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Fr, 4. April 2008, 08:35

Software::Security

LPI entwickelt Sicherheits-Zertifizierung

Im Rahmen der LPIC-3-Zertifizierung soll es künftig auch möglich sein, eine Prüfung über Sicherheitsthemen abzulegen.

Im Februar hatte das Linux Professional Institute (LPI), eine unabhängige Organisation, die Zertifizierungen für Linux und Open Source entwickelt, das Zertifizierungsprogramm LPIC-3 fertiggestellt. LPIC-3 soll erfolgreichen Absolventen bestätigen, dass sie über fundierte Kenntnisse zum Linux-Einsatz in Unternehmen verfügen, und ist anspruchsvoller als LPIC-2.

Die Zertifizierung besteht anders als LPIC-1 und LPIC-2 nur aus einer einzelnen Prüfung, die wahlweise durch zusätzliche Prüfungen ergänzt werden kann. Die verpflichtende Prüfung 301 nennt sich »Core«. Bisher steht eine weitere Spezialisierungs-Prüfung zur Verfügung, »Mixed Environments« (302). Eine weitere Spezialisierungs-Prüfung will das LPI im Laufe dieses Jahre entwickeln: »Security« (303).

Nach Angaben des LPI hat die Entwicklung der Prüfung bereits begonnen. Zur Zeit werden die Aufgaben ermittelt, die in diesem Themengebiet anfallen. Im Juli und August 2008 soll diese Analyse durch eine Umfrage unter den Interessenten vertieft werden. Danach werden die Ziele und Prüfungsfragen entwickelt. Ab Oktober soll die Prüfung auf verschiedenen Veranstaltungen als Betatest angeboten werden. Die Vollendung der Prüfung ist für Februar 2009 geplant. Eine Beteiligung von Interessierten an der Entwicklung und am Test der Prüfung ist möglich und erwünscht.

Seit Februar arbeitet das LPI auch an einer Aktualisierung der Prüfungsziele für die Prüfungen LPIC-1 (»Junior Level Linux Professional«) und LPIC-2 (»Advanced Level Linux Professional«). Eine Wiki-Seite gibt Auskunft über den Stand dieser Aktivitäten.

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