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Thema: Support für Ubuntu 6.10 läuft nächsten Monat aus

23 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von peder am Mi, 26. März 2008 um 14:21 #
Migration ist das richtige Wort, denn upgraden kann man immer nur auf die jeweils nächste Version. Aber Hardy läuft auch wesentlich schlechter auf einem 500Mhz-Rechner, wie es Ubuntu 6.10 hier im Moment tut. Was wäre eure Alternative?
  • Score: 3 Von Dominik am Mi, 26. März 2008 um 14:33 #
    Naja, man könnte Debian Etch ins Auge fassen. Es ist aktueller als Ubuntu 6.10 und bestimmt nicht leistungshungriger. Ich benutze Etch auf einem 400-MHz-Rechner. Gut, ist natürlich nicht sonderlich schnell, aber läuft.

    Wie wär's mit 'ner Suche bei distrowatch.com? Dauert zwar die Ergebnisse durchzuforsten, aber man findet u. U. das Passende.

    • Score: 3 Von bob am Do, 27. März 2008 um 04:17 #
      Ich denke auch debian lenny (testing) sollte dafür geeignet sein. Da zieht zwar z.Zt. Gnome 2.22 ein, aber solange man nicht solche Späße wie tracker (Default bei Ubuntu Hardy) laufen lässt gehts auch mit langsamen Platten und CPUs.

      Man bekommt mit dem Debian-Installer (der selbe Installer den Ubuntu auch für die alternate-CD verwendet) auf jeden Fall problemlos ein schönes, schlankes Gnome/KDE system. Und das Debian hoffnungslos veraltet ist kann man bei testing nicht sagen. Stabil läufts trotzdem.

      Habe lange Arch benutzt, die Distribution ist gefühlt performanter (macht "alles i686" doch etwas aus?). Ich bin dann aber doch zu Debian zurückgekommen, da apt, debconf, make-kpkg, module-assistant, make-vmpkg etc. einfach nicht zu schlagen sind :)

    Score: 3 Von Erdal am Mi, 26. März 2008 um 14:49 #
    Ich habe Xubuntu auf mehreren Rechnern mit 500 MHz laufen, aktuell Gutsy. Die Geschwindigkeit ist soweit zufriedenstellend. Ist Hardy nach Deiner Erfahrung langsamer als Gutsy?
    • Score: 3 Von peder am Mi, 26. März 2008 um 17:54 #
      > Ist Hardy nach Deiner Erfahrung langsamer als Gutsy?
      Ja, zumindest auf diesem Notebook (500Mhz, 384MB RAM) mache ich eine solche Erfahrung. Es reagiert allgemein träger, Sound stottert, sobald eine Nachricht in Pidgin ankommt oder ähnliches. Auch Firefox 3 läuft (momentan noch?) langsamer als der 2er.

      Gut, eventuell werde ich auch noch Debian Etch testen, das scheint ja beliebt bei älteren Rechnern zu sein. Ich dachte nur, es gäbe auch eine speziell an ältere Baujahre angepasste Distributionen. Ein installierbares Mach Boot Linux etwa wäre nicht schlecht ;-) (das war auch hier innerhalb von 40 Sekunden Bootzeit betriebsbereit)

      Ohnehin war das mit Abstand reaktivste System, das ich auf diesem Notebook bisher versucht habe, Windows XP. Leider. Denn z.B.:
      Flash läuft flüssig - und ohne abzustürzen
      Browsen geht, ohne, dass der Lüfter auf sein Maximum geht
      Und überhaupt ist nur dort Multitasking noch vernünftig möglich - im Gegensatz zu den bisher getesteten Linux-Distributionen)

      • Score: 3 Von A. Spooner am Mi, 26. März 2008 um 19:35 #
        > Ich dachte nur, es gäbe auch eine speziell an ältere Baujahre angepasste Distributionen.

        Xubuntu ist dafür gedacht. Zur Not kannst du auch die Ubuntustudio Grundinstallation nehmen. Wenn man nicht alles in Tasksel nachinstalliert, hat man eine nette Ubuntu Grundinstallation.

        Score: 3 Von Henry am Mi, 26. März 2008 um 21:32 #
        >Ohnehin war das mit Abstand reaktivste System, das ich auf diesem Notebook bisher versucht habe, Windows XP. Leider.

