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Thema: OpenSUSE 11.0 RC1

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von michl am Mo, 2. Juni 2008 um 02:09 #
> Leider ließ sich der 3D-Grafiktreiber von NVIDIA nicht installieren

Tip: Versuch mal im ersten Bootscreen die Taste [F9] - da kannst du den für dich passenden Treiber auch zum runterladen (ACHTUNG: Internetverbindung erforderlich) auswählen.

> Aber es muss ja nicht gerade der RealPlayer sein.

Das ist richtig - normalerweise sollte es ein Player sein, der ohne Lizenzprobleme einfach alle Formate abspielen kann. Leider gibt es das noch nicht und Novell/SuSE hat nun mal nur von Real eine Genehmigung zur generellen Nutzung des Players erhalten ohne für jeden Nutzer eine Lizenzgebühr zahlen zu müssen. Ich könnte mir also vorstellen, dass sich das Produktmanagement mehr davon verspricht, wenn ein Nutzer mp3-Musik "out of the Box" hören kann als wenn er dies überhaupt nicht kann. Ich kann mich zumindest noch an die Wehklagen einiger Tester von früheren SuSE-Versionen erinnern, weil ihre mp3's nicht abgespielt werden konnten.

Das man bei openSUSE auf potentielle "Gefahren" und auch auf besondere Lizenzbedingungen (z.B. beim Realplayer oder Acrobat Reader) hinweist, sehe ich eher als Feature, denn als Fehler. Bei anderen Distributionen wird dem Nutzer da ja eher verschwiegen, was sich da auf seiner Festplatte so rumtummelt. Hauptsache, mp3 geht.

Immerhin kann sich openSUSE ja nachher auch herausreden mit: "Du hast der Installation des Bundestrojaners ja selbst in der EULA zugestimmt..." ;-)

  • Score: 3 Von susefrst am Mo, 2. Juni 2008 um 04:59 #
    >Tip: Versuch mal im ersten Bootscreen die Taste [F9] - da kannst du den für dich passenden Treiber auch zum runterladen (ACHTUNG: Internetverbindung erforderlich) auswählen.

    Danke für den Tipp. Habe aber nicht viel Hoffnung weil sich da SuSE wiedermal so einen ärgerlichen Bug geleistet hat. Sollte der Bug in der endgültigen Version so noch bestehen, wird es dann das Aus sein für etliche SuSE-Nutzer, denn der nv-Treiber ist z.B. bei meiner Hardware fast nicht zu gebrauchen.

    MfG

    • Score: 3 Von Rene am Mo, 2. Juni 2008 um 07:46 #
      Das Problem mit dem Nvidia-Treiber ist kein openSUSE-Problem, sondern ein Problem des Treibers, weshalb er unter Fedora 9 ebensowenig funktioniert. Er kommt weder mit dem aktuellen Kernel 2.6.25 noch mit dem aktuellen X.org-Server 1.5 zurecht. Es ist also kein Bug von openSUSE. Der nv-Treiber sollte auf jeder Hardware problemlos die 2D-Beschleunigung unterstützen und flüssig funktionieren. 3D hat er allerdings nie unterstützt.
      • Score: 3 Von susefrust am Mo, 2. Juni 2008 um 16:53 #
        Fedora also auch. Ich war deshalb der Meinung, dass es nur die SuSE betrifft weil die schon immer dafür bekannt waren Kernel und Pakete für ihre Distribution zu ändern weshalb man früher schon keine Pakete aus RedHat für SuSE nehmen konnte. Umgekehrt gingen bei RedHat auch keine RPMs von SuSE. Aber in der heutigen Zeit ist zurechtbiegen der Pakete und des Kernels für die eigene Distri allem Anschein nach Normalität.
        Der nv-Treiber funktioniert schon bei mir. Auch startet SuSE wunderbar in der richtigen Auflösung bis zum Desktop ohne die zwischendurch während des Bootvorgangs umschalten zu müssen, aber wenn ich hier in dieser Textbox ein paar mal hin und her blättere oder zum Korrekturlesen in die Vorschau gehe und dann wieder zurück, ist der Text in der Box zerstückelt und kaum noch lesbar. Ebenso wirkt die Benutzeroberfläche etwas zäh, was besonders beim Verschieben der Fenster auffällt. Natürlich alles nur in 2D, weshalb ich unter anderem auch den NVIDIA-Treiber installieren wollte der deutlich bessere Ergebnisse bringt, besonders was auch das Aussehen der Schrift betrifft.

