Ich kann mich trotz aller Lobhudeleien in den diversen Foren immer noch nicht für die SuSE begeistern. Ich habe mal probeweise die letzte Beta vor der RC1 installiert und war enttäuscht. Gleich zu Anfang startete die mit einem ekelhaften grün. Statt wie bei älteren Versionen wird man schon sehr früh zum Einrichten der Internetverbindung aufgefordert. Die Folge davon war, dass SuSE nicht die bereitliegenden CDs zur Installation benutzte, sondern das Internet. Bei meiner Internetanbindung war die dann nach ca. zwei bis drei Stunden damit zum ersten Bootvorgang fertig. Grub startete anschließend mit einer Fehlermeldung und blieb danach stehen. Beim nächsten Installationsversuch wollte ich dann schlauer sein und habe die Internetanbindung bei der Installation nicht eingerichtet (ja, inzwischen weiß ich dass ich die entsprechenden Haken hätte entfernen müssen) sondern erst später. Die SuSE installierte sich wie von mir gewollt von den bereitliegenden CDs. Nach dem ersten Bootvorgang blieb Grub wiederum mit einer Fehlermeldung stehen. Also neuer Versuch. SuSE ein drittes mal installiert und dabei aufgepasst wohin sich Grub installiert. Defaultmäßig war nicht wie gewohnt der mbr der ersten HD eingestellt sondern die Partition auf der ich die SuSE installiert hatte. Also habe ich den Eintrag auf den mbr umgeändert. Danach bootete die Distribution dann endlich. Allerdings habe ich festgestellt, das irgend ein Player, ich glaube es war der Macromediaplayer der mir ohnehin nicht geheuer ist, sich als zentrales Programm aller Media-Dateien bemächtigt. Man kann den Player zwar deinstallieren, hat aber anschließend das Problem, dass man sich als Ersatz mehrere Player für die verschiedensten Media-Dateien installieren muß. Dieses Kicker-Menu welches wohl von XP oder Vista abgeschaut wurde gefiel mir nicht. Zum Glück kann man es ändern. Übrig geblieben war nach der Installation und meinen wenigen Änderungen eine Distribution die nicht mehr konnte wie alle anderen SuSE-Disties die ich im Laufe von Jahren mal kurz genutzt oder ausprobiert habe. Sauer aufgestoßen war mir gleich zu Beginn der Installation eine Nutzungsbedingung ähnlich den EULAs der MS-Betriebssysteme die auf den Neueinsteiger wohl den Eindruck erwecken sollen Novel wäre der Eigentümer oder Rechteinhaber von Linux. Nein danke, ich brauche sowas nicht und habe sie wieder gelöscht!
Es heißt ja nicht ohne Grund "Beta", oder? Wobei die Geschichte mit dem Internet sicherlich für die Mehrheit der Nutzer vom Vorteil ist. Und eine Voreinstellung muss es ja geben. Und das sich der Flashplayer als zentraler Medienplayer für alle möglichen Dateiformate registriert, kann ich gar nicht glauben. Genauso wenig, dass man gezwungen sein soll mehrere Player für verschiedene Dateiformate zu installieren. Ist mir noch nie passiert. Zumal die meisten Player nur Frontends sind. Wäre schön, wenn die Aussagen etwas genauer sein würden.
GRUB-Konfiguration für andere Partitionen ist kaputt. (Fehler #395085)
Deswegen ist es auch nur ein RC und deswegen sollte man immer die den Release begleitenden Meldungen lesen. Das dir das Grün des Installers nicht passt, ist zumindestens mal ein amüsanter Kritikpunkt.
"[...]die ich im Laufe von Jahren mal kurz genutzt oder ausprobiert habe". Und da liegt der Hase verbuddelt, diese Eula muss man schon seit einigen Versionen bestätigen. Lesen lohnt sich übrigens, denn aus ihr geht u. a. hervor, das Novell sich gar nicht für den Eigentümer von Linux hält, was ja auch der GPL zuwider laufen würde.
...und was sonst noch bleibt ist der übliche, traditionelle Freitagsflame mit spitzzüngiger Retourkutsche eines stark nach Trollexkrementen riechenden Lords. Schönes Wochenende, hier im Norden brennt die Sonne!
>..Lesen lohnt sich übrigens, denn aus ihr geht u. a. hervor, das Novell sich gar nicht für den Eigentümer von Linux hält, was ja auch der GPL zuwider laufen würde...
Aber es entsteht auf den ersten Blick der Eindruck als wäre sie die Eigentümer. Erst nach dem Lesen der Nutzungsbedingungen wird einem klar, dass das nicht so ist. Aber wer liest sich so einen EULA schon durch. Ich jedenfalls nicht!
Über Bugs habe ich nicht gesprochen. Die hätte ich auch übergangen weil es eine Beta ist. Wohlgemerkt handelt es sich hier um eine Anfängerdistribution und da kann man auch erwarten dass jemand der keine Ahnung hat damit zurecht kommt. Was mich störte war, dass der ganze Installationsvorgang immer mehr Ähnlichkeiten zu einem bekannten "Weltmarktführer" aufweist. Lesen tue ich diese Nutzungsbedingungen, egal von welchem Hersteller, genau wie die allermeisten User grundsätzlich nicht. Ich glaube da legen die Softwarehäuser auch keinen Wert darauf. Hauptsache man wurde durch abnicken der EULA Rechtlich in die Ecke gedrängt.
Rede doch einmal Klartext. Welche Passagen stören Dich an dieser EULA und warum? Ich kann da überhaupt nichts Anstößiges finden. Zum Nachlesen: http://download.opensuse.org/distribution/SL-OSS-factory/inst-source/EULA.txt
Das überhaupt eine EULA da ist stört mich! Zur Erinnerung: Ich rede von der OpenSuse und nicht von einer kommerziellen Distribution. Da gehören solche "Nutzungsbedingungen" die Zwangsabgenickt werden müssen nicht rein. Das eine EULA für den Player da ist, dagegen ist nichts einzuwenden. Den würde ich ohnehin nicht nutzen, sofern ich die SuSE installiert hätte. Ist es die einzigste Distribution bei der man so etwas abnicken muss, oder gibt es auch noch andere? Ich selbst kenne das nur von SuSE seit die von Novel übernommen wurden.
Eine EULA kann auch sinnvoll sein. Siehe u.a.: http://www.mail-archive.com/debian-legal@lists.debian.org/msg36220.html Eine EULA, in welcher explizit drin steht, was man mit der Software alles machen kann, kann nichts schaden. Dritte (z.B. irgendwelche staatliche Behörden) wissen vielleicht nichts von Linux und der GPL und geben sich dann mit dem EULA-Text zufrieden. Aber letztendlich geht es mir genauso: Eine solche EULA ist hier (in Deutschland) für ein Linux-System überflüssig (die Einzel-EULAs für proprietäre Software ausgenommen).
Das überhaupt eine EULA da ist stört mich! Dann bist du wohl auch gegen die GPL. Auch die GPL ist ein Lizenzvertrag. Da steht unter anderem auch der übliche Haftungsausschluss drin.
Ich würde es eher komisch finden, wenn meine Distri nicht die aktuellere Version aus einem Repo bezieht und stattdessen die CD/DVD mit einer älteren Version bemüht (um dann anschließend ein Update über das Internet durchzuführen).
Da ist was dran! Aber hätte man es nicht so machen können das man den User die Wahl lässt und das nicht, so wie es jetzt ist, in einer Funktion mit einbringt die eigentlich für das Einrichten des Netzwerks zuständig ist?