        Ich glaube dir das unbesehen. Es kommt aber immer drauf an, welche Applikationen man unter Linux nutzt. Nutzt man z. B. GTK/Gnome und Qt/KDE-Apps gleichzeitig kann sogar 1 GB Speicher schnell knapp werden, da beide Bibliotheken, die nicht gerade für ihre Ressourcenschonung bekannt sind, geladen werden. Dann kommt es drauf an was sonst noch im Hintergrund alles läuft. Einfach mal kritisch die Prozessliste durchgehen und nachsehen, was deaktiviert werden könnte - vor allem bei Diensten ist es auch besser für die Sicherheit nur so viel wie absolut notwendig laufen zu lassen.

        Weitere Möglichkeiten wären Optimierung des Kernels (sprich: selber bauen), das gleiche gilt für Anwendungen.

        Ich habe z. B. die Erfahrung gemacht, dass DivX-Videos auf einem Pentium II/366 mit 64 MB RAM unter Windows98 mit Windows Media Player kaum abgespielt werden können (alle 3-4 Sekunden ein Frame), auf dem selben System unter einem aktuellen Arch Linux mit mplayer und der Option "-framedrop" so gut wie ruckelfrei laufen.


    Score: 3 Von sd07 am Mi, 26. März 2008 um 14:50 #
    Ich habe hier Debian Etch auf schon recht vielen schwachen Rechnern ausprobiert.
    Selbst auf einem 333MHz-Rechner mit 256MB RAM läuft die "kde-core"-Version von Etch mit vernünftiger Geschwindigkeit.
    Selbst XFce ist kaum schneller, was ich zwar noch nicht ganz verstehe, es ist aber so.
    Die MHz sind nicht so wichtig, je mehr RAM aber zur Verfügung steht, umso besser.
    Slackware 11.0 liefert eine ähnlich gute "Performance".

    Meine persönliche Meinung:
    Ein Linux, das nicht in der Lage ist, auf einem 500MHz-Rechner mit einem Arbeitsspeicher von 256 bis 512MB RAM vernünftig schnell zu laufen, ist einfach nur furchtbar schlecht zusammengewürfelt und konfiguriert worden.
    Selbst OpenSuse 10.3 kann das, selbst mit KDE. Die KDE-Entwickler müssen bei der Code-Optimierung der KDE 3.x-Serie hervorragende Arbeit geleistet haben.

    Score: 3 Von Henry am Mi, 26. März 2008 um 14:50 #
    - Slackware oder ein Derivat (z. B. Zenwalk für den Desktop) ist schön schlank
    - Arch Linux, hat mit pacman ein apt ebenbürtiges System für die Auflösung von Abhängigkeiten und automatischen Updates und ist ebenfalls schlank gehalten
    Score: 3 Von Unterfranke am Mi, 26. März 2008 um 15:44 #
    Ich bin vor kurzem auf 6.06 zurück. 7.10 wollte auf meinem älteren rechner, troz XFCE nicht so wie die ein Jahr ältere Version. Meiner Meinung nach ist 6.06 auch besser als künstlich offen für ältere Computer gehaltene Distruptionen.
Score: 3 Von george foreman am Do, 27. März 2008 um 11:53 #
Ich bin immer noch nicht im klaren was die Leute zu Ubuntu treibt.
Klar.. es gibt einen Hype. Das werden viele bestätigen. Aber warum ist das so?

Vorallemweg mal: Ubuntu wurde wegen seiner Einfachheit gerne angenommen. Gratis CD Lieferungen, einfache install, Live CD, etc etc.

ein neus konzept.. nicht schlecht..

Mir persönlich hatte es genau deshalb nicht zugesagt. Ich will kein System welches einfach sein image auf die Platte klatscht und gut ist. Ich mag die Möglichkeit haben durch verschiedenste Optionen mein System so zu konfigurieren, dass ich daraus einen schlanken Server ohne grafischen Schnickschnack oder ein multimediasystem mit hunderten von Anwendungen, Codecs, speziellen Kerneln etc habe.

Für mich ist zB Debian weit besser geeignet.

Nun die Frage:
Warum nehmt ihr diese auf einfachheit gestrickte Distribution, mit welcher sogar der Neuling zurechtkommt, als eure Distribution der Wahl und als Widerspruch dazu lese ich dann wie Ihr zu konfigurieren beginnt, Kernels auszutauschen, Anwendungen kompiliert etc.

