Auch wenn Postal nicht Jedermanns Geschmack ist, eine Portierung der Source-Engine auf Linux wär eine tolle Sache. Vielleicht erbarmt sich ja valve ihre Source-Spiele dann auch auf !windows zu veröffentlichen.
Ich könnte mir vorstellen, CSSource und HL2 gleich noch einmal zu kaufen, wenn es denn nötig werden würde, wenn man dafür dann Linux-Unterstützung hat. Des weiteren hatte HL2 in einer frühen Alpha, die ins Internet gelangt ist, OpenGL (Quelle will ich nicht verraten... xD), also sollte wohl ein Aufbau darauf nicht schwer werden. Sogar ein Software-Renderer gab's in der Alpha... ob das Sinnvoll war, ist eine andere Sache xD
Sogar ein Software-Renderer gab's in der Alpha... ob das Sinnvoll war, ist eine andere Sache xD Man könnte den Software-Renderer dazu gebrauchen, Screenshots zu erstellen, ohne dass bereits passende Grafikkarten, die die entsprechenden Features bieten, auf dem Markt sein müssen.
Nö, das muss man so nicht sehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es erwähnt würde, wenn es um Server ports ginge, denn das Anforderungsprofil könnte durchaus anders sein. (Im einen Fall muss man vermutlich sowohl mit DX10 als auch mit OGL zurecht kommen können, im anderen Fall dürfte das nebensächlich sein.)
Mangels DirectX unter Linux/Unix, selbstverständlich. So wie damals für Unreal Tournament, die Engine einmal in DX und einmal mit OpenGL implementiert wurde, so muss das hier dann natürlich auch geschehen.
Ich kenn mich mit dem DirectX-Gedöhns nur wenig aus, aber warum nimmt man nicht gleich OpenGL als Grundlage für eine neue Engine? Sind dort Grafikkartenfeatures nicht implementiert oder was? Schließlich aber hätte man das Problem mit der Plattformbindung nicht. Siehe "id".
bei gutem design ist es nicht so schwer beides zu implementieren. außerdem sind leider viele grafikkarten treiber für directx optimiert, bzw. die leute haben nur directx-treiber.
Dafür gibt es fertige Engines. Engines müssen, um auch auf Konsolen wie der PlayStation eingesetzt werden zu können, auch OpenGL unterstützen, also können die Engine-Entwickler sich nicht davor drücken.
Eigentlich wäre es null Problemo das ohne grossen Aufwand rauszubringen. Es wird wohl ganz bewusst von den Firmen nicht gemacht. Siehe Midway und Unreal 3. Es wäre alles fertig gewesen. Es gab sogar lauffähige vorabversionen zu sehen also das Spiel würde laufen, und der installer funktioniert. Dennoch wird es wohl nie ein Unreal 3 für Linux geben, ausser jemand klaut ihn, oder prügelt ihn aus Midway heraus. Denn die haben es ganz sicher bewusst unterschlagen, als sie die Rechte an Unreal übernommen haben. Auch Unreal Anthology ist ne riesen Sauerei. Hat keinen Linuxinstaller, obwohl ausser Unreal Awakening alle Unreal Titel mit ausgeliefert hätten werden können. Und sogar Awakening wäre mit sehr wenig Aufwand portierbar gewesen. Denn die Engine ist de facto die selbe wie von Postal2 denn Postal 2 wurde auf der Unreal EWngine 2.5also der Engine die für Unreal Awakening gebaut wurde erstellt.
Das ist alles ein be********es bestochenes Monopol von MS über irgendwelche Ecken verhindert, das es auf Linux rauskommt, denn technisch gesehen ohne grösseren Aufwand zu erledigen
Von Anonymous Coward am Di, 6. Mai 2008 um 20:24 #
Find ich gut, dass mehr Spielehersteller auch für Linux & Co. entwickeln! Und die Source engine auf Linux wär auch hammer geil, obwohls mit wine auch net schlecht läuft...
Naja, wirklich mehr sind es ja nicht unbedingt, es gab vor ein paar Jahren schonmal eine Hochphase für Linuxportierungen, und das Ergebnis kennen wir ja. Aktuell freue ich mich zwar über jedes neue gute (!) Spiel (mal schauen ob das bei Postal 3 der Fall ist), aber mal schaun ob das auf Dauer so bleibt.
Wine muss Direct3D-Aufrufe in OpenGL-Befehle umsetzen, das kostet Frames, viele Frames. Bei 3D-Spielen aus dem Jahre 2004 soviele, dass sie auf halbwegs aktuellen Rechnern nur knapp über die 25 fps kommen. Hauptsächlich geht das natürlich über den Prozessor und parallelisieren kann man da wenig.
Battlefield läuft mit cedega auf meienr Kiste schneller als unter Windows (auf derselben Kiste). Aber hauptsache mal ein bisschen geistigen Abfall in einem Forum abgeladen...
Schneller als unter Windows? Das will ich als Benchmark sehen, bevor ich es glaube. Und dann will ich die genaue Config des Windowssystems haben. (Das klingt nämlich nach Norton und sowas)
Wobei sich hier die Frage stellt, ob in cedega nicht noch einiges optimiert wurde, was in wine (worum es hier geht) nicht implementiert ist. Aber Hauptsache mal ein wenig geistigen Abfall abladen...
Dass ein Spiel unter Linux trotz Wine schneller ist kann schon sein.
Da einige rechenintensive DirectX Befehle in einfachere OpenGL überführt werden kann man auf mehr Ressourcen zurückgreifen. (Da Grafikqualität ist dann halt dementsprechend schlechter ...)
Das wäre auch die einzige Erklärung hierfür... weil die Übersetzung der Windows-System-Aufrufe frisst CPU-Leistung und das nicht zu knapp. Hat man ein Spiel mit anspruchsvoller Physikengine ist dann schnell Ende.
Die Übersetzung der Systemaufrufe frist eigentlich eher wenig Leistung, schlieslich sind viele Befehle einfach aufgebaut, und so viele sind es in einem Spiel auch nicht. Auch die Physikengine ist absolut kein Problem, da wird fast nichts außerhalb des Spiels aktuell geregelt, das berührt Wine nicht und wird damit auch nicht spürbar langsamer.
Wine ist an sich zwar ein Zeilenmässig großes Projekt, der für Spiele relevante Teil ist aber ein reiner Wrapper, auch kein extrem großer. Du überschätzt den Leistungsverlust deutlich, und dein Beispiel der Physikengine zeigt auch das du den Einsatz von Wine an der völlig falschen Stelle vermutest. Natürlich kann der Anteil von Wine an der Nutzung der Physikengine steigen wenn Hardware dafür genutzt wird, nur ist das akutell fast nie der fall, und auch dann ist es nur eine kleine zwischenschicht, die eigentliche Arbeit mach dann die Hardware.