        MfG

        • Score: 3 Von Rene am Mo, 2. Juni 2008 um 18:10 #
          Meines Wissens nach gibt es kein RPM-Paket des Beta-Treibers für openSUSE 11. Darüber hinaus würde nicht openSUSE die Pakete erstellen, sondern Nvidia selbst, da der Treiber closed-Source ist. Um den Beta-Treiber zu verwenden musst du dir das Paket von der Nvidia-Seite herunterladen und manuell in einer init 3 Umgebung installieren. Voraussetzung ist natürlich eine minimale Entwicklerinstallation mit den typischen Anwendungen, sowie die Kernelquellen. Dann lediglich den Anweisungen des Installationsprogrammes folgen, welches den Treiber für dein System erstellt. Anschließend wieder mit init 5 auf den Desktop zurückkehren. Der Treiber sollte sofort funktionieren. Ist aber nach einem Kernelupdate unter Umständen erneut zu installieren.

          Die Schrift lässt sich unter KDE 4 -> Systemeinstellungen -> Erscheinungsbild -> Schriftarten -> Kantenglättung erheblich verbessern. Einfach ein wenig ausprobieren.

          • Score: 3 Von susefrust am Mo, 2. Juni 2008 um 23:22 #
            Da hast du mich aber ganz falsch verstanden! Ich will es mal so sagen: Es gab früher nicht so viele Distributionen. Da waren RedHat und Mandrake mit dem RPM-Paketen und Debian mit den deb-Paketen als die mir bekanntesten Distributoren für den Desktop. SuSE hat früher schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht und sich des RPM-Paketsystems bedient. Dann haben die meiner Meinung nach am offiziellen Kernel herumgefummelt und RPM-Programmpakete sowie deren offiziellen Namen leicht geändert um sie so für ihre eigene Distribution zu nutzen. Auch haben die manche Programme nicht im usr-Verzeichnis installiert sondern ins opt-Verzeichnis. Warum die das so gemacht haben habe ich nicht verstanden. Und genau aus diesem und einigen anderen Gründen ist man mit der SuSE bei machen Dingen "vor die Wand gelaufen" Ich habe mich früher immer geärgert weil, wenn man ein Programmpaket installiert hatte, hat Yast, welches damals noch nicht so gut funktionierte, manuelle Änderungen in den Skripten im etc-Verzeichnis einfach mit den eigenen Einstellungen wieder überschrieben. Selbst von Redhat konnte man manchmal Programmpakete für Mandrake einsetzen die sich ebenfalls für die RPM-Pakete entschieden hatten. Nur für die SuSE war es mir nie gelungen RPM-Pakete aus anderen Distributionen zu verwenden und installieren weil die wie schon gesagt immer alles anders gemacht haben als z.B. RH oder Debian.
            Das man kein rpm-Paket für den Beta-Treiber für die SuSE 11 bekommt ist mir schon klar und das ich über init 3 die grafische Benutzeoberfläche beenden muss um den NVIDIA-Treiber auf der Konsole zu installieren ist mir auch bekannt. Da must du also was falsch verstanden haben. Ich hatte es auch schon mal hier geschrieben warum sich der Grafiktreiber weder unter der 32Bit-Version noch unter der 64Bit-Version installieren lässt:

            -----schnipp-------

            Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.

            ------schnapp-------

            Das Patchen des Treibers von NVIDIA so wie es in dem Workaround empfohlen wurde erspare ich mir und warte lieber die endgültige Version der SuSE 11 ab. Nur mal so zur Info:

            Meine erstes Linux welches ich genutzt habe, war eines von SCO. Den Namen der Distribution habe ich ich inzwischen vergessen. Danach bin ich zu SuSE 5.0 umgestiegen. Das war zu einer Zeit als manch anderer hier noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist und man froh war wenn die Grafikkarte eine akzeptable Auflösung hergab. Wenn dann auch noch nach tagelangem herumkonfigurieren und Kernel kompilieren endlich die Soundkarte funktionierte war man wirklich Happy. Heute installieren sich einige User mit wenigen Klicks irgendein und Linux und können sich zu mehr als 90 Prozent sicher sein das die Hardware erkannt wird und auch funktioniert. Anschließend fühlen sich manche davon in den Foren als die großen Cracks und machen sich über andere lustig.

            MfG

            (mein Posting erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Entstehung der Distributionen, ich weiß, dass es damals noch mehr Distributionen gab als die von mir hier genannten)

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