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Mi, 18. Juni 2008, 15:29

Software::Groupware

Funambol erhält 12,5 Millionen US-Dollar Kapital

Auch weiterhin investieren Kapitalgeber erhebliche Beträge in Open-Source-Firmen, wie jetzt in Funambol.

Die US-Firma Funambol hat nach Ansicht der Investoren durchaus rosige Zukunftsaussichten. Das gleichnamige Open-Source-Projekt ist weit verbreitet, denn es stellt eine freie Implementation der SyncML-Spezifikation dar, die mit der steigenden Bedeutung von Mobilgeräten immer wichtiger wird. SyncML ist ein Protokoll, welches dazu benutzt wird, verschiedene Geräte und Anwendungen zu synchronisieren. Der vorwiegende Einsatzbereich liegt in der Synchronisation von PIM-Daten wie Kontakten, Aufgaben und Kalendereinträgen. Das Protokoll wird von einem Konsortium von Firmen weiterentwickelt, dem alle großen Mobiltelefon-Hersteller angehören. SyncML beruht auf einem XML-Schema und kann über verschiedene andere Protokolle wie HTTP oder Obex übertragen werden. Fast alle modernen Mobiltelefone und PDAs unterstützen dieses Protokoll.

Das Potential von Funambol ermutigte die Kapitalgeber Nexit Ventures, Castile Ventures, Walden International und HIG Ventures, insgesamt 12,5 Millionen US-Dollar zuzusichern. Weitere 12,5 Millionen hatte Funambol bereits früher bekommen. Mit dem Geld will die Firma ihr Wachstum im Push-Email-Markt fortsetzen, der im Laufe der Zeit für beträchtliche Werbeeinnahmen sorgen soll. Ferner sollen die weitere Entwicklung und die globale Expansion von Funambol damit finanziert werden.

Nach Angaben von Fabrizio Capobianco, dem Geschäftsführer von Funambol, nutzen erst zwei Prozent der Handybesitzer ihr Gerät für E-Mail, was nach seiner Ansicht ein riesiges Umsatzpotential für Provider, Portale und Mobilfunkbetreiber birgt. Funambol kooperiert bereits mit einigen großen Netzbetreibern weltweit und will in den nächsten Monaten weitere Vereinbarungen abschließen.

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