Vergiss nicht das heute viele Spiele einen nicht unerheblichen Teil ihrer Logik sogar in Scriptsprachen schreiben, Wine als gut optimierter Wrapper ist da im Vergleich ein Witz im Punkt Leistungsverlust.
Das Windows ist relativ blank (ein paar andere Spiele installiert, sonst nichts). Aber ich hab nur nen 2 GHz-Prozessor, langsamen RAM und ne GeForce 6. Diese Faktoren in Zusammenspiel bewirken, dass die Windows-Version auf 800x600 ziemlich ruckelt und ich runterstellen mus auf 640x480, während es mit cedega auf 800x600 relativ flüssig läuft.
Natürlich ist das möglich. Viele CPU- und Speicherlastige Anwendungen laufen unter Linux (mit Wine) deutlich schneller als unter Windows. Aber nein, die Übersetzung der Befehle kostet ja so unendlich viel an Performance.
Benchmarks gibt es zum Beispiel hier (sind aber schon etwas älter): http://wiki.winehq.org/BenchMark-0.9.33
Hier kann man sehen, dass in den meisten Fällen bei 3D Anwendungen Linux zurückliegt. Gründe gibt es dafür sicherlich viele. (Nicht komplett umgesetzte Befehle, evtl. rückgreifen auf Softwarerender, miese Treiber, schlecht umgesetzte Parts...) Aber generell beim Wrappen DX -> OpenGL das Problem zu suchen, halte ich für falsch.
Kann aber gut sein, dass einfach noch nicht alle DirectX Aufrufe auch implementiert sind, es werden nicht alle Effekte dargestellt, das Spiel läuft schneller.
Da muss ich deutlich wiedersprechen. Ich nutze einige Spiele unter Linux mit Wine und ich kann dir versichern das der Unterschied von Windows zu Linux+Wine eher gering ist. Wine ist schlieslich kein Emulator, sondern lediglich ein Wrapper der Libs, und zudem noch eine relativ dünner Schicht. Und es gibt Spiele bei denen die Linuxperformance der unter Windows gleichwertig ist. Ich habe oft und viel WoW unter Linux und Windows gespielt, auf Laptops und PCs (mal ATI mal nVidia), und ich versichere dich das mit allen Systemen WoW in den höchsten Grafikeinstellungen die auf dem System flüssig liefen (auch WoW kann einiges an Resourcen fressen, egal was man von der Grafik hält) immer mind. die Framezahl der Windowsversion erreichte, teilweise sogar bessere Grafikeinstellungen erlaubte oder eine höhere Framezahl bot.
Deine Angabe das Spiele aus dem Jahr 2004 auf aktuellen PCs nicht über 25 fps kommen ist reines FUD und entbehrt jeder Grundlage.
Wines einzige Probleme sind die Kompatibilität, die Geschwindigkeit hingegen ist es keineswegs. Und um auf einen Eintrag etwas weiter unten von dir einzugehen: Nein, Cedega ist nicht besser sondern schlechter optimiert. Es hat schon länger den Anschluss an das offizielle Wine verloren. Es hat ein paar besonderheiten die das normale Wine nicht hat, aber ingesamt laufen auf dem "echten" Wine inzwischen sogar mehr Spiele, und das auch besser. Ich war selbst Cedega Abonnent und eine Zeitlang damit zufrieden, aber in den letzten Monaten ist Wine einfach deutlich an Cedega vorbeigezogen. Die letzte Version von denen war einfach eine große Enttäuschung. Cedega hat langezeit fast nur WoW Patches rausgebracht, und selbst da ist Wine inzwischen deutlich überlegen. Man nutzt WoW mit Wine inzwischen so bequem wie unter Windows nativ.
Wie kommst du zu der Annahme, dass das viele Frames kostet?
Schon mal dran gedacht, dass die 3D Schwäche unter Linux auch andere Gründe haben könnte? (Z.B. Treiber, wobei ATI hier deutlich verbessert hat im letzten halben Jahr.)
Nicht unbedingt!!! Ich habe mal die FAQs von Wine gelesen. Wine kann auch für Portierungen verwendet werden - nix mit wild-rumgefrickel-und-mal-sehen-ob-was-geht.
Auf jedem Fall ist es eine halbgare Lösung. Bei diesem Spielchen ist mir das egal, da es mir eh nicht zusagt, aber generell ist das IMHO keine vernünftige Lösung mit WINE irgendwas rumzufrickeln und das dann als Linux-Version zu verkaufen.
... so wie es mit eve-online passiert ist wobei die mit cedega zusammen arbeiten (was aber nur ein entfernter fork von wine ist). Eine native Umsetzung würde mir hundert mal lieber sein... zumal das Game ohnehin auf python aufsetzt und damit eigentlich eine plattformunabhängige Basis besitzt.
An sich ist es kein gefrickel, Wine erfüllt hier lediglich die Funktion eines Wrappers. Ohne wine müssten sie einen eigenen schreiben der den gleichen Zweck erfüllt. Es wäre zwar vom Quelltext her "feiner" wenn sie einen richtigen eigenen Wrapper hätten, technisch aber ist es an sich belanglos ob der Wrapper durch Wine oder durch den Entwickler realisiert wurde. Wichtig ist: Es ist eine native Version. Wine liefert als Wrapper wenn gewünscht nur die Systemteile die nötig sind, zumal es auch kein "wine mygame.exe" ist, sondern eine native Linuxbinary (so ist es zumindest wenn es richtig genutzt wird) welche die Systemcalls eben durch Wine und nicht durch einen eigenen Wrapper schläust.
Ein nativer Port ist natürlich insofern schöner das man darauf hoffen darf das sie sich dabei mehr Gedanken machen, und es eventuell gleich noch etwas für Linux optimieren. Aber wenn sie das nicht möchten halte ich einen Port via Winelib für besser als nichts.
Ganz ehrlich. Ich finde dieses Spiel braucht kein Mensch. Unabhängig von dem Programmieraufwand und dem daraus resultierenden Nutzen für die Linux-Community, kann ich keine einzelne Leistung des Postal-Herstellers gut heißen. Wichtig ist, warum man etwas tut. Und der Hersteller macht dies schließlich aus Gründen des Absatzes dieses Spiels.
Wohl eher ein zynisches Folterspiel in dem man Menschen mit Benzin übergist und anzündet köpfe mit Äxten abschlägt und vielen weiteren "einfalsreichen" Mordmöglichkeiten......
Naja wenn auf diese Weise die Source Engine portiert wird solls mir recht sein denn dann laufen auch endlich andere Games die diese Engine verwenden Nativ unter Linux.
> köpfe mit Äxten abschlägt Mit Schaufeln, aber ansonsten bemerkenswert richtig. Mal ehrlich: Ist es nicht so, dass wir bei diesen ach so gewalttätigen Spielen immer noch selbst das Grauen erzeugen, was wir uns "ansehen müssen"? Tue weniger schlimme Dinge und Du erlebst ein weitaus weniger grausames Szenario.
