Damit hätten wir in 5 Jahren dann 50 verschiedene ubuntu Versionen für jeden erdenklichen Einsatz. Ob speziell für Rentner das rentubuntu mit großer Schrift oder für das Kiosk um die Ecke das kiobuntu das automatisch Zigaretten nachbestellt.
Währe es nicht einfacherer einfach ein Installationsprofil anzulegen was automatisch die nötigen Anpassungen vornimmt? Das währe auf Dauer übersichtlicher.
Viel mehr machen die aktuellen Edubuntu, Xubuntu etc. auch nicht - alle bestehen aus dem selben Grundsystem, unterscheiden sich aber darin, welche Pakete standardmäßig installiert werden. Nur ein paar wenige Pakete liefern andere Artworks oder sind gänzlich neu für das Derivat - sonst ist alles gleich.
> Währe es nicht einfacherer einfach ein Installationsprofil anzulegen > was automatisch die nötigen Anpassungen vornimmt?
Kannst du mir auch erklären welchen Vorteil das hätte?
Außer dass man dann statt einem 700MB Image wahrscheinlich 2x4GB DVDs runter laden müsste, und die Entscheidung was man will erst nach dem Download trifft, sehe ich da keine Unterschiede.
Ein Vorteil währe, dass man alles in einem Rutsch runterläd und dann für jedes Computersystem bzw. Einsatzmöglichkeit die Daten direkt hat. Sinnvoll z.B. wenn man die Distribution auf verschiedenen Rechnern installieren möchte oder verschiedene Nutzer andere Ansprüche haben. So müsste für jeden Nutzer eine spezielle Distribution runtergeladen werden. Bei ein paar Einsatzmöglichkeiten wie ubuntu mit Gnome und Kubuntu mit KDE ist das ja noch ganz sinnvoll. Aber irgendwann macht es in meinen Augen keinen Sinn mehr.
> Sinnvoll z.B. wenn man die Distribution auf verschiedenen Rechnern installieren > möchte oder verschiedene Nutzer andere Ansprüche haben.
Statt dem "oder" soll da wohl ein "und" stehen. Denn auf meheren Rechnern kann man auch eine normale Ubuntu CD installieren.
In dem Anwendungsfall würde es bestimmt Sinn machen. Doch in der Praxis kommt es wohl eher selten vor dass sich eine Person eine CD/DVD runter lädt und diese dann auf viele Systemen, mit jeweils andere Softwarekonfiguration installiert. Für die Masse der Leute macht die art wie Ubuntu ihre Images baut sicher Sinn, und ist die Bandbreiten sparendere Version.
Ubuntu Netbook Remix ist (momentan) keine eigene Distro sondern lediglich eine Hand voll Pakete, für Ubuntu, die für Netbooks (besonders Atom basierende) sehr nützlich sind.
Mark Shuttleworth / Canonical hat einmal mehr seine Hausaufgaben gemacht! Man kann von Ubuntu halten was man will (ich brauch's auch nicht mehr) aber eins ist sicher: Marketing macht Shuttleworth/Canonical ausgezeichnet zum Wohle von Linux und freier Software, selbst wenn dabei Kompromisse eingegangen werden müssen. Doch auch die Kompromisse orientieren sich pragmatisch am Kundennutzen, denn nur so kommen wir weiter. Gut so!
Ich denke auch, dass Shuttlewort/Canonical/Ubuntu gut für Linux und eine breitere Bekanntheit sind. "Linux" kann sich deshalb bei Ubuntu bedanken, weil durch sie ich den endgültigen Wechsel zu Linux vollzogen habe. Ob ich immer ein Gewinn für Linux bin weiß ich nicht... Ich habe zwar auch schon davor verschiedene Distributionen verwendet, aber ausschlaggebend war dann doch Ubuntu 6.06. Außer Frage stehen natürlich auch sämtliche andere Bemühungen anderer Unternehmen, Distributionen und der Community. Nichtsdestotrotz sollte nicht nachgelassen werden, weiter so hart und begeistert weiterzuarbeiten, denn viele kennen auch heute Computer nur als MS-Windows-PC... Schöne Grüße, phorkyas
Ein Gewinn ist jeder neue Linux Nutzer, je mehr Linux Nutzer vorhanden sind, desto eher sorgen sich Hardware HErsteler um Treiber und Offenheit (siehe AMD/ATI und VIA) oder portieren Softwarehersteller ihre Programme. Je mehr Linux nutzer, desto besser
Shuttleworth hat mit dem Verkauf von Thawte (oder wie immer die Bude heisst) so viel Kohle gemacht, daß er jedes Jahr Millionen in ein Faß ohne Boden werfen kann. Geschäftszahlen findet man jedenfalls unter www.canonical.com nicht.
