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Fr, 30. Mai 2008, 13:33

Software::Distributionen::Fedora

Fedora Nightlife vorgestellt

Der Produktmanager von Red Hat, Bryan Che, hat seine Pläne für ein verteiltes Rechnersystem vorgestellt, das für soziale oder wissenschaftliche Zwecke rechnet.

Das Projekt »Fedora Nightlife« soll ein Grid der Fedora-Gemeinschaft zum Ziel haben. Die teilnehmenden Anwender können die ungenutzte Kapazität ihrer Rechner zur Verfügung stellen, die zur Berechnung von Lösungen eingesetzt wird, die der Gesellschaft oder der Wissenschaft dienen.

Woran gerechnet wird, bestimmt das Fedora-Projekt. Das Grid könnte bei allgemeiner Beteiligung mehr als eine Million Rechner umfassen und die größten aktuellen Supercomputer an Leistung übertreffen. Die Realisierung wird auf dem Projekt Condor aufbauen, an dem sich Red Hat in einer strategischen Partnerschaft beteiligt. Teil dieser Vereinbarung war auch, dass der Quellcode von Condor unter eine freie Lizenz kam. Condor ist als Paket für Fedora verfügbar.

Das Projekt ist erst im Planungsstadium und verfügt nur über eine Mailingliste. Ein Wiki ist geplant. Wenn erst einmal die Anforderungen genau spezifiziert sind und ein Condor-Scheduler für das Projekt eingerichtet ist, kann damit begonnen werden, Benutzer für das Projekt zu gewinnen. Bryan Che hofft, dass die Teilnahme am Nightlife-Projekt in künftigen Fedora-Versionen bei der Installation als Option angeboten werden kann.

Nightlife soll auf den gleichen Technologien aufbauen wie Red Hat Enterprise MRG. Dieses Serverprodukt von Red Hat ist zur Zeit in der Betaphase und soll schnelles Messaging, Echtzeit- und Grid-Fähigkeiten enthalten. MRG steht daher für Messaging, Realtime und Grid.

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