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Thema: WLAN-Treiber von Ralink nähern sich der Vollendung

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von markus am So, 27. April 2008 um 15:33 #
"dass die Firmware einen Teil der Hardware darstellt."

Ich weiss nicht wer diesen Blödsinn schreibt, aber Firmware ist nichts anderes als Software.
Wo kommen die auf die Idee das Firmware auf einmal Hardware ist?
Ein Chip ist Hardware. Ein Chip, auf dem meist proprietäre, low-level code software läuft, bleibt noch immer
Hardware - die software ist dann eben die "Firmware", die man meistens flashen/upgraden kann.

Score: 3 Von mOn am So, 27. April 2008 um 15:44 #
"Bald erkannten die Entwickler, dass die Qualität des Quellcodes zu wünschen übrig ließ und eine Aufnahme in den offiziellen Linux-Kernel unwahrscheinlich war."
Tja, irgendwie würde es mich mal interessieren, wie der ein oder andere Windows-Treiber-Quelltext "renommierter" Hersteller aussieht. Da würde sich sicher so mancher Kernel Entwickler im Grab umdrehen... :)
  • Score: 3 Von anton am So, 27. April 2008 um 16:24 #
    Ist doch egal, die sehen beide gleich grauslich aus. Nur mit dem Unterschied das der Windows-Treiber funktioniert :-)
    • Score: 3 Von catdog2 am So, 27. April 2008 um 18:00 #
      Zumindest, bis er einen bluescreen produziert. ;)
      • Score: 3 Von Bilbo am Mo, 28. April 2008 um 11:04 #
        Käse. Der Windowstreiber funktioniert einwandfrei. Nur der Treiber unter (bei mir Ubuntu-)Linux macht halt ziemliche Zicken.
        • Score: 3 Von Bilbo am Mo, 28. April 2008 um 11:05 #
          Zicken = Ständige Deaktivierung der Karte, Abbrüche, niedrige Transferraten. Unter Windows keine Probs.
          • Score: 3 Von Arnomane am Mo, 28. April 2008 um 12:28 #
            Nix für ungut, aber bei dem Ausdruck "Unter $XYZ gibt es hingegen keine Probs" muss ich an Skriptkiddies denken und zweifel das mal grundsätzlich an.

            Erstens: Ich habe mitunter Verbindungsabbrüche mit meinem WLAN-Chip (Intel) unter Linux, aber mein Mitbewohner hat zu denselben Verbindungsproblemen unter Windows XP noch ganz andere WLAN-Probleme. WPA2 geht bspw. einfach mal garnicht, trotz extra Software/Patches.

            Zweitens Verbindungsabbrüche sind auf etliche Dinge zurückzuführen:
            * Zuviele WLANs mit überschneidenden Funkfrequenzen.
            * Fehler im Access-Point (bspw. ein älterer Apple Airport hat reproduzierbar ein Problem mit Intel-Chipsätzen).
            * Fehler im Clientrechner/betriebssystem, wie Entladen/Absturz (?) der WLAN-Chip-Firmware und anderes.

            Da jetzt eindeutig zu sagen "das liegt an Windows oder Linux" halte ich bei oberflächlicher Betrachtung für äußerst gewagt. WLAN ist im Vergleich zum Kabel eine fragile Netzwerktechnik, egal unter welchem System.

            • Score: 3 Von Bilbo am Di, 29. April 2008 um 14:49 #
              Sag mal, liest du eigentlich das, was du kommentierst?

              Dann nochmal für dich:
              1. Ich habe einen Rechner mit zwei Betriebssystemen. Klar?
              2. Wenn ich Linux laufen lasse - Probleme. Auch klar?
              3. Wenn ich Windows laufen lasse (AUF DEM SELBEN RECHNER!!! DEM SELBEN!!!) dann gibts KEINE (0, NIENTE) Probleme. Soviel auch klar?

              Und jetzt lies dir dein Geschreibsel nochmal durch. Wenn Unklarheiten, dann fragen!

