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So, 13. April 2008, 21:59

Pro-Linux

Pro-Linux: Die Macht der Lobbyisten

Pro-Linux präsentiert Ihnen heute einen Kommentar zu Lobbyismus, der durchaus auch für Ziele im Sinne von Linux und Open Source eingesetzt werden kann.

Oft denkt man beim Thema Lobbyismus an Firmen, die ihre der Allgemeinheit wenig zuträglichen Ziele den Politikern oder Firmenvorständen einflüstern. Auch der Bereich der freien Software kam in den letzten Jahren mehrfach damit in Berührung. Immer wieder zeigte sich dabei auch Microsoft als Gegenspieler aller Entwicklungen freier Software, wie in unserem Nachrichtenarchiv anhand vieler Beispiele zu sehen ist. Andererseits findet man auch viele Beispiele, in denen sich Personen oder Organisationen für freie Software stark gemacht haben, häufig mit Erfolg.

Auch im heutigen Artikel von Marcus Möller »Die Macht der Lobbyisten steht daher Microsoft im Mittelpunkt. Der Autor erinnert an die Marktmacht von Microsoft, mit der der Großkonzern vorhandene Märkte ausbauen und neue erobern kann. Die eigenen Erfahrungen und Kenntnisse des Autors von den Produkten und der Produktpolitik von Microsoft sollen dies belegen. So werden beispielsweise vorhandene Komponenten so umgebaut, dass sie wiederum andere Produkte benötigen, um bestmöglich zu arbeiten. Auf allen Wegen verfolgt Microsoft das Ziel, immer neue Abhängigkeiten zu generieren.

Nun stellt der Autor die entscheidende Frage: »Was können wir tun, damit nicht bereits ausgespielte Karten neu gemischt werden?« Die Antwort von Marcus Möller klingt eher einfach: Freie Software sollte zum Einsatz gebracht werden, wo immer es möglich ist. Gegenseitige Unterstützung anstatt Konkurrenzdenken sollte auch im Linux-Business Priorität haben. Jeder Einzelne kann durch Lobbyismus - auch im Kleinen - seinen Beitrag dazu leisten, die Stärken von freier Software auszuspielen. Lobbyismus kann also auch positiv sein!

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