß das in diese "Kraut-und-Rüben"-xorg.conf eingetragen haben. Ich kopiere der Einfachheit halber die xorg.conf aus dem parallel installierten Debian Etch über die von Ubuntu: Alles funktioniert wieder. Jetzt möchte ich KDE 3.5.9 ausprobieren und installiere kde-core nach. Danach starte ich KDE. KDE sieht zwar ganz normal aus, zeigt aber alle Ordner von Root auf dem Desktop an, von /bin bis /var, selbst @initrd.img und @vmlinuz sind aufgeführt. Wirklich interessant. Anscheinend brauche ich nur ein bisschen was zu ändern, schon fällt das Linux-*buntu-Häuschen ein Stück weit auseinander. Aber Gemach, wirklich "schlimm" ist das ja wirklich nicht. Ich bin sehr gespannt, was noch so alles passieren wird. Ich werde aber vorsichtshalber zuerst noch den Grub von Etch wieder in den MBR zurückschreiben.
buntu wird mit jedem release unbrauchbarer für meinen pc (celeron 1,1/286 mb/nvidia mx). buntu erkennt meinen cd-brenner nach der installation nicht mehr!!! die performance von 8.04 ist total im keller. danke canonical
http://ubuntuusers.de/ikhaya/959/
8 Varianten * 2 Architekturen sind 16 verschiedene Distributionen, unter denen man alleine hier wählen kann. Das ist mir zu viel. Wie soll man denn als Einsteiger/Umsteiger hier den Überblick behalten, ohne bei der riesigen Auswahl, die Ubuntu mittlerweile bietet, total paralysiert zu werden?
Ich halte so viel Auswahl für schlecht, und empfehle jedem, der diese Meinung nicht teilt, sich mal das Google-Video der Vorlesung: "The Paradox of Choice - Why More Is Less" von Barry Schwartz anzusehen.
Und das ist nur Ubuntu. Wieviele andere Distributionen gibt es noch, die sich auf die Fahnen schreiben, einsteigerfreundlich oder besonders leicht administrierbar zu sein?
Es reichen doch eine handvoll Distributionen aus, die man mit Hilfe der entsprechenden Paketmanager zu einer K-, Gnome-, Flux-, xxx-Variante ausbauen kann. Damit hätten alle gewonnen. Wir hätten genug Auswahl und es würden Argumente (statt Trollereien) für der gegen eine Distribution zu finden sein. Man könnte Experte für Distributionen werden, das Wissen würde langfristig sein und nicht nach der nächsten Veröffentlichung einer neuen Distributionen obsolet. Und es würde trotzdem genügend Raum für "Spielerei" bleiben.
Auf meinem Desktop werkelt die 32bit Version von Ubuntu, obwohl dort ein 64bit Core2 rechnet. Hätte ich irgendwelche Vorteile von einem 64bit OS? Phoronix konnte vor einiger Zeit ja sogar leichte Leistungseinbußen bei der Verwendung von 64 bit feststellen, bei meinen 2GB ram habe ich auch kein Problem mit der beschränking der maximalen Speicheradressierung von 4GB. Hätte ich irgendwelche Vorteile von 64bit? Ich hab in der c't sogar mal gelesen, dass beim Core 2 manche Optimierungen nur im 32bit Modus funktionieren, wäre auch eine Erklärung für Phoronix's Ergebnisse...
Also eher "Never change a running System"?
Ok, ich habe vor, mir ein Notebook zuzulegen, gäbe es da einen Grund, ein 64bit OS einzusetzen?
sagt mal, gibt es eine Möglichkeit ein RAID 0 Array zu simulieren? Ggf. mit VirtualBox oder VMWare...
Hintergrund: Ich möchte testen, ob die neue Installationsroutine ein Raid 0 (onBoard, Fakeraid) als solches erkennt und richtig partitionieren bzw. installieren kann.
Danke...
Also professionell klingt das für mich nicht. Bin mal gespannt was dabei rumkommt.
Ich hoffe nur, dass die nächste LTS-Version erheblich stabiler wird und die auch Leute rangelassen haben, die Ahnung von Kernelprogrammierung haben.
Inzwischen setze ich auf Servern mit neuer Hardware Fedora ein. Da gab es bisher nur einmal ein Problem nach einem "yum update" mit den cron daemon, was sich durch einen einfachen restart von cron beheben ließ. Solche Katastrophen wie mit Ubuntu Server blieben bisher aus.
Dass es läuft ist kein Wunder, bis jetzt hatte ich nur Ärger mit dem Flashplugin (durch Symlink in ~/.mozilla/plugins zu beheben), keinen lokalisierten Firefox (manuelle Installation der Spachdateien hilft) und gelegentliche Abstürze eines Xservers beim User-Switch.
Kein großer Sprung von Gutsy, eher Feinschliff und Evolution unter der Haube, an der Oberfläche dagegen noch lang nicht so poliert, wie der ausgereifte Vorgänger. Ich denke, in 1-2 Monaten ist Hardy ein klasse Desktopsystem, bin dankbar und zufrieden.
Alles lief bisher klasse.
Danach habe ich - wie bei mir üblich - den Displaymanager entfernt, ohne einen anderen zu installieren.
Was passiert nach Ausloggen und Eingabe von "startxfce4"?
XFce fährt hoch, o.k., zeigt nunmehr aber nicht mehr den eigentlichen 1280x1024-Desktop an (der vor der Displaymanager-Entfernung mit dem entsprechenden graphischen Ubuntu-Tool genauso eingerichtet war), sondern einen virtuellen mit 2048x1536. Dieses Tool muß das in diese "Kraut-und-Rüben"-xorg.conf eingetragen haben. Ich kopiere der Einfachheit halber die xorg.conf aus dem parallel installierten Debian Etch über die von Ubuntu: Alles funktioniert wieder.
Jetzt möchte ich KDE 3.5.9 ausprobieren und installiere kde-core nach.
Danach starte ich KDE. KDE sieht zwar ganz normal aus, zeigt aber alle Ordner von Root auf dem Desktop an, von /bin bis /var, selbst @initrd.img und @vmlinuz sind aufgeführt.
Wirklich interessant. Anscheinend brauche ich nur ein bisschen was zu ändern, schon fällt das Linux-*buntu-Häuschen ein Stück weit auseinander.
Aber Gemach, wirklich "schlimm" ist das ja wirklich nicht.
Ich bin sehr gespannt, was noch so alles passieren wird.
Ich werde aber vorsichtshalber zuerst noch den Grub von Etch wieder in den MBR zurückschreiben.