Richtig, aber für Leute, die Gentoo neu installieren (und das möglicherweise vorher noch nie getan haben) ist das Alter des aktuellen Releases (bzw. genauer gesagt des Stage3 Archivs) sehr ärgerlich, denn so kann es schon während oder auch kurz nach der Installation Schwierigkeiten geben durch Upgrades.
Sure, dass es mit den alten CDs und neuer Hardware Probleme geben kann, hab ich erst bei meiner letzten Installation gemerkt - darüber hinaus fehlte mir der XTS-Support im alten Kernel. Ich habe mich dann einer aktuellen Ubuntu-Beta bedient und eine von den inoffiziellen Stages genommen, aber ich gebe zu, wenn man das das erste Mal macht, weis man darüber wahrscheinlich nicht bescheid.
Dennoch wäre es mir lieber, wenn man von neuen Snaps reden würde, die Sache mit Releases erinnert mich immer an SUSE und Konsorten, bei denen man oft genug nicht um eine saubere Neuinstallation herumkommt, was bei Gentoo nunmal nicht der Fall ist.
Ich hatte vor wenigen Tagen erst das zweifelhafte Vergnügen Gentoo Linux auf einem Dell Vostro 400 (Q6600, 3GBRam) zu installieren. Mit der 2007.1 CD was da gar nichts zu machen, die hat nicht mal gebootet und jedes Zeichen wurde doppelt in die Konsole getippt. Zugegeben, Debian und Knoppix haben sich auch nicht wirklich gut geschlagen. Die Debian Lenny Netinst CD (daily) vom 27.03 hat schließlich funktioniert. Da bin ich dann auch direkt beim Debian GNU/Linux geblieben.
Will sagen, eine breite Hardware Kompatibilität der Installationsmedien (Gentoo Linux 2008.0 ist eben nicht nur ein Snapshot) halte ich für sehr wichtig. Sonst landet bestimmt bei dem einen oder anderen auch mal was anderes auf der Platte.
Alte CD und neue Hardware mag so manchen treffen, aber *alle* die mit der "aktuellen" Stage 3 installieren, landen beim (mittlerweile uralten) expat-Problem, haben 2 oder 3 "Blocking Packages" und einen circular block mit portage und bash, wo man eine halbaktuelle bash installen muss, um portage updaten zu können, um dann die bash auf eine aktuelle Version zu updaten. Die einzig sinnvolle Install zur Zeit ist mit einer stage1 zu machen, was offiziell nicht mehr supported wird. Das ist so kein Zustand.
ja und nein. wer mit google, dem gentoo wiki, dem gentoo forum, dem gentoo bugzilla und der dokumentation nicht umgehen kann, sollte wohl lieber nicht zu gentoo greifen. sonst stößt man eben 3 wochen später auf ein ähnliches problem und guckt genauso dumm aus der wäsche.
alle anderen benötigen sicher nicht mehr als ein paar minuten um dieses "problem" zu lösen.
natürlich wäre es schön, wenn diese probleme alle mit dem neuen release ASAPstens behoben werden.
Danke, genau das meinte ich. Der alte Kernel auf der CD ist nun wirklich das kleinste Problem, da kann man ja eine aktuelle Ubuntu/Knoppix/sonstwas CD nehmen, sollte ja eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Das Problem sind in der Tat hauptsächlich blocks und fehlerhafte Versionen in den Paketen im Stage3 Archiv.
Leider ist das mit der Stage1 nicht besser, denn um mit 2007.0 auf AMD64 eine Stage1 Installation zu machen, braucht es etwas Wissen und etwas Geduld, auf Grund eines hässlichen Fehlers in den mitgelieferten Coreutils. Dazu kommen noch diverse Probleme mit Perl...
Und natürlich die Tatsache, dass eine Stage1 Installation von Gentoo nicht unterstützt wird, man ist also auf sich alleine gestellt, was man natürlich keinem Neuling empfehlen kann/will.
Klar kann er das. Der hat mehr gentoo/linux im Blut als alle anderen "Entwickler" und "Maintainer" zusammen, von Organisationstalent garnicht zu reden.