Warum dann nicht Debian und co nehmen???
Welchen Vorteil bietet ein System wie Ubuntu dann noch?

Ist es nicht mit der Kirche ums Kreuz zuerst ein Image zu kopieren und es im nachhinein zu konfigurieren beginnen?!?

  • Score: 3 Von Feuerfrei am Do, 27. März 2008 um 14:42 #
    Ja, weshalb sich viele auch einfach eine Minimalinstallation geben und dann installieren was sie wollen. Der Weg den du beschreibst ist nur einer von vielen und gedacht für Linuxneueinsteiger oder Leute, die die Standardsotwareauswahl für sinnvoll halten.
    • Score: 3 Von george foreman am Do, 27. März 2008 um 17:47 #
      Ja.. eben deshalb der widerspruch. einerseits das einfachste vorkonfigurierte nehmen und andererseits dann doch server aufsetzen und kompilieren...
    Score: 3 Von stefan am Do, 27. März 2008 um 15:15 #
    Wie du schon richtig sagst: Die Leute kommen wegen der Einfachheit zu ubuntu - und wenn du mal im ubuntu brainstorm reinschaust, dann fällt dir auf, dass vielleicht 80% der Leute da gar nicht wissen, dass ubuntu ein debian Abkommling ist. Das geht soweit, dass auch ein Teil nicht weis, dass ubuntu ein Linux System ist.

    Müssen sie auch nicht. Sie benutzen es einfach, und DAFÜR wude es auch gemacht. ubuntu ist NICHT für den allwissenden Hacker gemacht, sondern für den Neuling, der es gern einfach hat. Der steht nämlich bei einer debian Distribution mit 4 DVDs etwas verloren da.

    Warum man dann später immer noch bei ubuntu bleibt? Warum zB. auch mein Server zuhause mit der ubuntu server Distribution aufgesetzt wurde, und nicht mit debian 4? Weil man sich an ein bestimmtes Look and Feel gewöhnt... die Tatsache, dass ich heute Audi A6 fahre hat wahrscheinlich eher damit zu tun, dass ich schon vor 20 Jahren als Student einen Passat Variant und später einen Audi 80 Avant (Kombi) hatte, als mit der Frage, ob Mercedes oder BMW nicht auch tolle Autos bauen. Das tun sie - aber die kaufen eben Andere.

    Ubuntu bringt Unmengen Leute an Linux ran dabei ist es technisch keine neue Entwicklung (ausser gelegentlich im - wichtigen - Bereich Hardware Erkennung!) sondern bedient sich bei der wirklich hervorragenden debian Gemeinschaft. ubuntu sorgt aber für den Marketing-Kick, den bisher noch nie Jemand geschafft hat. Man muss nicht nur technisch gut sein, man muss es auch Hinausposaunen; und letzteres tut die ubuntu-Community besser, als alle Anderen bisher.

    Ich benutze es gern, und bin sehr zufriede damit. Warum sollte ich "umsteigen" auf debian etch?

    Score: 3 Von divdiv am Do, 27. März 2008 um 15:19 #

    Ich will kein System welches einfach sein image auf die Platte klatscht und gut ist.
    Bei mir installiert Ubuntu ein Paket nach dem anderen.

    Distribution, mit welcher sogar der Neuling zurechtkommt, als eure Distribution der Wahl und als Widerspruch dazu lese ich dann wie Ihr zu konfigurieren beginnt, Kernels auszutauschen, Anwendungen kompiliert etc.
    Warum sollte das ein Widerspruch sein?

    Warum dann nicht Debian und co nehmen???
    Warum sollte ich Debian nehmen, wenn Ubuntu alle meine Anforderungen erfüllt?

    Welchen Vorteil bietet ein System wie Ubuntu dann noch?
    Ich finde z. B. die Entwicklung von Upstart sehr interessant.

Score: 3 Von Hartmut am Di, 1. April 2008 um 06:33 #
Na ja, Freund Shuttleworth ist ja auch gerade mit etwas anderem beschaeftigt, da bleibt kein Geld mehr uebrig fuer 6.10:
Ubuntu-Boss Shuttleworth will Entwicklung von VISTA SP1.1 "Batty Screwy" bezahlen.
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