Doch. Es gibt einen natürlichen Spieltrieb. Aber das ist für mich auch keine Satire mehr. Es braucht schon etwas mehr für eine Satire als überspitzte Gewaltdarstellung. Vor allem in Hinblick auf die mögliche Zielgruppe dieses Spiels. Wenn Spiel Satire sein will, müsste Spiel Kunst sein. Satire ist eine künstlerische Ausdrucksform. Aber ComputerSpiele sind noch weit von der Verantwortung entfernt, die die Kunst hat. Und genau deswegen finde ich dieses Spiel unverantwortlich bzw. die Spieleserie. Computerspiele dienen im moment weitesgehend der Unterhaltung, so wie es Filme zunächst auch waren. Damit will ich nicht Sagen, dass manche Spiele wie Deus Ex nicht den Anspruch hätten einen kleinen Vorstoß gewagt zu haben. Aber Postel ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Versuch das Spiel zur Kunst zu erheben. Und wenn ja, ist er in meinen Augen gescheitert.
Deux Ex. Für mich nach wie vor das beste Spiel aller Zeiten. Selbst beim fünften Durchspielen hat man noch neue Dinge entdeckt oder einen alternativen Spielweg entdeckt. Die alternativen End-Szenarien sind ebenfalls klasse.
Der zweite Teil, nunja, nett gemacht, schön wieder an alten Orten gewesen zu sein, mehr aber auch nicht.
Das ist falsch. Spielen ist ein etabliertes Grundkonzept in der Natur. Das gilt auch für uns Menschen. Wir brauchen das Spielen, um uns zu entwickeln, um besser zu werden. Spielerisch lernen wir in unserer Umwelt zu überleben.
Computerspiele sind eine zeitgemäße Form, um genau das zu leisten: Kompetenzen zu schaffen, die das Überleben im Alltag ermöglichen.
Spiele sind also wichtig, auch Computerspiele, wenn man auch über die einzelnen Spiele sicher streiten kann und muss (wie hier).
Gewalt und Baller spiele haben eigentlich nix gemeinsames bzw. Ich Spiele und im Spiel habe ich ein ziel, den ich erfühlen... will. habe ich verloren versuche ich es nochmal und es geht so weiter, bis man es erfühlt... im "Richtige-Gewalt-Leben" sieht es aber anders aus... (man hat ja nur ein Leben )
Ich nehm jetzt einfach mal die ungefähren Worte des Herstellers (zu Postal 2): Das Spiel ist so gewaltätig wie du selbst. Gewalt ist in diesem Spiel halt nur der leichte Weg. Ich weiß nicht, ob es komplett gewaltfrei durchspielbar ist (RWS behauptet es), aber man es läßt sich gewaltfreier spielen als so manch anderer Egoshooter. Nur wird das Spiel dann recht nervig. Es ist eher ein Simulator für "wenn dir alle ans Bein pissen wollen". Nun stellt sich die Frage, wirst du gewaltätig oder nicht. Eigentlich kann sich in dem Spiel jeder beweisen, wie ruhig er bleiben kann, auch wenn er zur Gewalt genötigt wird. Außerdem kann man so ein Spiel aber auch als Ventil betrachten, für den ganzen Frust, den man vielleicht anstaut (z.B. wegen Leuten, die sich im RL so benehmen, wie die NPCs in Postal).
Einzig was man dem Spiel vorwerfen könnte, wären die "Möglichkeiten" zu töten. Aber die gleichen "kreativen" Möglichkeiten hast du im RL auch. Warum darf man die Brutalität eines Krieges in Computerspielform pressen, aber ein "Amoklaufsimulator" ist böse? Ich find Kriege und Amokläufe gleich bekloppt, deswegen seh ich die speziellen Vorbehalte gegen dieses Spiel nicht. Das Ding gehört einfach ab 18 und gut ist.
Und zu dieser Begründung: "Und der Hersteller macht dies schließlich aus Gründen des Absatzes dieses Spiels." Für welchen anderen Hersteller im Linux-Umfeld gilt das nicht? Redhat scheiße? SuSE scheiße? Mandriva scheiße? Dann noch die ganzen Hersteller, die ihre Anwendungen für Linux portieren, alle scheiße? Die machen das ja nur aus Profitstreben. Wenn da nix zu holen wäre, würde es keiner machen. Selbst die, die es nur aus Prestigegründen machen, erhoffen sich langfristig Profit. Kein Firma hat Geld zu verschenken. Also deinstallier mal schnell sämtliche FOSS vom Rechner, an denen Firmen mitgewirkt haben.
Es ging dabei um Dieses Spiel. Ich finde dieses Spiel ethisch verwerflich und in diesem Sinne würde ich sagen, dass der Zweck nicht die Mittel heiligt. Oder schlicht: Ich finde es dennoch nich gut diese Übersetzung der Source Engine zu benutzen aufgrund der Intention dieser Übersetzung. Zum Thema Freiheit und Satire/Kunst habe ich oben was gesagt.
Bitte nenn mir einen Spieler, der dieses Spiel kauft um da friedlich rumzulaufen. Ich meine: Wie groß ist der inhaltliche Anteil des nicht gewaltätigen Inhalts(wenn man jetzt z.B. die Engine abzieht) dieses Spiels im prozentualem Anteil. Ich glaube nicht, dass man da die genaue Zahl kennen muss, um zu den Schluss zu kommen, dass dieser Anteil deutlich über dem Anteil der realen brutalen Interaktionsmöglichkeiten in der Realität liegt. Btw. Dann kann man auch sagen, dass der Staat kann die Einschränkung der Bürgerrechte nett verwenden und damit wirklich ausschließlich die Bekämpfung von Grundrechtsfeinden(um nicht Terroristen zu sagen) befördert. Es geht dabei um Missbrauchspotential. Das mir der Freiheit ist ein fahdenscheiniges Argument.
dass der Zweck nicht die Mittel heiligt. Richtig, nur finde ich an Postal nichts Verwerfliches. Man sollte das Spiel einfach nicht zu ernst nehmen.
Ich meine: Wie groß ist der inhaltliche Anteil des nicht gewaltätigen Inhalts(wenn man jetzt z.B. die Engine abzieht) dieses Spiels im prozentualem Anteil. Ich glaube nicht, dass man da die genaue Zahl kennen muss, um zu den Schluss zu kommen, dass dieser Anteil deutlich über dem Anteil der realen brutalen Interaktionsmöglichkeiten in der Realität liegt. Das Verhältnis ist irrelevant, da ich Spiele nicht spiele, weil sie die Realität abbilden. Ich spiele sie genau deswegen, weil sie es nicht tun. Meine Referenz auf die Gewalt in der Realität bezog sich nur darauf, daß die spielerische Umsetzung von "Amokläufen" scheinbar kritikwürdiger ist als die von Kriegen. Diesem Gedankengang kann ich nicht folgen. In beiden Fällen werden Menschen sinnlos getötet. Aber aus irgendeinem Grund sind viele andere Egoshooter gesellschaftsfähig.