Und wenn es mal kaputt ist, sagt man sich: "Ist ja inoffiziell, deswegen beschwere ich mich nicht großartig" Dazu kommt, dass erfahrene Nutzer Robbins' Angebot kennen und nutzen werden. Der relative Gentoo-Anfänger wird nichts davon ahnen oder wissen wollen. Zudem geht ein Release mit neuen Installationsmedien einher, die Robbins nicht erstellen muß....und er macht nur x86/amd64, offiziell gibt es aber deutlich mehr. Die Minor-Architekturen hppa, mips, sparc, ia64 et al. bergen mehr Stolperfallen als die Erstgenannten (99% Marktanteil?).
Von Stephan Bückner am Mo, 31. März 2008 um 12:41 #
und es geht so wieso nur um das Installationsprogramm.
als ob man ein neues überhaupt für Gentoo brauch, denn mit dem 2006er stage1 installiert man auch nur 5 Minuten länger als mit der 2007.0er Version und man kann 10 Dateien mehr bei etc-update durch winken. Bei einem stage3 fällt der Großteil der zeit so wieso auf die installation der Zusatzprogramme.
Die Versionen, die man mit so etwas wie Ubuntu 8.04 oder Mandriva 2007.0 vergleichen kann sind die Snapshots vom portage tree. Jede halbe Stunde eine neue Version.
Nur stimmt das sowieso nicht und auch in den Antworten teilweise falsch
Jedes Release in Gentoo bringt neue make.defaults, *use.mask,... mit und ist somit mehr als nur ein snapshot des trees. Mir ist jedoch schon öfter aufgefallen, dass das wenige wissen und viele auch ihr /etc/make.profile noch nie geupdatet haben (da erkennt man dann meist das Datum der Erstinstallation ;D).
Na komm, ist ja nicht so, dass die nicht auch mit normalen Updates verteilt würden. Gut, ev. sollte man Portage mal beibringen, dass der das entsprechende Profil automatisch neu verlinkt oder zumindest einen Hinweis ausgibt, aber so schlimm ist das nun auch wieder nicht, wenn man das mal vergisst.
Ich hab denke ich auch nie behauptet, dass es schlimm sei das Profil nicht upzudaten. Und afair gibt ein sync sogar einen Hinweis aus falls es ein neues Profil gibt Mir ging es nur um eine einzige kleine Kleinigkeit: Releases in gentoo sind mehr als nur ein Snapshot: So eben das Profil und ich glaub es gibt für die n00bs jetzt auch einen Installer der ja auch hier und da geupdatet werden wird
Toll also, wenn xyz sein Gentoo mit ner 2000.0 LiveCD installieren kann. Ein neues Release einmal im Jahr is doch trotzdem ok Allein schon wegen Treibersupport.. Auf meinem neuen Rechner (2 Monate alt) habe ich 6 LiveCDs gebrannt bis ich eine fand, die meine Platte erkannt hat und auch damit konnte ich ohne Probleme ein Gentoo installieren. Einfacher wäre es trotzdem gewesen, eine aktuelle Gentoo LiveCD zu verwenden... allein schon die 6 Rohlinge!!1!
> Ein neues Release einmal im Jahr is doch trotzdem ok
Ach ja, es gab da mal eine Zeit, da erschienen vier Mal im Jahr neue Installationsmedien. Ich erinnere mich noch gut an den Aufschrei und an die Diskussionen, als auf einen halbjährlichen Releaseplan umgestellt wurde. Jetzt ist also schon einmal im Jahr okay? Ach, wie sich die Zeiten ändern!
Ein Jahr ist nicht ok, lässt sich momentan aber nicht ändern. Die damaligen LiveCDs waren schlecht getestet und haben für viel schlechten Leumund gesorgt.
Nicht ganz - denn wer auf sehr neuer HW installiert braucht nen Kernel der auch die neuesten Netzwerkkarten und Plattencontroller kennt (und natürlich auf der HW bootet). Alles andere kann man ja notfalls dann nach-emergen. Nur dieser elementare Prozeß Neuinstallation kann schon einen sehr frischen Snapshot brauchen. Außerdem zeigt man so nach außen sichtbar eine gewisse Aktivität. Das ist für Distributionswechselwillige etc. vielleicht ein wichtiges Signal.
es ist ja nich so, dass man für eine gentoo-installation unbedingt auch ein gentoo-installationsmedium braucht. es tut auch jede andere live-cd die grade auf dem system läuft. ziemlich aktuell ist da zum beispiel die SystemRescueCd (http://sysresccd.org) - die übrigens auf gentoo basiert
Die turbulenten Monate um die Distribution Gentoo, deren zeitweilig rechtlicher Status als Stiftung im US-Bundesstaat New Mexico widerrufen wurde, schlägt sich auch auf die Freigabe der kommenden Version nieder.
