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Mo, 9. Juni 2008, 20:49

Gesellschaft::Politik/Recht

Slowakische Regierung will mehr offene Standards

Slowakischen Medienberichten zufolge plant die Regierung der Slowakei, zukünftig verstärkt auf offene Standards zu setzen und Formate wie DOC komplett aus den Amtsstuben zu verbannen.

Die im Zuge eines neuen »Nationalen Informationsplans« initiierte Gesetzgebung sieht vor, dass zukünftig die komplette Kommunikation in Behörden auf offene Standards setzen muss. Demnach sollen nur in ODF, PDF 1.3, RTF und HTML erstellte Dokumente von Behörden verarbeitet werden können. Das präferierte Format soll dabei PDF sein.

Das offene ODF-Format sollte ursprünglich keine Berücksichtigung finden. Aufgrund einer relativen kleinen Verbreitung erschien es dem Gesetzgeber als nicht zwingend notwendig, das Format in die zukünftige Praxis der Dokumentenverteilung aufzunehmen. Erst die Ankündigung von Microsoft, ODF unterstützen zu wollen, bewirkte eine Aufnahme von ODF in die Liste der akzeptierten Dokumentationsformate.

Zu den weiteren akzeptierten Formaten gehören laut einem Bericht von Peter Kraus GIF, PNG, JPG, GeoTIFF und TIFF für Rastergrafiken. Vektorgrafiken sollen als Shapefile, SVG oder Flash verarbeitet werden. Für Archivzwecke soll laut Kraus ZIP, TAR und GZip genutzt werden. Als Container für Audio und Video plant die Slowakei, MPEG, OGG und MPEG-7 zu verwenden.

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