> Bitte nenn mir einen Spieler, der dieses Spiel kauft um da friedlich rumzulaufen. Ich kenne genug Leute persönlich, die eben nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt haben. Ich kenne sogar Leute, die bei GTA an der roten Ampel halten! Auch mir wurde es schlicht und ergreifend langweilig, das gesamte Szenario bei Postal jedesmal zu plätten und die diversen ach so schlimmen Tötungsmöglichkeiten probiert nur ein Bruchteil aus. Nochmal: Gewalt ist, was man selbst daraus macht. Ja, es ist komplett gewaltlos durchspielbar. Und es ist niemand gezwungen, die derbsten Perversitäten wirklich auszuprobieren.
Das Paradebeispiel in solch einem Fall war DeusEx. Dort konnte man Waffen einsetzen, um das Spiel durchzuspielen. Es war aber auch möglich, das Spiel durchzuspielen, ohne einen einzigen Menschen zu töten. (meines Wissens sogar, ohne einen einzigen Schuss abzugeben)
In dem Fall ist das auch rein gar nicht langweilig (insofern man so etwas als langweilig bezeichnen möchte), sondern die größte Herausforderung.
(Abgesehen davon würden es bestimmte Politiker trotzdem als Killerspiel abstempeln, da man sich mit Waffen bekämpfen kann und nicht mit Wattebällchen bewirft.)
Ganz ehrlich, auf dieses Spiel freu ich mich schon seit langem! Das Ding ist genial. Hier mal ein Zitat aus nem Interview mit nem Postal-Entwickler:
Vince Desi: Du kannst den Hammer auch werfen und wenn du richtig zielst, dann bleibt er der Kuh im Arsch stecken. Krawall: Ah was genau bringt das? Vince Desi: Keine Ahnung, es macht halt Spaß.
Genau so isses. Wo kann man schonmal seinen Namen mit Benzin in den Boden brennen, Katzen als Schalldämpfer nehmen oder unsinnige Protestaktionen (Save a tree, burn a book!) zerstören? Natürlich ist das krank - aber es ist nur ein Spiel. Wirklich, nur ein Spiel. Ab 18, und gut is. Ich hab meinen Spaß dran. Wem's nicht gefällt - sei's drum. Ich werds mir jedenfalls kaufen =).
> Wo kann man schonmal seinen Namen mit Benzin in den Boden brennen Am genialsten finde ich ja die Szene am Montag (Lohnscheck abholen), wenn die Demonstranten bereits _vor_ dem Abholen nicht mehr leben und der einzelne Demonstrant dann in der Sequenz in die Runde seiner toten Freunde fragt: "Who's with me?"
Also, sollte Steam nach Linux portiert werden, weiss ich jetzt schon, was ich mir nicht kaufen werde.
Ich bin root und master of my pc universe. Steam sind Mietprodukte zu Vollpreisen ohne Zusicherung des Fortbestandes des zwingend notwendigen Serverdienstes oder einer Freischaltung vom Online-Zwang nach Ende des Produktzyklus - und sie nehmen mir das aus der Hand, was ich wertschätze: Die Kontrolle über die Software auf meinem System. Ich möchte die Software installieren, Updates verwalten und Versionskontrolle ausüben und niemand anderem überlassen. Steam übernimmt diese Kontrolle, ist eine schwarze Box, in die ich nicht hineingucken kann, die macht, was ich nicht kontrollieren kann noch beeinflussen. Steam ist böse.
> Ich bin root und master of my pc universe. Steam sind Mietprodukte > zu Vollpreisen ohne Zusicherung des Fortbestandes des zwingend > notwendigen Serverdienstes
Glaub mir, man kann Steam-Spiele sehr gut ohne Valve spielen, vieleicht nicht out of the box aber wir sind ja jung, dynamisch und flexibel. Seit ich das gesehen habe kaufe ich mir auch mal ein Valvespiel wobei Steam nicht halb so gräßlich ist wie z.B. Gamespy und bisher sind auch keine Spy- oder Backdoors bekannt.
Ob der Kopierschutz jetzt abfrägt ob die Diskette mit Halftracks bespielt wurde, ob der Name der CD "Wingcommander" lautet oder ob abgefragt wird ob man master.steam.com anpingen kann... letztlich muß man nur einen bcs durch ein nop ersetzen. Den richtigen eben.
1. Die Spiele dort sind günstiger als im Laden. Also eher kein Vollpreis oder? 2. Eine Online Freischaltung ist angenehmer als irgendwelche Spiele die rootkits mit installieren müssen. 3. Es wird nur Software installiert die du ausgesucht und bezahlt hast, oder denkst du die schenken dir was? 4. Niemand zwingt dich Updates zu installieren.
Und zu guter Letzt, nur weil etwas nicht opensource ist ist es nicht gleich böse. Oder hast du alles was du benutzt an Programmen Zeile für Zeile abgesucht?
1. Reiß doch bitte nicht einfach ein Wort aus dem Zusammenhang. 2. Das ist im Prinzip wahr. Noch angenehmer ist aber keines von beidem. 3. Das erwartet doch gar niemand von Valve, dass etwas verschenkt wird. 4. Nein, natürlich nicht, vgl. http://www.google.de/search?q=Valve+Steam+Update-Zwang
Es soll übrigens Menschen geben, die machen sich tatsächlich die Mühe das ein oder andere Programm im Quellcode durchzusehen. Sie berichten darüber, wenn sie Fehler finden oder auf Ungereimtheiten stoßen. Man muss das also gar nicht alles unbedingt selber tun.
1. Ein Spiel ohne Verpackung, gedrucktem Handbuch und co. wäre auch eine Frechheit zum Vollpreis. 2. Ich sehe bereits Steam als das problematische Produkt. Weder rootkits, noch Aktivierungszwang noch Steam sind gut. Das sind alles die gleichen Seiten der Medaille
3. Es wird nur Software installiert die du ausgesucht und bezahlt hast, oder denkst du die schenken dir was? Also das macht Valve relativ häufig.
Es gibt aber viel üblere Kritikpunkte an Steam. Es ist einfach zu unflexibel. Zum Beispiel gibt man am Anfang vor, wo man Steam installieren will. Alle Spiele werden dann im gleichen Verzeichnis installiert. Wenn man das vorher nicht weiß oder übersieht/vergisst/whatever, dann kann man irgendwann Probleme bekommen. Natürlich kann man zum Glück inzwischen Partitionen als Verzeichnisse einbinden im OS des Weltmarktführers, aber optimal ist das nicht. Abgesehen davon verstehe ich eigentlich nicht, warum Valve nicht Steam Open Source macht. Betriebsgeheimnisse gibt es da vermutlich ja nicht. (Ein Programm, dass das bewerkstelligt, was Steam macht, zu erstellen, sollte nicht wirklich schwer sein. Es zu promoten schon eher, aber dazu muss es nicht Closed Source sein.)