Was hat das denn damit zu tun, daß sie ihr Bugzilla nicht abarbeiten?
Die Distributionsbürokraten sind doch sicher nicht die Hauptentwickler...
Ich halte das für lediglich 'ne Ausrede!
War ja naheliegend, man kann's ja mal versuchen...
Im offiziellen Satement seitens Gentoo für die Verspätung wurde das von dir markierten auch nicht als Grund angegeben. Das ist nur eine Hinzudichtung vom Newsschreiber - aber irgendwie muss man ja ne Einleitung finden. Und wenn man genau liest gibt auch der News-Schreiber dies nicht als Grund an, sondern nur als nähere Beschreibung der "turbulenten Monate", die sich jetzt ein wenig durch diese Meldung fortsetzen aber in der Hauptsache halt durch das Stiftungsdebakel begründet sind.
ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine LiveCD-Serie zu betreiben nicht ohne ist ...
Neo2 (http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-677993.html) scheint eine neue (inoffizielle) minimal livecd zu pflegen
http://archives.gentoo.org/gentoo-dev/msg_2a1ce23e70f898c5e7a5de96738013be.xml <-- lässt natürlich die ganze Verzögerung in einem ganz anderen Licht erscheinen; R.I.P. Mein Mitgefühl an die Familie der Betroffenen
Gentoo wird von krassen Freaks heruntergewirtschaftet. Wer heute ein flexibles Linux will nimmt bestimmt nicht Gentoo. (Arch ist IMHO zur Zeit die beste Wahl). Zu Daniels Zeiten fand ich es geil .. so 2002 bis 2004. Als Daniel zu M$ gegangen ist nahm das Schicksal seinen Lauf. Die hätten wohl noch mehr von Debian übernehmen sollen... Naja, vielleicht zieht Gentoo auch eine bestimmte Art von Usern an und wenn die dann das Sagen bekommen, dann geht es halt nur noch abwärts.
Zur Zeit heißt "flexibel" bei gentoo "alles installieren" also übersetzt "überfrachtet, fett und lahm". Um ein _schlankes_ flexibles System zu erhalten, muss man seit einiger Zeit bei gentoo wesentlich mehr Aufwand betreiben als notwendig sein sollte.
Nö, sehe ich genauso. Hab gerade wieder nach einer Woche ein update gemacht, ohne irgendwelche Änderungen an der Konfiguration. Und da waren 5 new slot und 8 new Pakete dabei. Es wird immer mehr Zeugs auf der Kiste installiert und portage braucht immer länger und länger, um die Abhängigkeiten herauszufinden. Früher (so bis 2004.0) ging das auch bei vollgeknalltem Rundum-System schneller als heutzutage. Und das bei heute schnelleren CPUs, mehr Speicher und pipapo. Echt schade.
Also bei 2004.0 würde ich vermuten, dass deine Platte fragmentiert. Probier mal zwei Dinge: Ersten verwende eix und zweitens häng dir mal eine kleine reiser-loopback-partition in dein System rein (200MB sollten völlig reichen). Wenn es dann wirklich nicht schneller als dein damaliges 2004.0 sein sollte, dann darfst du weiter über portage schimpfen
Portage ist nicht die schnellste Lösung, wie schnell hängt aber auch sehr vom verwendeten Dateisystem, sowie von der Fragmentierung ab. Am Besten den Portagetree auf eine separate Partition packen, genauso wie die gecachten Dateien, dann kann man die notfalls einfach löschen und neu anlegen. Das hilft in vielen Fällen.
Auch kann man mal einen alternativen Packagemanager wie Paludis ausprobieren, der schneller als Portage ist, wenn es um das Auflösen von Abhängigkeiten geht. Worauf sich meine Aussage ursprünglich bezog ist das 'Zur Zeit heißt "flexibel" bei gentoo "alles installieren" also übersetzt "überfrachtet, fett und lahm".', das stimmt so einfach nicht.
Na wenn ich mir so einige "Standard"abhängigkeiten ansehe, muss ich der Aussage schon zustimmen. Das fiel mir besonders bei gnome Paketen auf. Ich bin jetzt zu arch gewechselt und auch wenn es nicht perfekt ist, habe ich meine Notebookinstallation damit kleiner und ich will sogar sagen besser hinbekommen. Und das trotz mehrjähriger Gentooerfahrung.