Ist ja prima, daß er das macht, aber mit voller Hose läßt sich leicht stinken
Ich wollt' halt nur sagen: Marketing ist leichter, wenn Geld keine Rolle spielt. Und dieses Geld ist sicherlich nicht mit der Linux- Aktivität von Canonical erwirtschaftet.
>> Geschäftszahlen gehen nur den/die Besitzer und das Finanzamt was an, es sei denn es besteht eine Veröffentlichungspflicht.
Canonical hat seinen Sitz auf den Cayman Islands. Da gibts keine Finanzämter. Kein Wunder, dass gerade halbseidene Unternehmer aus dem östlichen Europa da gerne ihr Geld parken.
>Ist ja prima, daß er das macht, aber mit voller Hose läßt sich leicht stinken <
Spüre ich da einen Hauch von Neid auf volle Hosen? Wie MS (sic!) zu seiner Kohle gekommen ist, ist mir eigentlich Wurscht, wenn's denn nicht grad ganz unmoralisch ist (Wessen Moral? Und nach welchen Kriterien gemessen? Oder ist Informatik per se unmoralisch? ). Ich messe ihn an der Wirkung. Und die ist nicht zu verachten!
"Marketing macht Shuttleworth/Canonical ausgezeichnet zum Wohle von Linux und freier Software..."
Man denke nur an Christian und Muslim Edition. Er verstehet den Geist der Zeit, und der ist leider nicht mehr im Sinne von Flower Power... Ob das letzendlich auf Dauer gut ist fuer ein OS das so lange von sich behaupten konnte "Ja, Marketing hemmt unser Produkt nicht wegen Releaseschedules und Kundenwuenschen" - Man denker hier allerdings an das zwanghafte 6m Releasen von Ubuntu... das sieht schon fast so aus wie Windows.
dieses ***ix auf dem desktop ist in erster linie die entscheidung jedes einzelnen. ich bin seit dem linuxtag 2008 von vista und ms-office 2007 komplett auf opensolaris umgestiegen, das heisst ich habe seit anfang des jahres 400 in den sand gesetzt, die ich aber in 5 jahren mehr als wieder reingeholt habe, durch lizenkosten und bedeutend schonen derer umgang mit der hardware.
Aber bitte nie vergessen, opensolaris ist ein server os, und deshalb ist die hardware-unterstuetzung ausserhalb von serversystemen auch ziemlich gering, aber trotzdem linux in punkto sicherheit, zuverlaessigkeit und uptime um lichtjahre vorraus.
Und bitte nicht wieder von mangelnder software anfangen, hoert sich immer so an, als ob derjenige mit 25000-40000 programmen arbeitet.
Die Standardinstallation umfasst gnome, firefox, thunderbird, gtkam, 13 spiele, pidgin, evince, openoffice 2.4, gimp und, und , und.
Wenn ich dich richtig verstehe warst du noch vor kurzem voll auf Windows kurs, aber traust dir jetzt schon zu Aussagen wie "aber trotzdem linux in punkto sicherheit, zuverlaessigkeit und uptime um lichtjahre vorraus." zu machen?
Mit verlaub, aber das galt sicher noch vor ein paar Jahren, aber heute ist Linux Solaris nur noch in einzelnen Bereichen unterlegen, in den meisten aber sogar weiter. Die Hardwareunterstützung von Linux ist die beste aller Unix-artigen, und ohne Linux hätte Solaris weder Gnome noch Pidgin, Evince und co.
Solaris war mal wirklich etwas wichtiges, ohne Solar wäre das Internet heute nicht das selbe, aber die Zeiten ändern sich, Sun hat den Druck erkannt und auch nur deswegen gibt es OpenSolaris. Linux fristt die anderen Unixe langsam aber sicher auf.
mein lieber LH, bin seit 15 jahren linux-user, bin nur auf windows umgestiegen, weil in den stellenanzeigen immer ms-office kenntnisse verlangt werden, haette du eigentlich mitkriegen muessen, da ich das oft in postings erwaehnt habe. meine zwangslaefige windowszeit betrug gerademal 6 monate.
