Ist das Problem nicht auch, dass ich mir bei Probleme nie sicher sein kann, ob ich das Problem unter Ubuntu auch hätte? Da kann man doch lieber auf das Original (Ubuntu 8.04) setzen, das Thema und ein paar Programme installieren und hat auch ein LinuxMint. Aber eines, womit ich mich trotzdem ohne schlechtes Gewissen an ubuntuforums.org und ubuntuusers.de wenden kann, wenn es hakt.
Genau das wollte ich damit sagen. Aber stattdessen wird versucht, ein besseres Ubuntu herzustellen, was sich nur durch ein anderes Theme und eine Handvoll Programmen von Ubuntu unterscheidet.
Diese "Handvoll Programme" scheint aber so wichtig zu sein, dass es für Mint zu Platz 5 auf Distrowatch reicht (Ubuntu ist auf 1). Ich meine halt nur: Von nichts kommt nichts.
Ich nutze seit langem eigentlich mehr schlecht als recht Ubuntu. Dapper war noch richtig gut. Aber mit zunehmendem Alter wird Ubuntu meines Erachtens nach immer schlampiger. Da wird einfach mehr gepatched, als dass man manche Schwierigkeiten/Probleme von der Pike aufgreift.
Ich bin kein Newbie und kann viele Dinge mehr als die Leute, denen ich Linux mit Ubuntu nähergebracht habe. Diese Leute fragen mich auch immer mehr - 'Frank, wie geht das, wie mache ich jenes?' Und die zeit und Lust, die Dinge anzupassen habe ich nicht bzw. will ich nicht haben müssen.
Linux Mint nutze ich seit letzter Woche und ich muss sagen - extrem nutzerfreundlich. Alles funktioniert ootb! Envy zum Installieren von Grafikkartentreibern finde ich super und Look & Feel überzeugen (mich)! Die Verwandschaft zu Ubuntu ist natürlich gut und das Nutzenkönnen der Ubuntu Repositories wichtig.
Wenn alles so bleibt, ist LinuxMint, das ich beim ersten Hören mit dem Gedanken ('Und wieder ein Ubuntu-Fork') belächelt habe, mein Favorit! Ganz großes Kino!
Kennt jemand diese MintUpload-Funktion? Lässt sie sich für eigenen Webspace (z.B. über einen FTP-Server) nutzen? Oder ist das ein Protokoll, speziell auf deren MintSpace zugeschnitten, und das nur die Macher von LinuxMint kennen?
Seltsamerweise habe ich diesbezüglich nur eine Frage in dem Mint-Forum gefunden, die aber keiner beantwortet hat (evtl. ist es auch zu trivial, wenn es sich nur um einen FTP-Zugang handelt). Die Kristallgoogle bot mir auch keine brauchbaren Ergebnisse...
Wenn das Durchwühlen des Quellcodes tatsächlich die einzige (und mühevolle) Möglichkeit ist, dann würde es tatsächlich so aussehen, dass die Macher von LinuxMint nicht unbedingt wollen, dass jeder halbwegs versierte Nutzer den MintUpload eben schnell auf seine Bedürfnisse konfigurieren kann.
Schade, dass der von mir gestartete Diskussionsfaden direkt zu Anfang schon einen Beitrag enthält, der absolut nicht hilfreich ist.
Mir war nicht bewusst dass Source Code verschlüsselt oder unlesbar ist. Aber wenn du wirklich Probleme damit hast, warum stellst du dann nicht eine Anfrage im Forum?
neben einigem Ärgerlichem scheint da auch einiges drin zu sein, was eigentlich ein Release verzögern sollte.
> usplash doesn't show properly and is interrupted by network manager error messages. This is a known bug in GDM. You might be able to fix it by changing the GDM theme "twice" (in "Login Window"). Sowas gehört doch gefixt
> Gnome: Turning on/off the Gnome Compositing Effects (in gconf or in mintDesktop) can freeze your computer. Make sure to save all your data before activating/deactivating this feature. Sowas sollte in einem Release eher nicht drin sein.