Und zu guter Letzt, nur weil etwas nicht opensource ist ist es nicht gleich böse. Oder hast du alles was du benutzt an Programmen Zeile für Zeile abgesucht?
Das ist eines der größten Missverständnisse bzgl. Open Source. Wenn ich fordere, dass etwas Open Source ist, dann mach ich das nicht, weil ich mir jede einzelne Codezeile anschauen will, sondern, damit das möglich ist und (das ist eigentlich der wichtigere Teil) damit Patches erstellt werden können, sowie Änderungen, Verbesserungen vorgenommen werden können. Schlussendlich ist es auch ein Stück Sicherheit, denn was ein Closed Source Programm so alles macht, weiß man nicht immer, aber wenn der Source Code offen liegt und etwas böses drin steckt, wird es früher oder später entdeckt. Klar kann das auch schon erst dann sein, wenn es zu spät ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist sicher nicht geringer als im Closed Source Fall.
Habt ihr euch letztens mal auf Steam umgesehen? 50% aller Spiele der letzten Jahre kann man über Steam erwerben (Quake1-4, Pirates, sogar OpenTTD gibts da). Steam und Source hat für Otto Dummuser das installieren von Spielen auf dem PC extrem vereinfacht, die Oberfläche ist normiert, die Features relativ einheitlich. Vergleiche ich Steam mit dem Onlineshop der Xboxen und Playstations wird man noch relativ erwachsen behandelt. Ich finde das beachtlich obwohl ich Steam jahrelang nichtmal mit der Kneifzange angefaßt hätte.
Angesichts der Tatsache daß der PC-Spielemarkt gegenüber dem Konsolenspielemarkt seit einigen Jahren kollabiert - schon heute ist der PC-Markt beinahe schon marginal gegenüber den Konsolen und portiert wird nur noch in Ausnahmefällen - sehe ich in integrierten Lösungen wie Steam die einzige Überlebenschance. Und das gute: Steam kann man plattformunabhängig implementieren und ich hoffe daß Valve darauf einsteigt, auf einmal ist es egal ob man unter Linux, Windows oder AmigaOS zockt.
Wenn sich Spiele fest an Steam binden und es nicht nur als Selling-point nutzen ist es für mich ein absolutes no-go.
Wenn ich ein Spiel ohne Steam nicht spielen kann, oder darauf angewiesen bin das Valve auch später noch existiert bin ich davon nicht sehr begeistert. Zumal ich denen auch nicht mitteilen möchte wann ich wielange gespielt habe. Und an sich will ich auch nicht das sie wissen welche Spiele ich kaufe.
Es ist einfach viel viel viel zu viel macht in den Händen der Valver, die sich nun auch nicht unbedingt durch besondere Kundenfreundlichkeit hervorgetan haben. Ich mag HL1+HL2, wirklich gute Spiele, aber mein vertrauen in Valve ist beschränkt.
Ob ich ein Spiel in ein paar Jahren nicht mehr spielen kann weil die kopiergeschützte CD zerkratzt ist (da hilft andererseits die Spielkopierwelt) oder ob ich ein Spiel in ein paar Jahren nicht mehr spielen kann weil master.steam.com zerplatzt ist (da hilft andererseits die gleiche Spielkopierwelt) halte ich für irrelevant.
Denn wenn ich will kann ich das Zeug in ein paar Jahren auch ohne Steam spielen, auch wenn Steam das nicht will. Ansonsten würde ich mir nie Spiele von Steam kaufen.
Es ist durchaus ein wesentlicher Unterschied. Ob die CD heil ist oder nicht liegt in meiner Hand, bei Steam nicht.
Ich habe noch hunderte alter Spiele zu hause auf CD deren Hersteller fast alle nicht mehr existieren. Und ich kann sie jederzeit legal und ohne Cracken spielen. Das ist etwas da sich mir auch gerne für die Zukunft erhalten würde.
Das haben sich vermutlich auch die gedacht, die bei Microsoft im Onlinemusikshop gekauft haben... http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7228481,00.html
Ich hoffe, dem Spiel ereilt nicht das selbe Schicksal wie UT3, das sollte ja eigentlich schon vor einem halben Jahr für Linux rauskommen - und tut es nicht. Mehr für linux verfügbare Spiele sind auf jeden Fall zu begrüßen, vor allem jetzt, wo die Grafikkartentreiber langsam richtig gut werden
Des weiteren hatte HL2 in einer frühen Alpha, die ins Internet gelangt ist, OpenGL (Quelle will ich nicht verraten... xD), also sollte wohl ein Aufbau darauf nicht schwer werden. Sogar ein Software-Renderer gab's in der Alpha... ob das Sinnvoll war, ist eine andere Sache xD
Man könnte den Software-Renderer dazu gebrauchen, Screenshots zu erstellen, ohne dass bereits passende Grafikkarten, die die entsprechenden Features bieten, auf dem Markt sein müssen.
Könnte natürlich auch für die Server gewesen sein.
>Port Windows-based games to the Linux platform.
(Im einen Fall muss man vermutlich sowohl mit DX10 als auch mit OGL zurecht kommen können, im anderen Fall dürfte das nebensächlich sein.)
aber träumt ruhig weiter...
oder wie, oder wat?
So wie damals für Unreal Tournament, die Engine einmal in DX und einmal mit OpenGL implementiert wurde, so muss das hier dann natürlich auch geschehen.
Schließlich aber hätte man das Problem mit der Plattformbindung nicht. Siehe "id".
Wer klärt mich auf?
außerdem sind leider viele grafikkarten treiber für directx optimiert, bzw. die leute haben nur directx-treiber.
Entwickler = faul?
Entwicklungszeit = zu kurz
noch Fragen?
Eigentlich wäre es null Problemo das ohne grossen Aufwand rauszubringen. Es wird wohl ganz bewusst von den Firmen nicht gemacht. Siehe Midway und Unreal 3. Es wäre alles fertig gewesen. Es gab sogar lauffähige vorabversionen zu sehen also das Spiel würde laufen, und der installer funktioniert. Dennoch wird es wohl nie ein Unreal 3 für Linux geben, ausser jemand klaut ihn, oder prügelt ihn aus Midway heraus. Denn die haben es ganz sicher bewusst unterschlagen, als sie die Rechte an Unreal übernommen haben. Auch Unreal Anthology ist ne riesen Sauerei. Hat keinen Linuxinstaller, obwohl ausser Unreal Awakening alle Unreal Titel mit ausgeliefert hätten werden können. Und sogar Awakening wäre mit sehr wenig Aufwand portierbar gewesen. Denn die Engine ist de facto die selbe wie von Postal2 denn Postal 2 wurde auf der Unreal EWngine 2.5also der Engine die für Unreal Awakening gebaut wurde erstellt.
