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Do, 24. April 2008, 15:23

Software::Distributionen::Canonical

Ubuntu 8.04 LTS freigegeben

Ubuntu 8.04 LTS steht nach einer sechsmonatigen Entwicklungsphase unter dem Namen »Hardy Heron« zum Download bereit.

Nautilus soll schneller arbeiten

Ubuntu

Nautilus soll schneller arbeiten

Zwei Jahre nach Version 6.06 LTS ist 8.04 LTS die zweite Version von Ubuntu mit verlängertem Support für die Desktop-Variante (drei Jahre) und die Server-Variante (fünf Jahre). Ein Update von der letzten Version 7.10 auf »Hardy Heron« ist ebenso möglich wie ein Update von der ersten LTS-Version 6.06 LTS.

Mit Ubuntu 8.04 LTS zielt Ubuntu ganz besonders auf den Unternehmensbereich. Version 8.04 LTS bringt gegenüber Version 7.10 einige neue und verbesserte GNOME-Anwendungen, darunter bessere Clients für BitTorrent und VNC sowie eine bessere Oberfläche zum Erstellen und Brennen von ISO-Dateien. Das verbesserte virtuelle Dateisystem soll das Arbeiten mit dem Dateimanager Nautilus schneller und flexibler machen. Der Soundserver PulseAudio wurde integriert und sorgt für flexiblere Audio-Ausgabe. Die Einstellung der Bildschirmgröße soll nun auch bei mehreren Bildschirmen besser funktionieren. Durch die mögliche Installation unter Windows mit dem Wubi-Installer sollen die Hürden zum Ausprobieren von Ubuntu weiter gesenkt werden.

Der Wubi-Installer

Der Wubi-Installer

In der Server-Installation werden mehr Anwendungen als bisher durch AppArmor geschützt. Der Schutz des Speichers vor böswilligem Code wurde verbessert. Programme werden an zufälligen Adressen geladen, was Angriffe ebenfalls erschwert.

Der Server lässt sich in Umgebungen mit Active Directory integrieren. Open JDK von Sun wird als Option mitgeliefert. Die Virtualisierung wurde um KVM erweitert, das nun offiziell unterstützt wird. Zur Verwaltung stehen libvirt und virt-manager bereit, letzterer als grafisches Frontend. Ferner ermöglicht das System nun das Mounten von iSCSI-Targets.

Edubuntu ist nun ein Zusatz zu Ubuntu und stellt daher keine eigenständige Installations-CD mehr bereit. Kubuntu kommt in zwei Varianten, eine mit dem erprobten KDE 3.5.9, die andere mit KDE 4.0.3, das sich noch mehr an Entwickler denn an Endanwender richtet. Beide Kubuntu-Versionen integrieren Compiz für grafische Effekte. Xubuntu bringt Xfce 4.4.2 als Desktop mit.

Ubuntu 8.04 LTS »Hardy Heron« kann von einer Reihe von Spiegelservern heruntergeladen werden. Die Installations-CDs stehen für die mittlerweile acht Varianten Ubuntu (GNOME-Desktop), Kubuntu (KDE-3-Desktop), Kubuntu-KDE4 (KDE-4-Desktop), JeOS (für virtuelle Maschinen optimiertes System), Xubuntu (Xfce-Desktop), Gobuntu (System ohne unfreie Komponenten), Mythbuntu (Variante mit MythTV) und UbuntuStudio (System für Medienproduzenten und Musiker) zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Installations-CDs für eine textbasierte oder Server-Installation. Alle ISO-Images sind als 32-Bit-System für x86 oder 64-Bit-System für x86_64 verfügbar.

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