Standardmäßig sind die externen Repos nicht aktiviert. Gleiches gilt für die Frage der Suche nach Updates. Beides muss man explizit während der Installation ankreuzen, um es zu nutzen. Der User hat also die Wahl. Wird die Installation einfach ohne Änderungen durchgeführt, dauert sie keine 20 min.
Anscheinend ist die Beta so aber eingerichtet gewesen. Sobald die eine Internetverbindung bei der Installation findet installiert die sich scheinbar nicht mehr von der eingelegten CD sondern besucht den Homeserver und läd die nötigen Programme von dort. Ansonsten habe ich keine andere Erklärung für die Aktivität des Routers und die lange Installationszeit von deutlich mehr als zwei Stunden bei einer tausender Flat. Die Parallelen zwischen SuSE bestehen meiner Ansicht nach darin, dass man 1. eine EULA abnicken muß und 2. sich so ein Player installiert sobald man einer weiteren EULA zugestimmt hat, der ähnlich wie bei Windows ungefragt sich sämtlicher Mediadateien bemächtigt ohne dass der User bei der Installation auf diesen Umstand hingewiesen wird. Dieses Verhalten macht den Player schon von vorne herein verdächtig.
Viel Freude noch mit der SuSE, sie wird Windows immer ähnlicher.
1.) DU hast den folgenden Menüpunkt SELBER ausgewählt:
( X ) Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden
2.) dann das rote Warndreieck IGNORIERT
3.) dann folgende Frage mit JA beantwortet:
Netzwerkkarte JETZT konfigurieren?
Die Erklärung steht dabei:
Ein Netzwerk ist wichtig, wenn Sie ENTFERNTE Repositories benutzen, andernfalls können Sie dies gefahrlos ÜBERSPRINGEN!
Im nun folgenden Menüpunkt hast DU SELBER die Quellen ausgewählt.
Mal ein paar Fragen:
Was hast du dir dabei gedacht, aus du Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden SELBER ausgewählt hast?
Warum hast du ausgerechnet die Repositories markiert und nicht einen der anderen zahlreich vorhanden Möglichkeiten, die dir durch markieren von Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden angeboten wurden?
Warum benutzt du denn die Hilfe nicht, wo du doch ganz offensichtlich NULL PLAN von Betriebssystemen hast?
Warum hast du die Netzwerkinstallation denn nicht abgebrochen?
Mit ziemlichen Unverständnis
Den anderen geistigen Sperrmüll den du hier hinterlassen hast, lassen wir mal so stehen, der spricht für sich sich selber.
Ich ziehe hier gar nichts ab! Mit Unglaublich hat das auch nichts zu tun. Dein Vorwurf ein rotes Warndreieck missachtet zu haben trifft hier ebenfalls nicht zu. Ich kann mich auch nicht Erinnern hier jemanden Persönlich angegriffen zu haben wie du es gerade mit deinem Posting getan hast. Ich habe lediglich mein Unverständnis über eine bestimmte Distribution kundgetan über die hier im Artikel berichtet wurde. Wenn du mich also selbst für das teilweise Misslingen einer Installation der SuSE-Distribution verantwortlich machen willst, dann kann ich dem nur entgegnen dass diese Distributon sehr häufig an erster Stelle als sehr Anfängertauglich genannt wird. Anfänger haben eben "NULL PLAN" von Betriebsystemen. Solche Fehler, wie ich sie deiner Meinung nach gemacht habe, dürfen da dann nicht möglich sein. Ich erspare es mir die Distribution zu nennen die ich benutze. Die ist wesentlich besser für Anfänger geeignet!
Wenn jemand aber "Null Plan" hat, dann wird er vermutlich keine Änderungen an den Voreinstellungen durchführen und/oder wird auch die Hilfetexte lesen. Es sei denn, du verstehst unter einer Anfängerdistribution eine, die keine Einstellungen zulässt. Dann freilich ist man bei Windows besser aufgehoben.
Ich kann deine Probleme nicht nachvollziehen. Ich habe openSUSE 11 während seiner Entwicklung von der Alpha-Phase an ausprobiert. Selbstverständlich gab es viele Fehler. Spätestens seit Beta2 jedoch ließ sie sich problemlos installieren. Dabei trat weder dein beschriebenes "Problem" mit dem Internet auf, da man dieses eben immer aktivieren muss, noch das Problem mit dem Flashplayer und auch nicht, dass sich Grub woanders als im MBR installiert hat. Wobei es da natürlich mehrere Gründe geben kann. Mehr als eine Platte verbaut? Installation auf einer externen Platte? Oder schlicht ein bisher nicht bekannter Fehler. Es war und ist ja schließlich eine Beta-Version gewesen, die von dir getestet wurde.
Davon abgesehen halte ich es gerade für eine Anfängerdistribution von Vorteil, wenn ein Programm für alle Mediendaten verantwortlich ist. Es hilft dem Anfänger/Umsteiger nicht, wenn er beim Abspielen unterschiedlicher Dateiformate auch jedesmal einen anderen Player vorgesetzt bekommt. Es hätte auch den gravierenden Nachteil, dass ich keine gemeinsame Playliste nutzen kann, die Dateien unterschiedlicher Formate beinhaltet. Unter Windows ist es auch nur der Mediaplayer.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich die 64er Beta ausprobiert habe. Vermutlich gab es da schon einige Unterschiede zur 32er Version. Die Defaulteinstellungen hatte ich bei der Installation der Beta weitestgehenst belassen. Inzwischen habe ich die RC1 probeweise installiert. Zwischen der Installation der von mir vor einiger Zeit ausprobierten Beta und der RC1 habe ich deutliche Unterschiede festgestellt. Selbst das Grün beim Booten sieht nun freundlicher aus. Grub wollt sich zwar wieder in den Sector der Bootpartition schreiben (ich habe nur eine HD im Rechner) aber das lässt sich auf einfache Weise umstellen. Leider ließ sich der 3D-Grafiktreiber von NVIDIA nicht installieren obwohl ich die 64er Version dafür benutzen wollte. Der ist bei meinem Rechner auch dringend erforderlich weil sonst die Drehzahlsteuerung des Grafikkartenlüfters nicht funktioniert. Eventuell werde ich demnächst mal die 32er Distribution von SuSE ausprobieren. Vielleicht klappt es ja dann mit dem Grafikkartentreiber von NVIDIA. Also trotz des nun freundlicheren Grüns zu Anfang der Installation ist noch nicht alles im grünen Bereich. Selbstverständlich gebe ich dir Recht wenn du der Meinung bist das es besser ist wenn ein Programm für alle Mediadateien zuständig sein sollte. Aber es muss ja nicht gerade der RealPlayer sein.
Ich nutze ebenfalls nur die 64Bit-Fassung. Das Problem mit dem Nvidia-Treiber ist bereits seit Alpha3 bekannt. Es gibt auch keinen Unterschied in der 32 oder 64Bit-Version. Abhilfe schafft ein Patch des aktuellen Treibers oder die Installation des Beta-Treibers von Nvidia. Näheres steht auf den openSUSE-Seiten zu den bekannten Fehlern der Entwickler-Version. Bei meiner Installation hat der Beta-Treiber bisher keine Probleme gemacht.
Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.
> Leider ließ sich der 3D-Grafiktreiber von NVIDIA nicht installieren
Tip: Versuch mal im ersten Bootscreen die Taste [F9] - da kannst du den für dich passenden Treiber auch zum runterladen (ACHTUNG: Internetverbindung erforderlich) auswählen.
