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Mi, 23. April 2008, 15:29

Gesellschaft::Politik/Recht

München und Auswärtiges Amt kooperieren bei freier Software

Die Münchner Stadtverwaltung und das Auswärtige Amt in Berlin haben auf ihrem Weg zu freier Software und offenen Standards in der Verwaltung eine enge Zusammenarbeit gestartet.

Vergangene Woche identifizierten nach Angaben der Behördern IT-Experten beider Einrichtungen im Rahmen eines ersten Workshops eine Reihe von Gemeinsamkeiten in den Bereichen IT-Strategie, Linux-Migration und Umstellung auf die freie Bürokommunikationslösung OpenOffice.org. Diese Themen sollen in den kommenden Monaten in Fachgruppen weiter vertieft und zügig in konkrete Projekte bzw. Produkte überführt werden.

Die für das Münchner LiMux-Projekt zuständige Bürgermeisterin Christine Strobl sieht in der engen Zusammenarbeit »eine großartige Chance«: »Freie Software und offene Standards vereinfachen es den Verwaltungen, ein enges Netzwerk zu knüpfen und voneinander zu profitieren.«

Beide Verwaltungen setzen auf die freie Linux-Distribution Debian GNU/Linux, mit erheblicher Übereinstimmung bezüglich Art und Umfang der Anwendungspakete, wie zum Beispiel für OpenOffice.org, Firefox oder Thunderbird. Bei der Integration wichtiger Fachverfahren zeichnen sich ebenfalls ähnliche Herausforderungen ab, die entweder bereits von einem der Partner gemeistert wurden, oder für die eine gemeinsame Bearbeitung eine schnellere Lösung verspricht. Insgesamt werden die beiden Partner rund 25.000 Arbeitsplätze mit dem freien Linux-Betriebssystem ausstatten.

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