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Fr, 16. Mai 2008, 14:21

rPath Linux 2.0

Die Firma rPath hat rPath Linux Version 2.0 freigegeben.

rPath Linux versteht sich als Betriebssystem-Plattform, auf deren Basis angepasste reale oder virtuelle Appliances erstellt werden können. So stellt rPath 2.0 keine Linux-Distribution mehr dar, sondern nur ein minimales Basissystem. Das System lässt sich jedoch als Basis für die Erstellung einer vollständigen Distribution nutzen. Die bekannteste Distribution auf Basis von rPath dürfte Foresight Linux sein, dessen aktuelle Version 2.0 bereits auf einer Betaversion von rPath 2.0 beruht.

rPath Linux 2.0 ist nach Angaben des Herstellers nur halb so groß wie sein Vorgänger, Version 1. Der Kernel ist um ein Drittel geschrumpft. Der grafische Bootvorgang lässt sich nun leicht anpassen, um dem System ein individuelles Aussehen zu geben. Dafür wird kein X-Server benötigt, was den Platzbedarf auf dem Dateisystem gering hält. Das System nutzt standardmäßig die Sicherheits-Features der neueren GCC-Versionen wie Stackschutz und Überlauf-Prüfungen.

Das Booten des Systems soll robuster sein, und es wird nun Syslinux als Bootloader verwendet. Syslinux war schon immer der Bootloader der Wahl auf bootfähigen CDs und hat nun nach Ansicht von rPath auch im Funktionsumfang die anderen Bootloader abgehängt. Syslinux ist nicht nur erweiterbar, sondern kann auch zuverlässig automatisch aktualisiert werden.

Der neue Appliance-Installer soll die Installation von auf rPath aufbauenden Produkten beschleunigen und dabei weniger Speicher brauchen. Es ist weiterhin möglich, den langsameren paketbasierten Installer zu verwenden, doch sollte es normalerweise nicht nötig sein.

Das neue rPath Linux 2.0 steht in verschiedenen Varianten zum Download zur Verfügung. Da die neue Version im Gegensatz zu rPath Linux 1 kein Desktop-Betriebssystem mehr ist, sollten Benutzer von rPath 1 auf ein die Paketverwaltung Conary nutzendes Betriebssystem, beispielsweise Foresight Linux, updaten. rPath 1 wird noch mindestens bis November 2008 unterstützt. Alternativ kann man sich seine eigene spezialisierte Appliance auf Basis von rPath 2.0 zusammenstellen.

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