Das ist alles ein be********es bestochenes Monopol von MS über irgendwelche Ecken verhindert, das es auf Linux rauskommt, denn technisch gesehen ohne grösseren Aufwand zu erledigen
Und die Source engine auf Linux wär auch hammer geil, obwohls mit wine auch net schlecht läuft...
Aktuell freue ich mich zwar über jedes neue gute (!) Spiel (mal schauen ob das bei Postal 3 der Fall ist), aber mal schaun ob das auf Dauer so bleibt.
1. denn die Source Engine arbeitet sehr gut mit Wine
2. Google hat es mit Picasa vorgemacht
oder? was meint ihr?
Wine muss Direct3D-Aufrufe in OpenGL-Befehle umsetzen, das kostet Frames, viele Frames. Bei 3D-Spielen aus dem Jahre 2004 soviele, dass sie auf halbwegs aktuellen Rechnern nur knapp über die 25 fps kommen. Hauptsächlich geht das natürlich über den Prozessor und parallelisieren kann man da wenig.
Aber hauptsache mal ein bisschen geistigen Abfall in einem Forum abgeladen...
Wobei sich hier die Frage stellt, ob in cedega nicht noch einiges optimiert wurde, was in wine (worum es hier geht) nicht implementiert ist. Aber Hauptsache mal ein wenig geistigen Abfall abladen...
Da einige rechenintensive DirectX Befehle in einfachere OpenGL überführt werden kann man auf mehr Ressourcen zurückgreifen.
(Da Grafikqualität ist dann halt dementsprechend schlechter ...)
Wine ist an sich zwar ein Zeilenmässig großes Projekt, der für Spiele relevante Teil ist aber ein reiner Wrapper, auch kein extrem großer. Du überschätzt den Leistungsverlust deutlich, und dein Beispiel der Physikengine zeigt auch das du den Einsatz von Wine an der völlig falschen Stelle vermutest.
Natürlich kann der Anteil von Wine an der Nutzung der Physikengine steigen wenn Hardware dafür genutzt wird, nur ist das akutell fast nie der fall, und auch dann ist es nur eine kleine zwischenschicht, die eigentliche Arbeit mach dann die Hardware.
Vergiss nicht das heute viele Spiele einen nicht unerheblichen Teil ihrer Logik sogar in Scriptsprachen schreiben, Wine als gut optimierter Wrapper ist da im Vergleich ein Witz im Punkt Leistungsverlust.
Diese Faktoren in Zusammenspiel bewirken, dass die Windows-Version auf 800x600 ziemlich ruckelt und ich runterstellen mus auf 640x480, während es mit cedega auf 800x600 relativ flüssig läuft.
Aber nein, die Übersetzung der Befehle kostet ja so unendlich viel an Performance.
Benchmarks gibt es zum Beispiel hier (sind aber schon etwas älter):
http://wiki.winehq.org/BenchMark-0.9.33
Hier kann man sehen, dass in den meisten Fällen bei 3D Anwendungen Linux zurückliegt.
Gründe gibt es dafür sicherlich viele.
(Nicht komplett umgesetzte Befehle, evtl. rückgreifen auf Softwarerender, miese Treiber, schlecht umgesetzte Parts...)
Aber generell beim Wrappen DX -> OpenGL das Problem zu suchen, halte ich für falsch.
Und es gibt Spiele bei denen die Linuxperformance der unter Windows gleichwertig ist.
Ich habe oft und viel WoW unter Linux und Windows gespielt, auf Laptops und PCs (mal ATI mal nVidia), und ich versichere dich das mit allen Systemen WoW in den höchsten Grafikeinstellungen die auf dem System flüssig liefen (auch WoW kann einiges an Resourcen fressen, egal was man von der Grafik hält) immer mind. die Framezahl der Windowsversion erreichte, teilweise sogar bessere Grafikeinstellungen erlaubte oder eine höhere Framezahl bot.
Deine Angabe das Spiele aus dem Jahr 2004 auf aktuellen PCs nicht über 25 fps kommen ist reines FUD und entbehrt jeder Grundlage.
Wines einzige Probleme sind die Kompatibilität, die Geschwindigkeit hingegen ist es keineswegs.
Und um auf einen Eintrag etwas weiter unten von dir einzugehen: Nein, Cedega ist nicht besser sondern schlechter optimiert. Es hat schon länger den Anschluss an das offizielle Wine verloren. Es hat ein paar besonderheiten die das normale Wine nicht hat, aber ingesamt laufen auf dem "echten" Wine inzwischen sogar mehr Spiele, und das auch besser. Ich war selbst Cedega Abonnent und eine Zeitlang damit zufrieden, aber in den letzten Monaten ist Wine einfach deutlich an Cedega vorbeigezogen. Die letzte Version von denen war einfach eine große Enttäuschung.
Cedega hat langezeit fast nur WoW Patches rausgebracht, und selbst da ist Wine inzwischen deutlich überlegen. Man nutzt WoW mit Wine inzwischen so bequem wie unter Windows nativ.
Schon mal dran gedacht, dass die 3D Schwäche unter Linux auch andere Gründe haben könnte?
(Z.B. Treiber, wobei ATI hier deutlich verbessert hat im letzten halben Jahr.)
wobei die mit cedega zusammen arbeiten (was aber nur ein entfernter fork von wine ist). Eine native Umsetzung würde mir hundert mal lieber sein... zumal das Game ohnehin auf python aufsetzt und damit eigentlich eine plattformunabhängige Basis besitzt.
Wichtig ist: Es ist eine native Version. Wine liefert als Wrapper wenn gewünscht nur die Systemteile die nötig sind, zumal es auch kein "wine mygame.exe" ist, sondern eine native Linuxbinary (so ist es zumindest wenn es richtig genutzt wird) welche die Systemcalls eben durch Wine und nicht durch einen eigenen Wrapper schläust.
Ein nativer Port ist natürlich insofern schöner das man darauf hoffen darf das sie sich dabei mehr Gedanken machen, und es eventuell gleich noch etwas für Linux optimieren. Aber wenn sie das nicht möchten halte ich einen Port via Winelib für besser als nichts.
Gruß Maniac
Wohl eher ein zynisches Folterspiel in dem man Menschen mit Benzin übergist und anzündet köpfe mit Äxten abschlägt und vielen weiteren "einfalsreichen" Mordmöglichkeiten......
Naja wenn auf diese Weise die Source Engine portiert wird solls mir recht sein denn dann laufen auch endlich andere Games die diese Engine verwenden Nativ unter Linux.
Mit Schaufeln, aber ansonsten bemerkenswert richtig. Mal ehrlich: Ist es nicht so, dass wir bei diesen ach so gewalttätigen Spielen immer noch selbst das Grauen erzeugen, was wir uns "ansehen müssen"? Tue weniger schlimme Dinge und Du erlebst ein weitaus weniger grausames Szenario.
lg
Erik
Dinge entdeckt oder einen alternativen Spielweg entdeckt. Die alternativen End-Szenarien sind ebenfalls klasse.