Aber was haben denn Standardabhängigkeiten mit Flexibilität zu tun?
Es mag gut sein, dass die Standardinstallation bloatet ist, aber deshalb dann zu behaupten, dass es an Flexibilität mangelt? Darum ging es mir, denn die Schlussfolgerung zieht nicht.
Ich kann ja auch nicht behaupten, ein Van sei nicht so flexibel wie ein Transporter, nur weil ich keinen Gebrauch davon machen will, dass man Sitze ein- und ausbauen kann.
Ich bin jetzt erst wieder nach einem Jahr Arch wieder zu Gentoo und Gentoo ist weitaus flexibler als Arch. Andererseits hinkt es aber mit den Releases hier und da jedoch ein bisschen hinterher ... kann man aber verkraften, zumindest werden nicht irgendwelche Development Releases in den "stable" Teil der Distribution übernommen, im Gegensatz zu Arch.
Und vor ein paar Jahren durfte man sich anhören: "Gentoo wird von krassen Freaks heruntergewirtschaftet, weil die immer total ungetestes Zeug in den stabilen Zweig schieben." Seit zwei Jahren bemüht man sich Dinge ordentlich zu testen, bevor sie stabil gehen und das verlangsamt natürlich den Prozess ab und an.
Von Anonymer Feigling am Mo, 31. März 2008 um 19:19 #
Warscheinlich werde ich vo Gentoo stable wieder zu Debian testing gehen. Den stable-Branch kann man teilweise wirklich vergessen, denn stable-requests vergammeln oft eine lange Zeit in Bugzilla. Was mir fehlt ist eine umfangreiche Infrastruktur, so wie man das unter Debian mit Britney, lintian etc. etc. hat. Pakete aus den Sourcen installieren ist nett, aber Portage ist IMHO ein recht mieser Paketmanager. Paket-Deadlocks, manglende Behandlung der Reverse-Dependencies (--depclean ist nun mal nicht aller Weisheit Schluss), die schlechte Performance - ich finde auch den Portage-Tree konzeptuell eher seltsam. Ich brauche nicht einen kompletten Snapshot des Repos auf meinem System. Wenn man den durch eine Datenbank mit Metadaten austauschen würde wann würde es sowohl schneller funktionieren, als auch weniger Speicherplatz und auf den Servern weniger Bandbreite benötigen. Die Ebuilds kann man ja auch bei Bedarf laden, wie die Sourcen.
Da kam mir Pacman in Arch brauchbarer vor. Aber den habe ich nicht sonderlich ausgebig getestet. Vielleicht wird es auch besser, wenn man pkg_core oder Paludis als Standard-System einsetzt.
Das mit dem Vergammeln betrifft vor allem s390, arm, SuperH und mal Mips....x86, amd64 (endlich wieder), ppc(64), sparc, alpha und ia64 sind schnell. Portage hat ein paar Nachteile, Paludis und Pkg_Core aber auch, es wird an allen drei gearbeitet. 300MB halte ich nicht für viel und der Metadatencache wird lokal angelegt, da er auch systemabhängig sein kann
> Den stable-Branch kann man teilweise wirklich vergessen, denn stable-requests vergammeln oft eine lange Zeit in Bugzilla. Bis es dann bspw bei madwifi-ng knallt, weil der 2.6.24 kernel als stabil markiert wird, aber nicht die dazu passende madwifi Version. Sowas in der Art passiert mir in letzter Zeit einfach viel, viel, viel zu häufig-
> Wenn man den durch eine Datenbank mit Metadaten austauschen würde wann würde es sowohl schneller funktionieren, > als auch weniger Speicherplatz und auf den Servern weniger Bandbreite benötigen. Die Ebuilds kann man ja auch > bei Bedarf laden, wie die Sourcen. ebuild und sourcen sind zum Teil auch völlig unnötig miteinander vermischt. Was alles in den ebuild Verzeichnissen rumgammelt, ist echt nicht mehr schön
Dennoch wäre es mir lieber, wenn man von neuen Snaps reden würde, die Sache mit Releases erinnert mich immer an SUSE und Konsorten, bei denen man oft genug nicht um eine saubere Neuinstallation herumkommt, was bei Gentoo nunmal nicht der Fall ist.
Will sagen, eine breite Hardware Kompatibilität der Installationsmedien (Gentoo Linux 2008.0 ist eben nicht nur ein Snapshot) halte ich für sehr wichtig. Sonst landet bestimmt bei dem einen oder anderen auch mal was anderes auf der Platte.
