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Di, 10. Juni 2008, 15:19

Software::Desktop

Suncorp erwägt Linux für 20.000 Desktops

Die australische Bank Suncorp will Medienberichten zufolge künftig weitreichend auf Open Source setzen.

Suncorp setzt derzeit auf seinen 20.000 Desktop-Rechnern Windows XP ein. Der australische Ableger von ZDNet berichtet, dass es der Wunsch des IT-Vorstands der Bank, Jeff Smith ist, auf allen Desktops Open-Source-Software (OSS) einzusetzen. Laut Smith soll OSS eingesetzt werden, wo immer es möglich ist.

Smith ist von OSS überzeugt und hält die Software oft für einfacher und besser als kommerzielle Produkte. Auch der von der Gemeinschaft geleistete Support sei oft besser. Andere australische Großanwender waren allerdings der Ansicht, dass der Support für freie Software nicht ausreichend sei, und hatten dies als wesentlichen Hinderungsgrund für einen Umstieg genannt.

Für Smith ist letztlich nicht der Preis der Software entscheidend. Er sieht hervorragende OSS-Technologien in Bereichen, die für ihn wesentlich sind - Identitätsverwaltung, Zugriffsverwaltung und Nachrichtensysteme. So werden OSS-Komponenten und Anwendungen bereits jetzt eingesetzt, einige davon als Web-Anwendungen, andere auf dem Desktop.

Das Thema Linux auf dem Desktop scheint jedoch in diesem Jahr noch nicht spruchreif zu werden. Erst müssen ca. 7000 Rechner von Windows 2000 auf Windows XP migriert werden. Dann müssen noch zwei wesentliche Punkte geklärt werden, nämlich die vorhandenen Windows-Anwendungen und die Portabilität von Dokumenten, die derzeit mit MS Office 2007 bearbeitet werden. Die kürzlich von Microsoft angekündigte Unterstützung des offenen ODF-Formats könnte dabei eine wesentliche Voraussetzung bilden, zu Linux und OpenOffice.org zu migrieren.

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