Haette natuerlich auch Dualboot machen koennen, aber wenn dann schon richtig, auf dem Desktop-PC opensolaris, und auf dem Uralt-Notebook Ubuntu 8.04 zum scannen, farbdrucken und kopieren.
MS-Office 2007 vermisse ich privat nicht, allein das richtige Falten in Word ohne Falzmarken dauerte laenger, als der der ganze Brief in OpenOffice inklusiv eintueten.
Damit werden Nettops wie der EEE PC auch für Linux- Mausschubser wie mich interessant, die nicht auf den Komfort und den umfangreichen Anwendungssupport von Ubuntu verzichten wollen. Ubuntu ist einfach der Quasi Standard für Linux im Desktop Bereich und für jedes Programm das nicht sowieso im Repository ist gibt es zumindest ein Howto irgendwo im Netz !
Ubuntu entwickelt sich zur mächtigsten Distribution und das ist auch gut so. Auf dieser Weise können die Softwarentwickler ihre Aufmerksamkeit nur noch auf dieser Version richten und müssen ihre Software nicht für 10 verschiedene Distributionen anbieten.
Dadurch wird es insgesamt einfacher Software auch für Linux zur Verfügung zu stellen.
Das klingt irgendwie beänstigend vertraut... Wie lange dauert es wohl, bis die erste kommerzielle Software nur auf Ubuntu, nicht aber auf anderen Distris, läuft?
Ich schätze gar nicht. Was ist Ubuntu, ohne Debian? Installiere Kubuntu Alternate und Debian (Lenny) KDE. Der Unterschied ? Debian ist nicht so buggy, der Rest ist gleich. Ohne Debian ist Ubuntu gar nichts.
So ist es. In dieser Hinsicht ist Ubuntu ein Koloss auf tönernen Füssen. Faktisch bestimmt doch das Debian-Projekt über seine immense Arbeit die Enwtwicklungsrichtung von Ubuntu: Selbst den Openssl-Bug hat Ubuntu ja 1:1 von Debian übernommen.
Ich nutze Ubuntu-KDE und habe nicht das gefühl das es kaputtgepatcht ist. Während Debian-Stable mit einen völlig jungfräulichen KDE herkommt das erstmal anständig eingestellt werden muss, empfinde ich Kubuntu als angenehm vorkonfiguriert. Ist also alles eine Ansichtssache.
Währe es nicht einfacherer einfach ein Installationsprofil anzulegen was automatisch die nötigen Anpassungen vornimmt? Das währe auf Dauer übersichtlicher.
> was automatisch die nötigen Anpassungen vornimmt?
Kannst du mir auch erklären welchen Vorteil das hätte?
Außer dass man dann statt einem 700MB Image wahrscheinlich 2x4GB DVDs runter laden müsste, und die Entscheidung was man will erst nach dem Download trifft, sehe ich da keine Unterschiede.
> möchte oder verschiedene Nutzer andere Ansprüche haben.
Statt dem "oder" soll da wohl ein "und" stehen. Denn auf meheren Rechnern kann man auch eine normale Ubuntu CD installieren.
In dem Anwendungsfall würde es bestimmt Sinn machen. Doch in der Praxis kommt es wohl eher selten vor dass sich eine Person eine CD/DVD runter lädt und diese dann auf viele Systemen, mit jeweils andere Softwarekonfiguration installiert.
Für die Masse der Leute macht die art wie Ubuntu ihre Images baut sicher Sinn, und ist die Bandbreiten sparendere Version.
Mark Shuttleworth / Canonical hat einmal mehr seine Hausaufgaben gemacht! Man kann von Ubuntu halten was man will (ich brauch's auch nicht mehr) aber eins ist sicher: Marketing macht Shuttleworth/Canonical ausgezeichnet zum Wohle von Linux und freier Software, selbst wenn dabei Kompromisse eingegangen werden müssen. Doch auch die Kompromisse orientieren sich pragmatisch am Kundennutzen, denn nur so kommen wir weiter. Gut so!
