Da hast du mich aber ganz falsch verstanden! Ich will es mal so sagen: Es gab früher nicht so viele Distributionen. Da waren RedHat und Mandrake mit dem RPM-Paketen und Debian mit den deb-Paketen als die mir bekanntesten Distributoren für den Desktop. SuSE hat früher schon immer ihr eigenes Süppchen gekocht und sich des RPM-Paketsystems bedient. Dann haben die meiner Meinung nach am offiziellen Kernel herumgefummelt und RPM-Programmpakete sowie deren offiziellen Namen leicht geändert um sie so für ihre eigene Distribution zu nutzen. Auch haben die manche Programme nicht im usr-Verzeichnis installiert sondern ins opt-Verzeichnis. Warum die das so gemacht haben habe ich nicht verstanden. Und genau aus diesem und einigen anderen Gründen ist man mit der SuSE bei machen Dingen "vor die Wand gelaufen" Ich habe mich früher immer geärgert weil, wenn man ein Programmpaket installiert hatte, hat Yast, welches damals noch nicht so gut funktionierte, manuelle Änderungen in den Skripten im etc-Verzeichnis einfach mit den eigenen Einstellungen wieder überschrieben. Selbst von Redhat konnte man manchmal Programmpakete für Mandrake einsetzen die sich ebenfalls für die RPM-Pakete entschieden hatten. Nur für die SuSE war es mir nie gelungen RPM-Pakete aus anderen Distributionen zu verwenden und installieren weil die wie schon gesagt immer alles anders gemacht haben als z.B. RH oder Debian. Das man kein rpm-Paket für den Beta-Treiber für die SuSE 11 bekommt ist mir schon klar und das ich über init 3 die grafische Benutzeoberfläche beenden muss um den NVIDIA-Treiber auf der Konsole zu installieren ist mir auch bekannt. Da must du also was falsch verstanden haben. Ich hatte es auch schon mal hier geschrieben warum sich der Grafiktreiber weder unter der 32Bit-Version noch unter der 64Bit-Version installieren lässt:
-----schnipp-------
Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.
------schnapp-------
Das Patchen des Treibers von NVIDIA so wie es in dem Workaround empfohlen wurde erspare ich mir und warte lieber die endgültige Version der SuSE 11 ab. Nur mal so zur Info:
Meine erstes Linux welches ich genutzt habe, war eines von SCO. Den Namen der Distribution habe ich ich inzwischen vergessen. Danach bin ich zu SuSE 5.0 umgestiegen. Das war zu einer Zeit als manch anderer hier noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist und man froh war wenn die Grafikkarte eine akzeptable Auflösung hergab. Wenn dann auch noch nach tagelangem herumkonfigurieren und Kernel kompilieren endlich die Soundkarte funktionierte war man wirklich Happy. Heute installieren sich einige User mit wenigen Klicks irgendein und Linux und können sich zu mehr als 90 Prozent sicher sein das die Hardware erkannt wird und auch funktioniert. Anschließend fühlen sich manche davon in den Foren als die großen Cracks und machen sich über andere lustig.
MfG
(mein Posting erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Entstehung der Distributionen, ich weiß, dass es damals noch mehr Distributionen gab als die von mir hier genannten)
Das man kein rpm-Paket für den Beta-Treiber für die SuSE 11 bekommt ist mir schon klar und das ich über init 3 die grafische Benutzeoberfläche beenden muss um den NVIDIA-Treiber auf der Konsole zu installieren ist mir auch bekannt. Da must du also was falsch verstanden haben. Ich hatte es auch schon mal hier geschrieben warum sich der Grafiktreiber weder unter der 32Bit-Version noch unter der 64Bit-Version installieren lässt:
-----schnipp-------
Den Betatreiber von NVIDIA benutze ich in einer anderen Distribution (ist keine SuSE) schon seit längerem auch ohne Probleme. Bisher installiere ich die Treiber aber immer händisch auf die alte Weise. Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt. Das klappt bei der SuSE nicht weil die behauptet, (sinngemäß) ich würde die 64bit Version (SuSE) benutzen aber der Treiber wäre für die 64bit Version(!). Dann habe ich die 32bit Version des Betatreibes von NVIDIA versucht zu installieren. Da bemängelt SUSE aber, dass ich eine 64Bit Version benutze, aber der Grafikartentreiber für die 32Bit Version wäre. Die Fehlermeldung ist an dieser Stelle dann sogar richtig). Naja, irgendetwas stimmt da noch nicht. Lade gerade die SuSE 11 RC1 in der 32Bit-Version herunter und versuche es damit nochmal. Vielleicht hilft auch lesen auf den OpenSuSE-Seiten weiter.
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Das Patchen des Treibers von NVIDIA so wie es in dem Workaround empfohlen wurde erspare ich mir und warte lieber die endgültige Version der SuSE 11 ab. Nur mal so zur Info:
Meine erstes Linux welches ich genutzt habe, war eines von SCO. Den Namen der Distribution habe ich ich inzwischen vergessen. Danach bin ich zu SuSE 5.0 umgestiegen. Das war zu einer Zeit als manch anderer hier noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen ist und man froh war wenn die Grafikkarte eine akzeptable Auflösung hergab. Wenn dann auch noch nach tagelangem herumkonfigurieren und Kernel kompilieren endlich die Soundkarte funktionierte war man wirklich Happy. Heute installieren sich einige User mit wenigen Klicks irgendein und Linux und können sich zu mehr als 90 Prozent sicher sein das die Hardware erkannt wird und auch funktioniert. Anschließend fühlen sich manche davon in den Foren als die großen Cracks und machen sich über andere lustig.
MfG
(mein Posting erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit in der Entstehung der Distributionen, ich weiß, dass es damals noch mehr Distributionen gab als die von mir hier genannten)