> Aber es muss ja nicht gerade der RealPlayer sein.
Das ist richtig - normalerweise sollte es ein Player sein, der ohne Lizenzprobleme einfach alle Formate abspielen kann. Leider gibt es das noch nicht und Novell/SuSE hat nun mal nur von Real eine Genehmigung zur generellen Nutzung des Players erhalten ohne für jeden Nutzer eine Lizenzgebühr zahlen zu müssen. Ich könnte mir also vorstellen, dass sich das Produktmanagement mehr davon verspricht, wenn ein Nutzer mp3-Musik "out of the Box" hören kann als wenn er dies überhaupt nicht kann. Ich kann mich zumindest noch an die Wehklagen einiger Tester von früheren SuSE-Versionen erinnern, weil ihre mp3's nicht abgespielt werden konnten.
Das man bei openSUSE auf potentielle "Gefahren" und auch auf besondere Lizenzbedingungen (z.B. beim Realplayer oder Acrobat Reader) hinweist, sehe ich eher als Feature, denn als Fehler. Bei anderen Distributionen wird dem Nutzer da ja eher verschwiegen, was sich da auf seiner Festplatte so rumtummelt. Hauptsache, mp3 geht.
Immerhin kann sich openSUSE ja nachher auch herausreden mit: "Du hast der Installation des Bundestrojaners ja selbst in der EULA zugestimmt..."
>Tip: Versuch mal im ersten Bootscreen die Taste [F9] - da kannst du den für dich passenden Treiber auch zum runterladen (ACHTUNG: Internetverbindung erforderlich) auswählen.
Danke für den Tipp. Habe aber nicht viel Hoffnung weil sich da SuSE wiedermal so einen ärgerlichen Bug geleistet hat. Sollte der Bug in der endgültigen Version so noch bestehen, wird es dann das Aus sein für etliche SuSE-Nutzer, denn der nv-Treiber ist z.B. bei meiner Hardware fast nicht zu gebrauchen.
Das Problem mit dem Nvidia-Treiber ist kein openSUSE-Problem, sondern ein Problem des Treibers, weshalb er unter Fedora 9 ebensowenig funktioniert. Er kommt weder mit dem aktuellen Kernel 2.6.25 noch mit dem aktuellen X.org-Server 1.5 zurecht. Es ist also kein Bug von openSUSE. Der nv-Treiber sollte auf jeder Hardware problemlos die 2D-Beschleunigung unterstützen und flüssig funktionieren. 3D hat er allerdings nie unterstützt.
Fedora also auch. Ich war deshalb der Meinung, dass es nur die SuSE betrifft weil die schon immer dafür bekannt waren Kernel und Pakete für ihre Distribution zu ändern weshalb man früher schon keine Pakete aus RedHat für SuSE nehmen konnte. Umgekehrt gingen bei RedHat auch keine RPMs von SuSE. Aber in der heutigen Zeit ist zurechtbiegen der Pakete und des Kernels für die eigene Distri allem Anschein nach Normalität. Der nv-Treiber funktioniert schon bei mir. Auch startet SuSE wunderbar in der richtigen Auflösung bis zum Desktop ohne die zwischendurch während des Bootvorgangs umschalten zu müssen, aber wenn ich hier in dieser Textbox ein paar mal hin und her blättere oder zum Korrekturlesen in die Vorschau gehe und dann wieder zurück, ist der Text in der Box zerstückelt und kaum noch lesbar. Ebenso wirkt die Benutzeroberfläche etwas zäh, was besonders beim Verschieben der Fenster auffällt. Natürlich alles nur in 2D, weshalb ich unter anderem auch den NVIDIA-Treiber installieren wollte der deutlich bessere Ergebnisse bringt, besonders was auch das Aussehen der Schrift betrifft.
Meines Wissens nach gibt es kein RPM-Paket des Beta-Treibers für openSUSE 11. Darüber hinaus würde nicht openSUSE die Pakete erstellen, sondern Nvidia selbst, da der Treiber closed-Source ist. Um den Beta-Treiber zu verwenden musst du dir das Paket von der Nvidia-Seite herunterladen und manuell in einer init 3 Umgebung installieren. Voraussetzung ist natürlich eine minimale Entwicklerinstallation mit den typischen Anwendungen, sowie die Kernelquellen. Dann lediglich den Anweisungen des Installationsprogrammes folgen, welches den Treiber für dein System erstellt. Anschließend wieder mit init 5 auf den Desktop zurückkehren. Der Treiber sollte sofort funktionieren. Ist aber nach einem Kernelupdate unter Umständen erneut zu installieren.
Die Schrift lässt sich unter KDE 4 -> Systemeinstellungen -> Erscheinungsbild -> Schriftarten -> Kantenglättung erheblich verbessern. Einfach ein wenig ausprobieren.
Da hast du mich aber ganz falsch verstanden! Ich will es mal so sagen: Es gab früher nicht so viele Distributionen. Da waren RedHat und Mandrake mit dem RPM-Paketen und Debian mit den deb-Paketen als die mir bekanntesten Distributoren für den Desktop. SuSE hat früher schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht und sich des RPM-Paketsystems bedient. Dann haben die meiner Meinung nach am offiziellen Kernel herumgefummelt und RPM-Programmpakete sowie deren offiziellen Namen leicht geändert um sie so für ihre eigene Distribution zu nutzen. Auch haben die manche Programme nicht im usr-Verzeichnis installiert sondern ins opt-Verzeichnis. Warum die das so gemacht haben habe ich nicht verstanden. Und genau aus diesem und einigen anderen Gründen ist man mit der SuSE bei machen Dingen "vor die Wand gelaufen" Ich habe mich früher immer geärgert weil, wenn man ein Programmpaket installiert hatte, hat Yast, welches damals noch nicht so gut funktionierte, manuelle Änderungen in den Skripten im etc-Verzeichnis einfach mit den eigenen Einstellungen wieder überschrieben. Selbst von Redhat konnte man manchmal Programmpakete für Mandrake einsetzen die sich ebenfalls für die RPM-Pakete entschieden hatten. Nur für die SuSE war es mir nie gelungen RPM-Pakete aus anderen Distributionen zu verwenden und installieren weil die wie schon gesagt immer alles anders gemacht haben als z.B. RH oder Debian. Das man kein rpm-Paket für den Beta-Treiber für die SuSE 11 bekommt ist mir schon klar und das ich über init 3 die grafische Benutzeoberfläche beenden muss um den NVIDIA-Treiber auf der Konsole zu installieren ist mir auch bekannt. Da must du also was falsch verstanden haben. Ich hatte es auch schon mal hier geschrieben warum sich der Grafiktreiber weder unter der 32Bit-Version noch unter der 64Bit-Version installieren lässt:
-----schnipp-------
Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.
------schnapp-------
Das Patchen des Treibers von NVIDIA so wie es in dem Workaround empfohlen wurde erspare ich mir und warte lieber die endgültige Version der SuSE 11 ab. Nur mal so zur Info:
Meine erstes Linux welches ich genutzt habe, war eines von SCO. Den Namen der Distribution habe ich ich inzwischen vergessen. Danach bin ich zu SuSE 5.0 umgestiegen. Das war zu einer Zeit als manch anderer hier noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist und man froh war wenn die Grafikkarte eine akzeptable Auflösung hergab. Wenn dann auch noch nach tagelangem herumkonfigurieren und Kernel kompilieren endlich die Soundkarte funktionierte war man wirklich Happy. Heute installieren sich einige User mit wenigen Klicks irgendein und Linux und können sich zu mehr als 90 Prozent sicher sein das die Hardware erkannt wird und auch funktioniert. Anschließend fühlen sich manche davon in den Foren als die großen Cracks und machen sich über andere lustig.
