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Do, 15. Mai 2008, 10:38

Unternehmen

LiMo Foundation mit neuen Mitgliedern

Die LiMo Foundation hat ihre Mitgliederzahl auf 40 erhöht, auch Mozilla ist nun an Bord.

Die Branchenriesen Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung und Vodafone hatten die bereits im Juni 2006 angekündigte Organisation für Linux auf Mobilgeräten im Januar 2007 aus der Taufe gehoben. Bis März 2008 kamen weitere Kernmitglieder und assoziierte Mitglieder hinzu. Nun kann die Organisation acht weitere Mitglieder vermelden. Infineon Technologies, Kvaleberg AS, Mozilla Corporation, Red Bend Software, Sagem Mobiles, SFR, SK Telecom und Verizon Wireless sind der Foundation beigetreten.

Mozilla ist aufgrund der geplanten Handy-Version von Firefox an der Mitarbeit in der LiMo Foundation interessiert. Im November 2007 dachte die Organisation noch darüber nach, Googles Open Handset Alliance beizutreten. Dies ist noch nicht geschehen, aber auch nicht ausgeschlossen.

Die LiMo Foundation entwickelt die sogenannte »Foundation Platform«, eine auf Linux beruhende Softwareplattform für mobile Kommunikationsgeräte. Die Organisation arbeitet auf einer nicht gewinnorientierten Basis. Ihr Vorstand besteht aus Vertretern der Mitgliedsfirmen.

Ziel der LiMo Foundation ist es, die Entwicklungsarbeit für die mobile Linux-Softwareplattform gemeinsam zu leisten und damit die Entwicklungskosten zu senken, mehr Flexibilität zu erzielen und ein »mobiles Ökosystem« aufzubauen. Dadurch wollen die Unternehmen den Konsumenten attraktivere und differenzierte Leistungen anbieten. Der Entwicklungsprozess soll offen und transparent sein. Erste Geräte, die die LiMo-Plattform unterstützen, wurden bereits im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und sollen bis zur Jahresmitte auf den Markt kommen.

Ähnliche Ziele verfolgt die im November 2007 von Google gestartete Open Handset Alliance mit dem Android-Projekt Die Open Handset Alliance wurde von der LiMo Foundation in der Hoffnung auf Zusammenarbeit ausdrücklich begrüßt. Einige Firmen sind in beiden Organisationen aktiv. Als erstes hatte jedoch das Projekt OpenMoko die Idee eines offenen »mobilen Ökosystems« verfolgt.

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