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Di, 15. April 2008, 19:50

Unternehmen

Dell zufrieden mit Linux-Angebot

Das vor einem Jahr gestartete Angebot mit vorinstalliertem Ubuntu Linux ist nach Angaben von Dell-Mitarbeitern erfolgreich und wird nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgebaut.

Bereits seit 1999 tummelt sich der nach Hewlett-Packard zweitgrößte PC-Hersteller der Welt im Linux-Umfeld. Während das Unternehmen ursprünglich nur für Unternehmenskunden vorinstallierte Linux-Systeme anbot, machten Anfang des vergangenen Jahres Berichte die Runde, wonach nun auch Linux in das Endanwender-Repertoire aufgenommen werden sollte. Ende Mai tauchten die ersten Geräte mit vorinstalliertem Ubuntu im Dell-Shop auf. Letzten Endes soll der Grund für die Entscheidung das Ergebnis der Umfrage gewesen sein, die Dell gestartet hatte, nachdem die Nachfrage der Kunden dazu Anlass gab, über die Wirtschaftlichkeit eines solchen Schritts nachzudenken.

Ein Jahr später zeigt sich das Unternehmen mit dem Angebot offenbar zufrieden. Medienberichten zufolge plant Dell, weiterhin Linux-Rechner anzubieten. Auch eine Ausdehnung der Palette ist nach Angaben von Computerworld vorstellbar. Demnach sieht das Unternehmen die Verkaufszahlen als »viel versprechend« an, obgleich Dell keine genauen Angaben zum Verkauf der Rechner machen wollte. Wie vier Repräsentanten von Dell allerdings angedeuteten, wäre das Angebot nicht fortgesetzt oder gar ausgebaut worden, wenn das Programm nicht den Vorstellungen der Verkaufsmanager entsprochen hätte.

Ob der Erfolg der Systeme in tatsächlichen Zahlen gemessen für Dell spürbar ist, kann nur spekuliert werden. In Anbetracht der Tatsache, dass das Linux-Angebot ohne jegliche Werbung auskommen muss, ist die Fortsetzung des Programms allerdings bereits ein gutes Zeichen. Dementsprechend wollen die Manager die Linux-Systeme auch in Zukunft nicht bewerben. Die mündliche Empfehlung der Anwender aus der Open-Source-Gemeinschaft ist dem Unternehmen laut Aussagen von Russ Ray, Marketingmanager bei Dell, Werbung genug.

Linux könnte für Dell auch noch aus einem anderen Grund ein wichtiges Thema sein. Nachdem Asus mit dem EeePC einen Trend losgetreten hatte, will laut »Wall Street Journal« nun auch Dell einen ultra-portablen Notebook ausliefern. Das Gerät wird klassentypisch mit 8 oder 12 Gigabyte Flash-Festspeicher und einem kleinen 8,9-Zoll-Farbdisplay ausgerüstet sein. Ob auf dem Gerät Linux zum Einsatz kommt, ist zwar noch nicht bekannt, doch durchaus vorstellbar. Aufgrund des relativ kleinen Preises der Geräte etablierte sich das freie Betriebssystem zum Quasi-Standard in diesem Bereich.

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Kommentare (Insgesamt: 51 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Dämlich! (fabs, So, 20. April 2008)
Re[4]: Gute Sache (jjs, Fr, 18. April 2008)
Re[3]: Gute Sache (jjs, Fr, 18. April 2008)
Re[3]: hat jemand ne funktionierende xorg.conf für (asdf, Do, 17. April 2008)
Klasse Service! (Kaktus, Do, 17. April 2008)
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