MfG
(mein Posting erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Entstehung der Distributionen, ich weiß, dass es damals noch mehr Distributionen gab als die von mir hier genannten)
Hab den Thread erst heute gelesen und .... endlich... es ist der realplayer. Wollte schon bei deinem ersten post mich (heute) melden, aber dachte das müsste doch schon längst geklärt sein. Na ja hab lange gesucht.
Es gibt soviele Möglichkeiten diesen zu umgehen, jede Möglichkeit wie es läuft wird punktgenau erklärt im Internet. Derart brilliante, immer aktuelle Dokumentation findest du unter Windows nur schwer.
Der RealPlayer als vorgegebene Einstellung ist in der Tat nicht glücklich.
Du hast eine Beta installiert und beschwerst Dich dann dass sie nicht so funktioniert. Nein. Ubuntu ist nicht einfacher auch wenn diese Distrie heutzutge hypt.
Deine Geschichte mit dem "flashplayer" kann nicht stimmen. Den kann man rückstandslos deinstallieren. Es muß also ein anderes Programm gewesen sein. In dieser Novell-EULA steht nichts Relevantes drin. Wenn man allerdings die mit auf der DVD befindliche non-oss-Software wie z.B. flashplayer installiert, dann muß man vorher die EULA des Herstellers (in diesem Fall also Adobe) "absegnen". Grün finde ich auch nicht so toll, blau wäre besser. Das ist aber Geschmackssache. Die OpenSuse 11 Betas und der RC1 haben noch viele Fehler. Es läuft bei weitem noch nicht alles rund. Was wolltest Du eigentlich von OpenSuse bzw. was hätte sie für Dich "können" müssen?
>Deine Geschichte mit dem "flashplayer" kann nicht stimmen..
Doch die stimmt. Wenn du ein Doppelklick auf eine wmv-, wma-, flv-, oder mp3-Datei machst und es öffnet sich immer der gleiche Player, dann kann man durchaus behaupten, dass dieser Player als zentrales Programm alle Mediadateien an sich gerissen hat. Das man den deinstallieren kann habe ich auch geschrieben. Wenn man nun diesen Player deinstalliert muss man ganz zwangsläufig einen anderen als Ersatz installieren. Wenn aber z.B. der VLC oder der Mplayer diesen nicht vollständig ersetzen kann, weil weder der eine noch der andere mit allen Formaten umgehen kann, muss man sich leider einen weiteren Player installieren. Wer nur mp3-Dateien auf dem Rechner hat, braucht das natürlich nicht. Dem würde Xmms oder Audacious völlig ausreichen.
VLC und MPlayer sind doch überhaupt nicht vorhanden (außer bei Packman, von wo aus sie extra nachinstalliert werden müssen). Multimedia ist ohnehin eine (fast) tote Zone, da es sich hier um ein juristisches Minenfeld handelt. Mp3s kann man out-of-the-box abspielen, entweder mit dem kostenlosen GStreamer-Fluendo-Plugin oder z.B. mit dem proprietären RealPlayer, der in non-oss zu finden ist. Ansonsten funktionieren eigentlich nur wav, flac, vorbis und theora. Xmms oder diese libmad sind bei OpenSuse selbst nicht mehr dabei. Auf Videolan.org existiert ein Extra-Suse-Repository, dort gibt es den VLC in einer Form, wie Du ihn von Windows her kennst. Selbst Packman traut sich nicht, diesen Player "so" auszuliefern. Was Dir mit diesem oben von Dir erwähnten "(flash)player" beim Anklicken der nativ nicht unterstützten Multimediaformate passiert ist, klingt sehr merkwürdig. Wären dabei z.B. Kaffeine oder Totem gestartet worden, so hätte sich eigentlich der "OpenSuse-Codec-Installer" melden müssen. Na ja, Suse 11.0 ist halt noch nicht fertig.
Wenn die fertige Distrie da ist, werde ich die SuSE 11.0 nochmal installieren. Ich hoffe dann wurde da einiges geändert. Allerdings werde ich der EULA des Players dann nicht mehr zustimmen und die diversen freien Player mit den entsprechenden Codecs nachinstallieren.
Das, was Dir an Bugs widerfahren ist, ist genau der Grund, warum z.B. die 11.0 er Betas und jetzt der RC1 veröffentlicht wurden. Falls Du Zeit erübrigen kannst: http://de.opensuse.org/Fehler_berichten
Bis heute war ich der Meinung, dass openSUSE die Installation und Systemadministration so ziemlich dausicher gemacht hat. Wie man sich täuschen kann! Oder ist die openSUSE zwar dausicher, aber eben nicht idiotensicher?
Sie ist nicht Dausicher. Aber das Wort "Idiot" im Zusammenhang mit einer Installation erspare ich mir lieber. Für Anfänger ist die SuSE meiner Ansicht weniger geeignet als vergleichbare Distributionen.
Vielleicht. Wenn aber z.B. bei Ubuntu etwas schief läuft, dann ist man dort schlimmer aufgeschmissen als bei OpenSuse. Suse hat immer noch Yast, um die meisten Einstellungen vornehmen zu können. Und Yast funktioniert auch ohne grafische Oberfläche. Yast verhält sich ähnlich der Systemsteuerung von Windows, so etwas schadet wirklich nichts. Mandrake hat ein ähnliches Tool, das funktioniert auch hervorragend in PCLinuxOS. Für den Linux-Neuling heißt das z.B.: Ubuntu wirft mich auf die Konsole zurück (das ist schon passiert, kein Scherz). Das war's. Neuinstallation. In so einem Fall kann man, wie gesagt, unter OpenSuse immer noch Yast starten. Oder: Was macht man bei einem schweren Soundproblem? OpenSuse: Man geht in Yast, sucht sich den Punkt Hardware/Sound und richtet die Soundkarte ein. Ubuntu: ? Gute Frage. Na ja, die Ubuntuforen werden schon helfen können (was sie auch sehr oft tun, keine Frage). Oder formatier einmal mit beiden Linuxen als Linux-Neuling eine neue Festplatte, einen USB-Stick o.ä. Mit welcher Distro kommt man schneller zum Ziel? Das sollte man einmal austesten.
>Wenn aber z.B. bei Ubuntu etwas schief läuft, dann ist man dort schlimmer aufgeschmissen als bei OpenSuse.
Ich habe ein Problem. Mir will es nicht gelingen den NVIDIA-Treiber unter Yast zu Installieren. Unter Ubuntu oder deren Derivate kein Problem dank Konsole die bei SuSE nach einem init 3 und neuem Anmelden auf der Konsole einfach nicht klappen will. Googel gibt zu diesem Problem erschreckend wenig her. Selbst die Installationsbeschreibung auf der Homepage von NVIDIA ist für die 11er Version nicht geeignet.
>Und Yast funktioniert auch ohne grafische Oberfläche.
Wunderbar, nur leider konnte ich damit den Betatreiber von NVIDIA nicht installieren. Unter Ubuntu und deren Derivate dank Konsole nach einem/etc/init.d/gdm stop (für gnome) kein Problem.