Die einzig sinnvolle Install zur Zeit ist mit einer stage1 zu machen, was offiziell nicht mehr supported wird.
Das ist so kein Zustand.
alle anderen benötigen sicher nicht mehr als ein paar minuten um dieses "problem" zu lösen.
natürlich wäre es schön, wenn diese probleme alle mit dem neuen release ASAPstens behoben werden.
Der alte Kernel auf der CD ist nun wirklich das kleinste Problem, da kann man ja eine aktuelle Ubuntu/Knoppix/sonstwas CD nehmen, sollte ja eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Das Problem sind in der Tat hauptsächlich blocks und fehlerhafte Versionen in den Paketen im Stage3 Archiv.
Leider ist das mit der Stage1 nicht besser, denn um mit 2007.0 auf AMD64 eine Stage1 Installation zu machen, braucht es etwas Wissen und etwas Geduld, auf Grund eines hässlichen Fehlers in den mitgelieferten Coreutils. Dazu kommen noch diverse Probleme mit Perl...
Und natürlich die Tatsache, dass eine Stage1 Installation von Gentoo nicht unterstützt wird, man ist also auf sich alleine gestellt, was man natürlich keinem Neuling empfehlen kann/will.
wenn ihr vorhaben solltet, gentoo neu zu installieren, dann nimmt halt einen (top)aktuellen snapshot von Daniel Robbins - dem Gründer von Gentoo:
http://www.funtoo.org/linux/
Ja, ein einziger Mann ist in der Lage, ständig neue stages rauszubringen - die große meute der gentoo-entwickler nicht - komisch, oder ?
Davon hat er mehr als alle aderen zusammen, genauso wie manpower, ja nee - is klar...
(Ich meine hier die Qualität des Portage Source Code.)
Wie verblendet muss man eigentlich denken um so etwas zu glauben?
Zudem geht ein Release mit neuen Installationsmedien einher, die Robbins nicht erstellen muß....und er macht nur x86/amd64, offiziell gibt es aber deutlich mehr. Die Minor-Architekturen hppa, mips, sparc, ia64 et al. bergen mehr Stolperfallen als die Erstgenannten (99% Marktanteil?).
als ob man ein neues überhaupt für Gentoo brauch, denn mit dem 2006er stage1 installiert man auch nur 5 Minuten länger als mit der 2007.0er Version und man kann 10 Dateien mehr bei etc-update durch winken. Bei einem stage3 fällt der Großteil der zeit so wieso auf die installation der Zusatzprogramme.
Die Versionen, die man mit so etwas wie Ubuntu 8.04 oder Mandriva 2007.0 vergleichen kann sind die Snapshots vom portage tree. Jede halbe Stunde eine neue Version.
Jedes Release in Gentoo bringt neue make.defaults, *use.mask,... mit und ist somit mehr als nur ein snapshot des trees. Mir ist jedoch schon öfter aufgefallen, dass das wenige wissen und viele auch ihr /etc/make.profile noch nie geupdatet haben (da erkennt man dann meist das Datum der Erstinstallation ;D).
MfG
Darum gings mir
Mir ging es nur um eine einzige kleine Kleinigkeit:
Releases in gentoo sind mehr als nur ein Snapshot: So eben das Profil und ich glaub es gibt für die n00bs jetzt auch einen Installer der ja auch hier und da geupdatet werden wird
Toll also, wenn xyz sein Gentoo mit ner 2000.0 LiveCD installieren kann. Ein neues Release einmal im Jahr is doch trotzdem ok
Allein schon wegen Treibersupport.. Auf meinem neuen Rechner (2 Monate alt) habe ich 6 LiveCDs gebrannt bis ich eine fand, die meine Platte erkannt hat und auch damit konnte ich ohne Probleme ein Gentoo installieren. Einfacher wäre es trotzdem gewesen, eine aktuelle Gentoo LiveCD zu verwenden... allein schon die 6 Rohlinge!!1!
Ach ja, es gab da mal eine Zeit, da erschienen vier Mal im Jahr neue Installationsmedien. Ich erinnere mich noch gut an den Aufschrei und an die Diskussionen, als auf einen halbjährlichen Releaseplan umgestellt wurde. Jetzt ist also schon einmal im Jahr okay? Ach, wie sich die Zeiten ändern!
