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Di, 3. Juni 2008, 08:46

Software

Siemens bringt Profinet-IO-Software-Controller für Linux

Siemens hat für die Industrie einen vollständig in Software implementiertren Profinet-Controller auf Linux-Basis herausgebracht.

Mit dem Software-Controller »Softnet PN-IO Linux« lassen sich nach Unternehmensangaben auf PC-Hardware offene Steuerungslösungen für eine Vielzahl von Einsatzfeldern aufbauen. Am Controller können bis zu 64 Geräte betrieben werden, ohne dass zusätzliche Kommunikations-Hardware erforderlich ist. Der Betrieb über Wireless LAN ist ebenfalls möglich.

Linux-Systeme finden in der industriellen Automatisierung zunehmend Verbreitung, wie auch Siemens erkannt hat. Von besonderem Interesse für Maschinen- und Anlagenbetreiber sind dabei kostengünstige, PC-basierte Lösungen. Mit »Softnet PN-IO Linux« fungiert der Rechner als PN-IO-Controller. Für die bis zu 64 angeschlossenen Geräte wird jeweils ein Ein- und ein Ausgabebereich in der Größe eines Ethernet-Paketes reserviert. Die Aktualisierungszeit im 100-Mbit-Vollduplexbetrieb soll maximal 32 Millisekunden betragen.

Die Projektierung der Geräte erfolgt mit den von Siemens entwickelten Programmen NCM PC oder STEP7, die beide nur unter Windows laufen. Das Linux-System fungiert dabei als Server, der jedoch neben »Softnet PN-IO Linux« auch andere Aufgaben wie Webserver, Gateway, Visualisierung oder Datensammlung übernehmen kann. Darüber hinaus wird die Programmierschnittstelle »PN-IO Base« zur Verfügung gestellt, mit der Anwendungen direkt auf den PN-IO-Controller zugreifen können.

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