              • Score: 3 Von Arnomane am Di, 29. April 2008 um 17:45 #
                1. Wer schreit hat unrecht.
                2. Ich hoffe du hast denselben Rechner unter Windows mit mindestens 10 anderen Access-Points und verschiedenen Verschlüsselungstypen ausprobiert. Ansonsten behaupte *niemals*, dass $Betriebssystem mit deiner Hardware keine WLAN-Probleme hat.

                Ach ja ich bin kein verbohrter Linuxkommnunist oder so. Ich wollte nur anmerken, dass mir Pauschalbehauptungen rund um WLAN aus sachlichen Gründen massiv auf den Zeiger gehen.

        Score: 3 Von koarl am Mo, 28. April 2008 um 14:03 #
        hachja, da kann ich mich wiedererkennen, als mein rt2500 noch kein wpa konnte, und ich windows booten musste, um auf dem wlanrouter kurz mal auf wep umzustellen, ja, da hat mir der treiber einen bluescreen produziert. ich kannte diese dinger eigentlich nur von win98, auf XP hab ich das bis dahin nie gesehen (mit xp hab ich mich aber auch nicht soviel beschäftigt)

        soviel zum einwandfreien laufen der win-treiber ;) gott hab ich gelacht :)

      Score: 3 Von Bremse am Mo, 28. April 2008 um 07:43 #
      Nur mit dem Unterschied das der Windows-Treiber funktioniert:-)

      Mein D-Link-Stick (rt73) lief unter WinXP eher leidlich (sporadische Verbindungsabbrüche, zeitweise geringer Datendurchsatz ...). Der Original Ralinktreiber wollte unter Linux auch eher unzuverlässig, wenn überhaupt, seiner Arbeit nachgehen. Mit den Treibern von serialmonkey läufts wesentlich besser.
      Nun, der Windowstreiber interessiert mich mangels eigener Windowsinstallation eher weniger. Ich vermute aber ganz stark, das die Qualität des Windowstreibercodes auch nicht so doll war/ist.

    Score: 3 Von 0x00 am So, 27. April 2008 um 16:27 #
    naja, so viele tote Kernel Entwickler gibt's ja zum Glück noch nicht
    Score: 3 Von LX am Mo, 28. April 2008 um 12:25 #
    Wie ich immer sage: "Der Vorteil quelloffener Software besteht darin, dass der Entwickler es vermeiden wird, Code zu schreiben, dessen er sich schämen müßte."

    Gruß, LX

Score: 3 Von Frage 5000 am So, 27. April 2008 um 18:54 #
Was sollte man da am besten als Linux User wählen?

Gibt es irgendwelche Open Source Freundliche WLAN Hersteller?

  • Score: 3 Von airbus3xx am So, 27. April 2008 um 19:21 #
    Hallo,
    hatte einen rt73-Chip (also USB Stick) zum Laufen bekommen. Relativ leicht unter Slackware und unter Gutsy Gibbon out of the box (allerdings nicht stabil).
    Seit einem Jahr habe ich hier einen MSI US54SE Stick im Einsatz, der mit einem ZyDAS Treiber läuft. Bei Ubuntu (Gutsy und Hardy) out of the box und stabil und bei Slackware nach dem Einspielen der Firmware ebenfalls stabil.

    Kann den Stick wärmstens empfehlen!

    Score: 3 Von Patrick am So, 27. April 2008 um 19:29 #
    ich würde einfach irgendwas mit rt2400 oder rt2500 Chipsatz nehmen.
    Die sind nicht nur meist recht kostengünstig, sondern kommen auch noch ohne extra Firmware die man hin und her kopieren muss aus.
    Abgesehen davon laufen sie unter Linux (Debian etch) zumindest bei mir stabil und zuverlässig.
    Score: 3 Von ATR am So, 27. April 2008 um 19:33 #
    Nimm doch eine Atheros, da sollte der freie Treiber ath5k inzwischen funktionieren.
    Score: 3 Von Lord_Pinhead am Di, 29. April 2008 um 06:03 #
    Ich habe einen ALFA USB Stick mit einem Realtek 8187 Chipsatz und der 2dBi Antenne die beiliegt plus einer 9dBi wenn ich mal wieder in die Stadt Fahre. Läuft mit Kernel >2.6.23.x hervorragend da der Treiber im Kernel gewandert ist und weit besser läuft als die 2 offenen Projekte, wovon eines ja schon inaktiv ist. Nach kleineren Schwierigkeiten hab ich den Stick unter 2.6.24.6 mit dem Kernel Modul zum laufen gebracht, die freien Treiber aus dem SF.net SVN waren horror und wollten unter Debian 4 einfach nicht überetzt werden.