>Mandrake hat ein ähnliches Tool, das funktioniert auch hervorragend in PCLinuxOS
PCLinuxOS kann ich leider nicht mehr benuzen. Ja leider, weil die, nach dem die Installations CD gebootet hat, die Informationen für den IDE-Controller verliert obwohl die CD von einem Medium gebootet wurde welches an einer IDE-Port hängt. Danach bleibt die einfach stehen. Mandriva möchte ich dann auch nicht versuchen weil PCLinuxOS ein Derivat von Mandriva ist. Der Erfolg dabei wäre vermutlich der Gleiche.
>Ubuntu wirft mich auf die Konsole zurück (das ist schon passiert, kein Scherz).
Ist mir auch schon mehrfach passiert. Macht aber nichts. Tipp von mir: Möglichst gleich nach der Installation den mc installieren damit man sich besser durchs Verzeichnis hangeln kann oder wenns schon zu spät ist mit apt-get install mc und sudo su an der Konsole nachinstallieren.
>Was macht man bei einem schweren Soundproblem?
Weiß ich im Moment nicht weil ich noch keins hatte. Wenn die Soundkarte nicht unterstützt wird, wird es die beste Lösung sein, sich für zehn Euro eine andere zu kaufen die garantiert unterstützt wird. Sonst bleibt der Sound auch unter SuSE aus.
>Oder formatier einmal mit beiden Linuxen als Linux-Neuling eine neue Festplatte, einen USB-Stick o.ä. Mit welcher Distro kommt man schneller zum Ziel?
Weiß ich leider auch nicht. Ich benutze gpartet dazu. Ist zugegebenermaßen nervtötend je mehr Laufwerke im Rechner sind.
MfG (geschrieben mit SuSE 11 RC1 und heulendem Grafikkartenlüfter)
Eine etwas andere Art von NVidia-Grafikkarten-Problem kann ich für OpenSuse 10.3 "bestätigen". Grafikkarte: Geforce4MX 420. Ich habe den NVidiatreiber erfolgreich über die NVidia-Repositories in Yast installiert. Spiele ich aber z.B. Torcs, so ruckelt nach zwei bis drei Minuten alles im Spiel. Ich habe den NVidiatreiber aus dem Yast-Repository wieder deinstalliert. Danach habe ich den laut Version genau gleichen NVidia-Treiber von nvidia.com heruntergeladen und gemäß der NVidia-Readme installiert. Seitdem klappt alles.
Natürlich kommt man mit init 3 bei Suse auf die Konsole (dafür mußt Du natürlich root sein) ... Im Notfall (was immer das sein soll) schaltest du einfach in Yast den Displaymanager von kdm auf console um. Neustart, Konsole.
Probleme mit dem proprietären NVidia-Treiber sollte man keinem Linux-Distributor ankreiden. Wenn da Probleme auftreten sollten, dann sind wohl die "Dienstwege" etwas länger, fixen kann man an dem proprietären Zeugs leider selbst nichts. Das gilt auch für Ubuntu (Ubuntu zeigt bei der Installation von solchen Treibern immer so ein kleines Hinweisschildchen entsprechenden Inhalts).
Da ich auf den Beta-Treiber (Version x86-173.14.05) von NVIDIA angewiesen bin, der bei anderen Distibutionen problemlos funktioniert nur eben bei SuSE nicht, müsste ich den erst umständlich Patchen damit ich der sich einbinden lässt. Den Fehler an dieser Sache darf man aber getrost SuSE zurechnen.
Ein Beta-Treiber auf einer Beta- oder RC1-Suse ... Die Betas und RCs sind für Bugjäger da, sonst für niemanden. Du hast ja einige gefunden, also schreibe bitte auch ein paar Fehlerberichte. Ein Vergleich z.B. mit einer Ubuntu 8.04 final ist da völlig unangebracht und auch ziemlich unlogisch.
"Den Fehler an dieser Sache darf man aber getrost SuSE zurechnen."
Kann man nicht. Und er funktioniert eben nicht problemlos bei anderen Distributionen. Bei Ubuntu 8.04 LTS tritt das Problem nicht auf, weil es nicht den aktuellen Kernel 2.6.25 enthält. Wie ich oben bereits beschrieben habe, ist der Fehler im Treiber zu suchen. Weshalb das gleiche Problem u.a. bei Fedora 9 auftritt. Darüber hinaus ist nur der aktuelle Treiber zu patchen. Der Beta-Treiber sollte sich problemlos installieren lassen (entsprechend der Readme-Anweisung von Nvidia).
Die Idee und das Konzept und die Verwirklichung des Kicker-Menüs war schon einige Zeit vor Vista. Eine Ähnlichkeit zum Windows XP Menü erkenn ich überhaupt nicht. Ist einfach typisches Bla-Bla.
Es ist kein typisches blabla. Alle drei Menus (XP, Vista, Kicker) haben eines gemeinsam: sie behindern den Arbeitsfluss und verdecken beim Aufklappen große Teile der Benutzeroberfläche.
Ich will es nicht typisches bla-bla nennen, aber es ist immer das gleiche "Argument". KickOff hat jedoch nicht viel mit dem Vista oder XP-Menü gemeinsam. Im KickOff werden mehrere Tabs zur Verfügung gestellt. Ein klassisches, hierarchisches Aufklappmenü erscheint an keiner Stelle. Bei XP schon. KickOff nimmt daher immer den gleichen Platz in Anspruch. Weder mehr noch weniger. Bei XP kann das Menü schon mal enorme Ausmaße annehmen, je nachdem, wieviel Programme installiert wurden. Dann wird der Arbeitsplatz auch mal halb verdeckt.
Letztlich ist es Ansichtssache. Ich möchte KickOff nicht mehr missen. Nach einer gewissen Einarbeitung arbeite ich damit deutlich schneller und produktiver als mit jedem klassischen Menü, wo man sich erst durch einige Ebenen hangeln muss. Und da zählt auch nicht das Argument eines aufgeräumten Menüs. Da dies nur bedeutet, dass ich entweder mehrere Menüs habe (wie häufig bei Gnome voreingestellt) und/oder einfach nicht alle installierten Programme über das Menü zur Verfügung gestellt werden, damit es nicht so überladen wirkt. Aber man wird ja nicht gezwungen KickOff unter openSUSE zu verwenden. Es lässt sich mit 2 Klicks auswechseln.
Von Es lebe die zweite Menüleiste am So, 1. Juni 2008 um 23:44 #
Das Menü - egal ob kick-off oder klassisch brauch ich nur um zu gucken was so alles installiert wurde....die wichtigsten programme haben nicht nur einen "schnellstart"-bereich wie unter XP, sondern direkt ne ganze leiste oben am bildschirm...was man kennt kann man auch einfacher über ALT+F2 starten
Beim nächsten Installationsversuch wollte ich dann schlauer sein und habe die Internetanbindung bei der Installation nicht eingerichtet (ja, inzwischen weiß ich dass ich die entsprechenden Haken hätte entfernen müssen) sondern erst später. Die SuSE installierte sich wie von mir gewollt von den bereitliegenden CDs. Nach dem ersten Bootvorgang blieb Grub wiederum mit einer Fehlermeldung stehen. Also neuer Versuch. SuSE ein drittes mal installiert und dabei aufgepasst wohin sich Grub installiert. Defaultmäßig war nicht wie gewohnt der mbr der ersten HD eingestellt sondern die Partition auf der ich die SuSE installiert hatte. Also habe ich den Eintrag auf den mbr umgeändert.
Danach bootete die Distribution dann endlich. Allerdings habe ich festgestellt, das irgend ein Player, ich glaube es war der Macromediaplayer der mir ohnehin nicht geheuer ist, sich als zentrales Programm aller Media-Dateien bemächtigt. Man kann den Player zwar deinstallieren, hat aber anschließend das Problem, dass man sich als Ersatz mehrere Player für die verschiedensten Media-Dateien installieren muß.