"Sowas sollte in einem Release eher nicht drin sein."
Genau! GDM braucht kein Mensch wirklich (wozu gibt es "startx"?) und dass diese "Compositing Effects" den Gnome-Desktop einfrieren lassen, das finde ich persönlich völlig in Ordnung.
Irgendwann muß halt "released" werden. Das gilt für Ubuntu 8.04 und Linux Mint 5 genauso wie für die kommende OpenSuse 11.0.
Ja, das Ärgerliche bei mir war, dass der Splashscreen, der während des Ladens unter anderem auch den Fortschrittsbalken anzeigt in einer Größe auf dem Bildschirm dargestellt wird, dass ein breiter schwarzer Rand drumherum bleibt. Weder die Einstellung vga=791 noch andere Versuche das abzustellen brachten eine Änderung. Ansonsten sind manche wichtige Pakete vorhanden und man wird nicht wie bei Ubuntu gleich zu Anfang mit einem in hässlichen Brauntönen gehaltenen Desktop empfangen.
"Das komplett neu in Python geschriebene mintMenu"
Wann kapieren die Leute endlich das Python eine Sprache ist mit der man mal eine Demo machen kann, aber wenn die Software wirklich benutzt werden soll muss man es in einer echten Programmiersprache schreiben. Speicher und CPU-Leistung ist zwar billig geworden, aber die Linux-PCs in Afrika sind nicht so weit.
Ich bewundere dich für deine immense Fachkenntnis. Nee, Python ist selbstverständlich keine richtige Programmiersprache, wenn man doch so schön Assembler in Stein hauen kann.
Er meint wohl, dass Python interpretiert und nicht kompiliert wird. Ich sehe zu kompilierende Sprachen eigentlich auch als "richtige" Programmiersprachen an, da dort eine einmalige und nicht ständig zu wiederholende Umwandlung von Programmiersprache in eine Folge von Prozessoranweisungen stattfindet. Interpretersprachen sind nicht unbedingt schlecht, aber technisch bedingt nicht ganz das Wahre.
Von Anonymer Feigling am Di, 10. Juni 2008 um 02:56 #
Sprachen kompilieren nicht. Implementationen tun das und CPython kompiliert durchaus - zu Python Bytecode. Also so ähnlich wie Java, nur eben ist der javac-Aufruf implizit.
Und nun, ist Java deiner Definition nach keine "richtige" Sprache?
1. Linux Mint ist nicht für Afrika. 2. Der Trend scheinbar nur noch Script-Sprachen zu verwenden ist wohl unaufhaltbar. KEINER wird sich die Mühe machen ein ein Mal geschriebenes Programm zu portieren. 3. Die Einstellung ist doch: Wir haben die Rechenleistung, also können wir sie auch verschwenden.
Ich denke mal das meinst du garnicht ernst, oder? Immerhin ist Python auf meinem armen N800 sehr glücklich und ist dort für meine eigene Software immer eine gute Wahl gewesen. Dann soll es auf einem PC mit 20x mehr Leistung Probleme geben? Ich glaube nicht, Tim
GUI Anwendungen warten sowieso zu 90% der Zeit auf eingaben, und der Rest der Aktionen verteilt sich auch noch auf das native GUI Toolkit und der Anwendung und aktionen mit dem Betriebssystem.
Von jak@jak-linux.org am Mi, 11. Juni 2008 um 23:48 #
Wohl eher "ohne [jegliche] proprietäre oder von Patenten bedrohte Software". Das andere impliziert irgendwie, dass die Main Edition mit jeder nicht-freien Software kommt.
Ich meine halt nur: Von nichts kommt nichts.
Aber mit zunehmendem Alter wird Ubuntu meines Erachtens nach immer schlampiger. Da wird einfach mehr gepatched, als dass man manche Schwierigkeiten/Probleme von der Pike aufgreift.
Ich bin kein Newbie und kann viele Dinge mehr als die Leute, denen ich Linux mit Ubuntu nähergebracht habe. Diese Leute fragen mich auch immer mehr - 'Frank, wie geht das, wie mache ich jenes?'
