Es beruht auf dem Rating von Freshmeat, aber wir planen ein eigenes System. Ich würde aber nicht darauf spekulieren, dass es dieses Jahr noch fertig wird
Wahnsinn! Gab es das eigentlich schon einmal, dass nach dem Ende der Sicherheitsunterstützung ein Linuxdistributor seine gerade obsolet gewordene Distribution noch einmal auf den neuesten Stand gebracht hat? So frei nach dem Motto, wenn Du Sarge neu installieren willst, dann nimm doch lieber gleich die R8-CDs? Es handelt sich ja um nichts anderes als ein Sarge, das zum 8. Mal remastered wurde. Nur schade, dass Etch sehr wahrscheinlich nicht so lange "leben" wird wie Sarge.
Da Debian von vielen als Serverdistribution eingesetzt wird sind kurze Releasezeiten nicht unbedingt ideal. Im Gegenteil, sowas wie bei Ubuntu das LTS wäre für Debian auf Servern extrem praktisch.
Wir haben zur Zeit das Problem das viele Server von Debian Sarge auf Etch umgestellt werden müssen. Viele Kunden sind von den Versionssprüngen natürlich nicht unbedingt begeistert da sie mal wieder Arbeit investieren müssen wenn was nicht mit den neuen Versionen läuft.
Sorry, wenn ich falsch liegen sollte: Heißt das etwa, dass zwar ein LTS wie bei Ubuntu für Debian sehr praktisch wäre, Ihr bzw. Eure Kunden aber trotzdem lieber Debian statt Ubuntu LTS auf den betreffenden Servern einsetzen?
Als die Server mit Sarge eingerichtet wurden, da gab es noch kein Ubuntu Server mit LTS. Da war das noch eine reine Desktopdistri. Inzwischen haben wir einige Server mit Ubuntu am laufen.
Hmm das mit dem LTS ist meine ich auch mehr Marketing Gag, da dort nur die Main-Pakete drin sind. Die Reporitories universe und multiverse sind nicht gepflegt. Bitte korrigiert mich wenn ich irre, war nämlich auch schon am überlegen zu wechseln, da ich nicht so gerne ständig die Rechner warten möchte. Die Aktualität ist mir i.A. weniger wichtig, gerade beim Server.
Sarge erschien offiziell am 6. Juni 2005, hatte also Support für noch nicht mal 3 Jahre.
Das nächste mal werde ich wohl sowas wie RHEL oder CentOS nehmen: Garantierte Lebenszeit von 7 Jahren. Wenn man Lust hat, kann man sich heute noch z. B. CentOS 2.1 schnappen mit geradezu antiker Software wie Gnome 1.2.13, gtk 1.2.10, KDE 2.2.2 und gcc 2.96 (das war diese spezielle RedHat-Edition) und wird dafür noch Sicherheitsupdates bis 2009 erhalten (RHEL 2.1 erschien am 26. März 2002). Keine andere Distri liefert sowas.
Wenn man sich CentOS 2.1 anschaut, dann kann man nur sagen, Red Hat ist einsame Spitze:
1. weil sie RHEL 2.1 überhaupt herausgebracht und solange gepflegt haben (das Gleiche gilt natürlich für die Nachfolgeversionen) und 2. weil sie im Gegensatz zu Novell und proprietären Herstellern von Serversoftware auch gleich noch die Sourcen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Und dann noch eine kleine, aber wichtige Feinheit: Red Hat garantiert Dir die 7 Jahre. Zwar hat sich CentOS bisher gut geschlagen, aber eine Garantie wie bei Red Hat ist das nicht und kann es auch nicht sein. CentOS ist aber eine hervorragende Ergänzung in kleinen Unternehmen, die mit jedem Euro kalkulieren müssen und sich nicht so viele "RHELs" leisten können.
Die Spitze scheint mir da doch Novell/Suse innezuhaben mit bis zu zwei Jahren mehr - 9 Jahren Support ansonsten hat Novell auch schon einiges an die Community zurückgegeben. So ganz alleine auf weiter Flur steht da Red Hat nun wirklich nicht.
Welches Debian käme für KDE in Frage. (3.5.9 evt. später 4.1) Mit welchem Debian bin einigermaßen aktuell? Die Antworten bitte zu Debian und nicht auf Debian basierend.
Benutzerfreundlichkeit, im Vergleich zu z.B Kubuntu? Will heißen, Installation, Hardwareerkennung, Updates. Genauso, besser, oder schlechter?
Ich habe auf meinem 2 jahre alten Laptop Debian etch laufen. Die Hardwareerkennung machte mir keine Schwierigkeiten, da ich darauf geachtet habe, daß nur unterstützte Hardware im Rechner vorhanden ist. (außer Modem, das brauche ich nicht.) Die Benutzerfreundlichkeit ist bei Ubuntu meiner Meinung nach besser als bei Debian, solange Du den vorgegebenen Weg gehst. Damit meine ich, solange Du eine Standardinstallation wählst. Wenn Du den Rechner eh nur privat verwendest, probier doch einfach mal aus, was Dir besser gefällt. Es wird immer Leute geben, die sagen Ubuntu ist scheiße oder SuSE, etc... Einige werden Dir vermutlich sogar erzählen, daß LFS das Beste ist, was Du Dir auf Deinen Rechner ziehen kannst. Übrigens empfehlen selbst die Entwickler von KDE auf die 4.1 zu warten. 4.0.x ist soweit ich das mitbekommen habe noch im Betastadium. Wenn Dich KDE interessiert, dann probier mal eine Live-CD mit 4.0.x, dann kannst Du selber entscheiden, ob sich KDE4 für Dich schon lohnt.