Dieses Kicker-Menu welches wohl von XP oder Vista abgeschaut wurde gefiel mir nicht. Zum Glück kann man es ändern. Übrig geblieben war nach der Installation und meinen wenigen Änderungen eine Distribution die nicht mehr konnte wie alle anderen SuSE-Disties die ich im Laufe von Jahren mal kurz genutzt oder ausprobiert habe.
Sauer aufgestoßen war mir gleich zu Beginn der Installation eine Nutzungsbedingung ähnlich den EULAs der MS-Betriebssysteme die auf den Neueinsteiger wohl den Eindruck erwecken sollen Novel wäre der Eigentümer oder Rechteinhaber von Linux. Nein danke, ich brauche sowas nicht und habe sie wieder gelöscht!
MfG
Deswegen ist es auch nur ein RC und deswegen sollte man immer die den Release begleitenden Meldungen lesen. Das dir das Grün des Installers nicht passt, ist zumindestens mal ein amüsanter Kritikpunkt.
"[...]die ich im Laufe von Jahren mal kurz genutzt oder ausprobiert habe". Und da liegt der Hase verbuddelt, diese Eula muss man schon seit einigen Versionen bestätigen. Lesen lohnt sich übrigens, denn aus ihr geht u. a. hervor, das Novell sich gar nicht für den Eigentümer von Linux hält, was ja auch der GPL zuwider laufen würde.
...und was sonst noch bleibt ist der übliche, traditionelle Freitagsflame mit spitzzüngiger Retourkutsche eines stark nach Trollexkrementen riechenden Lords. Schönes Wochenende, hier im Norden brennt die Sonne!
Aber es entsteht auf den ersten Blick der Eindruck als wäre sie die Eigentümer. Erst nach dem Lesen der Nutzungsbedingungen wird einem klar, dass das nicht so ist. Aber wer liest sich so einen EULA schon durch. Ich jedenfalls nicht!
MfG
Was mich störte war, dass der ganze Installationsvorgang immer mehr Ähnlichkeiten zu einem bekannten "Weltmarktführer" aufweist. Lesen tue ich diese Nutzungsbedingungen, egal von welchem Hersteller, genau wie die allermeisten User grundsätzlich nicht. Ich glaube da legen die Softwarehäuser auch keinen Wert darauf. Hauptsache man wurde durch abnicken der EULA Rechtlich in die Ecke gedrängt.
MfG
Welche Passagen stören Dich an dieser EULA und warum?
Ich kann da überhaupt nichts Anstößiges finden.
Zum Nachlesen:
http://download.opensuse.org/distribution/SL-OSS-factory/inst-source/EULA.txt
Ist es die einzigste Distribution bei der man so etwas abnicken muss, oder gibt es auch noch andere? Ich selbst kenne das nur von SuSE seit die von Novel übernommen wurden.
MfG
Wenn die Eula doch i.O. ist, kann es doch egal sein, ob da ne abfrage kommt oder nicht...
Die sind ja nich zum Nachteil des nutzers...
Übrigens: OpenOffice zeigt beim ersten Start auch Nutzungsbedingungen an. Ist das nun auch böse?
Siehe u.a.:
http://www.mail-archive.com/debian-legal@lists.debian.org/msg36220.html
Eine EULA, in welcher explizit drin steht, was man mit der Software alles machen kann, kann nichts schaden.
Dritte (z.B. irgendwelche staatliche Behörden) wissen vielleicht nichts von Linux und der GPL und geben sich dann mit dem EULA-Text zufrieden.
Aber letztendlich geht es mir genauso: Eine solche EULA ist hier (in Deutschland) für ein Linux-System überflüssig (die Einzel-EULAs für proprietäre Software ausgenommen).
MfG, susefrust
Dann bist du wohl auch gegen die GPL. Auch die GPL ist ein Lizenzvertrag. Da steht unter anderem auch der übliche Haftungsausschluss drin.
MfG
Die Parallelen zwischen SuSE bestehen meiner Ansicht nach darin, dass man 1. eine EULA abnicken muß und 2. sich so ein Player installiert sobald man einer weiteren EULA zugestimmt hat, der ähnlich wie bei Windows ungefragt sich sämtlicher Mediadateien bemächtigt ohne dass der User bei der Installation auf diesen Umstand hingewiesen wird. Dieses Verhalten macht den Player schon von vorne herein verdächtig.
Viel Freude noch mit der SuSE, sie wird Windows immer ähnlicher.
MfG
1.) DU hast den folgenden Menüpunkt SELBER ausgewählt:
( X ) Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden
2.) dann das rote Warndreieck IGNORIERT
3.) dann folgende Frage mit JA beantwortet:
Netzwerkkarte JETZT konfigurieren?
Die Erklärung steht dabei:
Ein Netzwerk ist wichtig, wenn Sie ENTFERNTE Repositories benutzen, andernfalls können Sie dies gefahrlos ÜBERSPRINGEN!
Im nun folgenden Menüpunkt hast DU SELBER die Quellen ausgewählt.
Mal ein paar Fragen:
Was hast du dir dabei gedacht, aus du Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden SELBER ausgewählt hast?
Warum hast du ausgerechnet die Repositories markiert und nicht einen der anderen zahlreich vorhanden Möglichkeiten, die dir durch markieren von Zusatz-Produkte aus separaten Medien einbinden angeboten wurden?
Warum benutzt du denn die Hilfe nicht, wo du doch ganz offensichtlich NULL PLAN von Betriebssystemen hast?
Warum hast du die Netzwerkinstallation denn nicht abgebrochen?
Mit ziemlichen Unverständnis
Den anderen geistigen Sperrmüll den du hier hinterlassen hast, lassen wir mal so stehen, der spricht für sich sich selber.
Wenn du mich also selbst für das teilweise Misslingen einer Installation der SuSE-Distribution verantwortlich machen willst, dann kann ich dem nur entgegnen dass diese Distributon sehr häufig an erster Stelle als sehr Anfängertauglich genannt wird. Anfänger haben eben "NULL PLAN" von Betriebsystemen. Solche Fehler, wie ich sie deiner Meinung nach gemacht habe, dürfen da dann nicht möglich sein.
Ich erspare es mir die Distribution zu nennen die ich benutze. Die ist wesentlich besser für Anfänger geeignet!
MfG
Ich kann deine Probleme nicht nachvollziehen. Ich habe openSUSE 11 während seiner Entwicklung von der Alpha-Phase an ausprobiert. Selbstverständlich gab es viele Fehler. Spätestens seit Beta2 jedoch ließ sie sich problemlos installieren. Dabei trat weder dein beschriebenes "Problem" mit dem Internet auf, da man dieses eben immer aktivieren muss, noch das Problem mit dem Flashplayer und auch nicht, dass sich Grub woanders als im MBR installiert hat. Wobei es da natürlich mehrere Gründe geben kann. Mehr als eine Platte verbaut? Installation auf einer externen Platte? Oder schlicht ein bisher nicht bekannter Fehler. Es war und ist ja schließlich eine Beta-Version gewesen, die von dir getestet wurde.
Davon abgesehen halte ich es gerade für eine Anfängerdistribution von Vorteil, wenn ein Programm für alle Mediendaten verantwortlich ist. Es hilft dem Anfänger/Umsteiger nicht, wenn er beim Abspielen unterschiedlicher Dateiformate auch jedesmal einen anderen Player vorgesetzt bekommt. Es hätte auch den gravierenden Nachteil, dass ich keine gemeinsame Playliste nutzen kann, die Dateien unterschiedlicher Formate beinhaltet. Unter Windows ist es auch nur der Mediaplayer.
