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Sa, 24. Mai 2008, 10:15

Software::Desktop::Gnome

x2go unterstützt GNOME und GTK

Zum diesjährigen Linuxtag wird das Projekt x2go seine zukünftige Strategie zur Unterstützung von GNOME- und GTK-Umgebungen vorstellen.

X2go ist eine offene Thin-Client-Umgebung, die auch über das Internet nutzbar ist. Im Gegensatz zu bestehenden freien Lösungen bietet das Projekt native Unterstützung für Mehrserversysteme, Lastverteilung und LDAP-Bäume.

Bisher unterstützte das Projekt hauptsächlich Qt und KDE. Zusätzlich wurde der Qt-Client auf Windows portiert, und an einem Client für Mac OS X wird gearbeitet. Nachdem von den Anwendern eine Nachfrage nach einem nativen GNOME-Client erkennbar war, wird x2go auf dem Linuxtag die erste Betaversion eines GTK-Clients vorstellen, der den gleichen Funktionsumfang wie die Qt-Variante haben soll. Der Client wird für die aktuellen Ubuntu-Versionen zudem als Binärpaket angeboten. Da momentan für die grafische Administration die KDE-Bibliotheken benötigt werden, wird auch über eine GTK-Applikationssuite der Serverseite nachgedacht.

Die KDE-Seite soll damit nicht vernachlässigt werden, da zu den Anwendern viele Schulen gehören, die bevorzugt KDE und Skolelinux verwenden. Projektleiter Heinz-M. Graesing gab gegenüber Pro-Linux an, dass auch eine KDE 4-Integration geplant ist. Vorbedingung sei, dass KDE 4 in Debian Testing aufgenommen wird, weil dies die Entwicklungsplattform des Projektes sei.

Bei x2go befindet sich die komplette Arbeitsumgebung auf dem Server. Ähnlich wie bei den kommerziellen Produkten Citrix oder Sun Ray können laufende Bildschirmsitzungen an einem Client unterbrochen werden, um sie an einem anderen Client fortzuführen. Durch die offene Architektur stehen für die Authentifizierung im x2go Thin-Client-System sämtliche Methoden zur Verfügung, die für Unix bzw. Linux einsetzbar sind. Typische Beispiele hierfür sind die Eingabe von Benutzernamen und Passwort, die Verwendung einer SmartCard (PGPCard) oder die Verifikation über USB-Datenträger anhand eines DSA-Keys auf einer CryptoFS-Partition. X2go verwendet die freien NX-Bibliotheken, ist aber zu NX und FreeNX inkompatibel, da z.B. für die Dateiübertragung SSHFS statt SMB genutzt wird.

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