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Thema: Südafrika legt Einspruch gegen OOXML-Standardisierung ein

4 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von o13 am Mo, 26. Mai 2008 um 16:12 #
ReactOS arbeitet eng mit Wine zusammen. Also kann Wine i.d.R. genau so viel Windows emulieren
(unter Linux) wie ReactOS.

Ich verstehe daher den Sinn fuer ReactOS _UEBERHAUPT_ nicht. Es ist weder neu noch
irgendwie innovativ sondern versucht Muell (Windos) moeglichst nachzubauen. Laufwerksbuchstaben,
Registry, etc pp. All diese beschissenen Konzepte die nur Aerger machen.

Ein Aufruf an Wine mitzuarbeiten waere wesentlich sinnvoller. Denn das ermoeglich
eine Migration weg vom echten Windos zu einer wirklich besseren Plattform technisch
gesehen.

Der Omega13.

  • Score: 3 Von §1 am Mo, 26. Mai 2008 um 17:23 #
    Für angefixte Windows-User könnte ein Umstieg auf ReactOS einfacher sein weil eben diese Konzepte wie Laufwerksbuchstaben, regelmäßige blaube Bildschirme und freundliche Trojaner von nebenan dort ebenfalls zu finden sind oder sein werden oder sein werden könnten.
    Score: 3 Von g4b am Mo, 26. Mai 2008 um 20:38 #
    So simpel ist das nicht!

    ReactOS stellt einen WinNT Kernel zur verfügung, und damit kann man dinge tun, die wine niemals unter linux nachmachen können wird, allein wegen architekturunterschieden.
    und das hat auch so zu bleiben, denn linux zieht seine stärke aus den einzelnen voneinander getrennten schichten.

    so können viele lösungen wie kopierschütze zB in wine niemals emuliert werden, besonders wenn virtuelle treiber im spiel sind, weil eben windows seine treiber im userspace hat und dies nicht emuliert werden kann.

    wine kann definitiv unter linux _nicht_ alles was es unter reactOS können kann.

    und das schöne an opensource ist doch die auswahl, sowie die sicherheit, dass unter reactos im endeffekt windows programme eines tages wirklich nativ rennen können können.

    • Score: 3 Von Neuer am Mo, 26. Mai 2008 um 21:31 #
      Hallo,

      aber die Jungs laden bei Wine doch auch Kernel-Module (für Kopierschutze)? Wie erklärst Du das?

      Ich glaube ReactOS und Wine verhält sich so wie vieles. Theoretisch wäre es das bessere Design gleich auf einen 100% Clone zu peilen, durchsetzen wird sich aber die Lösung, die dem User mehr Freiheit bei der Integration in Linux lässt. Das wäre dann Wine.

      Dank Virtualisierung stellt sich vermutlich das Problem der Hardware-Unterstützung eh nicht mehr so arg, wichtiger ist der Aspekt, dass wine eine Integration beider Systeme in eines gelingt, ohne etwa auf den Linux-Kernel zu verzichten, oder Dateisystem via "Netz" zu mounten, etc.

      Gruss,
      Kay

Pro-Linux
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