Das zur Zeit "stabile" Debian Etch enthält KDE 3.5.5.
Installation: einfach, aber nicht so einfach wie bei einer Ubuntu-LiveCD
Hardwareerkennung: Genauso gut wie bei Ubuntu; Kernel 2.6.18 ist aber schon etwas älter; neuere Versionen (falls benötigt) gibt es auf backports.org.
Updates: Um Längen besser als bei Ubuntu: Ubuntu fixt nur die vergleichsweise wenigen main-Pakete schnell (das sind nur die, die in Synaptic dieses Ubuntu-Icon aufweisen), die Pakete in universe und multiverse gar nicht, vielleicht oder erst nach langer Zeit. Debian hingegen fixt sein gesamtes Main-Repository mit seinen über 18000 Paketen.
Bei allem was als "Restricted" (darin sind z.B. die proprietären NVidia-Treiber enthalten) bezeichnet wird, sollte man besser davon ausgehen, dass niemals etwas gefixt werden wird.
Gab es das eigentlich schon einmal, dass nach dem Ende der Sicherheitsunterstützung ein Linuxdistributor seine gerade obsolet gewordene Distribution noch einmal auf den neuesten Stand gebracht hat?
So frei nach dem Motto, wenn Du Sarge neu installieren willst, dann nimm doch lieber gleich die R8-CDs?
Es handelt sich ja um nichts anderes als ein Sarge, das zum 8. Mal remastered wurde.
Nur schade, dass Etch sehr wahrscheinlich nicht so lange "leben" wird wie Sarge.
Im Gegenteil, sowas wie bei Ubuntu das LTS wäre für Debian auf Servern extrem praktisch.
Wir haben zur Zeit das Problem das viele Server von Debian Sarge auf Etch umgestellt werden müssen. Viele Kunden sind von den Versionssprüngen natürlich nicht unbedingt begeistert da sie mal wieder Arbeit investieren müssen wenn was nicht mit den neuen Versionen läuft.
Heißt das etwa, dass zwar ein LTS wie bei Ubuntu für Debian sehr praktisch wäre, Ihr bzw. Eure Kunden aber trotzdem lieber Debian statt Ubuntu LTS auf den betreffenden Servern einsetzen?
Inzwischen haben wir einige Server mit Ubuntu am laufen.
Das nächste mal werde ich wohl sowas wie RHEL oder CentOS nehmen: Garantierte Lebenszeit von 7 Jahren.
Wenn man Lust hat, kann man sich heute noch z. B. CentOS 2.1 schnappen mit geradezu antiker Software wie
Gnome 1.2.13, gtk 1.2.10, KDE 2.2.2 und gcc 2.96 (das war diese spezielle RedHat-Edition) und wird dafür
noch Sicherheitsupdates bis 2009 erhalten (RHEL 2.1 erschien am 26. März 2002). Keine andere Distri
liefert sowas.
Wenn man sich CentOS 2.1 anschaut, dann kann man nur sagen, Red Hat ist einsame Spitze:
1. weil sie RHEL 2.1 überhaupt herausgebracht und solange gepflegt haben (das Gleiche gilt natürlich für die Nachfolgeversionen) und
2. weil sie im Gegensatz zu Novell und proprietären Herstellern von Serversoftware auch gleich noch die Sourcen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Und dann noch eine kleine, aber wichtige Feinheit:
Red Hat garantiert Dir die 7 Jahre.
Zwar hat sich CentOS bisher gut geschlagen, aber eine Garantie wie bei Red Hat ist das nicht und kann es auch nicht sein.
CentOS ist aber eine hervorragende Ergänzung in kleinen Unternehmen, die mit jedem Euro kalkulieren müssen und sich nicht so viele "RHELs" leisten können.
http://de.wikipedia.org/wiki/SUSE_Linux_Enterprise_Server
Die Spitze scheint mir da doch Novell/Suse innezuhaben mit bis zu zwei Jahren mehr - 9 Jahren Support ansonsten hat Novell auch schon einiges an die Community zurückgegeben. So ganz alleine auf weiter Flur steht da Red Hat nun wirklich nicht.
Mit welchem Debian bin einigermaßen aktuell?
Die Antworten bitte zu Debian und nicht auf Debian basierend.
Benutzerfreundlichkeit, im Vergleich zu z.B Kubuntu?
Will heißen, Installation, Hardwareerkennung, Updates.
Genauso, besser, oder schlechter?
:-)
http://www.pro-linux.de/news/2008/12559.html
Es ist aber noch nicht für Endanwender gedacht und wohl meistens auch nicht geeignet.
Über die feinen Unterschiede der Bewertung möchte ich mich aber nicht streiten.
Im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren.
Installation: einfach, aber nicht so einfach wie bei einer Ubuntu-LiveCD
Hardwareerkennung: Genauso gut wie bei Ubuntu; Kernel 2.6.18 ist aber schon etwas älter; neuere Versionen (falls benötigt) gibt es auf backports.org.
Updates: Um Längen besser als bei Ubuntu: Ubuntu fixt nur die vergleichsweise wenigen main-Pakete schnell (das sind nur die, die in Synaptic dieses Ubuntu-Icon aufweisen), die Pakete in universe und multiverse gar nicht, vielleicht oder erst nach langer Zeit. Debian hingegen fixt sein gesamtes Main-Repository mit seinen über 18000 Paketen.
Bei allem was als "Restricted" (darin sind z.B. die proprietären NVidia-Treiber enthalten) bezeichnet wird, sollte man besser davon ausgehen, dass niemals etwas gefixt werden wird.