Gruß, Hartmut
Außerdem zeigt man so nach außen sichtbar eine gewisse Aktivität. Das ist für Distributionswechselwillige etc. vielleicht ein wichtiges Signal.
Was hat das denn damit zu tun, daß sie ihr Bugzilla nicht abarbeiten?
Die Distributionsbürokraten sind doch sicher nicht die Hauptentwickler...
Ich halte das für lediglich 'ne Ausrede!
War ja naheliegend, man kann's ja mal versuchen...
Bussi!
Und wenn man genau liest gibt auch der News-Schreiber dies nicht als Grund an, sondern nur als nähere Beschreibung der "turbulenten Monate", die sich jetzt ein wenig durch diese Meldung fortsetzen aber in der Hauptsache halt durch das Stiftungsdebakel begründet sind.
warum man kurzerhand nicht ein paar andere leute dafür zusammentrommelt (die sicher in der lage wären das zu finalisieren) - verstehe ich nicht
ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine LiveCD-Serie zu betreiben nicht ohne ist ...
Neo2 (http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-677993.html) scheint eine neue (inoffizielle) minimal livecd zu pflegen
http://archives.gentoo.org/gentoo-dev/msg_2a1ce23e70f898c5e7a5de96738013be.xml <-- lässt natürlich die ganze Verzögerung in einem ganz anderen Licht erscheinen; R.I.P.
Mein Mitgefühl an die Familie der Betroffenen
Zu Daniels Zeiten fand ich es geil .. so 2002 bis 2004. Als Daniel zu M$ gegangen ist nahm das Schicksal seinen Lauf. Die hätten wohl noch mehr von Debian übernehmen sollen... Naja, vielleicht zieht Gentoo auch eine bestimmte Art von Usern an und wenn die dann das Sagen bekommen, dann geht es halt nur noch abwärts.
Wo ist Gentoo nicht flexibel??
Probier mal zwei Dinge: Ersten verwende eix und zweitens häng dir mal eine kleine reiser-loopback-partition in dein System rein (200MB sollten völlig reichen). Wenn es dann wirklich nicht schneller als dein damaliges 2004.0 sein sollte, dann darfst du weiter über portage schimpfen
Portage ist nicht die schnellste Lösung, wie schnell hängt aber auch sehr vom verwendeten Dateisystem, sowie von der Fragmentierung ab.
Am Besten den Portagetree auf eine separate Partition packen, genauso wie die gecachten Dateien, dann kann man die notfalls einfach löschen und neu anlegen.
Das hilft in vielen Fällen.
Auch kann man mal einen alternativen Packagemanager wie Paludis ausprobieren, der schneller als Portage ist, wenn es um das Auflösen von Abhängigkeiten geht.
Worauf sich meine Aussage ursprünglich bezog ist das 'Zur Zeit heißt "flexibel" bei gentoo "alles installieren" also übersetzt "überfrachtet, fett und lahm".', das stimmt so einfach nicht.
Es mag gut sein, dass die Standardinstallation bloatet ist, aber deshalb dann zu behaupten, dass es an Flexibilität mangelt?
Darum ging es mir, denn die Schlussfolgerung zieht nicht.
Ich kann ja auch nicht behaupten, ein Van sei nicht so flexibel wie ein Transporter, nur weil ich keinen Gebrauch davon machen will, dass man Sitze ein- und ausbauen kann.
Ich hoffe, jetzt ist es klar.
Da kam mir Pacman in Arch brauchbarer vor. Aber den habe ich nicht sonderlich ausgebig getestet. Vielleicht wird es auch besser, wenn man pkg_core oder Paludis als Standard-System einsetzt.
Bis es dann bspw bei madwifi-ng knallt, weil der 2.6.24 kernel als stabil markiert wird, aber nicht die dazu passende madwifi Version. Sowas in der Art passiert mir in letzter Zeit einfach viel, viel, viel zu häufig-
> Wenn man den durch eine Datenbank mit Metadaten austauschen würde wann würde es sowohl schneller funktionieren,
> als auch weniger Speicherplatz und auf den Servern weniger Bandbreite benötigen. Die Ebuilds kann man ja auch
> bei Bedarf laden, wie die Sourcen.
ebuild und sourcen sind zum Teil auch völlig unnötig miteinander vermischt. Was alles in den ebuild Verzeichnissen rumgammelt, ist echt nicht mehr schön
Ehrliches Pseudonym.