Und die zeit und Lust, die Dinge anzupassen habe ich nicht bzw. will ich nicht haben müssen.
Linux Mint nutze ich seit letzter Woche und ich muss sagen - extrem nutzerfreundlich. Alles funktioniert ootb!
Envy zum Installieren von Grafikkartentreibern finde ich super und Look & Feel überzeugen (mich)!
Die Verwandschaft zu Ubuntu ist natürlich gut und das Nutzenkönnen der Ubuntu Repositories wichtig.
Wenn alles so bleibt, ist LinuxMint, das ich beim ersten Hören mit dem Gedanken ('Und wieder ein Ubuntu-Fork') belächelt habe, mein Favorit!
Ganz großes Kino!
Gruß,
Frank
Seltsamerweise habe ich diesbezüglich nur eine Frage in dem Mint-Forum gefunden, die aber keiner beantwortet hat (evtl. ist es auch zu trivial, wenn es sich nur um einen FTP-Zugang handelt). Die Kristallgoogle bot mir auch keine brauchbaren Ergebnisse...
Wenn das Durchwühlen des Quellcodes tatsächlich die einzige (und mühevolle) Möglichkeit ist, dann würde es tatsächlich so aussehen, dass die Macher von LinuxMint nicht unbedingt wollen, dass jeder halbwegs versierte Nutzer den MintUpload eben schnell auf seine Bedürfnisse konfigurieren kann.
Schade, dass der von mir gestartete Diskussionsfaden direkt zu Anfang schon einen Beitrag enthält, der absolut nicht hilfreich ist.
> usplash doesn't show properly and is interrupted by network manager error messages. This is a known bug in GDM. You might be able to fix it by changing the GDM theme "twice" (in "Login Window").
Sowas gehört doch gefixt
> Gnome: Turning on/off the Gnome Compositing Effects (in gconf or in mintDesktop) can freeze your computer. Make sure to save all your data before activating/deactivating this feature.
Sowas sollte in einem Release eher nicht drin sein.
Genau!
GDM braucht kein Mensch wirklich (wozu gibt es "startx"?) und dass diese "Compositing Effects" den Gnome-Desktop einfrieren lassen, das finde ich persönlich völlig in Ordnung.
Irgendwann muß halt "released" werden.
Das gilt für Ubuntu 8.04 und Linux Mint 5 genauso wie für die kommende OpenSuse 11.0.
und tschüss
Wann kapieren die Leute endlich das Python eine Sprache ist mit der man mal eine Demo machen kann, aber wenn die Software wirklich benutzt werden soll muss man es in einer echten Programmiersprache schreiben. Speicher und CPU-Leistung ist zwar billig geworden, aber die Linux-PCs in Afrika sind nicht so weit.
Eike
Und nun, ist Java deiner Definition nach keine "richtige" Sprache?
2. Der Trend scheinbar nur noch Script-Sprachen zu verwenden ist wohl unaufhaltbar. KEINER wird sich die Mühe machen ein ein Mal geschriebenes Programm zu portieren.
3. Die Einstellung ist doch: Wir haben die Rechenleistung, also können wir sie auch verschwenden.
Warum spendest Du nicht ein paar Tausender an das arme Afrika ?
Manchmal weiß man, warums in D abwärts geht
Manchmal weiß man, warums in D abwärts geht
Meinst Du jetzt Deutschland oder den Nachfolger von C?
Immerhin ist Python auf meinem armen N800 sehr glücklich und ist dort für meine eigene Software immer eine gute Wahl gewesen.
Dann soll es auf einem PC mit 20x mehr Leistung Probleme geben? Ich glaube nicht, Tim
GUI Anwendungen warten sowieso zu 90% der Zeit auf eingaben, und der Rest der Aktionen verteilt sich auch noch auf das native GUI Toolkit und der Anwendung und aktionen mit dem Betriebssystem.
Zumindest beim ersten Mal lesen.