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Mo, 21. April 2008, 17:12

Open-Source-Volkszählung gestartet

Die Firma OpenLogic will Zahlen zum weltweiten Einsatz von Open-Source-Software in Unternehmen ermitteln.

Der von OpenLogic initiierte und von verschiedenen Organisationen unterstützte »Open Source Census« zählt auf die Angaben von Freiwilligen über die auf ihren Rechnern vorhandene freie Software. Die Zählung besteht aus zwei Teilen: Einem Programm zur automatischen Ermittlung der installierten Software und einer Webseite, die die Ergebnisse anzeigt. Die Zählung soll vollständig anonym sein. Die Daten sollen auch mit den zusätzlich geforderten allgemeinen Angaben keinen Rückschluss auf den Einsender ermöglichen.

Zur automatischen Ermittlung der installierten freien Software dient das von OpenLogic geschriebene Programm OSS Discovery, das in Version 2.0 fertiggestellt wurde und frei heruntergeladen werden kann. Das Programm steht unter einer dualen Lizenz, der AGPLv3 und einer kommerziellen Lizenz. Somit ist es allen Interessenten möglich, den Quellcode des Programms zu untersuchen. Nach der Registrierung und dem erfolgreichen Ausführen des Programms können die Anwender eine Übersicht über die vom Programm ermittelte Software auf ihrer persönlichen Webseite ansehen. Außerdem soll ein Vergleich mit den Ergebnissen anderer Anwender möglich sein.

Als Sponsoren des Open Source Census treten IDC, CollabNet, Holme, Roberts & Owen LLP, Navica, Olliance Group, Open Solutions Alliance, Open Source Business Foundation, O'Reilly und Unisys in Erscheinung. Die Zahlen, die der Zensus ermittelt, sollen jedoch nicht nur den Sponsoren nützen, sondern sie sollen auch den Teilnehmern eine Orientierung geben, um passende Software für den eigenen Bedarf zu finden. Ferner können auch die Entwickler einen Eindruck gewinnen, wie verbreitet ihre Software ist.

Die Idee von OpenLogic ist grundsätzlich nicht neu. Beispielsweise versucht der Popularity Contest von Debian seit Jahren, zu ermitteln, welches die wichtigsten Pakete sind und welche so gut wie nicht eingesetzt werden. Einige freie Projekte bieten ihren Nutzern eine Registrierungsmöglichkeit bei der ersten Benutzung. Doch nicht immer geht es um Software: Fedora und möglicherweise andere Distributionen versuchen mit Smolt, Statistiken über die genutzte Hardware zu erhalten, um die Distribution daraufhin optimieren zu können.

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