Der zweite Teil, nunja, nett gemacht, schön wieder an alten Orten gewesen zu sein, mehr aber auch nicht.
Deus Ex 3 kommt evtl. schon nächstes Jahr.
Das ist falsch. Spielen ist ein etabliertes Grundkonzept in der Natur. Das gilt auch für uns Menschen. Wir brauchen das Spielen, um uns zu entwickeln, um besser zu werden. Spielerisch lernen wir in unserer Umwelt zu überleben.
Computerspiele sind eine zeitgemäße Form, um genau das zu leisten: Kompetenzen zu schaffen, die das Überleben im Alltag ermöglichen.
Spiele sind also wichtig, auch Computerspiele, wenn man auch über die einzelnen Spiele sicher streiten kann und muss (wie hier).
Gewalt und Baller spiele haben eigentlich nix gemeinsames bzw. Ich Spiele und im Spiel habe ich ein ziel, den ich erfühlen... will. habe ich verloren versuche ich es nochmal
und es geht so weiter, bis man es erfühlt...
)
im "Richtige-Gewalt-Leben" sieht es aber anders aus... (man hat ja nur ein Leben
Einzig was man dem Spiel vorwerfen könnte, wären die "Möglichkeiten" zu töten. Aber die gleichen "kreativen" Möglichkeiten hast du im RL auch. Warum darf man die Brutalität eines Krieges in Computerspielform pressen, aber ein "Amoklaufsimulator" ist böse? Ich find Kriege und Amokläufe gleich bekloppt, deswegen seh ich die speziellen Vorbehalte gegen dieses Spiel nicht. Das Ding gehört einfach ab 18 und gut ist.
Und zu dieser Begründung: "Und der Hersteller macht dies schließlich aus Gründen des Absatzes dieses Spiels." Für welchen anderen Hersteller im Linux-Umfeld gilt das nicht? Redhat scheiße? SuSE scheiße? Mandriva scheiße? Dann noch die ganzen Hersteller, die ihre Anwendungen für Linux portieren, alle scheiße? Die machen das ja nur aus Profitstreben. Wenn da nix zu holen wäre, würde es keiner machen. Selbst die, die es nur aus Prestigegründen machen, erhoffen sich langfristig Profit. Kein Firma hat Geld zu verschenken. Also deinstallier mal schnell sämtliche FOSS vom Rechner, an denen Firmen mitgewirkt haben.
Bitte nenn mir einen Spieler, der dieses Spiel kauft um da friedlich rumzulaufen. Ich meine: Wie groß ist der inhaltliche Anteil des nicht gewaltätigen Inhalts(wenn man jetzt z.B. die Engine abzieht) dieses Spiels im prozentualem Anteil. Ich glaube nicht, dass man da die genaue Zahl kennen muss, um zu den Schluss zu kommen, dass dieser Anteil deutlich über dem Anteil der realen brutalen Interaktionsmöglichkeiten in der Realität liegt. Btw. Dann kann man auch sagen, dass der Staat kann die Einschränkung der Bürgerrechte nett verwenden und damit wirklich ausschließlich die Bekämpfung von Grundrechtsfeinden(um nicht Terroristen zu sagen) befördert. Es geht dabei um Missbrauchspotential. Das mir der Freiheit ist ein fahdenscheiniges Argument.
Richtig, nur finde ich an Postal nichts Verwerfliches. Man sollte das Spiel einfach nicht zu ernst nehmen.
Ich meine: Wie groß ist der inhaltliche Anteil des nicht gewaltätigen Inhalts(wenn man jetzt z.B. die Engine abzieht) dieses Spiels im prozentualem Anteil. Ich glaube nicht, dass man da die genaue Zahl kennen muss, um zu den Schluss zu kommen, dass dieser Anteil deutlich über dem Anteil der realen brutalen Interaktionsmöglichkeiten in der Realität liegt.
Das Verhältnis ist irrelevant, da ich Spiele nicht spiele, weil sie die Realität abbilden. Ich spiele sie genau deswegen, weil sie es nicht tun. Meine Referenz auf die Gewalt in der Realität bezog sich nur darauf, daß die spielerische Umsetzung von "Amokläufen" scheinbar kritikwürdiger ist als die von Kriegen. Diesem Gedankengang kann ich nicht folgen. In beiden Fällen werden Menschen sinnlos getötet. Aber aus irgendeinem Grund sind viele andere Egoshooter gesellschaftsfähig.
Ich kenne genug Leute persönlich, die eben nicht alle Möglichkeiten ausgenutzt haben. Ich kenne sogar Leute, die bei GTA an der roten Ampel halten! Auch mir wurde es schlicht und ergreifend langweilig, das gesamte Szenario bei Postal jedesmal zu plätten und die diversen ach so schlimmen Tötungsmöglichkeiten probiert nur ein Bruchteil aus. Nochmal: Gewalt ist, was man selbst daraus macht. Ja, es ist komplett gewaltlos durchspielbar. Und es ist niemand gezwungen, die derbsten Perversitäten wirklich auszuprobieren.
lg
Erik
Dort konnte man Waffen einsetzen, um das Spiel durchzuspielen. Es war aber auch möglich, das Spiel durchzuspielen, ohne einen einzigen Menschen zu töten.
(meines Wissens sogar, ohne einen einzigen Schuss abzugeben)
In dem Fall ist das auch rein gar nicht langweilig (insofern man so etwas als langweilig bezeichnen möchte), sondern die größte Herausforderung.
(Abgesehen davon würden es bestimmte Politiker trotzdem als Killerspiel abstempeln, da man sich mit Waffen bekämpfen kann und nicht mit Wattebällchen bewirft.)
Vince Desi: Du kannst den Hammer auch werfen und wenn du richtig zielst, dann bleibt er der Kuh im Arsch stecken.
Krawall: Ah was genau bringt das?
Vince Desi: Keine Ahnung, es macht halt Spaß.
Link: http://k3.krawall.de/web/Postal_3_Catharsis/interview/id,15278/
Genau so isses. Wo kann man schonmal seinen Namen mit Benzin in den Boden brennen, Katzen als Schalldämpfer nehmen oder unsinnige Protestaktionen (Save a tree, burn a book!) zerstören?
Natürlich ist das krank - aber es ist nur ein Spiel. Wirklich, nur ein Spiel. Ab 18, und gut is. Ich hab meinen Spaß dran. Wem's nicht gefällt - sei's drum. Ich werds mir jedenfalls kaufen =).