    MonitorMode, Injection und AP Modus laufen einwandfrei, WPA2 auch ohne schwierigkeiten bisher, Verbindungsabbrüche hatte ich bisher 0 und war schon verdammt weit von meinem AP weg (Speedport W700V mit Orginalantenne). Ich Empfange sogar meinen Nachbarn am Ende der Straße und kann über den sogar noch recht gut ins Netz, das alleine ist schon viel wert wenn die Telekom bei einem Leitungsupgrade mal wieder Mist baut.

    Wo meine D-Link DWL-G630 PCMCIA versagt hat, fängt der kleine USB Stick an zu glänzen. Letztere Karte hat auch einen RT61 Chipsatz und ich hab schon jeden Treiber durch, stabil läuft die Karte einfach nicht und ich muss beim Einloggen in ein Wlan die Karte vorkonfigurieren mit den Daten (SSID, WPA und Passphrase), danach die Karte mit ifconfig runterfahren und nach 5 sek. wieder hochfahren damit die Karte sich an den AP anmeldet. Da brauch ich kein Wicd, das kann ich dann gleich selbst Scripten.

    Wlan ist wie schon jemand gesagt hat ein extrem leidiges und fragiles Thema. Verbindungsabbrüche passieren aber zu 90% wegen den schlechten Antennen (Ebay 2 Euro China Müll sag ich nur), weshalb ich nur noch Karten oder Dongle mit einem RP-SMA Anschluss kaufe, die laufen weit besser und mal ehrlich, 23 Euro für den kleinen ALFA Dongle ist nicht viel. Den Müll den man von Netgear und Co. bekommt kann man vergessen und kostet mehr, wenn man Pech hat muss man sogar in den Sauren Apfel mampfen und NDISwrapper installieren mit den ach so stabilen Windows Treibern *schauder*

    Ansonsten schau dich einfach nach einem Wlan Adapter mit dem Realtek Chipsatz um oder einer Orinoco ComboCardGold (um die 60 Euro), die liefen auch sehr gut unter Linux und werden per default in jeder größeren Distri bzw. neuen Kernel Unterstützt, da musst du dich auch nicht auf den Kopf stellen und gcc auspacken. Wobei ich eher nicht mehr mit PCMCIA Karten Arbeiten würde, die USB Dongels sind schon verdammt gut geworden und können auch stabile Leistung bringen, im gegensatz zu früher wo man nur Probleme hatte.

Score: 3 Von JumpLink am So, 27. April 2008 um 19:37 #
Wenn "die Qualität des Quellcodes zu wünschen übrig" lässt, wieso ist er dann stabiler und schneller? Wenn hier die rede von unsauberer Programmierung (Rekursionen etc. ?) ist, wieso macht dann das neu schreiben so viel arbeit? Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?
  • Score: 3 Von 2300 am So, 27. April 2008 um 20:34 #
    Die Qualität von Quellcode hängt nicht nur mit dessen Geschwindigkeit und Stabilität zusammen, sondern auch mit Wartbarkeit, Eleganz und Lesbarkeit. Gerade rekursiver Code kann wesentlich eleganter und lesbarer sein, ich weiss nicht, was du gegen Rekursionen hast.
    Score: 3 Von wer am So, 27. April 2008 um 21:54 #
    Die Qualität bezieht sich auf das wie der Treiber sich in den Kernel integriert. Da gibt es immer mehrere Möglichkeiten, wobei mache Varianten auf nicht spezifiziertes Verhalten im Kernel bauen. Diese "Abkürzungen" machen den Code schneller und mitunter stabiler.
    Doch die Wartbarkeit und die "automatische" Unterstützung neuer Features gehen dabei verloren.
    Score: 3 Von Flenner am So, 27. April 2008 um 22:30 #
    Ensign Kim hat den Computer doch auch "rekursive Algorithmen" hinzufügen lassen und dann war das Holoprogramm viel besser.
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