Gruss an die Gemeinde
Lausi
Ich habe zwar auch schon davor verschiedene Distributionen verwendet, aber ausschlaggebend war dann doch Ubuntu 6.06. Außer Frage stehen natürlich auch sämtliche andere Bemühungen anderer Unternehmen, Distributionen und der Community. Nichtsdestotrotz sollte nicht nachgelassen werden, weiter so hart und begeistert weiterzuarbeiten, denn viele kennen auch heute Computer nur als MS-Windows-PC...
Schöne Grüße,
phorkyas
Je mehr Linux nutzer, desto besser
Ist ja prima, daß er das macht, aber mit voller Hose läßt sich leicht stinken
Canonical hat seinen Sitz auf den Cayman Islands. Da gibts keine Finanzämter. Kein Wunder, dass gerade halbseidene Unternehmer aus dem östlichen Europa da gerne ihr Geld parken.
Spüre ich da einen Hauch von Neid auf volle Hosen? Wie MS (sic!) zu seiner Kohle gekommen ist, ist mir eigentlich Wurscht, wenn's denn nicht grad ganz unmoralisch ist (Wessen Moral? Und nach welchen Kriterien gemessen? Oder ist Informatik per se unmoralisch?
). Ich messe ihn an der Wirkung. Und die ist nicht zu verachten!
Gruss an die Gemeinde
Lausi
Man denke nur an Christian und Muslim Edition. Er verstehet den Geist der Zeit, und der ist leider nicht mehr im Sinne von Flower Power... Ob das letzendlich auf Dauer gut ist fuer ein OS das so lange von sich behaupten konnte "Ja, Marketing hemmt unser Produkt nicht wegen Releaseschedules und Kundenwuenschen" - Man denker hier allerdings an das zwanghafte 6m Releasen von Ubuntu... das sieht schon fast so aus wie Windows.
(Man sieht doch gleich dass ich Debian benutze)
Aber bitte nie vergessen, opensolaris ist ein server os, und deshalb ist die hardware-unterstuetzung ausserhalb von serversystemen auch ziemlich gering, aber trotzdem linux in punkto sicherheit, zuverlaessigkeit und uptime um lichtjahre vorraus.
Und bitte nicht wieder von mangelnder software anfangen, hoert sich immer so an, als ob derjenige mit 25000-40000 programmen arbeitet.
Die Standardinstallation umfasst gnome, firefox, thunderbird, gtkam, 13 spiele, pidgin, evince, openoffice 2.4, gimp und, und , und.
Ne, danke.
Mit verlaub, aber das galt sicher noch vor ein paar Jahren, aber heute ist Linux Solaris nur noch in einzelnen Bereichen unterlegen, in den meisten aber sogar weiter. Die Hardwareunterstützung von Linux ist die beste aller Unix-artigen, und ohne Linux hätte Solaris weder Gnome noch Pidgin, Evince und co.
Solaris war mal wirklich etwas wichtiges, ohne Solar wäre das Internet heute nicht das selbe, aber die Zeiten ändern sich, Sun hat den Druck erkannt und auch nur deswegen gibt es OpenSolaris. Linux fristt die anderen Unixe langsam aber sicher auf.
MS-Office 2007 vermisse ich privat nicht, allein das richtige Falten in Word ohne Falzmarken dauerte laenger, als der der ganze Brief in OpenOffice inklusiv eintueten.
Danke Ubuntu
)
Auf dieser Weise können die Softwarentwickler ihre Aufmerksamkeit nur noch auf dieser Version richten und müssen ihre Software nicht für 10 verschiedene Distributionen anbieten.
Dadurch wird es insgesamt einfacher Software auch für Linux zur Verfügung zu stellen.
Selten so einen Unsinn gelesen...
Was ist Ubuntu, ohne Debian?
Installiere Kubuntu Alternate und Debian (Lenny) KDE.
Der Unterschied ? Debian ist nicht so buggy, der Rest ist gleich.
Ohne Debian ist Ubuntu gar nichts.
In dieser Hinsicht ist Ubuntu ein Koloss auf tönernen Füssen.
Faktisch bestimmt doch das Debian-Projekt über seine immense Arbeit die Enwtwicklungsrichtung von Ubuntu:
Selbst den Openssl-Bug hat Ubuntu ja 1:1 von Debian übernommen.