Selbstverständlich gebe ich dir Recht wenn du der Meinung bist das es besser ist wenn ein Programm für alle Mediadateien zuständig sein sollte. Aber es muss ja nicht gerade der RealPlayer sein.
MfG
MfG
Tip: Versuch mal im ersten Bootscreen die Taste [F9] - da kannst du den für dich passenden Treiber auch zum runterladen (ACHTUNG: Internetverbindung erforderlich) auswählen.
> Aber es muss ja nicht gerade der RealPlayer sein.
Das ist richtig - normalerweise sollte es ein Player sein, der ohne Lizenzprobleme einfach alle Formate abspielen kann. Leider gibt es das noch nicht und Novell/SuSE hat nun mal nur von Real eine Genehmigung zur generellen Nutzung des Players erhalten ohne für jeden Nutzer eine Lizenzgebühr zahlen zu müssen. Ich könnte mir also vorstellen, dass sich das Produktmanagement mehr davon verspricht, wenn ein Nutzer mp3-Musik "out of the Box" hören kann als wenn er dies überhaupt nicht kann. Ich kann mich zumindest noch an die Wehklagen einiger Tester von früheren SuSE-Versionen erinnern, weil ihre mp3's nicht abgespielt werden konnten.
Das man bei openSUSE auf potentielle "Gefahren" und auch auf besondere Lizenzbedingungen (z.B. beim Realplayer oder Acrobat Reader) hinweist, sehe ich eher als Feature, denn als Fehler. Bei anderen Distributionen wird dem Nutzer da ja eher verschwiegen, was sich da auf seiner Festplatte so rumtummelt. Hauptsache, mp3 geht.
Immerhin kann sich openSUSE ja nachher auch herausreden mit: "Du hast der Installation des Bundestrojaners ja selbst in der EULA zugestimmt..."
Danke für den Tipp. Habe aber nicht viel Hoffnung weil sich da SuSE wiedermal so einen ärgerlichen Bug geleistet hat. Sollte der Bug in der endgültigen Version so noch bestehen, wird es dann das Aus sein für etliche SuSE-Nutzer, denn der nv-Treiber ist z.B. bei meiner Hardware fast nicht zu gebrauchen.
MfG
Der nv-Treiber funktioniert schon bei mir. Auch startet SuSE wunderbar in der richtigen Auflösung bis zum Desktop ohne die zwischendurch während des Bootvorgangs umschalten zu müssen, aber wenn ich hier in dieser Textbox ein paar mal hin und her blättere oder zum Korrekturlesen in die Vorschau gehe und dann wieder zurück, ist der Text in der Box zerstückelt und kaum noch lesbar. Ebenso wirkt die Benutzeroberfläche etwas zäh, was besonders beim Verschieben der Fenster auffällt. Natürlich alles nur in 2D, weshalb ich unter anderem auch den NVIDIA-Treiber installieren wollte der deutlich bessere Ergebnisse bringt, besonders was auch das Aussehen der Schrift betrifft.
MfG
Die Schrift lässt sich unter KDE 4 -> Systemeinstellungen -> Erscheinungsbild -> Schriftarten -> Kantenglättung erheblich verbessern. Einfach ein wenig ausprobieren.
Das man kein rpm-Paket für den Beta-Treiber für die SuSE 11 bekommt ist mir schon klar und das ich über init 3 die grafische Benutzeoberfläche beenden muss um den NVIDIA-Treiber auf der Konsole zu installieren ist mir auch bekannt. Da must du also was falsch verstanden haben. Ich hatte es auch schon mal hier geschrieben warum sich der Grafiktreiber weder unter der 32Bit-Version noch unter der 64Bit-Version installieren lässt:
-----schnipp-------
Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.
------schnapp-------
Das Patchen des Treibers von NVIDIA so wie es in dem Workaround empfohlen wurde erspare ich mir und warte lieber die endgültige Version der SuSE 11 ab. Nur mal so zur Info:
Meine erstes Linux welches ich genutzt habe, war eines von SCO. Den Namen der Distribution habe ich ich inzwischen vergessen. Danach bin ich zu SuSE 5.0 umgestiegen. Das war zu einer Zeit als manch anderer hier noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist und man froh war wenn die Grafikkarte eine akzeptable Auflösung hergab. Wenn dann auch noch nach tagelangem herumkonfigurieren und Kernel kompilieren endlich die Soundkarte funktionierte war man wirklich Happy. Heute installieren sich einige User mit wenigen Klicks irgendein und Linux und können sich zu mehr als 90 Prozent sicher sein das die Hardware erkannt wird und auch funktioniert. Anschließend fühlen sich manche davon in den Foren als die großen Cracks und machen sich über andere lustig.
MfG
(mein Posting erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Entstehung der Distributionen, ich weiß, dass es damals noch mehr Distributionen gab als die von mir hier genannten)
Es gibt soviele Möglichkeiten diesen zu umgehen, jede Möglichkeit wie es läuft wird punktgenau erklärt im Internet. Derart brilliante, immer aktuelle Dokumentation findest du unter Windows nur schwer.
Der RealPlayer als vorgegebene Einstellung ist in der Tat nicht glücklich.
Frustlosen Gruß an susefrust
Es muß also ein anderes Programm gewesen sein.
In dieser Novell-EULA steht nichts Relevantes drin.
Wenn man allerdings die mit auf der DVD befindliche non-oss-Software wie z.B. flashplayer installiert, dann muß man vorher die EULA des Herstellers (in diesem Fall also Adobe) "absegnen".
Grün finde ich auch nicht so toll, blau wäre besser. Das ist aber Geschmackssache.
Die OpenSuse 11 Betas und der RC1 haben noch viele Fehler. Es läuft bei weitem noch nicht alles rund.
Was wolltest Du eigentlich von OpenSuse bzw. was hätte sie für Dich "können" müssen?
Doch die stimmt. Wenn du ein Doppelklick auf eine wmv-, wma-, flv-, oder mp3-Datei machst und es öffnet sich immer der gleiche Player, dann kann man durchaus behaupten, dass dieser Player als zentrales Programm alle Mediadateien an sich gerissen hat.
Das man den deinstallieren kann habe ich auch geschrieben. Wenn man nun diesen Player deinstalliert muss man ganz zwangsläufig einen anderen als Ersatz installieren. Wenn aber z.B. der VLC oder der Mplayer diesen nicht vollständig ersetzen kann, weil weder der eine noch der andere mit allen Formaten umgehen kann, muss man sich leider einen weiteren Player installieren. Wer nur mp3-Dateien auf dem Rechner hat, braucht das natürlich nicht. Dem würde Xmms oder Audacious völlig ausreichen.
MfG
Multimedia ist ohnehin eine (fast) tote Zone, da es sich hier um ein juristisches Minenfeld handelt. Mp3s kann man out-of-the-box abspielen, entweder mit dem kostenlosen GStreamer-Fluendo-Plugin oder z.B. mit dem proprietären RealPlayer, der in non-oss zu finden ist. Ansonsten funktionieren eigentlich nur wav, flac, vorbis und theora. Xmms oder diese libmad sind bei OpenSuse selbst nicht mehr dabei.
Auf Videolan.org existiert ein Extra-Suse-Repository, dort gibt es den VLC in einer Form, wie Du ihn von Windows her kennst. Selbst Packman traut sich nicht, diesen Player "so" auszuliefern.