> Wo kann man schonmal seinen Namen mit Benzin in den Boden brennen
Am genialsten finde ich ja die Szene am Montag (Lohnscheck abholen), wenn die Demonstranten bereits _vor_ dem Abholen nicht mehr leben und der einzelne Demonstrant dann in der Sequenz in die Runde seiner toten Freunde fragt: "Who's with me?"
lg
Erik
Ich bin root und master of my pc universe. Steam sind Mietprodukte zu Vollpreisen ohne Zusicherung des Fortbestandes des zwingend notwendigen Serverdienstes oder einer Freischaltung vom Online-Zwang nach Ende des Produktzyklus - und sie nehmen mir das aus der Hand, was ich wertschätze: Die Kontrolle über die Software auf meinem System. Ich möchte die Software installieren, Updates verwalten und Versionskontrolle ausüben und niemand anderem überlassen. Steam übernimmt diese Kontrolle, ist eine schwarze Box, in die ich nicht hineingucken kann, die macht, was ich nicht kontrollieren kann noch beeinflussen. Steam ist böse.
> zu Vollpreisen ohne Zusicherung des Fortbestandes des zwingend
> notwendigen Serverdienstes
Glaub mir, man kann Steam-Spiele sehr gut ohne Valve spielen, vieleicht nicht out of the box aber wir sind ja jung, dynamisch und flexibel. Seit ich das gesehen habe kaufe ich mir auch mal ein Valvespiel wobei Steam nicht halb so gräßlich ist wie z.B. Gamespy und bisher sind auch keine Spy- oder Backdoors bekannt.
Ob der Kopierschutz jetzt abfrägt ob die Diskette mit Halftracks bespielt wurde, ob der Name der CD "Wingcommander" lautet oder ob abgefragt wird ob man master.steam.com anpingen kann... letztlich muß man nur einen bcs durch ein nop ersetzen. Den richtigen eben.
2. Eine Online Freischaltung ist angenehmer als irgendwelche Spiele die rootkits mit installieren müssen.
3. Es wird nur Software installiert die du ausgesucht und bezahlt hast, oder denkst du die schenken dir was?
4. Niemand zwingt dich Updates zu installieren.
Und zu guter Letzt, nur weil etwas nicht opensource ist ist es nicht gleich böse. Oder hast du alles was du benutzt an Programmen Zeile für Zeile abgesucht?
1. Reiß doch bitte nicht einfach ein Wort aus dem Zusammenhang.
2. Das ist im Prinzip wahr. Noch angenehmer ist aber keines von beidem.
3. Das erwartet doch gar niemand von Valve, dass etwas verschenkt wird.
4. Nein, natürlich nicht, vgl. http://www.google.de/search?q=Valve+Steam+Update-Zwang
Es soll übrigens Menschen geben, die machen sich tatsächlich die Mühe das ein oder andere Programm im Quellcode durchzusehen. Sie berichten darüber, wenn sie Fehler finden oder auf Ungereimtheiten stoßen.
Man muss das also gar nicht alles unbedingt selber tun.
S.C.
2. Ich sehe bereits Steam als das problematische Produkt. Weder rootkits, noch Aktivierungszwang noch Steam sind gut. Das sind alles die gleichen Seiten der Medaille
Also das macht Valve relativ häufig.
Es gibt aber viel üblere Kritikpunkte an Steam. Es ist einfach zu unflexibel. Zum Beispiel gibt man am Anfang vor, wo man Steam installieren will.
Alle Spiele werden dann im gleichen Verzeichnis installiert.
Wenn man das vorher nicht weiß oder übersieht/vergisst/whatever, dann kann man irgendwann Probleme bekommen.
Natürlich kann man zum Glück inzwischen Partitionen als Verzeichnisse einbinden im OS des Weltmarktführers, aber optimal ist das nicht.
Abgesehen davon verstehe ich eigentlich nicht, warum Valve nicht Steam Open Source macht. Betriebsgeheimnisse gibt es da vermutlich ja nicht.
(Ein Programm, dass das bewerkstelligt, was Steam macht, zu erstellen, sollte nicht wirklich schwer sein. Es zu promoten schon eher, aber dazu muss es nicht Closed Source sein.)
Und zu guter Letzt, nur weil etwas nicht opensource ist ist es nicht gleich böse. Oder hast du alles was du benutzt an Programmen Zeile für Zeile abgesucht?
Das ist eines der größten Missverständnisse bzgl. Open Source.
Wenn ich fordere, dass etwas Open Source ist, dann mach ich das nicht, weil ich mir jede einzelne Codezeile anschauen will, sondern, damit das möglich ist und (das ist eigentlich der wichtigere Teil) damit Patches erstellt werden können, sowie Änderungen, Verbesserungen vorgenommen werden können.
Schlussendlich ist es auch ein Stück Sicherheit, denn was ein Closed Source Programm so alles macht, weiß man nicht immer, aber wenn der Source Code offen liegt und etwas böses drin steckt, wird es früher oder später entdeckt. Klar kann das auch schon erst dann sein, wenn es zu spät ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist sicher nicht geringer als im Closed Source Fall.
Angesichts der Tatsache daß der PC-Spielemarkt gegenüber dem Konsolenspielemarkt seit einigen Jahren kollabiert - schon heute ist der PC-Markt beinahe schon marginal gegenüber den Konsolen und portiert wird nur noch in Ausnahmefällen - sehe ich in integrierten Lösungen wie Steam die einzige Überlebenschance. Und das gute: Steam kann man plattformunabhängig implementieren und ich hoffe daß Valve darauf einsteigt, auf einmal ist es egal ob man unter Linux, Windows oder AmigaOS zockt.
Wenn ich ein Spiel ohne Steam nicht spielen kann, oder darauf angewiesen bin das Valve auch später noch existiert bin ich davon nicht sehr begeistert. Zumal ich denen auch nicht mitteilen möchte wann ich wielange gespielt habe. Und an sich will ich auch nicht das sie wissen welche Spiele ich kaufe.
Es ist einfach viel viel viel zu viel macht in den Händen der Valver, die sich nun auch nicht unbedingt durch besondere Kundenfreundlichkeit hervorgetan haben. Ich mag HL1+HL2, wirklich gute Spiele, aber mein vertrauen in Valve ist beschränkt.
ob ich ein Spiel in ein paar Jahren nicht mehr spielen kann weil master.steam.com zerplatzt ist (da hilft andererseits die gleiche Spielkopierwelt) halte ich für irrelevant.
Denn wenn ich will kann ich das Zeug in ein paar Jahren auch ohne Steam spielen, auch wenn Steam das nicht will. Ansonsten würde ich mir nie Spiele von Steam kaufen.
Ob die CD heil ist oder nicht liegt in meiner Hand, bei Steam nicht.
Ich habe noch hunderte alter Spiele zu hause auf CD deren Hersteller fast alle nicht mehr existieren. Und ich kann sie jederzeit legal und ohne Cracken spielen. Das ist etwas da sich mir auch gerne für die Zukunft erhalten würde.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7228481,00.html
http://digg.com/linux_unix/Half_life_orange_box_being_ported_to_Linux
Ich bin gespannt.
Gruss
Mehr für linux verfügbare Spiele sind auf jeden Fall zu begrüßen, vor allem jetzt, wo die Grafikkartentreiber langsam richtig gut werden