Was Dir mit diesem oben von Dir erwähnten "(flash)player" beim Anklicken der nativ nicht unterstützten Multimediaformate passiert ist, klingt sehr merkwürdig. Wären dabei z.B. Kaffeine oder Totem gestartet worden, so hätte sich eigentlich der "OpenSuse-Codec-Installer" melden müssen.
Na ja, Suse 11.0 ist halt noch nicht fertig.
MfG
Falls Du Zeit erübrigen kannst:
http://de.opensuse.org/Fehler_berichten
MfG
Wie man sich täuschen kann!
Oder ist die openSUSE zwar dausicher, aber eben nicht idiotensicher?
MfG
Wenn aber z.B. bei Ubuntu etwas schief läuft, dann ist man dort schlimmer aufgeschmissen als bei OpenSuse.
Suse hat immer noch Yast, um die meisten Einstellungen vornehmen zu können.
Und Yast funktioniert auch ohne grafische Oberfläche.
Yast verhält sich ähnlich der Systemsteuerung von Windows, so etwas schadet wirklich nichts.
Mandrake hat ein ähnliches Tool, das funktioniert auch hervorragend in PCLinuxOS.
Für den Linux-Neuling heißt das z.B.:
Ubuntu wirft mich auf die Konsole zurück (das ist schon passiert, kein Scherz). Das war's. Neuinstallation.
In so einem Fall kann man, wie gesagt, unter OpenSuse immer noch Yast starten.
Oder:
Was macht man bei einem schweren Soundproblem?
OpenSuse: Man geht in Yast, sucht sich den Punkt Hardware/Sound und richtet die Soundkarte ein.
Ubuntu: ? Gute Frage. Na ja, die Ubuntuforen werden schon helfen können (was sie auch sehr oft tun, keine Frage).
Oder formatier einmal mit beiden Linuxen als Linux-Neuling eine neue Festplatte, einen USB-Stick o.ä. Mit welcher Distro kommt man schneller zum Ziel?
Das sollte man einmal austesten.
Ich habe ein Problem. Mir will es nicht gelingen den NVIDIA-Treiber unter Yast zu Installieren. Unter Ubuntu oder deren Derivate kein Problem dank Konsole die bei SuSE nach einem init 3 und neuem Anmelden auf der Konsole einfach nicht klappen will. Googel gibt zu diesem Problem erschreckend wenig her. Selbst die Installationsbeschreibung auf der Homepage von NVIDIA ist für die 11er Version nicht geeignet.
>Und Yast funktioniert auch ohne grafische Oberfläche.
Wunderbar, nur leider konnte ich damit den Betatreiber von NVIDIA nicht installieren. Unter Ubuntu und deren Derivate dank Konsole nach einem/etc/init.d/gdm stop (für gnome) kein Problem.
>Mandrake hat ein ähnliches Tool, das funktioniert auch hervorragend in PCLinuxOS
PCLinuxOS kann ich leider nicht mehr benuzen. Ja leider, weil die, nach dem die Installations CD gebootet hat, die Informationen für den IDE-Controller verliert obwohl die CD von einem Medium gebootet wurde welches an einer IDE-Port hängt. Danach bleibt die einfach stehen. Mandriva möchte ich dann auch nicht versuchen weil PCLinuxOS ein Derivat von Mandriva ist. Der Erfolg dabei wäre vermutlich der Gleiche.
>Ubuntu wirft mich auf die Konsole zurück (das ist schon passiert, kein Scherz).
Ist mir auch schon mehrfach passiert. Macht aber nichts. Tipp von mir: Möglichst gleich nach der Installation den mc installieren damit man sich besser durchs Verzeichnis hangeln kann oder wenns schon zu spät ist mit apt-get install mc und sudo su an der Konsole nachinstallieren.
>Was macht man bei einem schweren Soundproblem?
Weiß ich im Moment nicht weil ich noch keins hatte. Wenn die Soundkarte nicht unterstützt wird, wird es die beste Lösung sein, sich für zehn Euro eine andere zu kaufen die garantiert unterstützt wird. Sonst bleibt der Sound auch unter SuSE aus.
>Oder formatier einmal mit beiden Linuxen als Linux-Neuling eine neue Festplatte, einen USB-Stick o.ä. Mit welcher Distro kommt man schneller zum Ziel?
Weiß ich leider auch nicht. Ich benutze gpartet dazu. Ist zugegebenermaßen nervtötend je mehr Laufwerke im Rechner sind.
MfG (geschrieben mit SuSE 11 RC1 und heulendem Grafikkartenlüfter)
MfG
die mad
Grafikkarte: Geforce4MX 420.
Ich habe den NVidiatreiber erfolgreich über die NVidia-Repositories in Yast installiert.
Spiele ich aber z.B. Torcs, so ruckelt nach zwei bis drei Minuten alles im Spiel.
Ich habe den NVidiatreiber aus dem Yast-Repository wieder deinstalliert.
Danach habe ich den laut Version genau gleichen NVidia-Treiber von nvidia.com heruntergeladen und gemäß der NVidia-Readme installiert. Seitdem klappt alles.
Natürlich kommt man mit init 3 bei Suse auf die Konsole (dafür mußt Du natürlich root sein) ...
Im Notfall (was immer das sein soll) schaltest du einfach in Yast den Displaymanager von kdm auf console um. Neustart, Konsole.
Probleme mit dem proprietären NVidia-Treiber sollte man keinem Linux-Distributor ankreiden. Wenn da Probleme auftreten sollten, dann sind wohl die "Dienstwege" etwas länger, fixen kann man an dem proprietären Zeugs leider selbst nichts. Das gilt auch für Ubuntu (Ubuntu zeigt bei der Installation von solchen Treibern immer so ein kleines Hinweisschildchen entsprechenden Inhalts).
MfG
Die Betas und RCs sind für Bugjäger da, sonst für niemanden.
Du hast ja einige gefunden, also schreibe bitte auch ein paar Fehlerberichte.
Ein Vergleich z.B. mit einer Ubuntu 8.04 final ist da völlig unangebracht und auch ziemlich unlogisch.
Kann man nicht. Und er funktioniert eben nicht problemlos bei anderen Distributionen. Bei Ubuntu 8.04 LTS tritt das Problem nicht auf, weil es nicht den aktuellen Kernel 2.6.25 enthält. Wie ich oben bereits beschrieben habe, ist der Fehler im Treiber zu suchen. Weshalb das gleiche Problem u.a. bei Fedora 9 auftritt. Darüber hinaus ist nur der aktuelle Treiber zu patchen. Der Beta-Treiber sollte sich problemlos installieren lassen (entsprechend der Readme-Anweisung von Nvidia).
Bitte! Erst informieren, dann kommentieren.
MfG
Letztlich ist es Ansichtssache. Ich möchte KickOff nicht mehr missen. Nach einer gewissen Einarbeitung arbeite ich damit deutlich schneller und produktiver als mit jedem klassischen Menü, wo man sich erst durch einige Ebenen hangeln muss. Und da zählt auch nicht das Argument eines aufgeräumten Menüs. Da dies nur bedeutet, dass ich entweder mehrere Menüs habe (wie häufig bei Gnome voreingestellt) und/oder einfach nicht alle installierten Programme über das Menü zur Verfügung gestellt werden, damit es nicht so überladen wirkt. Aber man wird ja nicht gezwungen KickOff unter openSUSE zu verwenden. Es lässt sich mit 2 Klicks auswechseln.